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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Labornetzteil Realisierung


Autor: Clemens (Gast)
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Hallo Analogleute!

1. Ja, ich weiss, dass es einen Labornetzteilthread gibt. Aber ich
fange einen neuen an, um auch denen eine Chance zum Antworten zu geben,
die nicht erstmal 150 Beiträge lesen wollen.

2. Habe mal eine Schaltung gepostet, die ein Labornetzteil umsetzten
soll. (Habe mir dazu schon so einige Gedanken gemacht, steht im Bild in
grau) Ausgangsspannung 0-40V, Ausgangsstrom 0-1A, Lineargeregelt!

3. Das Netzteil soll z.B. durch AD/DA Wandler angesteuert werden (dafür
links die Ein-/Ausgänge. Diese geben nur die Spannung und den Strom
weiter zum Messen).

4. Die OPs müssen so versorgt werden, dass ihre Plusversorgung immer 5V
über GNDA (postiver Ausgangspol!) liegt und ihre Minusversorgung immer
5V darunter! Also wird dafür ein zusätzlicher Trafo mit Gleichrichter
und Spannungsregler benötigt (noch nicht eingezeichnet)

Jetzt meine Fragen:
Hat noch jemand einen guten Tipp, wie ich sicher gehen kann, dass die
Schaltung nicht schwingt? Sie soll dennoch möglichst schnell auf
Lastschwankungen reagieren können.

Vielen Dank, Clemens

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Autor: Jens (Gast)
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wegen PWM?
man koennte allerdings die PWM geschichte mittels DA Wandler aufbauen

Gruss Jens

Autor: Clemens (Gast)
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Hi,

danke für die schnellen Antworten,
allerdings:
Der Schaltplan von Guido ist schwer zu lesen (pardon aber ich seh nicht
durch!).
Ich wollte gerne ein Netzteil auch mal selber entwerfen und nicht blos
kopieren.
Vielleicht muss ich einfach nur kapazitive Gegenkopplung vorsehen und
beim Testen dimensionieren.

@Jens: es ging mir nicht um das Bereitstellen der Spannungen, sondern
um die analoge Regelung.

Schöne Grüße, Clemens

Autor: Monguz (Gast)
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Hi Clemens

"Vielleicht muss ich einfach nur kapazitive Gegenkopplung vorsehen
und
beim Testen dimensionieren."

Ja doch hast völlig recht und zwar in die spanungsregler loop und zwar
negative gegenkopplung ca. 100pF sonst gilt wenn kapazität zu hoch wird
der regle träge wenn zu niedrig neigt zum schwingen..

Gute idee..

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
1. Willst du ein schaltnetzteil bauen oder einen Linearregler?
Für linear ist die Verstärkung viel zu hoch angesetzt, also ganz
normale Gegenkopplung bis Vmax=1000. Gegen Schwingneigung C's vorsehen
aber Größe erst in der fertigen Schaltung bestimmen.
2.die Strommessung ist nicht gut gelöst weil Mosfets einen
temp.abhängigen RDSon haben. Bis 1A reicht ein 0,5R zu.
Wenn schon schaltbar, dann mit Subtrahierer den Strom nur über den R's
messen.
3.Du verschenkst Ausgangsspannung dadurch, das Ua nicht höher werden
kann als UB der OV's - mit Transistoren abfangen.

Viel Erfolg, Uwe

Autor: Clemens (Gast)
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Hallo,

ich habe den Schaltplan geringfügig modifiziert und einmal aufgebaut
(Lochraster). Das Ergebnis:

Strombegrenzung geht wundaba! Die Ausgangsspannung weist eine
Welligkeit  von weniger als 5mV auf :) (weniger kann mein Oszi nicht
messen:/)

Derzeitige Bestückung:
- keine Fets (1 Ohm hard-wired)
- C10 = 0 (keine Gegenkopplung in Stromzweig)
- AusgangsCs: 100nF keramisch, 100nF XR7-Typ von Reichelt, 3,3µF
Tantal

Spannungsbegrenzung ist schwierig. Bei fehlendem C11 entsteht ein etwas
vermurkster Sinus am Ausgang (Amplitude einige hundert mV). Bei C11 =
100pF ein Sägezahn (Amplitude etwa 2V) und bei 570pF ein fast optimales
Ausgangssignal mit 15mV Brumm, 100Hz, wenn die Ladekondensatoren
aufgeladen werden (zum Ausregeln dieser Schwankung ist der Regler also
zu langsam). Gemessen jeweils mit 1A Last, 15V Ausgang, 38V Eingang
(24V-Trafo).
Bei C11 = 0 und gleichzeitigem Berühren des negativen Eingangspins  von
IC1D ist das Ausgangssignal gut. Diese Situation lässt sich nicht durch
ein Rück/Gegenkopplen von IC1D erreichen (einige pF).

Ich möchte jetzt eine möglichst geringe Kapazität für C11 einsetzten
(um die Regelgeschwindigkeit hoch zu halten) und dennoch kein Schwingen
am Ausgang haben. Könnte ein voreilendes Glied (C-R) in der
Strombegrenzung helfen?

Wer kann mir weiterhelfen?

Vielen Dank für eure Antworten, Clemens

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