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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequenz für µC AT89C51ED2


Autor: Sebastian Barth (Gast)
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Hallo,

ich habe vor, mir eine kleine Entwicklerplatine zu basteln, auf der ich
den AT89C51ED2 programmieren und testen kann.

Jetzt bin ich jedoch bei der Taktgebung angekommen und habe da ein paar
kleine Problemchen:

1. Oszilator oder Quarz ? Wo ist der Unterschied?
2. Welche Daten (Frequenz etc.)?

Die Größe der Bauteile und der Preis ist nebensächlich.


Ich hoffe ihr könnt mir helfen ..


Thanks im Voraus ..
greetz .. Sebastian

Autor: Schoaschi (Gast)
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wenn du einen Quarz benutzt, verwendest du normalerweise 2 anschlüsse
(OSC1 und OSC2) am µC und zusätzlich brauchst du auch noch 2
Kondensatoren(22pF-33pF; steht aber im Datenblatt).

beim Quarzoszilator brauchst du nur einen PIN am µC. den
Quarzoszillator musst du nur mit 5V versorgen und es haut hin.

ich empfehle dir einen Quarzoszillator zu verwenden, denn ich hat schon
mal ziemliche probleme den quarz zum schwingen zu bringen.Das kann dir
beim oszilator nicht passieren, der schwing immer schön vor sich hin
:D.

Quarze und Quarzoszilatoren gibt es in der selben frequenz, abgesehen
von ein paar spezialfrequenzen.
Falls du auf deinem Board auch UART mit eingeplant hast,was ich hoffe
;-). empfehle ich di eine quarz zu nehmen mit dem du hohe
übertragungsraten schafst. Das bedeutet aber nicht: je höher die
quarzfrequenz, desto schneller die übertragungsgeschwindigkeit ;-)

Autor: Thorsten (Gast)
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Nachteil eines Quarzoszillators ist jedoch, daß er nochmal ordentlich
Strom zieht. Gerade wenn man so einen in silbernem DIL-Gehäuse nimmt,
kann der je nach Frequenz mehr Strom aufnehmen, als der ganze Rest der
Schaltung. Quarze sind diesbezüglich wesentlich besser, denn dies sind
passive Bauteile und ziehen keinen nennenswerten Strom.

Gruß
Thorsten

Autor: Sebastian Barth (Gast)
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Oh, .. danke für eure Hilfe :)

Ist aber leider noch nicht das Ende!


Der Strom spielt keine Rolle.
Also werde ich mich wohl für den Oszillator entscheiden.

Ich habe im Datenblatt nichts über den Oszillator gefunden. Entweder
bin ich blind, oder einfach nur blöd :).
Habe den Sheet als Anlage beigefügt, vielleicht findet ihr etwas!

Welche Frequenz sollte der Oszillator haben, auch wegen
UART-Geschwindigkeit?
Wie schließt man ihn an?
Ist dieser Oszillator ok ("OSZI 12,000000" als Suchbegriff auf
Reichelt.de eingeben)?


Ich hoffe ihr helft mir, .. bin hier ziemlich vor den Kopf gestoßen :/


Greetz .. Sebastian

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Für die UART sind 11,0592MHz oder 14,7456MHz optimal.

Ich hatte bisher nie Schwierigkeiten mit dem Quarz. Die 8051 sind
eigentlich sehr schwingsicher. Ich nehme immer 33pF Kondensatoren.


Peter

Autor: Sebastian Barth (Gast)
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"OSZI 11,000000" oder
"OSZI 12,000000"

Beide bei Reichelt (einfach die Bezeichnung in der Suche angeben).

Da ich bei den Oszillatoren, nicht wie bei einem Quarz 11,0592Mhz, nur
runde Werte wie 11Mhz oder 12Mhz gefunden habe, bäumt sich in mir die
Frage auf: 11Mhz oder 12Mhz Oszillator .. oder doch gleich einen
Quarz?

Wie man einen Quarz anschließt, weiß ich. Aber wie schließt man einen
Oszillator an?


Greetz .. Sebastian

Autor: Schoaschi (Gast)
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Du brauchst nur den ausgang des Quarzoszillators an OSC1... sorry an
Xtal1 (OSC1 is es bei den PICs ;-) ) anschliessen.

wie die anschlussbelegung ist kannst du zb bei Ribu nachsehen
(www.ribu.at) -->
http://www.ribu.at/Tabelle_3.asp?File_Name1=I260_0...

was du , aus stromspargründen ;-), auch nehmen könntest, wären
Resonatoren. Die vereinen einen Quarz mit seinen Kondensatoren in einem
gehäuse.

Ich würde den 11MHz Quarz empfehlen. denn dann kannst du eine Baudrate
von 9600 erreichen ohne das die fehlerrate grösser als 1% ist, wenn ich
mich nicht irre.

Autor: Sebastian Barth (Gast)
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Supi ... Danke!!!

Hat einer von euch vielleicht zufällig noch eine Eagle Freeware Library
mit solchen Quarzoszillatoren, habe leider nix gefunden?


Greetz .. Sebastian

Autor: Schoaschi (Gast)
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hast du es schon mal auf
http://www.cadsoft.de/cgi-bin/download.pl?page=/ho...

probiert? vl gibts dort was... ansonst heissts.. selber zeichnen ;-)

Autor: Benedikt (Gast)
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Unter crystal gibts sowohl den 14 als auch den 8 poligen Oszillator.
Die Bibliothek sollte eigentlich schon dabei sein.

Autor: Zippo (Gast)
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Hallo zusammen.

Ich habe auch vor diesen oben genannten yC zu verwenden.

Allerdings habe ich dem Datenblatt entnommen, das Ding im Normalmodus
auch mit 40 / 60 MHz takten kann.

Beziehen sich diese Werte aus dem Datenblatt wirklich auf die
Taktfrequenz??

Bekomme ich mit einer recht hohen Frequenz Probleme beim Flashen oder
Datenverarbeiten??

Ích möchte damit diverse PWM's erzeugen.

Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen

MFG
Zippo

Autor: Alexander Holz (Gast)
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Hi,

der AT89C51ED2 kann man mit bis zu 60MHz getaktet werden. Wenn die
interne Frequenzverdoppelung eingeschaltet ist mit max. 30MHz.
Optimal sind 22.1184MHz weil dann alle gängigen Baudraten bis 115200Bd
ohne Rundungsfehler einstellbar sind (ergibt auch den schnellsten
download beim ISP-Flashen). Einen Flasher für den COM-port gibt's z.B.
bei www.ycmodule.de für um die 60 EUR - die passende Software gibts
umsonst auf der ATMEL Homepage.

Alex

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Alex

"Einen Flasher für den COM-port gibt's z.B. bei www.ycmodule.de für
um die 60 EUR"

Du brauchst keinen Flasher, der AT89C51ED2 hat doch nen Bootloader.

Du must nur die COM über nen MAX202 anschließen, der kostet aber etwa
1,-€ und keine 60,-€.


Peter

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