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Hallo, die meisten von euch kennen ja die Aussage das man nach einen Stromschlag ins Krankenhaus zum 24h EKG gehen soll. Jetzt würde mich mal interesieren wie das bei euch im betrieblichen Alltag aussieht. Schickt euch der Chef nach nen Stromschlag ins Krankenhaus? Wie sieht es da insbesondere bei AZUBIs für die man ja teilweise noch andere Verantwortung hat (minderjährig etc.). Ich rede hier nicht von den ganz großen schlägen bei dem man da sowieso schon am Boden liegt sondern von dem Fall wo man mal eine an 230V gebacken bekommt. Bin mal gespannt auf nicht zu trollige Antworten. Gruß Peter
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Ich habe es bis jetzt auch ohne EKG jedesmal gekonnt überlebt. Falls Dir das öfter passieren sollte, würde ich mir an Deiner Stelle allerdings Gedanken über eine strukturiertere Arbeitsweise machen. Außerdem: würdes Du jedesmal sofort zum Chef rennen, damit Du vor allen anderen als Blödmann abgestempelt wirst? Das gibt so schnell nämlich niemand zu. Und nicht zu vergessen: der folgende Ärger, denn (Stromschlag == Nichteinhalten der 5 Sicherheitsregeln) und damit Verstoß gegen UVV!
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Mewa schrieb: > Ich habe es bis jetzt auch ohne EKG jedesmal gekonnt überlebt. Klar, wenns anders wäre würdest du nicht schreiben :-)
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Bei leichten Schlägen hat uns der Meister gefragt ob wir gehen wollen. Nur im Ernstfall wüsste er von nix :) Galt natürlich nur wenn der der eine gewischt bekommen hat noch normale Farbe hatte und anhand der Unfallbeschreibung (Wie hoast'n des zom broacht?) relativ sicher war das der Strom nicht übers Herz is...
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Ich kann nur soweit berichten, dass ich während meiner Ausbildung (vor 5 Jahren) mal eine gefegt bekommen hab und Chef bzw. Meister ca. 2m entfernt gesessen und das ganze somit auch beobachtet hat, spätestens in dem Moment wo sich mein Stuhl blitzartig nach hinten rollte. Ich hatte zwar vermutlich eine direkte Durchströmung zwischen beiden Händen an 230V, allerdings sind der Lehrwerkstatt in den Werkbänken besonders empfindliche FI-Schalter mit 10 mA Auslösestrom eingebaut die ich seitdem sehr schätze. ;) Er hat mich dann direkt angesprochen und wohl festgestellt dass es kein sonderlich kritischer Vorfall war, musste nirgendwohin, durfte den FI wieder einschalten (Diesmal den Stecker vorm Löten ziehen....) und nach 10 min. Beruhigung weiterarbeiten. Habe mich mit dieser EKG-Empfehlung jetzt nicht sonderlich auseinandergesetzt, nehme aber an dass es keine zwingende Vorschrift ist. Der Meister ist u.A. Sicherheitsbeauftragter und in der Prüfungskommission, und auch sonst recht aktuell was Vorschriften und Richtlinien angeht. Daher vermute ich dass er nicht in Unwissenheit handelte.
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Das Problem ist ja, dass u.U. auch nach Jahren noch Reaktionen auf das Geschehen auftreten können. Ist zwar eine Seltenheit, aber nicht ganz ausgeschlossen. Daher die Empfehlung mit dem EKG.
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Tja, das letzte Mal ist wohl >20 Jahre her bei mir. Und so dämlich, dass man es kaum glauben kann. Hatte in meiner Werkzeugtasche einen von diesen Uhrmacherschraubendrehern (Ganzmetall) und wollte damit das gerade ausgewechselte Wasserventil einer Waschmaschine wieder anklemmen. Ich habe ehrlich gesagt in dem Moment überhaupt nicht bemerkt, dass das ein ganz und gar ungeeignetes Werkzeug war. Mir war schon bewusst, dass ich da blöderweise unter Spannung arbeitete. Aber das Schraubendreher-such-Programm lief absolut im Unterbewusstsein. Die Klingengrösse passte übrigens perfekt zur Lüsterklemme.... Seitdem gabs nichts mehr. Es wird komplett ausgeschaltet oder , wenn es nicht anders geht, Trenntrafo und die Ein-Hand-Methode.
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Bei uns in der Automobilindustrie ist es so, das wenn du eine gewischt bekommst, der Chef dich sofort zum Werksarzt und der dich gleich mit einem Krankentransport zur 24h Überwachung ins Krankenhaus schickt. Gruss Alois ;)
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Also mich hats schon manchmal erwischt, aber ich musste noch nie zum EKG, bei uns in der Schule würde das theoretisch ernst genommen, aber ich sag den Lehrer das einfach nicht, da ich weiß, wenn es mir gut geht, hatte bis jetzt immer recht.
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Alois Neumann schrieb: > Bei uns in der Automobilindustrie ist es so, > das wenn du eine gewischt bekommst, der Chef > dich sofort zum Werksarzt und der dich gleich > mit einem Krankentransport zur 24h Überwachung > ins Krankenhaus schickt. Weil ihr nur 12V gewöhnt seit. 24 V ist da schon wie eine Prämie. :) Ein Stromschlag ist ernst zu nehmen, denn Chef und Kollegen sind nur Hobbyärzte. Lieber umsonst kontrolliert als den Aufstieg vollzogen.
