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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Suche geeigneten Kondensator


Autor: wonderfulworld (Gast)
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Hallo,

ich suche einen Kondensator mit diesen Eigenschaften:

 - ca. 6000 µF
 - lange Lebensdauer
 - einfach zum Anschließen (am besten Verpolsicher)
 - Spannungsfestigeit von mind. 36V
Ich habe keinerlei Erfahrung mit Kondensatoren und weiß nicht was ich 
nehmen soll. Zur Not würde ich einen Elko nehmen. Der ist aber nicht 
verpolsicher und läuft irgendwann mal aus. Weiß jemand was besseres?

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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wofür?

Autor: Hansen (Gast)
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wonderfulworld schrieb:
> Der ist aber nicht
> verpolsicher und läuft irgendwann mal aus.

Das Problem hierbei ist dann:

wonderfulworld schrieb:
> ca. 6000 µF

In der Größenordnung wirst du um einen ELKO nicht herum kommen. Aber 
Verpolsicher ist ja nun nicht das Problem...das Teil hat ne ganz klare 
Markierung auf seinem Gehäuse. Und wenn der falsch herum drin ist, dann 
isses wien Kurzschluss und du siehst es sofort am Strom.

Autor: MaWin (Gast)
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Nimm 10 6800uF/35V Elkos (35V reicht bei 36V, so genau sind die nun auch 
nicht) und baue einen verpolsicheren Stecker dran (oder lass das von 
jemdem bauen der den Aufdruck lesen kann). Sollte er irgendwann mal 
auslaufen, wechsle den Elko, du hast ja noch 9.

Besonderer Luxus wäre ene Lampe, die anzeigt, wann gewechselt werden 
muß.

Einzige Ausnahme wäre auf Hubble oder Pioneer, die Millionen Kilometer 
weg von zuhause abhängen, wo man vielleicht Probeme mit dem Wechslen 
hat. Dann könnte man über Folienkondensatoren nachdenken, aber dann 
würdest du nicht solche Fragen stellen.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Wenn größe und Preis Egal sind kauf dir 4,7µ 100V Folienkondensatoren 
sind dann halt nur mehrere die du Paralel schalten musst.

Autor: avion23 (Gast)
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MaWin schrieb:
> Nimm 10 6800uF/35V Elkos (35V reicht bei 36V, so genau sind die nun auch
> nicht)

MaWin? Bist du das wirklich?

Man verwendet normalerweise erwartete Spannung + 30% da Elkos sonst 
stark altern. In dem Fall also 45V.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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> Und wenn der falsch herum drin ist, dann
> isses wien Kurzschluss und du siehst es sofort am Strom.
und an der atompilzförmigen wolke die nach ein paar sekunden mit einem 
durchaus amtlichen knall über der platine aufsteigt. dabei kommt auch 
eine menge ekliges zeug raus und verteilt sich über den gesamten aufbau, 
das ist ne ziemliche schweinerei die man kaum wieder weg bekommt.

elkos verpolt man nicht! wenn es unbedingt verpolsicher sein muß, dann 
brückengleichrichter oder einfache diode (je nach stromaufnahme) am 
geräte-eingang.

Autor: Johannes (Gast)
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> Zur Not würde ich einen Elko nehmen. Der ist aber nicht
> verpolsicher und läuft irgendwann mal aus.

Alles geht irgendwann mal kaputt. Wenn man aber einen hochwertigen Elko 
nimmt und den nicht bei zu hoher Temperatur, Strom und Spannung 
betreibt, dann können die Problemlos 10 oder 20 Jahre halten. Das ist 
immer eine Frage der Auslegung.

Wenn das mit der Verpolsicherheit nicht absolut notwendig ist, würde ich 
einen Elko nehmen (oder mehrere Parallel).

Nimm Elkos mit 63V und 105° und schau ins Datenblatt, was der Hersteller 
für eine Lebensdauer angibt. Die Lebensdauer ist immer bei 
Maximaltemperatur und Nennspannung angegeben, als Faustregel kann man 
pro 10° weniger mit einer Verdopplung der Lebensdauer rechnen.

Autor: Hansen (Gast)
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Ben _ schrieb:
> elkos verpolt man nicht!

Natürlich verpolt man die nicht! Aber du merkst es sofort und bis dahin 
ist er noch nicht explodiert. Aber ich denke auch, dass man das doch 
sehr große "-" auf dem Gehäuse gut erkennen kann.

Autor: sniti (Gast)
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Es gibt auch bipolare Elkos. Oder zwei doppelt so große in Reihe (dabei 
einer "verpolt")


Aber erst mal wäre es interessant, wozu das Ding dann hergenommen wird..

