www.mikrocontroller.net

Forum: Platinen Lötstation AOYUE - 968


Autor: Jens500 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

da mein Ersa Lötkolben mittlerweile ziemlich verschlissen ist und meine
selbstgebaute Lötdampfabsaugung auch nicht unbedingt vor Effektivität
strotzt, bin ich auf der Suche nach einer Lötstation bei ebay auf die
"Hot Air Rework Station AOYUE - 968" gestossen.
Nun ist das ja im Vergleich mit den angepriesenen Leistungsdaten sowie
dem Lieferumfang im Vergleich mit den einschlägigen Weller oder Ersa
Lötstationen ziemlich günstig.

Hat hier schon jemand Erfahrungen sammeln können?

Gruß
Jens

: Verschoben durch Admin
Autor: Frankl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast Du dir schon Gedanken über die Ersatzteile, einer so exotischen
Lötstation gemacht ?.

Autor: Jens500 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ja, hab ich.
Da es letztlich nur um Hobby-Aktivitäten geht, wär die Einsatzeit und
somit der Verschleiß (möglicherweise..) nicht so hoch. Mir ist schon
klar, dass der Weller bzw. Ersa Preis auch von der langen Verfügbarkeit
der Ersatzteile herrührt.
Und ob ich das Teil 20 Jahre lang benutzen will, so es denn Ersatzeile
geben sollte, steht auf einem anderen Blatt.
Möglicherweise hat ja hier schon jemand über einen ausreichend langen
Zeitraum Erfahrungen sammeln können. Dann könnte man evtl. den Sinn
einer solchen Investition nochmal abwägen und dann, so wirds wohl enden
;-), zu einer Ersa greifen.

Gruß
Jens

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Mir ist schon klar, dass der Weller bzw. Ersa Preis auch von der
langen Verfügbarkeit der Ersatzteile herrührt."

Na ja, dass halte ich mal für´n Gerücht.

Auch wenn ich mir weder merken kann, wie AOYUE geschrieben wird,
gescheige denn ne Ahnung habe wie es ausgesprochen wird habe ich mir
die reine Heißluftstation zugelegt. Ersatzteile gibt es (momentan
jedenfalls noch) bei www.aoyue.de und das auch nicht zu teuer.

Mit der Heißluftstation bin ich echt sehr zufrieden. Was die normalen
Lötkolben und Spitzen taugen, da kann ich keine Aussage zu treffen.

Hier mal noch ein Link zum Thema:
http://www.progforum.com/showthread.php?t=4803&hig...

Autor: Jens500 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Steffen

"Na ja, dass halte ich mal für´n Gerücht."

Wieso Gerücht? Lager- bzw. Werkzeugvorhaltung kostet nunmal Geld und
das muss irgendwie umgelegt werden. Ohne seriöse Kalkulation gäbs
Firmen die schon lang nicht mehr.

Ansonsten vielen Dank für den Link. Bei der insgesamt positiven
Resonanz im Progforum werd ich wohl mal zuschlagen.

Gruß
Jens

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na so groß sind die Lagerkosten nun auch nicht. Ich halte die Dinger für
mehr als überteuert, wobei die Qualität natürlich Spitze ist und außer
Frage steht.

Aber darum ging es ja eigentlich gar nicht.

Wäre schön, wenn Du uns dann mal ne Rückmeldung bzgl. des Kolbens und
Spitzenverschleisses machan würdest. Bei den Preisen sind die Stationen
bestimmt für viele Hobbybastler interessant.

Autor: Frankl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ersatzteile sind auch große, kleine und Sonder-Lötspitzen. Das Gehäuse
vom Lötkolben (ist ständig hoher Temperatur ausgesetzt) weiß man wie
das Gehäuse vom Lötkolben in 3 Jahren aussieht.
Ich selber habe eine Noname Lötstation (Trafo und Regeleinheit Analog)
mit einem ERSA Kolben.

Autor: Dominik S. Herwald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also diese Stationen finde ich auch sehr interessant. Zwar anscheinend
sehr billige Qualität, aber man kann damit wohl relativ einfach und
sauber finepitchige SMDs verlöten?
Also ich dachte da z.B. an TQFP 80 oder haariger... da scheitere ich
mit meiner derzeitigen Lötstation nämlich...

Wie funktioniert das mit so einer Heißluftstation eigentlich genau?
Braucht man da ne spezielle SMD Lotpaste für, die man auf die Pads
schmiert?
Danach einfach mit dem Heißluftkolben draufhalten und fertig?

Und die integrierte Lötrauchabsaugung ist ja auch genial - da macht es
nix das das Teil etwas größer ist denn man spart sich ja ne "externe"
Absaugung...


Hat eigentlich schon wer Erfahrung mit diesem Shop:
http://shop.wiltec.info/tabshop_s/wiltec_gmbh___ao...

