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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LM317T


Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Hi,
habe den einstellbaren Spannungsregler LM317T. Das Ding wird verdammt
heiß wenn ich eine Niedrige Voltzahl einstelle und der einstellbare
poti auch. Habe das Ding wie im Datenblatt gezeigt aufgebaut. Erste
Schaltung im Datenblatt, hier im Anhang.
Ist das normal?

Gruß
Thomas gessner

Autor: A.K. (Gast)
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Wieviel Strom?

Autor: A.K. (Gast)
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Ach ja: und die Eingangsspannung ist natürlich auch interessant.

Autor: A.K. (Gast)
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Dass der 317-er eine andere Pinbelegung hat als der 7805, das hast Du
schon berücksichtigt, oder?

Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Oh man, stimmt.
Hat eine andere Pinbelegung.
Eingangssapnnung: 40V und Strom: ca. 1 - 1,5A
Danke sehr.

Autor: Michael (Gast)
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Tja, also die ganze Sache ist eine Frage der Spannungsdifferenz und des
Stromes. Je groesser die Spannungsdifferenz ist, desto mehr muss der
Regler verheizen, grosser Stro, umso schlimmer. Schau halt nach ob
Deine Anwendung die Anforderngen des Datenblattes erfuellt. Und wenn Du
1.5 A durchlaesst wird es ohne Kuehlkoerper evtl. eh schwierig.

Autor: A.K. (Gast)
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40V, 1.5A, niedrige Ausgangsspannung => Verlustleistung 40-60W.

Das wird auch mit Kühlung schwierig - Tjc=4K/W bedeutet, dass der
Regler intern grob 200° wärmer ist als das Gehäuse. Da musst Du dann
schon mit flüssigem Stickstoff ran.

Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Ja, habe dieses mal alles richtig angeschlossen. Funktioniert auch. Aber
die Temperatur auch mit 45K/W ist etwas hoch. Kann ich da was machen?

Autor: A.K. (Gast)
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Wenn Die Randbedingung 40V 1,5A so stimmen, dann kannst Du nur eins
machen: Den LM317 wegwerfen (wird wohl ohnehin schon reif dafür sein)
und ein passendes Schaltnetzteil oder einen DC/DC Wandler suchen. Diese
Leistung linear zu verbraten heizt nur die Bude und bringt nichts.

Wenn das nicht passt, dann erzähl halt mal, was das werden soll. Also
ob einstellbar, welcher Bereich etc.

Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Soll eigentlich ein vielzweck Netzteil werden. Spannungsberich wie im
Datenblatt 1,2-37V. Muss aber nicht bis 37V sein. Direkt am Metallteil
des bauelementes messe ich 43°C bei 2,2V. Ist das in ordnung?(mit
kühkörper)

Autor: A.K. (Gast)
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Beispielrechnung für den LM317 ohne Lüfter:

Maximale interne Temperatur: 125°C (Datenblatt).
Wärmewiderstand innen zu Gehäuse: 4K/W (Datenblatt).
Wärmewiderstand eines guten TO220 Kühlkörpers: 10K/W (Reichelt).
Umgebungstemperatur in Gehäuse: 45°C (Annahme).

=> Temperaturbudget 125°C-45°C = 80°C.
=> Leitungsbudget: 80°C / (10K/W + 4K/W) = 5,7W.

M.a.W: Mehr als 5,7W kann man dem Teil so also nicht zumuten. Auch wenn
in Datemblatt 20W drin stehen. Bei 1,5A ist das fast das Minimum dessen,
was zwischen In und Out überhaupt möglich ist. Viel Spielraum ist also
nicht. Mehr geht nur mit wirklich grossen Kühlkörpern.

Autor: A.K. (Gast)
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43° ist ok. Aber wird wohl kaum bei 1A sein.

Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Oh, also hilft mir da einer mit 45K\W nicht.

Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Wenn 43°C ok sind, ist das doch gut.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

gekaufte Netzteile mit so einem regelbaren Spannungregler haben meist
mehrere Trafos bzw. mehrere Spannungsabgriffe und wenn man z.b. 12V
einstellt dann wird die nächstgrößere Spannung abgegriffen, also ein
Relais schaltet auf den 15V Abgriff. So das man weniger Verlustleistung
hat.

Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Interessant. Ist aber mehr aufwand und kostet auch natürlich was.

Autor: Ingo Uhlemann (Gast)
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Autor: Thomas Winkel (Gast)
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Hallo,
so ein Labornetzteil baut man sich auch nicht aus nem LM317 zusammen,
wenn du das mit nem Single Supply OpAmp (z.B. LM324) machst kommst du
auch bis 0V runter. Dann hast du noch 3 OPs im Gehäuse übrig, einen für
die einstellbare Strombegrenzung und einen als Schmitt-Trigger für die
Wicklungsumschaltung beim Trafo wie Thomas schon geschrieben hat. Dann
kann man die Schaltung sogar als Konstantstromquelle nutzen indem man
die Spannung voll aufdreht und an der Strombegrenzung den richtigen
Wert einstellt. Außderdem lässt sich die Schaltung so modular aufbauen,
dass man mit minimalen Änderungen am Leistungsteil z.B. höhere Ströme
oder andere Spannungen realisieren kann. 0-30V bei 0-3A sind kein
Problem.

Rock'n'Roll,
Thomas

Autor: Thomas Gessner (Gast)
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Ehrlich gesagt, wüsste ich nicht, wie ich das mit einem AMP machen
sollte. Ein einstellbarer Spannungsregler geht aber auch.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

@Ingo: Habe diese Idee auch mal in dem Forum hier vorgeschlagen, mir
wurde aber gesagt das eine Spule und Kondensator nicht funktioniert,
sondern da muss ein Spulenkern mit rein um die Energie speichern zu
können also um die Spannung besser glatt zu bekommen.

Autor: Thomas Winkel (Gast)
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Hier ist mal ne schematische Lösung für den
Spannungs-/Stromregelungsteil mit Operationsverstärkern, hab ich noch
nicht aufgebaut aber PSPICE ist ganz zufrieden damit.

Rock'n'Roll,
Thomas

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

könnte man den Trafo weglassen bzw. einen 1:1 Überträger nehmen und
gleich nen Gleichrichter nehmen. damit man höhere Spannungen regeln
kann? Außerdem könnte man sich so den Trafo sparen, wobei die Auflösung
dann sehr grob wäre.

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