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Forum: PC Hard- und Software Extt. 5 1/4" FloppyLaufwerk an USB?


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Autor: FloppyLaufwerk (Gast)
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Hallo

wie der Betreff vermuten läßt, suche ich eine (einfache?) Möglichkeit 
mein Externes 5 1/4 Zoll Floppylaufwerk über die USB Schnittstelle 
anzuschließen. Ich brauche das zwar sehr selten, aber das wäre ne feine 
Sache.

Kann man da ein externes 3 1/2" Laufwerk dazu vergewaltigen/umbauen, 
oder ist das Unsinn? Gibts dazu Vorschläge? Ich bin kein Hardwareprofi!

Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
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Kommt drauf an was für eine Schnittstelle es zur Zeit hat...

Autor: FloppyLaufwerk (Gast)
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....

mmmhhh in den "alten Rechnern" gabs da noch ne Floppy-Schnittstelle.....
Das ist ja das Problem. Die Neuen haben das nicht mehr...deshalb USB.

Autor: rf (Gast)
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Lol, die DInger gibts noch und die Werden eingesetzt?!^^

die 5.25" Dinger waren schon zu meiner Kindheit tot, und von Disketten 
habe ich gerade noch so das ableben mit bekommen (Bin Jg 93)

Ggf. würde ich vll auch einen IDE Adapter probieren(könnte u.U. sogar 
einfacher sein, HDDs werden vereinzelt ja immernoch mit IDE 
angeschlossen und der Anschluss ist afaik der gleiche)

Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
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Also einfach eine Art Verlängerungskabel für die Interne 
Schnittstelle... du könntest mal versuchen das an so ein USB-3.5" zu 
hängen, mit etwas glück klappt das, ansonsten ein altes Mainbaord und 
dann die Daten über LAN zugreifen.
Zukunftsfähig wird es aber wohl nur sein die Daten rechtzeitig 
umzukopieren ;)

Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
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rf schrieb:
> HDDs werden vereinzelt ja immernoch mit IDE
> angeschlossen und der Anschluss ist afaik der gleiche
Nein. Völlig andere Anschluss und Ansprechart. Deshalb hatte ich ja 
gefragt wie das angeschlossen wird, bei SCSI hätte man eventuell noch 
was drehen können...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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FloppyLaufwerk schrieb:
> Kann man da ein externes 3 1/2" Laufwerk dazu vergewaltigen/umbauen,

Im Prinzip ja, so ein externes Laufwerk besteht aus zwei Teilen. Einem 
Diskettenlaufwerk und einem USB-Diskettencontroller.

Das Problem hierbei ist, daß der USB-Diskettencontroller von einem 
3.5"-Laufwerk ausgeht, und das wird anders angesteuert als ein 
5.25"-Laufwerk. Abweichende Parameter sind die Datenrate und die (von 
der Diskettenlaufwerkshardware vorgegebene) Drehzahl.

3.5"-Laufwerke drehen mit 300 Umdrehungen pro Minute, 5.25"-HD-Laufwerke 
aber mit 360 Umdrehungen pro Minute. Dadurch ergibt sich bei gleicher 
Datenrate (500 kBit/sec) der Unterschied in der Speicherkapazität (1.44 
"MB" zu 1.2 "MB", jeweils formatiert).

Der USB-Floppycontroller muss also entsprechend anders konfiguriert 
werden; ich habe mir dazu mal das Datenblatt* eines solchen Controllers 
angesehen, dem aber außer der Information, daß er prinzipiell auch mit 
5.25"-Laufwerken klarkommen sollte, nicht ausreichend Details zur dessen 
Konfiguration entnehmen können.


*) 
http://www.smsc.com/media/Downloads_Archive/discon...

Autor: ingo (Gast)
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Diskettenlaufwerke wurden (bis zu 4 Geräte) über den Shugart-Bus an den 
Controller angeschlossen:
http://www.zock.com/8-Bit/D_CPCguide03.HTML
Sollte der sich innerhalb des USB-Laufwerkes "abgreifen" lassen, könnte 
man das 5 1/4-Teil u.U. sogar zusätzlich anschließen, woran ich bei der 
Kompaktheit der Geräte, so meine Zweifel habe.
mfG ingo

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Der Controller erfährt aber nicht dass er jetzt auf einmal ein 5 1/4 
Zoll Laufwerk am Bein hat...

