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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PCF8583--> Uhr "steht"


Autor: Sebastian (Gast)
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Habe den PCF8583 wie im bascom appnote beschaltet. also 32k quarz mit
22pF gegen VCC.
Ich kann die uhr zwar stellen und wieder auslesen, aber sie läuft
nicht... also die sec werden nicht erhöht. jemand ne idee woran sowas
liegen könnte??

Autor: SuperGrobi (Gast)
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Quarzbeschaltung fehlerhaft ?!

gruß
Thomas

Autor: Sebastian (Gast)
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was mich irretiert ist, dass im appnote steht den quarz gegen vcc und im
dateblatt von phillips (nicht speziell beim 8583 sodern eher bei allen
rtc´s... 8563,73,83,93) ist der quarz immer gegen gnd. was ist jetzt
richtig?

Autor: A.K. (Gast)
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Datasheet vom Hersteller sticht Appnote von Drittfirma. Es sei denn es
wird ausdrücklich auf die Abweichung hingewiesen.

Was erwiesenermassen funktioniert: Quarz zwischen die beiden
OSC-Aschlüsse und 22pF zwischen OSCI (Pin 1) und Vdd. Kurze Leitungen.

Autor: Sebastian (Gast)
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nungut... soviel zum bascom appnote. das nur läuft die uhr jetzt zu
langsam. 1 minute echte zeit sind 40 sek auf dem pcf. wie kann man das
korregieren... trimmkondensator vermutlich, aber hab ich nicht.

Autor: A.K. (Gast)
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Das ist eine seltsame Konstante in diesem Forum. Da kommt einer und
extrapoliert die Pinbelegung eines 20-pin AVR auf einen 40-pin AVR hoch
und layoutet sich eine Platine ohne auch nur einen Blick ins Datasheet
von den Device zu werfen, dass er tatsächlich verwendet. Die Platine
diente ihm anschliessend als Ausstellungsstück für die eigene Dummheit
(spiegelverkehrt war sie nämlich auch noch).

Wieder eine anderer extrapoliert die Beschaltung irgendwelcher anderer
Chips auf den Philips-Chip und wundert sich warum die Application-Note
vom Bascom davon abweicht - die freilich genau die gleiche Information
liefert wie das richtige Datasheet.

Autor: A.K. (Gast)
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Das Thema hatten wir letzthin übrigens schon mal. Lies die Uhr mal in
grösseren Abständen aus, nicht nonstop ohne Pause. Das scheint die
nicht zu mögen.

Autor: Sebastian (Gast)
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@A.K.
im Bascom appnote geht es wie im original datasheet um einen pcf8583
von philips. im der appnote ist der quarz wie du selbst beschreibst
über 22pf mit vdd verbunden( was bei mir nicht funzt).
Im philips datasheet ist der quarz über 22pf mit GND verbunden (was bei
mir nicht richtig läuft aber wenigstens steht die uhr nicht mehr)

warum haben denn baterien 2 anschlüsse wenn deiner meinung nach beide
das gleich potenziel haben??

Autor: Sebastian (Gast)
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ich les die uhr 1 mal pro sekunde. das sollte doch eigentlich nicht zu
schnell sein oder?

Autor: A.K. (Gast)
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> Im philips datasheet ist der quarz über 22pf mit GND verbunden

In meinem frisch geladenen Exemplar liegt der Kerko an Vdd. Seiten 12
und 22.

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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Da der Kondensator nur Wechselspannungen überträgt, und die Versorgung
wechselspannungsmässig einen Kurzschluss darstellt, sollte es gleich
sein, ob der C nach VDD oder GND geht.
Die falsche Geschwindigkeit ist so daneben, dass ein Trimmkondensator
wohl auch nicht mehr hilft. Entweder hat der Quarz eine andere Frequenz
oder seine Spezifikation (Serien- oder Parallelresonanz) passt überhaupt
nicht zum IC. Oder kann man da was falsch programmieren? Ich kenne den
PCF8583 nicht.

Uwe

Autor: Sebastian (Gast)
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Autor: A.K. (Gast)
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Wo bitteschön kommt dort der 8583 mit C gegen GND vor? Ich sehe immer
bloss den 8563.

Es steht sogar ausdrücklich drin: "The resonating frequency can be
pulled by a variable capacitor connected to ground. (For PCF 8583 and
PCF8593 it is better to connect it to VDD)."

Autor: Sebastian (Gast)
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ist ein 32,... khz uhrenquarz von reichelt... werd mal einen anderen
testen.

Autor: Hauke Sattler (Gast)
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1. Laß mal den C weg und beschalte den 32kHz Quarz nur zwischen OscI und
OscO.

