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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zu einer Schaltung


Autor: Andi (Gast)
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Hallo,
Für was sind die Widerstände R4 und R6 gut? (siehe Anhang)
Sollen die den Mosfet vor Kurzschluss schützen?
Danke

Autor: Hubert.G (Gast)
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Ich würde sagen eine Ladestrombegrenzung für die Elko im Anschluß.
Ist das eine kommerzielle Schaltung? Ich würde F1 gleich nach dem
Gleichrichter setzen. Wenn so die Sicherung geht ist die Spannung an
den Elkos unsymetrisch.

Autor: edi-edi (Gast)
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Wuerde ich nicht,da beim einschalten ein riesenstrom fliesst !
bedenke

Autor: Henrik (Gast)
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Warum sind dann R4 und R6 nicht zu einem zusammengefasst?
R4 dient wohl zur Reduzierung der Verlustleistung des Fet.
R6,C5,C6 bilden einen Tiefpass, vielleicht ist das der Grund.(?)
Das die Sicherung da sitzt find ich auch nicht gut. Entweder so wie du
es gesagt hat, wobei dann die Sicherung eine gewisse Trägheit haben muß
wegen Einschaltströmen, oder aber die Sicherung in die Verbindung von R1
und R3, wobei dann aber nach dem Durchbrennen C3 und C4 nicht mehr
entladen werden können.
Die Werte von 220K finde ich etwas sehr hoch gewählt. 5min nach dem
Abschalten hat man immer noch mehr als 250V zwischen C2 und Masse (bei
unbelastetem Ausgang). Sehe ich das falsch?

Guß Henrik

Autor: Henrik (Gast)
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Oha, ich sollte öfter auf "Aktualisieren" klicken...

Autor: Arno (Gast)
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R4 verringert die Leistung des MOSFET, R6 bildet nit den
Ausgangskondensatoren ein Siebglied. Für R6 reicht auch 0,5W.
R1 und R2 symmetrieren die Spannung an den Eingangselkos und entladen
sie sicher beim Abschalten.
Die Sicherung ist in der Tat komisch plaziert und überdimensioniert.
100Ohm mit 5W bedeuten 223mA Maximalstrom. 630mA träge ist da schon ein
starkes Stück. R4 wird die Sicherung zuverlässig schützen.

Arno

Autor: A.K. (Gast)
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> Wuerde ich nicht,da beim einschalten ein riesenstrom fliesst !
> bedenke

Dafür ist's ja eine recht kräftig dimensionierte träge Sicherung. Aber
wenn man die schon hinter die Elkos montiert, dann bitte auch hinter
deren Ausgleichs-Widerstände. Sonst stehen die Chancen nicht schlecht,
das mit der Sicherung auch die Elkos in Rauch aufgehen.

Autor: edi-edi (Gast)
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einer der vielen Spezialisten soll hier mal Vorrechnen welcher Strom
sich beim Einschalten ergibt....wir haben 750uF

Augen AUF !

Autor: Arno (Gast)
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Dann komm mal mit den Trafodaten rüber.

Autor: Hagen (Gast)
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"Trafodaten" :-)

Autor: Arno (Gast)
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Sicher, weil der Einschaltstromstoß nur vom Innenwiderstand der
speisenden Schaltung bestimmt wird und die fängt im Trafo an. Schon der
Leitungswiderstand einer 320V / 250mA Wicklung dürfte sich im Bereich
von 25 - 50 Ohm (abhängig von der Trafogröße) bewegen.
Ein ungeladener C hat theoretisch 0 Ohm, richtig?
Da die Speiseschaltung aber vorher die Kondensatorgröße nicht
feststellen kann, fließt der Strom erstmal in einen 0 Ohm-Widerstand
und wird nur durch den Ri begrenzt. der C bestimmt nur den zeitlichen
Verlauf der Ladekurve und hat KEINEN Einfluß auf den Spitzenstrom.
Icmax = Umax/Ri fertig!
Siehe auch Lindner/Brauer/Lehrmann: Taschenbuch der E-Technik und
Elektronik, Fachbuchverlag Leipzig 1991 S.623 (9.28).