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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FloppyLaufwerk schrieb:
> Hallo
>
> wie der Betreff vermuten läßt, suche ich eine (einfache?) Möglichkeit
> mein Externes 5 1/4 Zoll Floppylaufwerk über die USB Schnittstelle
> anzuschließen. Ich brauche das zwar sehr selten, aber das wäre ne feine
> Sache.
>
> Kann man da ein externes 3 1/2" Laufwerk dazu vergewaltigen/umbauen,
> oder ist das Unsinn? Gibts dazu Vorschläge? Ich bin kein Hardwareprofi!

Da ich einen x235 als Workstation habe, verwende ich so ziehmlich 
alles auf USB, also auch DVD und 3"5 Floppy, welches ich gerade mal 
aufgeschraubt habe...  Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin 
und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux 
als solches erkannt...

Also wenn Du einen 3"5 USB-Floppy hast, schau einfach mal rein, 
vieleicht hat es einen normalen steckbaren USB-Floppy Controller, dann 
solltes es gehen.

Grüße
USBMichi

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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ingo schrieb:
> Diskettenlaufwerke wurden (bis zu 4 Geräte) über den Shugart-Bus an den
> Controller angeschlossen:
> http://www.zock.com/8-Bit/D_CPCguide03.HTML

Die von IBM eingeführte "Interpretation" des Shugart-Busses reduzierte 
die Anzahl der Laufwerke auf zwei, die dafür identisch zu konfigurieren 
waren (Auswahl der Drive-ID erfolgte durch "gedrehte" Kabel).

> Sollte der sich innerhalb des USB-Laufwerkes "abgreifen" lassen, könnte
> man das 5 1/4-Teil u.U. sogar zusätzlich anschließen,

Zusätzlich ginge dann, wenn denn der USB-Floppycontroller entsprechend 
konfiguriert werden kann.


> woran ich bei der Kompaktheit der Geräte, so meine Zweifel habe.

Das ist (oft) kein Problem, Laufwerk und Controller sind zwei getrennte 
Platinen, das Laufwerk ist ein ganz normales SlimLine-Diskettenlaufwerk, 
wie es auch in Notebooks verwendet wurde.
Die Verbindung zwischen Controller und Laufwerk erfolgt über ein 
Flexleiterkabel, und nicht über das standardisierte 34polige 
Flachbandkabel.
Das ist aber nichts neues und entsprechend adaptierbar.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Michelle Konzack schrieb:
> Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin
> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux
> als solches erkannt...

Und woran erkennt der Controller, mit was für einem Laufwerk er es zu 
tun hat?

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Michelle Konzack schrieb:
> Da ich einen x235 als Workstation habe, verwende ich so ziehmlich
> alles auf USB, also auch DVD und 3"5 Floppy, welches ich gerade mal
> aufgeschraubt habe...  Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin
> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux
> als solches erkannt...

Wow... damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Vielleicht erkennt der 
Controller ja den Unterschied anhand der unterschiedlichen Drehzahlen.


Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM 
dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Magnus Müller schrieb:
> Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM
> dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll

Andererseits:

Der INDEX Puls kommt bei den 5,25 Zöllern ja von einer Lichtschranke die 
die Indexmarkierung der Diskette (ein handelsübliches Loch im 
Datenträger) abtastet. Ohne Diskette wird es also vermutlich auch keinen 
INDEX Puls geben.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Magnus Müller schrieb:
> Ohne Diskette wird es also vermutlich auch keinen
> INDEX Puls geben.

Naja, so könnte natürlich trotzdem unterschieden werden, wenn das 
Laufwerk ein Indexsignal generiert, dann wird dessen Frequenz untersucht 
(könnte ja ein 5.25"-Laufwerk mit eingelegter Diskette sein), gibt es 
keinen, wird von 5.25" ausgegangen.