2. Stelle sicher, daß das die beiden function mode bits im
Control/status register richtig gesetzt sind (beide 0).

3. Lese neben den Sekunden auch mal die anderen Register aus.
Ich hatte mal nen falschen Quarz erwischt, der bewirkte das die Uhr
viel zu schnell lief.
(deine 40 Sekunden könnten ja auch z.B. 10 Stunden 55 Minuten und 40
Sekunden sein)

Autor: Sebastian (Gast)
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ja... ich schon wieder.
folgendes....
die uhr steht. halte ich aber eine messleitung vom messgerät an einen
der bei osc eingänge läuft sie. ne schere tut es auch. eine kalte
lötstelle schließe ich mal aus da es ja bei beiden eingängen so ist.
wenn ich einen berühre geht es sonst nicht.
irgendwelche ideen ratschläge...???

Autor: Berti (Gast)
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Klingt so als ob der Oszillator einen "Tatsch" zum anschwingen
braucht...

Autor: Sebastian (Gast)
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also es läuft dann auch nur so lange wie ich eine seite vom quarz
berühre... mess-spitzr weg und die kistet steht wieder. kann es sein
das 22pf zu viel/wenig sind oder dass der quarz im eimer ist??

Autor: dicky (Gast)
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also wir haben schon mehrere hundert geräte mit dem teil drin verkauft.
nie gab es ärger mit der uhr.

frage: versorgungsspannung ? (hier 3-5 v ohne probleme)

versorgungspannung mit elko (ich weiss...) wenigstens mal vorübergehend
abblocken. den 22 pf mal austauschen. den quarz mal austauschen. hast du
mit einem oszi mal die frequenz gecheckt ? pull-up widerstände ? (wir
haben hier 2x10 K bei sda scl zu hi).  aber die pullups können
eigentlich nur das lesen und schreiben unmöglich machen würden aber
nicht die frequenzabweichung erklären.

ich tippe auf versorgungsspannungsprobleme. wette 10 quarze 32 khz.

Autor: Condor (Gast)
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Hallo

meiner erfahrung nach leuft die uhr ohne C nicht an.
der C soll ein trimmer mit 6-22 pf sein. gegen + geschalten...

Autor: SuperGrobi (Gast)
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bei mir läuft sie auf nem Steckbrett mit 3 versch. 32kHz Quarzen ohne
Kondensator... nur der Quarz zwischen 1 und 2... problemlos.

gruß
Thomas

Autor: Sebastian (Gast)
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ich werd das ganze wohl noch mal neu aufbauen, weil ich hab das mal mit
nem 100nf elko getestet. Wenn ich den besagten elko mit dranhänge geht
gar nichts mehr. also muß da irgendwo anders noch der wurm drin sein.
Ich glaube jetzt auch das es an der versorgungsspannung liegt. ich muß
wohl mal messen wieviel strom die ganze schaltung zieht.
verwende einen 7805. eigentlich dachte ich, daß der 500 mA schaft, wenn
man eine spannung < 7V anlegt. mir ist gestern aufgefallen das sich der
kontrast ändert wenn ich von 9 auf 12 V schalte, was mir etwas
schleierhaft ist, weil doch hinten immer 5V rauskommen sollen.

Autor: Sven (Gast)
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Steht das ganze auf'm Steckbrett? Die RTC-Osc-Eingänge mögen keine
kapazitive Belastung nich. Also Quarz dicht an Eingänge, kurze
Leitungen, die 22p gegen Vdd können schon zu viel sein. Und beim Messen
mit dem Oszi: Immer 10:1 Teiler einschalten, sonst bricht der Takt
zusammen und Du siehst gar nix.

Sven

Autor: Sebastian (Gast)
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das ganze ist auf ner lochraster-platine.
ich muß die RTC-Osc-Eingänge mit was metallischem berühren damit es
überhaupt funzt, aber der takt ist dann sehr instabil. alles dabei von
1 sek real=>0,5-4 rtc sekunden

Autor: Ralph Dillhardt (Gast)
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ich hatte ein änliches Problem mit einem PCF8593. Erst nachdem ich
zwischen Pin1 und Pin8 einen 22pF Kerko gelötet habe lief meine Uhr
genau. Desweiteren hatte ich auf den SDA und SCL Leitungen bei 10k
Pollup-Widerstand kein sauberes Signal. Ich habe die Pullup-Widerstände
auf 3,3k reduziert. An meinem I2C-Bus sind noch ein 26512 EEPROM und ein
PCA9555D angeschlossen.

Autor: Sebastian (Gast)
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also an den 10k pullups liegt es bei mir nicht. hab noch nen pcf8574
(lcd) dran der läuft ohne zicken. beim 8583 kann ich die uhr stellen
und auslesen ohne probleme nur läuft diese eben nicht. 24c256 hab ich
noch nicht getestet, aber ich denke es wird auch funzen.