Autor: oszi40 (Gast)
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6000 uF= z.B. Reichelt.de 4x 1500/50V für Otto-Normalverbraucher:

RAD FC 1.500/50 :: Elko radial, 105°C, low ESR, RM 7,5mm je 1,15€

Man sollte nichts wählen, was zu exotisch ist, damit man in ein paar 
Jahren noch Ersatz bekommt.

Autor: Thomas Klima (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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Johannes schrieb:
> Wenn das mit der Verpolsicherheit nicht absolut notwendig ist, würde ich
> einen Elko nehmen (oder mehrere Parallel).
>
> Nimm Elkos mit 63V und 105° und schau ins Datenblatt, was der Hersteller
> für eine Lebensdauer angibt. Die Lebensdauer ist immer bei
> Maximaltemperatur und Nennspannung angegeben, als Faustregel kann man
> pro 10° weniger mit einer Verdopplung der Lebensdauer rechnen.

sehe ich auch so, lass ihn bloß nicht warm werden!


sieh dir doch mal diesen hier an
http://at.farnell.com/bhc-components/alc10c103ec06...

Autor: Anja (Gast)
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wonderfulworld schrieb:
> Weiß jemand was besseres?

Die hier kommen Deinen Vorstellungen von verpolsicher (Folie) und langer 
Lebensdauer ziemlich (lifetime guarantee) nahe. Du brauchst nur ca 1800 
Stück parallel zu schalten um auf die 6000uF zu kommen.

http://www.v-cap.com/teflon-capacitors.php

Gruß Anja

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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avion23 schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Nimm 10 6800uF/35V Elkos (35V reicht bei 36V, so genau sind die nun auch
>> nicht)
>
> MaWin? Bist du das wirklich?

Vielleicht ein MaWin-Fake? :-)

> Man verwendet normalerweise erwartete Spannung + 30% da Elkos sonst
> stark altern. In dem Fall also 45V.

Naja, zumindest 40V würde ich nehmen, die sind handelsüblich; unter
der verlangten Spannung auf keinen Fall. Erhöhte Temperatur-
Festigkeit wurde ja bereits angesprochen.
Gruss
Harald

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Die hier kommen Deinen Vorstellungen von verpolsicher (Folie) und langer
> Lebensdauer ziemlich (lifetime guarantee) nahe. Du brauchst nur ca 1800
> Stück parallel zu schalten um auf die 6000uF zu kommen.

Oder eine Bauform, wie unter ( keine Gewähr ):

http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensator_%28Elektr...

Schon 1200000 Stück à 5 nF genügen.

Sind garantiert spannungsfest, verlustarm und umweltfreundlich !

Autor: Jens G. (jensig)
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>Schon 1200000 Stück à 5 nF genügen.

>Sind garantiert spannungsfest, verlustarm und umweltfreundlich !

Mußt Dir nur noch einen großen Schiffscontainer bestellen, wo Du die 
dann einbauen kannst ;-)

Autor: wonderfulworld (Gast)
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Also dann, danke für die Antworten, habe mich jetzt doch für einen 
stinknormalen Elko entschieden.

Gruß wonderfulworld

Autor: Ich (Gast)
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Tja was soll man da noch sagen. Lernresistenz bis zum umfallen..

Autor: Old Papa (old-papa)
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Ich schrieb:
> Tja was soll man da noch sagen. Lernresistenz bis zum umfallen..

Wieso Lernresistenz?
Er hat eine Frage gestellt um auszuloten, ob die Expedde hier noch 
andere Ideen haben. Ideen sind gekommen, doch 1800 Folienklopper wird er 
sicher nicht verbauen. Der Tip von MaWin war auch daneben (wenns 
überhaupt MaWin war), also was solls? Er nimmt halt einen Kondensator 
der geht. Warum der nun steckbar sein soll, ist mir schleierhaft, aber 
auch egal, er wird schon wissen warum.

Und gelernt hat er bestimmt was....

Old-Papa

Autor: Ich (Gast)
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Alles was hier geschrieben wurde war letztendlich unbrauchbar, da keiner 
weiß was der TE eigentlich will. Und aufgrund dessen, was er geschrieben 
hat, kann er selbst wohl auch kaum abschätzen, welcher der richtige ist.


Aber es scheint auch völlig außer Mode zu sein, Fragen vernünftig zu 
stellen und genauere Angabe zu machen (Stichwort Netiquette).

Autor: ulrich (Gast)
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Bei der Kapazität wird man wohl Elkos nehmen. Es gibt ggf. auch 
Ungepolte, z.B. für Frequenzweichen, da aber eher kleinere Werte.

Bei der Spannungsfestigkeit lieber etwas höher als Reserve. Also lieber 
40 V oder 50 V Typen.

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