Das könnte klappen.

Autor: FloppyLaufwerk (Gast)
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Hallo

vielen Dank für die "Denkanstöße".

@USBMichi leider hat mein externes 3 1/2" den Controller irgendwie im 
Laufwerk integriert, da kommen nur Kabel raus.
Kennt einer ein 3 1/2" Zoll Laufwerk wie von @USBMichi beschrieben. Ich 
möchte das aber unter Windows betreiben. Was @USBMichi andeutet wäre 
genau das was ich suche...

Leider habe ich von den angebotenen 3 1/2"  USB Laufwerken keine 
Innenansicht gefunden.

Autor: Zonk-8000 (Gast)
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Ich würd einfach irgendeinen ollen Rechner (mit USB / LAN) bei eBay 
schießen der noch nen passenden anschluss hat und dann einmal alle alten 
Disketten auf moderne Formate rüberkopieren. Fertig.


Ich hab noch viele solche Laufwerke hier sogar passende Rechner zum 
ansteuern aber die dienen nur noch als Teilespender da ist noch so schön 
viel gute Mechanik und Schrittmotoren drin  ;)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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FloppyLaufwerk schrieb:
> @USBMichi leider hat mein externes 3 1/2" den Controller irgendwie im
> Laufwerk integriert, da kommen nur Kabel raus.

Aufgeschraubt hast Du das Gehäuse davon aber schon?

Autor: FloppyLaufwerk (Gast)
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... na klar!

...wenn man googelt werden diese 2 Varianten auch erwähnt. Eine wie von 
@USBMichi beschrieben und eine wo schon ALLES im Laufwerk integriert ist 
und nur die USB Kabel (4 STück wie bei mir) rauskommen.

Autor: Frank K. (fchk)
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Magnus Müller schrieb:
> Michelle Konzack schrieb:
>> Da ich einen x235 als Workstation habe, verwende ich so ziehmlich
>> alles auf USB, also auch DVD und 3"5 Floppy, welches ich gerade mal
>> aufgeschraubt habe...  Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin
>> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux
>> als solches erkannt...
>
> Wow... damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Vielleicht erkennt der
> Controller ja den Unterschied anhand der unterschiedlichen Drehzahlen.
>
>
> Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM
> dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll

Nein, der Controller muss VORHER wissen, was für ein Laufwerk er dran 
hat. Das steht normalerweise im batteriegepufferten CMOS RAM.

Die einzige realistische Möglichkeit sehe ich darin, bei SMSC einen 
USB-Floppycontroller zu kaufen und den dann entsprechend 
umzukonfigurieren. Gehe davon aus, dass Du fertige 3.5" USB-Laufwerke 
nicht ändern kannst.

"Einfache Möglichkeit": Fehlanzeige

fchk

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Frank K. schrieb:
> Nein, der Controller muss VORHER wissen, was für ein Laufwerk er dran
> hat. Das steht normalerweise im batteriegepufferten CMOS RAM.

Aber doch nicht bei einem USB-Laufwerk. Da genügt es, wenn er es zum 
Zeitpunkt der Anmeldung am Host herausfindet.

Autor: Michael_ (Gast)
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Was hast du denn für einen Rechner?
Hast du den mal aufgeschraubt, evtl. ist da eine Floppyschnittstelle 
drauf und nur nicht angeschlossen.
Die hier hat immerhin noch eine:
http://www.reichelt.de/Mainboard-Sockel-1156-1366/...
Schau mal ins Bios.
Und hier wurde über das Thema auch schon gesprochen:
Beitrag "Thema 5.25" Diskettenlaufwek"

Autor: FloppyLaufwerk (Gast)
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Hallo

um die Diskussion abzukürzen...ich habe Rechner mit denen ich diese 
Floppys lesen kann! Das ist nicht das Problem.
Ich war (bin) eben auf der Suche nach einer "portablen" USB 5 1/4" 
Floppy Lösung.Da scheint es aber keine "einfache" Lösung zu geben, obwoh 
@USBMichi oben was aufgezeigt hat. Es wäre für mich eben erstrebenswert, 
welch 3 1/2" USB Laufwerke das sind. Das generelle lesen der Floppys ist 
bzw. war "NIE" mein Problem. Ich habe schon noch "ALTE" Kisten die das 
können.

