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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik Uraltes DDR-Oszi: Was ist das für ein Netz-Anschluss?

Autor: Talentix (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

habe hier ein uraltes Oszilloskop aus der DDR, es nennt sich "sioskop EO
1/77 u". Ich wollte mal prüfen ob es geht, aber ich weiß nicht welche
Art von Stecker ich brauche um es mit Netz zu versorgen. Mein erster
Gedanke war ein Stecker vom PC-Netzteil, passt aber nicht. Ich habe ein
Bild von dem Anschluss angehängt. Wie man sieht liegen L und N innen,
außen ist eine Kontaktfläche für den Schutzleiter (auf der linken Seite
auch, ist jetzt nicht im Bild). Hat jemand eine Ahnung wie man diesen
Anschluss bezeichnet, und wo man ein Kabel dafür herbekommt?
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Ich würde es gegen eine moderne Kaltgerätebuchse tauschen.
Autor: Klaus K. (leo9)
Datum:

Könnte ein IEC C9 sein (falls das Rechteck 13,8 x 20,4 mm ist).

Grüße leo
Autor: Kevin (Gast)
Datum:

zum 1.000.000 mal, BILDFORMATE BEACHTEN

Du kannst es ja einmal provisorisch anschliessen, wenn du das nicht
schaffst dann ist es sowieso besser du lässt die Finger davon.
Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

Das sind alte Kaltgerätestecker. Frag mal bei alteingesessenen
Elektrowerkstätten.
Ich glaube (?), bei dem nachfolgendem Anbieter gab es auch schon die
Stecker dazu.
ebay 400271152836
Vielleicht stellt er nochmal welche ein. Der löst eine Werkstatt auf.
Autor: PC-Anfaenger (Gast)
Datum:

Michael_ schrieb:
> Das sind alte Kaltgerätestecker.

Warum hatten die in der DDR solche Kaltgerätestecker? Hatten die kein
Geld für die bei uns gängige Bauform oder wollten die sich davon
unterscheiden im Sinne - nichts übernehmen, was beim Klassenfeind der
Fall ist?
Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

Da diese schon 1950 eingesetzt wurden, waren die sicher schon in der
Zeit mode, bevor die Großmächte unser Land geteilt hatten.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Kevin schrieb:
> zum 1.000.000 mal, BILDFORMATE BEACHTEN

Ich hab's mal runterskaliert.

PC-Anfaenger schrieb:
> Warum hatten die in der DDR solche Kaltgerätestecker?

Vermutlich werden die, die diese Buchse mal entworfen haben, dir
keine Antwort mehr geben können.

Dem Aussehen nach zu urteilen, war das ein erster Versuch, das
klassische Gerätekabel (das warmgerätetauglich ist) herunter zu
skalieren, wobei man den bis dahin üblichen Außenkontakt belassen
hat.

> Hatten die kein
> Geld für die bei uns gängige Bauform

Quark.  Als wenn "im Westen" jede technische Entwicklung immer so
geradlinig verlaufen wäre, wie das hinterher aussieht.  Wenn du auch
nur minimal die Augen aufmachen würdest, wüsstest du, dass alles, was
im RGW ab vielleicht 1970 produziert worden ist, mit IEC-gemäßen
Kaltgerätebuchsen gearbeitet hat (wobei die meisten Geräte dieser Zeit
eher mit fest montierten Kabeln geliefert worden waren).

Das englische Wikipedia meint, dass die erste Version der IEC 60320
1970 erschienen ist.  Damit ist klar, dass davor jeder mehr oder
minder sein eigenes Süppchen gekocht hat.
Autor: gk (Gast)
Datum:

Ich meine, ich hätte so eine Buchse mit zugehörigem Stecker mal an einer
Nähmaschine(Singer) aus den 60ern gesehen.
gk
Autor: Opa Manfred (Gast)
Datum:

Stecker war mal bei uns in der DDR der Anchluß für Bügeleisen und
Wasserkocher . Stecker massiv aus Porzellan mit Gummi/Gewebe -isolierter
Anschlußschnur . Etwa 1955 bis 1960 . Auf Flohmarkt mal suchen . Gruß M.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Opa Manfred schrieb:
> Stecker war mal bei uns in der DDR der Anchluß für Bügeleisen und
> Wasserkocher

