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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Funkthermomter


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich möchte ein Funkthermometer mit 1 bzw. wohl eher 2 Atmels
realisieren. Dazu wollte ich das 433MHz Modul von C hernehmen. Mein
größtes Problem ist denke ich die Spannungsversorgung im Senderteil.
Das ganze soll ja möglichst wenig Strom verbrauchen, so dass man nich
alle 5 Tage die Batterien wechseln muss. Daher wollte ich wissen wie
man das macht. Mit einem Festspannungsregler wird ja denke ich zu viel
Strom verbraucht, aber irgendwie brauche ich ja eine Referenzspannung
für den AD-Wandler den den Themperatursensor ausließt ?

Vielen Dank schon mal

Autor: Netbandit (Gast)
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nun ich würde es so machen:

Das einzige Bauteil, welches ständig im Betrieb ist, ist der µC. Dieser
ist normalerweise im PowerDown Modus oder Sleep Modus oder wie das auch
immer heißt bei den AVRs. Jede halbe oder viertel oder ganze Stunde (je
nachdem wie du es magst) schaltet er sich richtig ein, aktiviert das
Sendemodul und fragt den Temperatursensor ab. Sendet das ganze zur
Station und schaltet sich dann wieder in den Power Down Modus.

Autor: Arno (Gast)
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...oder Du nimmst schon kalibrierte Sensoren mit digitalen Ausgang.z.B.
Ds1820  nur Temp. oder den genialen SHT71  mit Temp.+ Feuchte...
Grüsse Arno

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

welcher Atmel vürde sich den dafür eignen ? Ich gräuchte ja dann einen
AD und einen UART. Ich hab keinen Tiny gefunden der die beiden
Eigenschaften besitzt. ICh dachte die Tinys wären gut für so was, da
sie wenig Strom verbrauchen ?

Der Vorschlag von Arno würde natürlich den AD einsparen, jedoch habe
ich noch nie mit einem Ds2820 gearbeitet, sind die denn relativ
einfacht zu verwenden ?

Autor: Mike (Gast)
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Learning by doing. Abhängig von dem was du schon gemacht hast sind sie
auch nicht schwerer als andere :)

Autor: Wolfgang (Gast)
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Hallo Thomas und alle,
Du wirst mit dem Eigenbau eines Funkthermometers wahrscheinlich ein
bestimmtes Ziel verfolgen. (Spaß am Basteln oder Elektronik?)
Ich möchte einen anderen Weg verfolgen und suche noch Verbündete.
Komplette Funkthermometer gibt es für weniger als 10,- € . Wer will,
der kann auch den 433MHz-Sender und Empfänger ausbauen, um damit eine
preisgünstige Datenübertragungsstrecke aufzubauen.
Was mich an diesen Geräten etwas stört, sind die Messfehler von bis zu
+- 1,5°.
Die Messwerte werden ja vom Sender nach einem Datenprotokoll
übertragen, wobei neben der Temperatur noch Kanal und sonstige Daten
übertragen werden. Man muss also nur herausfinden, an welcher Stelle
des Protokolls die Temperatur steckt, diese herausschneiden und dann
bearbeiten. Zusätzlich möchte ich die Temperaturwerte mit Datum und
Uhrzeit auf einer Karte  abspeichern. Anfragen beim Verkäufer bzw.
Hersteller nach dem Datenübertragungsprotokoll waren bisher erfolglos.

Wer könnte dazu noch etwas beitragen?
MfG
Wolfgang

Autor: Arno (Gast)
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Noch eines muss man beachten...die billigen Funkmodule brauchen ein
gleichspannungsfreie Modulation d.h. sie sind nicht in der Lage ein
Signal wie 1111111 zu übertragen.Da wird die sog. Manchester Kodierung
angewendet(Google!).Von ELV gab es einen Bausatz eines Empfängers für
Funkmodule mit RS232 Ausgang,*mit* Protokollbeschreibung.
Arno

Autor: Arno (Gast)
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Welcher Arno bist denn Du?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Von „Manchester Kodierung“ hab ich bis jetzt nur mal die Überschrift
gelesen. Werde mich mal genauer damit befassen (müssen).
Da ich mir das Funkthermometer  bereits zugelegt habe, kommt die ELV
-variante für mich nicht mehr in Frage.
MfG
Wolfgang

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

@Wolfgang
ich mache das eigentlich schon nur um die Temperatur zu messen. Ich
habe allerdings auch noch kein Projekt gesehen, in dem ein fertiges
433Mhz Thermometer mit einem Atmel ausgelesen wird?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Hallo Thomas,
Vielleicht hab ich mich nicht so richtig ausgedrückt: Mit meiner
Variante wollte ich nur darauf hinweisen, dass es eine kostengünstigere
Möglichkeit gibt und man sich zusätzlich noch viel Arbeit und Zeit
sparen kann. Für einen 433MHz Sender +  Empfänger bezahlt man allein
schon ca. 20€.
Dazu kommt noch Stromversorgung, Gehäuse, Temperaturfühler, µC usw.
Einen Atmel könnte man immer noch zur Verarbeitung der empfangenen
Daten einsetzen.
Wenn es Deine erste Temperaturmessung ist, dann besser erst einmal ohne
Funkübertragung.
Da gibt es trotzdem noch genügend zu tun. ( z. B. Fühlerauswahl,
Messschaltung, Kalibrierung, Stromversorgung, Programmierung usw.)
MfG
Wolfgang

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo

nein es ist nicht meine erste Schaltung. Ich hab dich schon richtig
verstanden: Du hast jetzt noch einmal gesagt dass man die empfangene
Daten mit einem Atmel auswerten kann. Das heißt für mich dass du ein
Funkthermometer Set vom Aldi um die Ecke mit einem Atmel auslesen
willst ?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Ja, so ist es. Ich möchte die übertragenen Daten, die am Funkempfänger
zur Verfügung stehen, mit einem µC (bei mir soll es ein MSP430 sein)
weiterverarbeiten.
Dazu fehlt mir z.Zt. , wie schon gesagt, noch das
Datenübertragungsprotokoll.
MfG
Wolfgang

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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Schliess den Empfänger an die Soundkarte deines PC's an und suche dir
ein Software-Oszilloskop. Und dann frohes Analysieren...

Uwe

Autor: Wolfgang (Gast)
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Soweit war ich schon, nur stellt sich der Spaß bei der Analyse noch
nicht ein.
MfG
Wolfgang

Autor: Marko (Gast)
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die schnellsten ergebnisse mit funkübertragung
wirste denk ich mit ner eigenkretion des sende-fühlers
mit easy-radio modulen haben denk ich.
die hängste einfach an die uart und feddich.
als fühler den ds1820 von dallas semiconductors,
n pullup-widerstand an den 1-wire-bus, als chip
n mega8 und das ganze passt mit etwas drücken je nach
batteriegröße in ne zigarettenschachtel.

problem: die funkmodule liegen bei €40 je stück
(transceiver)
was auch geht sind die aurel fm-funkmodule sender-receiver
getrennt (einweg-verbindung), die sind etwas günstiger.
ca. €12 / stück beim big c. würd auf alle fälle die fm-
varianten empfehlen, hab die am probiert für asynchrone
datenübertragung ... hat nicht viel gebracht.

das €10 set von conrad funktioniert auch, die 200m sind aber utopisch
20m sollte dort wohl stehen und ne manchester codierung würd ich denen
softwaremäßig auf alle fälle verpassen.

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