Autor: H. Meinhart (Gast)
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FloppyLaufwerk schrieb:
> Hallo
>
> um die Diskussion abzukürzen...ich habe Rechner mit denen ich diese
> Floppys lesen kann! Das ist nicht das Problem.
> Ich war (bin) eben auf der Suche nach einer "portablen" USB 5 1/4"
> Floppy Lösung.Da scheint es aber keine "einfache" Lösung zu geben, obwoh
> @USBMichi oben was aufgezeigt hat. Es wäre für mich eben erstrebenswert,
> welch 3 1/2" USB Laufwerke das sind. Das generelle lesen der Floppys ist
> bzw. war "NIE" mein Problem. Ich habe schon noch "ALTE" Kisten die das
> können.

Mal eine ganz andere Frage, aus purer Neugier!
Wieso sucht du nach einer portablen USB 5.25" Lösung, wofür benötigst du 
das?

Grüße Heiner

Autor: FloppyLaufwerk (Gast)
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Hallo

@Heiner suche da keinen "tieferen" Sinn dahinter. Ich habe auch noch USB 
"Zip" Laufwerke (IOMEGA) die ich fast noch nie benutzt habe. Es ist 
einfach beruhigend irgendwelche USB Laufwerke im Schrank zu haben die im 
Notfall einsetzbar sind (wären) und funktionieren ohne ne "ALTE 
Maschine" hochzufahren.

Betrachte es einfach als "Just for Fun" eines Rentners der noch die 
Hochzeiten der 8 Zoll Floppys zB.: dem ersten Entwicklungssystem von 
Intel benutzt hat, bei dem ein Projekt zu übersetzen mehrere Stunden 
gedauert hat.

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Floppy_disk_2009_G1.jpg

Autor: Karl (Gast)
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Das ist zwar kein USB, aber da kann man wohl fast alles anschließen:

http://www.jschoenfeld.de/products/catweasel.htm

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Michelle Konzack schrieb:
>> Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin
>> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux
>> als solches erkannt...
>
> Und woran erkennt der Controller, mit was für einem Laufwerk er es zu
> tun hat?

Überhaupt nicht...  Das macht Linux, den das Protokol für 3"5 und 5"25 
ist das gleiche.  Der USB-Controller gibt sich einfach als Standard 
Floppy Controller aus und bleibt somit transparent.

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Magnus Müller schrieb:
> Wow... damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Vielleicht erkennt der
> Controller ja den Unterschied anhand der unterschiedlichen Drehzahlen.
>
> Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM
> dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll

Nene, der Controller (warscheinlich wie immer ein 8051) hat NUR einen 
Floppy-Anschluß und wird über ein Pabel mit dem Floppy verbunden.

Das Protokoll selber macht ja das Floppy.

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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FloppyLaufwerk schrieb:
> @USBMichi leider hat mein externes 3 1/2" den Controller irgendwie im
> Laufwerk integriert, da kommen nur Kabel raus.
> Kennt einer ein 3 1/2" Zoll Laufwerk wie von @USBMichi beschrieben. Ich
> möchte das aber unter Windows betreiben. Was @USBMichi andeutet wäre
> genau das was ich suche...

Ich habe versucht, den Microcontroller über den taiwanesischen 
Hersteller zu bekommen, weil ich eine größere Dockingstation bauen will, 
aber die antworten noch nicht einmal...

Da der Hersteller alle möglichen USB-Contoller anbietet (SATA, PATA, 
SAS, Floppy, Cardreader, Sound, Video, ...) währen die Chips sehr 
interessant für selbstbauten und bei den meisten steht dabei das es sich 
um einen 8051 kompatiblen handelt.

