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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Evtl. Verbesserungsvorschläge für WIKI-Beitrag?


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich wollte mal einen WIKI-Beitrag zum Thema sichere Spannungsversorgung
 für einen µC (z.b. fürs KFZ) machen. Habe dazu einen kleinen Schaltplan
gemacht und wollte mal fragen ob dazu jemand noch ein paar
Verbesserungsvorschläge hat.

Ein Punkt wäre für mich die Sicherung F1 da wenn hier einen
Überspannung eintritt wird der Varistor niederohmig und zieht soviel
Strom das die Sicherung durchfliegt. Was ein stzändiges ersetzen nötig
machen würde. Besser fände ich das Prinzip mit dem Spannungsaball wie
mit der Z-Diode und Wiederstand leider wird das an den schwachen
Z-Dioden scheitern. Mit den Surpressorschutzdioden bin ich mir nicht
ganz über die Funktionsweise im klaren, im Forum wurde mir geschrieben
das diese Schlagartig neiderohmig wird, oder regelt diese auch
kontinuirlich wie eine Z-Diode?

Eine galvansiche Entkopplung wie im Anhang finde ich doch etwas
übertrieben oder ist das wirklich nötig, zudem die Spannungsbegrenzung
nur über eine Z-Diode stattfindet.

Ich habe in die Schaltung einen Low-Drop Spannungsregler verwendet um
z.b. bei niedriger Bordspannung (beim Anlassen) eine sichere
Stromversorgung zu haben.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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1. Wo ist der Varistor?

2. Wo ist F1?

3. Warum keine Graetz-Brücke zur Gleichrichtung?

4. Warum Low-Drop Spannungsregler? Das Verhältnis von Primär- zu
Sekundärwicklung kann doch (nahezu) beliebig sein (und somit auch die
Sekundärspannung).

5. Wo sind die Schutzmaßnahmen im Sekundärbereich? Bei hochfrequenten
Störungen wird der Trafo einfach übergangen und stellt eine Kapazität
dar für Fremdsignale (Signale werden kapazitiv eingekoppelt).

6. Im Sekundärbereich hat man eine separate Masse und kann somit nicht
ohne weiteres auf Autokomponente zugreifen, sondern nur über Koppler,
Relais oder ähnliches. Wenn ich aber z. B. die Armaturenbeleuchtung
dimmen will in Abhängigkeit des Tageslichts (mir fiel kein besseres
beispiel auf die Schnelle ein), muss ich die ganze Verdrahtung
auseinander nehmen, um die Massen zu trennen.

MW

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

sorry hier mein Schaltungsvorschlag.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

na keiner ne Meinung dazu? Evtl. gleich noch ne 2te Spule an der Masse
nach dem Spannungsregelr also unter der Spule 3

Autor: ...HanneS... (Gast)
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1000µF hinterm Spannungsregler tut man nicht.

(Ein Fehler, der oft gemacht wird...)

...

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

ich hatte hier mal ein Schaltbild fuer ein Autonetzteil gepostet.

Ich wuerde noch eine Supressor Diode , EMI  Filter , Spule einfuegen.

Mfg

Dirk

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

@HanneS: Wieso um den Regler nicht zu überlasten, der ist doch
kurzzeitig Überlastsicher, wirkt sich doch nur im Einschaltmoment aus.
Oder hat da swa smit dem entladen durch den Regler zu tun, das
verhindert ja die Diode.

@Dirk: Also statt Varistor ne Supressordiode. Wo genau die Spule, dann
werde ich die Zeichnung korrigieren. Und was meinst du mit EMI-Filter

Autor: Dirk (Gast)
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Anbei nochmal ein Shcaltbild von mir. Der EMI Filter (L1, L2, C7) dient
zur Unterdrueckung von Spikes.

Autor: ...HanneS... (Gast)
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@Thomas:

Wenn du meinst, dann tu es...

Ich würde es so nicht machen.

Ich würde auch keinen Varistor ohne Vorwiderstand direkt ans Bordnetz
hängen. Deine Diode D1 wird sich vsl. verabschieden, bevor die
Sicherung das merkt.

Deine Induktivitäten in der Schaltung sehen gut aus. Man kann aber
nicht erkennen, ob es sich um Ferritperlen, UKW-Entstör-Drosseln, große
Schalenkerne, oder kiloschwere Netzdrosseln handelt.

Ich glaube übrigens nicht, dass es die "ultimative Schaltung" für
diesen Zweck gibt, denn es kommt immer noch darauf an, was da
angeschlossen wird. Ist es nur ein AVR mit LCD (ohne Relais, LEDs
usw.), dann würde ich einer Kette aus Diode, Widerstand, Elko,
Widerstand, Z-Diode, Elko + Keramik-C den Vorzug geben. Denn
Spannungsregler reagieren recht sauer auf Spitzen am Eingang.

Aber das ist meine Meinung und ich werde sie niemandem aufdrängeln.
Daher werde ich daraus auch keinen Schaltplan machen und irgendwo
veröffentlichen. Zumindest nicht, bevor die Schaltung ausgiebig
getestet wurde. Und dazu besteht bei mir momentan kein Anlass.

...

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

@HanneS: Wollte doch nur ne Erklärung warum man das nicht macht, möchte
es halt verstehen was es da für Nachteile gibt.

Zur Diode muss ich sagen das die ja mind. etwas stärker dimensioniert
sein muss als die Sicherung, aber man könnte sie ja auch danach
einfügen.

Bei den Spulen habe ich da an diese Funkentstördrosseln von Reichelt
gedacht 680µH 1A und da diese ja schon früher einsetzten sind keine 2
hintereinander nötig wie bei der Schaltung von Dirk. So wie ichs
verstehe habe ich einen 12db Filter und dirk einen 18db/Oktave Filter.

Also testet werde ichs auf jedenfall, da ich sowas auch benötigen
werden und dann kann ichs ja ins Wiki schreiben, dann braucht das nicht
jeder neu ausprobieren.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

Dirk hat das ja so mit der Diode das die erst danach drinsitzt. Und
hier sehe ich auch ne ganze Batterie an Kondensatoren die alle eine
bestimmte Frequenz(-bereich) gegen Masse leiten, ist das aber dem
vorgeschalteten Filter noch nötig oder wurde das einfach noch  mal
zusätzlich für alle Fälle reingemacht.

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

so hab mir das jetzt nochmal durchgelesen, finde aber man hat einen
größen Nachteil den Elko vor den Spannungsregler zu hängen weil hier
der Wirkungsgrad wieder ne Rolle spielt und dann muss der Elko größer
dimensioniert werden. Die Diode ist ja in der Schaltung eh drin so das
der Elko nicht durch Spannungseinbrüche entladen werden kann und Kerkos
habe ich ja auch am Regler.

Ich werde das die Tage mal mit dem Oszi prüfen wie stark das Ding mit
nem großen Elko schwinkt, werde dazu das Teil mit einer langsamen PWM
belasten also sowohl Frequenz auch als Last ändern. Wenns klappt mach
ich ein kleines Video.

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