Das ist ein Warmgerätestecker, hat mit dem hier nur entfernt was zu
tun.  Viel größer, und runde Stifte von ca. 6 mm Durchmesser.
Autor: Michael_ (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hir mal Heiß- und Kaltgerätestecker.
Autor: Jo S. (johannes__s)
Datum:

@Talentix

Kannst du mal ein Bild von vorne machen? Ich glaube ich habe mal ein
identisches besessen. Die 2x 2,5A Sicherungen kommen mir bekannt vor...

Danke!
Autor: Opa Manfred (Gast)
Datum:

Michael hat recht , war als Kaltgerätestecker auch an
ROBOTRON-Computertechnik dran .Habe die Reste noch 1989 kennen gelernt .
M.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Opa Manfred schrieb:
> war als Kaltgerätestecker auch an
> ROBOTRON-Computertechnik dran

Muss aber dann reichlich alt sein.  Alte Lochstreifenstanzer und
-leser vielleicht?  Alles, was jüngeren Datums war, hatte auch bei
robotron Stecker nach IEC 60320.

Vom Ansehen her kenne ich den Stecker auch, aber ich fürchte, selbst
wenn ich mal einen gehabt habe, ist er mittlerweile im Müll gelandet,
da ich keinen Verwendungszweck mehr für sowas gesehen habe. :(  Aber
ich könnte nochmal kramen gehen.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Jo S. schrieb:

> Kannst du mal ein Bild von vorne machen? Ich glaube ich habe mal ein
> identisches besessen.

http://www.radiomuseum.org/r/radioundfe_sioskop_eo...
Autor: Jo S. (johannes__s)
Datum:

Jörg Wunsch schrieb:
> Jo S. schrieb:
>
>> Kannst du mal ein Bild von vorne machen? Ich glaube ich habe mal ein
>> identisches besessen.
>
> http://www.radiomuseum.org/r/radioundfe_sioskop_eo...

Hallo Jörg,

stimmt, hatte mitlerweile nachgeschaut. Leider war es doch nicht was ich
meinte. Das was ich besaß war ein echtes Zweikanaloszi mit glaube 20Mhz
oder 40Mhz Bandbreite. Die Leuchtschicht war gelb und hatte eine extreme
Nachleuchtdauer. Vorne hinten gab es je ein Stahlbügel, damit man dieses
zu Zwei transportieren konnte...
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Michael_ schrieb:

> Hir mal Heiß- und Kaltgerätestecker.

Dein Heissgerätestecker ist das, was die Wikipedia einen
"Waffeleisenstecker" nennt, ein deutscher Vorläufer des heutigen
Heissgerätesteckers:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heißgerätestecker#.E2...

Die heutigen Heissgerätestecker haben das Stiftprofil eines
Kaltgerätesteckers, aber mit etwas anderer Formgebung des Isolators, um
die Verwendung von Kaltgerätesteckern unmöglich zu machen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heißgerätestecker#War...
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

A. K. schrieb:

> Dein Heissgerätestecker ist das, was die Wikipedia einen
> "Waffeleisenstecker" nennt, ein deutscher Vorläufer des heutigen
> Heissgerätesteckers:

Keineswegs nur deutsch.  Russische Samoware aus den 1980er Jahren
benutzen den gleichen Stecker, nur ohne speziellen Schutzleiter-
kontakt (Schuko gibt's dort erst seit den 1990er Jahren).
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

PC-Anfaenger schrieb:
> Michael_ schrieb:
>> Das sind alte Kaltgerätestecker.
>
> Warum hatten die in der DDR solche Kaltgerätestecker? Hatten die kein
> Geld für die bei uns gängige Bauform oder wollten die sich davon
> unterscheiden im Sinne - nichts übernehmen, was beim Klassenfeind der
> Fall ist?