> Leider habe ich von den angebotenen 3 1/2"  USB Laufwerken keine
> Innenansicht gefunden.

Wie immer...

Grüße
Michelle

Autor: pegel (Gast)
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Es gibt auch USB-ISA Adapter.
Dort einen alte IDE Karte rein und es bleibt nur noch die Frage der 
Software.

Autor: faustian (Gast)
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@pegel wenn der TE denn ueber 100 Euro ausgeben will.

Autor: pegel (Gast)
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Spezielle Wünsche kosten extra ;-)

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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pegel schrieb:
> Es gibt auch USB-ISA Adapter.
> Dort einen alte IDE Karte rein und es bleibt nur noch die Frage der
> Software.

PLX hat aber die Produktion des Chips leztes Jahr eingestellt.  Jetzt
gibt es nur noch den NET2282 welcher für PCI ist und einen für PCIe.

Grüße
Michelle

Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
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pegel schrieb:
> Es gibt auch USB-ISA Adapter.
> Dort einen alte IDE Karte rein und es bleibt nur noch die Frage der
> Software.

Das ist schlicht grottenfalsch, mit IDE hat der ganze Thread nichts zu 
tun. Das kann man selbst bei Abwesenheit jeglicher Qualifikation am 
Kabel abzählen: IDE-Festplatten haben 40polige Kabel, Floppies nur 
34polig.

Und wer hat schon noch einen ISA-Floppy-Controller rumliegen?

Abgesehen davon funktioniert das sowieso nicht, der Adapater ist für 
Entwickler, die einen entsprechenden Treiber für ISA-Karten neu 
schreiben, die Verwendung vorhandener ISA-Treiber ist weder vorgesehen 
noch überhaupt technisch möglich.

FloppyLaufwerk schrieb:
> Betrachte es einfach als "Just for Fun" eines Rentners der noch die
> Hochzeiten der 8 Zoll Floppys

Ja, DAS wäre doch eine Aufgabe - 5.25 kann ja jeder, aber ein tragbares 
8-Zoll-Floppy mit USB-Anschluss wäre eine echte Novität.

Übrigens, in alten BIOS-Sourcen findet man Routinen, um den Typ 
möglichst zu erkennen (anders als behauptet haben alle Floppies einen 
Index-Impuls). Für das Einlesen vorhandener Floppies ist das aber 
weniger relevant, da die Parameter (Tracks, Sektoren usw) im Header, 
d.h. im ersten Sektor der Floppy, notiert sind und beim Einloggen 
ausgewertet werden, zumindest solange es sich um MSDOS und Nachfolger 
handelt.

Gruss Reinhard

Autor: pegel (Gast)
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Reinhard Kern schrieb:
> Das ist schlicht grottenfalsch, mit IDE hat der ganze Thread nichts zu
> tun. Das kann man selbst bei Abwesenheit jeglicher Qualifikation am
> Kabel abzählen: IDE-Festplatten haben 40polige Kabel, Floppies nur
> 34polig.

Hätte auch IDE/Floppy Controller schreiben können. Habe einige dieser 
Kombi Karten hier, deshalb schien es mir eindeutig. Aber naja.

von denen:
http://bschepan.narod.ru/hwmuseum/isa_multicards.htm
habe ich die:
Super I/O Card


Ist aber schön das es qualifizierte Kräfte gibt die bis 40 zählen können 
:-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Reinhard Kern schrieb:
> (anders als behauptet haben alle Floppies einen Index-Impuls)

Das wurde so nicht behauptet. Nur kann ein 5.25"-Laufwerk ohne 
eingelegte Diskette keinen erzeugen, während ein 3.5"-Laufwerk das 
prinzipiell kann.

Im übrigen gab es durchaus verbreitete Laufwerke, die den Index-Impuls 
überhaupt nicht auswerteten, das waren einerseits die 35-Spur-Laufwerke, 
die man am Apple II verwendete, und andererseits die beliebte 1541 aus 
dem Commodore-Lager. Beide Laufwerke funktionierten nämlich auch mit 
umgedrehten Disketten, und da das Indexloch in der Diskettenhülle nicht 
exakt mittig angebracht ist, und die Laufwerke keine zwei Lichtschranken 
hatten ...