Autor: dicky (Gast)
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hmm. komme nicht ganz mit. heisst das du hast auf denselben leitungen
noch ein i2c - gerät parallel laufen ? klemm das doch mal zu
diagnosezwecken ab. hast du mal die bauteile getauscht ? ansonsten:
lasst doch mal probeweise den 8583 mit einer kleinen batterie laufen.

Autor: DJShadowman (Gast)
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Hmpf, wenn das mein einziges Problem wäre.
Hab den PCF8583 am Mega8 und noch geht garnix.
WIll mit Bascom Lesen und Schreiben, Adressen sind mit PinA0 auf Masse
ja 0XA0 für schreiben, und 0XA1 für Lesen.
Soweit klar, Quarz, Kondensator blabla auch dran.
(Verrate nicht, ob Kondensator gegen GND oder SPannung, um nicht
beschimpft zu werden hier).
Aba momentan krich ich nix ausgelesen, nur 255.
Und ob mein Schreiben erforlgreich ist kann ich ja ohne Lesen auch
schlecht testen.

Hab das Grundprogramm quasi dem BAS von nem Kumpel übernommen, der nen
I²C-UhrenIC auch verwendete. Zwar ein anderer, aber wenn ich ins
Datenblatt vom PCF8583 schau sollte das funzen.

Ist bisher mein erster I²C-Versuch in BAscom, daher habe ich noch keine
Erfahrungen mit klassischen Fehlern die man machen kann.

Also: wer hat mal nen simplen Quellcode etc, vom ersten Schreiben des
Control Registers und dann dem AUslesen der Zeit ??

Das der IC die Adressen incrementiert habbich zumnidest schon
begriffen, glaubich.....irgendwie....so

MfG, www.DO2SHA.de

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Sebastian: Ich kann mich erinnern, das schonmal jemand das gleiche
Problem hatte, allerdings mit einem Dallas-RTC.
IIRC war der Spannungsregler am schwingen wie Sau.
7805 hätte gerne am Eingang, wie auch am Ausgang einen Kondensator,
so 100nF Kerko oder Vielschicht wirken da schon Wunder,
mindestewns 3 Volt zwischen Ein- und Ausgang hätte er auch gerne.
Und direkt am RTC die Versorgungsspannung ebenfalls mit 100n
abklatschen.
Ist der Saft jetzt sauber, gehts an den Rest --> s. Appnote.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Grossibaer (Gast)
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Ein Erfahrungswert mit dem 8583 aus meiner C64-Zeit (damals beobachtet 
bei einer Rossmoeller-Uhr fue rden Kassettenport des C64): der Chip hat 
einen Totbereich in der Spannungsversorgung.
Bei unter ca. 3.5V sind die Ports deaktiviert und der Chip laeuft 
normal. Darueber (fliessender Bereich, Exemplarstreuung) schaltet er die 
Ports ein und der Quarz bleibt stehen. Erst bei >4.5V schwingt der Quarz 
wieder sauber.
Die hatten damals die 5V (4.9V) des C64 mittels ner 1N4148 mit 0.7V 
Spannungsabfall abgekoppelt. Sowie man den Rechner einschaltete, blieb 
bei meinem Exemplar die Uhr stehen.
Ne BAT42 (0.2V) schaffte Abhilfe.

Tip: als Backupquelle diente bei meinen eigenen Geraeten spaeter eine 
Zink-Luft-Batterie, mit Germaniumdiode abgekoppelt. -> Niedriger 
Spannungsabfall in Durchlassrichtung und bei anliegenden 5V ein 
Leckstrom, der bei ZL-Batterieen fuer eine kontrollierte Wiederaufladung 
sorgt.
Einige Exemplare waren nach >5 Jahren ohne Batteriewechsel noch immer im 
Einsatz. Bei den Anfragen nach Y2k-Kompatibilitaet musste ich dann 
passen - der Chip hat ja eh nur ein 4-Jahres-Register.

Autor: Aleksandar (Gast)
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Hi!


Ich habe ähnliche Probleme mit dem PCF 8583 gehabt: als ich das 
Quartz-Gehäuse mit der Masse verbunden habe lief es ohne Probleme.

Allerdings ist der OSZI Eingang sehr empfindlich gegenüber Störungen. 
Deshalb habe ich eine Leiterplatte mit einer Massenfläche um die 
Verbindung vom Quartz zum OSZI gemacht und seitdem ist PCF sehr genau.

Hier kannst Du sehen wie das in etwa aussieht - PCF ist ganz unten 
links, über ihn ist ein 3-Pin Trimmer-Kondensator vorgesehen (Die Pins 
sind doppelt ausgeführt, weil ich nicht sicher war welchen RM ich finde 
- 5 oder 7,5 mm).
http://www.fernando-heitor.de/component/option,com...

Und hier wurde eine ähnliche Diskussion geführt mit dem gleichen 
Ergebniss:

http://www.fernando-heitor.de/component/option,com...

Gruss,
Aleksandar

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