Die 968 ist da aber wohl erst im 3 Wochen Lieferbar...

Autor: Johannes Raschke (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Dominik

Für TQFP 80 benötigst Du keine Heißluft und auch keine SMD - Lötpaste
sondern Flußmittelpaste, normales Lötzinn und (nicht unbedingt) eine
Lötspitze mit Hohlkehle für deutlich unter 20€.
In de.sci.electronics gab es (ab dem 23. 4.) einen Faden genau dieses
Thema: Was AO*&% Lötstationen taugen und wie man Finepitch lötet.

Gruß

Johannes

Autor: Dominik S. Herwald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm. Tja also das die AOYUE Teile billigst verarbeitet sind ist schon
klar.  Das man das auch irgendwie mit ner normalen Lötspitze hinbekommt
- OK habe ich schon oft gelesen. Muss ich eigentlich auch mal
ausprobieren - welches Flussmittel würdest Du denn empfehlen? (was man
bei Reichelt bzw. Conrad bekommen kann)

Zwei Dinge interessieren mich bei diesen Lötstationen aber trotzdem
ganz besonders: dieses Heißluft Prinzip und die integrierte
Lötrauchabsaugung.

Wo ich nun aber noch ein wenig Recherche betrieben habe, sind mir diese
billigdinger von AOYUE nun doch etwas zu teuer für die gebotene
Qualität. Also gehen wir über zu Plan B - Selbstbau ;)

######
Thema Heißluft:
Habe auch einiges gefunden was gleich einen Schritt weiter geht:
http://www.seattlerobotics.org/encoder/200006/oven_art.htm
http://www.circuitcellar.com/renesas/winners/3323.htm
http://www.sparkfun.com/tutorial/ReflowToaster/ref...

Ich glaube das wäre mal nen Versucht wert oder nicht? ;)
Wär doch lustig - Pads mit Lötpaste versehen, Bauteile drauf, rein in
den Ofen, 3 Minuten warten und nach kleinen Abschlusskorrekturen ist
das Board mit drei 80er TQFPs und 28er TSSOPs fertig...

Hat das hier schonmal jemand versucht? Welchen Ofen den es hier in DE
gibt könnte man dafür verwenden? Wo bekommt man diese K-Thermoelemente?



######
Zum Thema Lötrauchabsaugung:
Kann man sich die wohl mit ner kleinen Pumpe und Schläuchen selber an
den eigenen Lötkolben dranbasteln? Irgendwelche Ideen welche Pumpe man
da nehmen könnte?

Autor: Johannes Raschke (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich weiß gar nicht, welches Flußmittel wir genau haben - dürfte von
Reichelt stammen und befindet sich in einer Spritze.
Wir willst Du eigendlich die Lötpaste dosieren, wenn Du einen
"Toaster" verwendest? Einfach 'druff damit?
Wir haben es mal mit 'nem TQFP - Gehäuse und Heißluft probiert, das
war zwar nachher fest auf der Platine, aber mit jeder Menge
Kurzschlüsse. nachdem diese mit Entlötlitze entfernt worden waren, war
der MSP dann leider doch kaputt - schätzungsweise durch die
Übertemperatur...

Autor: Dominik S. Herwald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja das dosieren scheint gar nicht mal so das Problem zu sein wie man
das in den oben genannten Links sehen kann. Wenn man die Lötpaste auch
in einer Spritze hat, scheint das relativ einfach zu sein. (schau dir
mal die Fotos in dem Seattlerobotics Link an)

Übertemperatur: Das könnte wirklich ein Problem sein. Da muss man
verdammt aufpassen das das aufheizen nicht zu abrupt passiert und man
muss die Temperatur relativ genau kontrollieren können. Deswegen dachte
ich ja an einen Ofen, der die Platine "schonend" auf temperatur
bringt.
So wird es in der professionellen Produktion in einem Reflow Ofen ja
auch gemacht: Man muss sich da an ein bestimmtes Temperatur Profil
halten. Also einen genauen verlauf der Temperatur planen.
Dazu könnte man ja einen kleinen Controller basteln wie in dem Renesas
Contest Link um das ganze zu automatisieren.
Die Ergebnisse die die Autoren oben präsentieren sehen wirklich gut
aus!

Autor: Karel Marsalek (marsalek)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, kann man (bei aoyue 968) den Lötkolben und die Rauchabsaugung von 
der Einheit trennen? Ich möchte manchmal nur die Heissluftpistole auch 
zu anderen Zwecken nutzen und dabei würde mich der Lötkolben etwas 
stören.

Karel

Autor: egberto (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ja, die Kabel kann man abschrauben.

Autor: Karel Marsalek (marsalek)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Super! Danke für die Antwort.
Karel

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.