> Übrigens, in alten BIOS-Sourcen findet man Routinen, um den Typ
> möglichst zu erkennen

Das war die Unterscheidung in 40- und 80-Spur-Laufwerke, also 360K- und 
1.2M-Laufwerke. Dieser "hochkomplexe" Algorithmus ist von IBM patentiert 
und wurde vor einigen Jahren mal von einem Patenttroll auf dem Klagewege 
zu Geld gemacht.
Das ist das "Schrapel"-Geräusch, das Diskettenlaufwerke beim Starten 
eines PC von sich geben.

Der Unterscheidung zwischen 3.5"- und 5.25"-Laufwerken aber dient dieser 
Mechanismus nicht.

Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Das war die Unterscheidung in 40- und 80-Spur-Laufwerke, also 360K- und
> 1.2M-Laufwerke. Dieser "hochkomplexe" Algorithmus ist von IBM patentiert
> und wurde vor einigen Jahren mal von einem Patenttroll auf dem Klagewege
> zu Geld gemacht.

Naja, man fährt 80 Tracks nach innen, ein 40-Track-Laufwerk fährt dabei 
gegen den Anschlag. Dann fährt man nach aussen bis Track 0 (dafür gibts 
ein Signal). Braucht man dafür z.B. 43 Tracks, dann ist es 
offensichtlich kein 80-Track-Laufwerk.

Erstaunlich womit man Geld verdienen kann - ist eigentlich die 
Multiplikation von 2 Ganzzahlen schon patentiert? Muss mal 
recherchieren.

Gruss Reinhard

Autor: Walter (Gast)
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Ich wäre auch auf sowas interessiert. WIe ist das den ausgegangen?
Gibt es eine Lösung?
Danke

Autor: Raph (Gast)
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Michelle Konzack schrieb:
> Rufus Τ. Firefly schrieb:
>> Michelle Konzack schrieb:
>>> Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin
>>> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux
>>> als solches erkannt...
>>
>> Und woran erkennt der Controller, mit was für einem Laufwerk er es zu
>> tun hat?
>
> Überhaupt nicht...  Das macht Linux, den das Protokol für 3"5 und 5"25
> ist das gleiche.  Der USB-Controller gibt sich einfach als Standard
> Floppy Controller aus und bleibt somit transparent.
>
> Grüße
> Michelle

@Michelle .... würde mich interessieren welches externes Laufwerk du 
hast (Hersteller & Typ) vielleicht bekommt man soetwas ja noch bei 
eGestell.

- Raph

Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
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Raph schrieb:
> würde mich interessieren welches externes Laufwerk du
> hast

Falls jemand grosses Interesse hat, man könnte sich sowas ja 
zukunftssicher zusammenbauen: ein µP mit USB, der sich dem PC gegenüber 
als Standard Memory ausgibt wie ein USB-Stick. Die Ansteuerung des 
Floppy-Laufwerks ist relativ einfach zu programmieren. Formatieren wäre 
noch das grösste Problem, aber GParted soll FAT12 können.

Gruss Reinhard

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Reinhard Kern schrieb:
> Formatieren wäre
> noch das grösste Problem

FORMAT UNIT ist ein Standard-SCSI-Kommando.  Was auch immer man an
Tools zum (physischen) Formatieren einer SCSI-Platte benutzt hat,
müsste im Prinzip auch mit einer über USB angesteuerten Floppy
zurecht kommen.

Logisches Formatieren ist ja davon ohnehin unabhängig.

Autor: oszi40 (Gast)
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Raph schrieb:
> @Michelle .... würde mich interessieren welches externe 5,25"Laufwerk

Vermutlich Floppy-Emulator-Software (image) oder Alt-PC über LAN 
benutzt?
Ein USB-5,25"FD-Adapter ist mir bisher noch nicht aufgefallen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Raph schrieb:
> @Michelle ....

Michelle darf doch hier nicht mehr posten. ;-)

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