Wenn die Maße stimmen (kann man auf dem Bild nicht so genau sehen),
wurden die gleichen Stecker auch hier in Westdeutschland verwendet.
Gruss
Harald
Autor: Brecher (Gast)
Datum:

Erfahrungswerte: Das DDR-Zeug funzt heute noch, der West-Kram versagt
meist schon nach kurzer Zeit.
Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

>Wenn die Maße stimmen (kann man auf dem Bild nicht so genau sehen),
>wurden die gleichen Stecker auch hier in Westdeutschland verwendet.
Bingo, du hast es erkannt. Irgendwann in grauer geschichtlichen Vorzeit
wo Deutschland noch nicht geteilt war, gab es schon eine blühende
Elektrotechnik.
Kennt jemand noch die kleinen Elektrokocher aus der Vorkriegszeit (mit
diesem Stecker), wo man von oben den glühenden Wendel sehen konnte?
Ich glaube, das Ding liegt noch irgendwo rum. Mein Vater hat da eine
Zeitung rangehalten, um Feuer im Ofen zu entzünden.
Hier ein Bsp., wo an die DDR noch nicht zu denken war.
ebay 120843700943
ebay 190628968335
Autor: Bastler (Gast)
Datum:

Michael_ schrieb:
> ebay 190628968335

Das Teil scheint ja richtig alt zu sein. Hat noch 120 Volt.
Autor: Frank Xy (flt)
Datum:

Bastler schrieb:
> Michael_ schrieb:
>> ebay 190628968335
>
> Das Teil scheint ja richtig alt zu sein. Hat noch 120 Volt.

Sieht nach der Siemens-Tochter Protos aus.

mfg
Autor: Tom K. (ez81)
Datum:

Das gleiche Ding steht bei mir im Keller rum und wartet (wahrscheinlich
vergeblich...) auf Reparatur, wimre ließ sich der Stecker mechanisch
problemlos gegen eine übliche Kaltgerätebuchse tauschen.
Autor: Talentix (Gast)
Datum:

Mist. Ich hab das Ding geöffnet aber hätte mir besser vorher einen
Bauplan angesehen. Dann wäre mir aufgefallen, dass an der Oberseite 3
Röhren verbaut sind, dicht an der Gehäusewand. Bei der Aktion sind an
den Röhren die Zinken oben abgebrochen, die Röhren sind offen und nicht
mehr zu gebrauchen. Hier gibt es zwar passenden Ersatz:
http://www.m-ware.de/radioroehren/tube-roehre-gr28...
aber das rentiert bei dem Preis nicht. Schade, ich hätte gerne versucht
das Ding zum Laufen zu bringen, aber das wird wohl nichts mehr... Danke
für eure Hilfe und Hinweise, leider umsonst :(
Autor: Talentix (Gast)
Datum:

Ich korrigiere mich: GR 28-40 steht bloß am Sockel, drinstecken tun aber
StR100/60:
http://www.m-ware.de/radioroehren/new-tube-stab-ro...
Autor: Tom K. (ez81)
Datum:

Elektrisch könnten auch STR100/80 von Pollin passen, allerdings müsste
man die Fassung mittauschen. Bei http://roehren.info/ gibt es STR100/60
für <6€, die auf den ersten Blick kompatibel sein könnten. Evtl. tun es
auch selektierte Zenerdioden + Parallel-Elko.

EDIT: zu spät gelesen, STR100/60 wären dann ja kein Problem.
Autor: Günther N. (guenti)
Datum:

Ein "Sioskop" EO 1/77 besitze ich auch noch.Ich hab es allerdings
jahrelang nicht benutzt.Später bin ich umgestiegen auf EO 213.Beide
Typen haben immer für meine Projekte völlig ausgereicht.
Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
Datum:

Talentix schrieb:
> Bei der Aktion sind an
> den Röhren die Zinken oben abgebrochen

Vielleicht solltest Du Deinen Namen in Talentnix ändern ;)
Autor: Günther N. (guenti)
Datum:

Tom K. schrieb:
> Evtl. tun es
> auch selektierte Zenerdioden + Parallel-Elko.