Autor: edi-edi (Gast)
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...natuerlich richtig....ich sah die schaltung direkt am netz haengen.
vom dreher (320 / 230) einmal abgesehen..  ;-)

Autor: Hagen (Gast)
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Ich sehe aber keinen Trafo in der obigen Schaltung, sondern nur eine
Gleichrichterschaltung die an AC 320V hängt.

Gruß hagen

Autor: Andi (Gast)
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Es hängt natürlich ein Trafo dran.
Also wenn ich euch richtig verstanden habe, ist der 100 Ohm Widerstand
sozusagen als "hilfe" für den Mosfet gedacht damit er nicht die ganze
"Arbeit" leisten muss und eventulell als Schutz wenn die Schaltung
keine Last dran hätte,Oder?
Vorteil ist dann ja natürlich auch dass man einen kleinern Kühlkörper
verwenden kann.....
Gruss
Andi

Autor: Henrik (Gast)
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Das der 100 Ohm den FET verlustleistungsmäßig entlastet ist schon
richtig, wieso aber als Schutz? Wenn keine Last dranhängt, werden nur
die Kondensatoren des Tiefpasses geladen und fertig. Kurzschlußfest ist
diese Schaltung nicht.

Gruß Henrik

Autor: peter dannegger (Gast)
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Also vor Kurzschluß ist da nix geschützt.

Bei einem Kurzschluß liegen 400V am Gate gegen Source des IRFP450 und
tschüß (der kann nämlich nur 20V ab).

Auch daß ein Ansprechen der Sicherung C2 auf Dauer schädigt, stimmt.
Mit etwas Glück explodiert der sogar, bei 1500µF sollte man besser
nicht in der Nähe sein.

1500µF ist sowieso heftig oversized. Alte Röhrenradios hatten nur
2*16µF + Siebdrossel.
Bei elektronischer Siebung reichen für 200mA jeweils 100µF vorne und
hinten dicke aus.


Peter

Autor: Henrik (Gast)
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Meine Rede, ich frage mich gerade nur, ob der FET in diesem Fall voll
aufdreht oder sperrt. Ich würde letzteres vermuten.

Henrik

Autor: Arno (Gast)
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Das mit dem Schutz war ironisch gemeint, denn bevor die Sicherung
anspricht, hat der R4 schon das ganze Gerät in Brand gesteckt. Ich
hatte die ganze Schaltung als Schaltungsauszug interpretiert, der noch
Entwicklung nötig ist.
Kein FET kann die 400 V UGS ab, ich hatte auch schon den 6,8Ohm als
Sensorwiderstand einer Strombegrenzung vermutet.
Ob der FET im Nirvana sperrt oder leitet ist ein sekundäres Problem.
Für die Schaltung wäre besser, er sperrt.

Autor: Mr_Börtsch (Gast)
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eine kleine bemerkung.

Bei den Z Dioden würde ich noch eine konstantstromquelle anhängen, da
diese hochvolt z-dioden nicht besonders gute eigenschaften haben.

Weiter wäre bei den 750uF eine etwas sanftere ladeweise kein luxus.
Elkos haben nicht lange freude daran so brutal geladen zu werden.

Autor: Andi (Gast)
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Also die Schaltung ist nicht von mir,habe ich im WWW gefunden.
Ist es noch sinnvoll eine Z-Diode ca.15V zwischen G und S (Anode an
S,Kath. an G)zuhängen?
Habe ich bei anderen Schaltungen noch so gesehen.
Gruss Andi

Autor: Mr_Börtsch (Gast)
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Naja. Eine solche Z Diode ist lediglich ein Schutz für den FET. Am
besten schaust du im Datenblatt wieviel G-S Spannung er erduldet und
machst eine Z diode rein, die ein paar Volt darunter liegt.

Aber ich würde sagen es ist sicherlich sinnvoll

Autor: Arno (Gast)
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Willst Du diese Schaltung irgendwie für Dich verwenden? Nur dann lohnt
es sich, weiter drauf rum zu denken.
Wenn nein, hefte sie als schlechtes Beispiel ab und vergiß sie.

