www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Gegentaktoszillatror frequenzmodulieren?


Autor: Freak5 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe irgendwie noch nicht das Prinzip der Frequenzmodulation von
Gegentaktoszillatoren verstanden. Diese bersehen ja aus zwei Mosfets,
dessen Steuerpins beim jeweils anderen mit einem Kondensator angebunden
sind. Die Frequenzmodulation sollte theoretisch dadurch stattfinden,
dass an einem der Beiden Steuerpins zusätzlich die Spannung variiert
wird(vielleicht sogar noch über eine Drosssel).

Wie beeinflusst das das Verhalten des Schwingreises bezüglich der
Geschwindigkeit?

P.S.: Woher bekommt man eigentlich Material zum Selbstwickeln von
Spulen? Könnt ihr mir Kabel mit einer recht hohen Güte emfehlen, mit
denen man große Spulen für große Elektromagneten wickeln kann, die
schnell schalten? Für normale PWM-Verbindungen bei 20A und 24V reicht
doch auch 4mm² Draht, oder? Ich brauche irgendwoher auch noch normalen
Draht, der aber nicht zu dünn sein darf für den PC. Beim Netzteil
beobachte ich nämlich oft, dass die Kabel warm werden. Gleichzeitig
sind aber die 4mm² Drähte sehr Unhandlich in den Molexsteckern und es
dauert sehr lange diese zu verlöten, da man sehr genau arbeitenmuss um
Kurzschlüsse zu vermeiden.

Autor: Freak5 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Puh diesen Thread hätte ich fast nochmal aufgemacht. Gut, dass ich ihn
wiedergefunden habe. Hier noch mal ein Bild
http://www.freak5mynew.no-ip.info/muell/Gegentakto...

Autor: Freak5 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://www.reichelt.de/index.html?SID=14QAl30dS4AQ...
Sollte ich das für die Drosselspulen usw. nehmen?

Und soetwas für größere Spulen?(Vielleicht etwas dicker?) Kann ich für
ganz große Spulen auch 4mm² Litze nehmen? Wo bekommt man soetwas in
etwas höherer Güte, damit man einen niedrigeren induktiven Widerstand
hat(der Ohmische ist mei 4mm² schon klein genug denke ich)
http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=14QAl30dS4A...

Desweiteren bräuchte ich noch Kerne wo ich die Litze draufwickeln
könnte. Bei reichelt finde ich nur Ringkerne und die sind schon fertig
bewickelt.
P.S.: Gibt es abgesehen von der fehlenden Stromfestigkeit eigentlich
weitere Nachteile von SMD-Drosseln?

Autor: dunkelmann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Frequenzmodulation kommt dadurch zustande, dass durch geringes
Verschieben des Arbeitspunktes sich auch die internen Parasitären
Kapazitäten eies Mosfets/ Bipolaren Transistors ändern.
Das wirkt sich dann auf die Oszillatorfrequenz aus.
Das ist aber eher so eine Quick-And Dirty-Methode.

Hier noch ein etwas stärkerer Oszillator:
http://www.loetstelle.net/projekte/hochfrequenz/ge...

mfg
DKM

Autor: Freak5 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Muss ich das dann wieder über so eine Drossel modulieren(Wieso
eigentlich die Drossel? Damit das die Induktion der HF im anderen
Schaltkreis herausfiltert?)?

Wieso sind da jetzt zwei Kondensatoren C4,C5 und warum sind da diese
Dioden?

Autor: Freak5 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie kommt da die Schwingung eigentlich zustande. Ich habe den genauen
Stromfluss noch nicht heraus.

Autor: dunkelmann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Drossel, über welche eine Modulationsspannung zugeführt wird, dient
dazu, die Hochfrequenz von der Ansteuerung fernzuhalten. Sie lässt zwar
die modulierende Niederfrequenz durch, sperrt aber die Hochfrequenz.

zur schaltung auf www.loetstelle.net:

Die Dioden zwischen Gate und Source haben keinen Einfluss auf die
eigentliche Funktion, sie dienen nur zum Schutz der Mostfets, denn die
mögen es nicht gerne, wenn die Spannung zwischen Gate und Source zu
hoch wird. Wird die Platine mit bipolaren Transistoren bestückt, können
die wegfallen.

C4 und C5 stabilisieren die Versorgungsspannung, sie sind parallel
geschaltet. Da mit entsprechenden Transistoren diese Schaltung auch im
KW/UKW Bereich betrieben werden kann, habe ich zwei symmetrisch
angeordnete Kondensatoren vorgesehen, um die HF-Eigenschaften für beide
Zweige ähnlich zu halten.
Im LW/MW bereich reicht ein Kondensator aus.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.