Die dürften es mit Sicherheit tun.Eventuell sind einige Z-Dioden in
Reihe zu schalten um auf die nötige Spannung zu kommen.Ein findiger
Bastler bekommt es sicher hin die "Röhrenersatzschaltung" steckbar für
die Röhrenfassung zu bauen.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Günther N. schrieb:
> Ein findiger
> Bastler bekommt es sicher hin die "Röhrenersatzschaltung" steckbar für
> die Röhrenfassung zu bauen.

Glaskolben vorsichtig öffnen, unten die Z-Dioden einbauen, Kolben
wieder zukleben, damit es möglichst echt aussieht. :-)
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Jörg Wunsch schrieb:
> Günther N. schrieb:
>> Ein findiger
>> Bastler bekommt es sicher hin die "Röhrenersatzschaltung" steckbar für
>> die Röhrenfassung zu bauen.
>
> Glaskolben vorsichtig öffnen, unten die Z-Dioden einbauen, Kolben
> wieder zukleben, damit es möglichst echt aussieht. :-)

...zusätzlich noch ne Glimmlampe einbauen, damits wirklich echt
aussieht.
Gruss
Harald
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Jörg schrob:
>Glaskolben vorsichtig öffnen, unten die Z-Dioden einbauen, Kolben
>wieder zukleben, damit es möglichst echt aussieht. :-)

...und eine rote LED mit einbauen, um den nun nicht mehr brauchbaren
Heizfaden zu imitieren.

Schade drum.

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@Harald

Es gibt doch Gedankenübertragung...

;-)
MfG Paul
Autor: Wolfgang-G (Gast)
Datum:

Michael_ schrieb:
>Kennt jemand noch die kleinen Elektrokocher aus der Vorkriegszeit (mit
>diesem Stecker), wo man von oben den glühenden Wendel sehen konnte?

Na klar. Die Heizspirale war offen in einer Rille verlegt. Und wenn die
Spirale durchgebrannt war, wurden beide Enden soweit gezogen, dass sie
wieder Kontakt hatten. Dadurch stieg die Leistung immer weiter, bis die
Spirale irgendwann schmolz.
MfG
Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

>Die dürften es mit Sicherheit tun.Eventuell sind einige Z-Dioden in
>Reihe zu schalten um auf die nötige Spannung zu kommen.Ein findiger
Aber es müssen die 6W abgeführt werden!
Autor: Holm Tiffe (holm)
Datum:

Nicht nur dass, der TK von Z Dioden ist deutlich höher.

Nochmals zu dem Stecker: Das Ding mit dem Prozellanteil an der Front ist
der Heißgerätestecker, der nicht in das Oszi paßt. Dieser Stecker ist
wirklich uralt.
Die Sorte Kaltgerätestecker die am Oszi montiert ist, war sowohl im
Osten als auch im Westen Deutschlands üblich, ich habe hier z.B. einen
Grundig RT50 stehen der exakt diese Netzbuchse hat. In den 60er bis
Anfang 70er Jahren waren diese Buchsen international üblich und wurden
später durch die heute üblichen 3 poligen abgelöst. Es gibt moderne
Buchsen, die man statt der alten in den Geräten ohne Änderung der
Bohrlöcher usw. montieren kann, direkte Austauschbarkeit war wohl also
vorgesehen als die neuen Buchsen entwickelt wurden.

Für den schlauen Wessi mit der Frage ob sich der Osten nichts
ordentliches habe leisten können: Im Zweifelsfalle war das umgekehrt.
Die DDR war in Bezug auf Standards der Elektrotechnik weiter vorn als
die BRD.
Heute merkt man, dass die alten Geräte aus DDR Zeiten noch funktionieren
und westliche oft nicht, warum? Weil der Produzent im Westen die Teile
früher schon nicht auf ewige Haltbarkeit sondern maximal möglichen
Profit ausgelegt hat. Die Mangelwirtschaft in der DDR führte also eher
dazu, dass die Geräte von der Konstruktion her "ordentlich" ausgelegt
wurden, dafür waren sie zu mindest für DDR Bürger meist sinnlos teuer,
aber eben unkaputtbar...

Gruß,

Holm
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Holm Tiffe schrieb:
> Nicht nur dass, der TK von Z Dioden ist deutlich höher.