Autor: Andi (Gast)
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@Arno
Ja, ich will diese Schaltung für meinen DIY Tube Amp
verwenden,allerdings mit Utrafo=380V~,Ua 450V=,ca.Ia 200mA.
Ersteinmal nur zur Probe ob es eine "hörbare" Verbesserung gibt.
Wenn nicht dann, ist der Aufwand nicht gerechtfertigt.(Platine
herstellen usw.)

Noch schnell eine andere Frage,wenn ich 2Kühlkörper habe mit jeweils
3,5K/W und diese beiden durch einen ersetzen will,welchen Wert muss ich
nehmen? Ist die Berechnung wie bei parallelen Widerständen?
Also 1/3,5K/W + 1/3,5KW = 1,75K/W.

gruss Andi

Autor: Mr_Börtsch (Gast)
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Nun es ist auch schon längere Zeit her als ich das in der Schuhle
behandelt habe.

Jedenfalls wenn du pro Kühlkörper die gleiche Leistung verbratest, dann
werden diese Kühlkörper je 3.5K pro Watt wärmer.
Wenn du also einen Kühlkörper nimmst, so hat dieser die Doppelte
Leistung dran. Das heisst er darf nur um die Hälfte wärmer werden. Also
1.75K/W.

Jedenfalls weis ich nicht wie du mit deiner Berechnung auf das richtige
Resultat kommst.


Ich würde mich aber der Meinung von Arno zu dieser Schaltung
anschliessen. Ich hab auch schon so was gemacht. Aber nur für die
Vorstufe. Ist deiner eine Endstufe? Auf alle fälle sollte für eine
Endstufe ein Regeltransistor eingebaut werden, da es sonst ziemlich
scheppert.

MFG_MR_B

Autor: Mr_Börtsch (Gast)
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Ach ja. Ich bin im moment dran eine solche Schaltung zu entwickeln. Das
Prinzip habe ich bereits, aber erst in Simulationen getestet. In der
Praxis noch nicht. Habe aber die Teile bestellt.

Ich werde die Ergebnisse dann hier posten. Geht höchstens noch ne woche

Autor: Mr_Börtsch (Gast)
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Da bin ich nochmal. Falls du etwas viel kohle hast.

http://www.supertube.de/

da gibts fertige netzteile für Röhren Amps. Ich habe aber noch keines
davon ausgetestet

Autor: Andi (Gast)
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@mr_börtsch
ja mein amp ist eine Endstufe von Goldenmiddle(nachgebaut),siehe
Anhang.
Läuft seit 3Jahren super.
Aber ich bin immer auf der Suche nach Verbesserungen.
Die Page mit den Netzteilen kenne ich auch.
Hat jemand einen Schaltplan von denen? ;-)
Auf das Ergebniss von den Kühlkörpern komme ich mit der Formel zur
Widerstandsberechnung von Parallel Schaltungen.
Also

          1
      ---------
   R=  1  +  1
      ---   ---
       r1    r2



Gruss Andi

Autor: Andi (Gast)
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@mr_börtsch
Deine Schaltung interessiert mich, warte ungeduldig auf das Ergebniss.
Kannst ja den Plan dann reinstellen oder mir Mailen.
Gruss Andi

Autor: Mr_Börtsch (Gast)
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ok mach ich. ich hoffe ich erhalte die Teile nächste woche.

Und das mit der formel stimmt. Du hast eben zuerst nur 1/R + 1/R = 1.75
geschrieben. Aber so wie jetzt stimmts

Autor: Mr_Börtsch (Gast)
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Das ist eines der Netzteile. Ich bin aber nichts so überzeugt davon.

Autor: Arno (Gast)
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Autor: Peter Dannegger (peda)
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Wenn es eine Gegentaktstufe ist, dann ist sie sowieso sehr unempfindlich
gegen Brummen (kompensiert sich weitestgehend in der Bifilarwicklung des
Ausgangstrafos).

Für den typischen Röhrensound ist es außerdem von Vorteil, wenn das
Netzteil etwas weicher reagiert, d.h. bei Leistung etwas einbricht.

Am besten ist die Standard Drossel-Siebung.
Neben dem dicken Netztrafo und den Ausgangstrafos bringt so eine
Siebdrossel auch nicht viel mehr Gewicht, braucht aber keinen
Kühlkörper und läßt sich mit einer Feinsicherung 100%-ig schützen.


Peter

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