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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik altlotabsaugung bei reperatur - warum ?


Autor: timo (Gast)
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hallo,

wenn man ein SMD - Bauteil austauscht ( bzw. ein bauteil fehlt, jedoch
sind die Pads bedruckt + verlötet )  soll man das altlot, also das lot,
das auf dem pad bleibt absaugen. so hab ich es zumindest im lötkurs
gelernt...
was aber ist wen ich das noch vorhandene lot nicht absauge und das neue
bauteil einfach mittels heißluft einsetzte.
ist die lötstelle dann schlechter, da 2mal erhitzt ? gibt es da
irgendweche langzeitstudien ?
Muss ich dann bei "Grabsteinen" ( Tombstone ) auch immer das eine pad
absaugen und ein neues lotdepot machen ?

hoffe jmd. kann mir helfen. danke

Autor: TravelRec. (Gast)
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Also absaugen ist nicht unbedingt nötig, wenn Du das Pad mit ´nem
Lötkolben ein wenig ebnest und zum neuverlöten wieder etwas neue Paste
 Zinn  Flußmittel dazugibst. Hauptsache am Ende ist nicht mehr Zinn
als Bauteil an der Lötstelle.

Autor: Holger Menges (Gast)
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Bei SMD - Reparaturen ist es meist hinderlich, wenn beide Pads dick
verzinnt sind. Ganz einfach, weil dann das Bauteil später schief sitzt.
'Ist aber auch nicht weiter schlimm.
Bei kleineren Umbauten löte ich das neue Bauteil meist mit den
vorhandenen Zinnresten fest und gebe am Schluß noch etwas frisches
Lötzinn auf die Pads.
Wenn es mehrere Platinen sind gehe ich meist mit Entlötlitze drüber und
verzinne neu, da mann dann auch schneller arbeiten kann.

Autor: timo (Gast)
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ja, dass es funktioniert, wenn man das alte lot drauf lässt ist mir auch
klar, aber in wie fern wirkt sich das auf die lebensdauer der lötstelle
aus ? Qualitativ ist die Reperatur ja nicht so hochwertig, als wenn ich
das altlot mittels Litze oder Entlötkolben entferne und FRISCH verlöte.
Das Flussmittel ist ja z.B. zum Teil schon verdampft.
Mir geht es nicht um die Funktion im eigentlichen, sondern um die
Qualität Und/oder Langlebigkeit der Lötstelle.

Danke im Vorraus!

Autor: TravelRec. (Gast)
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Wenn die Lötstelle nicht mechanisch beansprucht wird, also an
Steckkontakten o.ä., dann ist es eigentlich Wurst, ob das Zinn schon
älter oder frisch ist. Wenn der Kontakt hergestellt und das Zinn
erkaltet ist, spielt auch das Alter oder die Menge an Flußmittel keine
Rolle mehr. Wichtig ist nur, daß beim Löten alles einmal gut verlaufen
ist, damit´s keine Kontaktschwierigkeiten gibt. Wenn beim Löten alles
nur so vor sich hinrubbelt, dann lieber mal sauber machen und frisch
verzinnen.

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