Dafür schwankt die Spannung eines Glimmstabis auch schon ganz ohne
Temperaturschwankungen ganz beträchtlich. ;-)
Autor: Günther N. (guenti)
Datum:

Paul Baumann schrieb:
> ...und eine rote LED mit einbauen, um den nun nicht mehr brauchbaren
> Heizfaden zu imitieren.

??????? Solche Röhren haben keinen Heizfaden!!!!
Ein steckbarer Ersatz würde keinen Eingriff in die Verdrahtung des
Gerätes erfordern.
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Günther N. schrieb:
> Paul Baumann schrieb:
>> ...und eine rote LED mit einbauen, um den nun nicht mehr brauchbaren
>> Heizfaden zu imitieren.
>
> ??????? Solche Röhren haben keinen Heizfaden!!!!
> Ein steckbarer Ersatz würde keinen Eingriff in die Verdrahtung des
> Gerätes erfordern.

Aber geleuchtet haben sie schon. :-)
Gruss
Harald
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Günthi schrob:
>??????? Solche Röhren haben keinen Heizfaden!!!!

Daß Glimmstabilisatoren keinen Heizfaden haben, weiß ich auch.

Ich zitiere mal den Autor:

>....dass an der Oberseite 3
>Röhren verbaut sind, dicht an der Gehäusewand. Bei der Aktion sind an
> den Röhren die Zinken oben abgebrochen, die Röhren sind offen und nicht
>mehr zu gebrauchen.

Ich gehe davon aus, daß nicht alle 3 Röhren Glimmstabilisatoren sind,
den
Schaltplan habe ich nicht.

MfG Paul
Autor: Günther N. (guenti)
Datum:

Paul Baumann schrieb:
> Daß Glimmstabilisatoren keinen Heizfaden haben, weiß ich auch.

Warum dann solch Tipp rote LED zur Heizfadenimitatation zu benutzen ??
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

Günther N. schrieb:
> Paul Baumann schrieb:
>> Daß Glimmstabilisatoren keinen Heizfaden haben, weiß ich auch.
>
> Warum dann solch Tipp rote LED zur Heizfadenimitatation zu benutzen ??

- lesen u n d verstehen
- besonders: mitdenken

Sonst kann Paul es noch zehnmal erklären, während du dein Bier
verschüttest und eh nichts mehr mitbekommst.

Namaste

@Paul,

 wie kanst du den nur noch erklären, Wer das beim ersten mal nicht
versteht... Doa ischt der Witz doch längscht um die Egge.

scnr
Autor: Dieter B. (debe)
Datum:

Holm Tiffe schrieb:

>Es gibt moderne Buchsen, die man statt der alten in den Geräten ohne
>Änderung der Bohrlöcher usw. montieren kann, direkte Austauschbarkeit war
>wohl also vorgesehen als die neuen Buchsen entwickelt wurden.

Die Kaltgerätestecker sind nicht direkt austauschbar. Der Ausbruch für
den Stecker ist zwar groß genug, aber die Lochabstände passen nicht,
weder Löcher quer noch senkrecht.

Ich habe noch einen Stecker und eine Kupplung hier, kann sie aber nicht
fotografieren da die Knipse unterwegs ist. Kommt erst morgen Abend
zurück.

Diese Gerätestecker/Kupplungen waren in den 60ger Jahren üblich wie oben
schon geschrieben. Auch im Westen. Ich habe sie damals öfters verbaut.

Gruß debe
Autor: Tom K. (ez81)
Datum:

>Die Kaltgerätestecker sind nicht direkt austauschbar. Der Ausbruch für
>den Stecker ist zwar groß genug, aber die Lochabstände passen nicht,
>weder Löcher quer noch senkrecht.

In meinem EO 1/77U ging das ohne Metallarbeiten und passt wie dafür
gemacht, allerdings sieht der verwendetete Kaltgeräteeinbaustecker vom
Material her ziemlich alt aus und stammt vielleicht sogar aus der
Übergangszeit.
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Tom K. schrieb:
>>Die Kaltgerätestecker sind nicht direkt austauschbar. Der Ausbruch für
>>den Stecker ist zwar groß genug, aber die Lochabstände passen nicht,
>>weder Löcher quer noch senkrecht.
>
> In meinem EO 1/77U ging das ohne Metallarbeiten und passt wie dafür
> gemacht, allerdings sieht der verwendetete Kaltgeräteeinbaustecker vom
> Material her ziemlich alt aus und stammt vielleicht sogar aus der
> Übergangszeit.

Normalerweise waren die Löcher für die alten Buchsen kleiner.
Aber meist ist es leichter, ein Loch grösser zu feilen, als
umgekehrt. Die Feile zum kleiner feilen von Löchern ist bei
mir leider kaputt gegangen. :-)
Gruss
Harald
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

Ich benutze dafür immer Bohrer, aber der Lochzubohrer ist bei mir leider
auch abgebrochen.

Namaste
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Winfried J. schrieb:
> Ich benutze dafür immer Bohrer, aber der Lochzubohrer ist bei mir leider
> auch abgebrochen.
>
> Namaste

...und für rechteckige Löcher nimmst Du dann den rechteckigen
Bohrer?
Gruss
Harald
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

du nicht ?

Ich bohre die ecken mit nem Kleinen Bohrer aus und dan säge /flexe  ich
mich dort hin. Geht oft schneller als feilen.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Harald schrob:
>..und für rechteckige Löcher nimmst Du dann den rechteckigen
>Bohrer?

Es gibt wirklich Bohrer, die annähernd quadratische Löcher herstellen
können.
Man macht sich dabei das sog. Reuleaux-Dreieck zu Nutze.
Das meine ich ausnahmsweise mal ernst.

Hier ist ein Link dafür:

http://saegenblogger.wordpress.com/2011/11/17/ecki...

MfG Paul
Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

Das kommt aber noch aus einer Zeit, als das Fräsen noch nicht erfunden
war!
Autor: Holm Tiffe (holm)
Datum:

Jörg Wunsch schrieb:
> Holm Tiffe schrieb:
>> Nicht nur dass, der TK von Z Dioden ist deutlich höher.
>
> Dafür schwankt die Spannung eines Glimmstabis auch schon ganz ohne
> Temperaturschwankungen ganz beträchtlich. ;-)

Wenn er kaputt ist ja Jörg.

Gruß,

Holm
Autor: Holm Tiffe (holm)
Datum:

Dieter B. schrieb:
> Holm Tiffe schrieb:
>
>>Es gibt moderne Buchsen, die man statt der alten in den Geräten ohne
>>Änderung der Bohrlöcher usw. montieren kann, direkte Austauschbarkeit war
>>wohl also vorgesehen als die neuen Buchsen entwickelt wurden.
>
> Die Kaltgerätestecker sind nicht direkt austauschbar. Der Ausbruch für
> den Stecker ist zwar groß genug, aber die Lochabstände passen nicht,
> weder Löcher quer noch senkrecht.
>
> Ich habe noch einen Stecker und eine Kupplung hier, kann sie aber nicht
> fotografieren da die Knipse unterwegs ist. Kommt erst morgen Abend
> zurück.
>
> Diese Gerätestecker/Kupplungen waren in den 60ger Jahren üblich wie oben
> schon geschrieben. Auch im Westen. Ich habe sie damals öfters verbaut.
>
> Gruß debe

Du hast die flasche Sorte. Es gibt kompatible Steckbuchsen mit passenden
Lochabständen, sehr wahrscheinlich aber nicht aus China..

Gruß,

Holm
Autor: Holm Tiffe (holm)
Datum:

Harald Wilhelms schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Ich benutze dafür immer Bohrer, aber der Lochzubohrer ist bei mir leider
>> auch abgebrochen.
>>
>> Namaste
>
> ...und für rechteckige Löcher nimmst Du dann den rechteckigen
> Bohrer?
> Gruss
> Harald

Für rechteckige Löcher nimmt man einen dreieckigen Bohrer und eine
Kulisse.

Gruß,

Holm
Autor: Pickel (Gast)
Datum:

eckige Löcher werden gestanzt, basta!!
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

na dann stanze mal ein Sackloch ?
Autor: Pickel (Gast)
Datum:

wo gibts eckige Säcke?

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