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Hallo, auch mir hat's schon eine geschossen. Da es über die Hände ging bin ich zum Arzt. Auch ich hing an einem EKG und war froh darüber. Hatte einen Aussetzer. Bei dem es aber glücklicherweise blieb. Ich stelle mich lieber als Depen da als nachher gar nicht mehr stehen zu können.
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Bin bei einem größeren EVU. Betriebliche Vorschriftnach Kontakt mit einer Spannung größer Schutzkleinspannung ist ein EKG aufenthalt im Krankenhaus. Bei uns am stanort gabs da auch leide vor Jahren einen Todesfall. Ein Monteur hatte Vormittags bei der Abreit eine teilweise Körperdurchströmung (230V). Er sagte aber keinem etwas davon. Abends war ein Fussballspiel der Werksmanschaft. Da ist er dann auf dem Speilfeld zusammengebrochen. Trotz CPR benühungen von anwesendem Rettunssanitäter ist er verstorben. Später wurden dann auch die Strommarken am Körper bemerkt und der HI darauf zurückgeführt. Seit dem sind sie bei uns soetwas von "übergenau" bei Stromunfällen... Und ich empfinde dies als gut!
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Wenn es wirklich einen echten Stromunfall gegeben hat, also nicht "bisschen gekribbelt", wird bei uns in der Firma jeder sofort in die Notaufnahme gefahren. Automatischen Defi haben wir auch für Notfälle. Gerade bei älteren Arbeitnehmern und Azubis ist es völlig unverantwortlich, da Luft ranzulassen. Ein Kunde von uns ist neulich kurz weggesackt (hat nix mit Strom zu tun), meinte dann es geht schon, aber eine Angestellte hat ihn in die Klinik gefahren und tata: Lungenembolie. Er wäre da beinahe dran draufgegangen! Also merke: auch läppisch wirkende Vorkomnisse können böse Folgen haben.
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j. c. schrieb: > Also merke: auch läppisch wirkende Vorkomnisse können > böse Folgen haben. GENAU DAS! ICh war auch lange lange Zeit sehr unbesorgt dabei. gerade als Schüler habe das eine oder andere mal eine gefegt bekommen, blöde Geschaut, geflucht und 5minuten Später weitergebastelt. Seit vor einigen JAhren (müsste so 6-7 Jahre her sein) nach genau so einem Unfall -kurz an 230V gekommen- in meiner Unmittelbarer NAchbarschaft jemand in meinem Alter zu TOde gekommen ist denke ich anders darüber. Freund der Tochter ist zu besuch. Bekommt, wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe, am Gartenteich aufgrund einer defekten Pumpe einen gewischt, geht ins HAus, erzählt das... Kurze Zeit später wird ihm schlecht und er fällt um. Trotz sofortigen Rettungseinsatz mit großaufgebot incl. Hubschrauber war es das dann für Ihn. Bei einem wirklich kurzen Kontakt mit 230V ist ein 24h Krankenhausaufenthalt sicher übertrieben. Aber ein EKG sollte auf jeden Fall gemacht werden. Bei einem solchen Stromschlag können Herzrythmusstörung einsetzen die man nicht spürt, die aber noch 48h später zum tödlichen HErzversagen führen können! Mit einem EKG können die sofort Ausgeschlossen werden, bzw. in den wirklich seltenen Fällen der festgestellung Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Bei längerem Kontakt (wenn man wirklich an 230V "GEKLEBT" hat) oder bei höherer Spannung kann es zudem auch entlang des Stromweges Innerhalb des KÖRPERS zu Zellschäden gekommen sein welche durch Zersetzungsprozesse dann das Blutbild dermaßen Verändern das es Lebensgefährlich wird. Aus diesem Grund ist in solchen Fällen das 24-48h Monitoring im Krankenhaus mit regelmäßiger Blutwertkontrolle nötig. Wenn dann nach 24h weder eine Verschiebung im Blut noch eine Unregelmäßigkeit bei der Herztätigkeit festgestellt wird ist dann aber auch hier sicher das es keine Gefahr mehr gibt. SICHER: Gerade wenn man nur kurz Kontakt hatte ist die Wahrscheinlichkeit das etwas schlimmes passiert sehr geringt. Wahrscheinlich soagar nur 1:100 oder noch kleiner. Nur was hat man davon wenn es vor einem in der Firma oder Bekanntenkreis 99* gut ging, man selbst aber dann die unglückliche nummer 100 ist. Gerade ein normales EKG dauert nur 5Minuten, Wenn man direkt bei der Sprechstundenhilfe den Grund des kommens angibt ist man auch sofort im Behandlungsraum, ohne Wartezeit. Diese 5 Minuten -lasst es mit Anfahrt 15Minuten sein- können aber den unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Und der Tod dauert etwas länger! Wenn man statt zum Arzt allerdings direkt ins Krankenhaus geht (was nach einem längeren Kontakt/höherer Spannung auf jeden Fall ratsam ist) werden die einen in den meisten Fällen sicher aber auch bei nur kurzzeitigen Kontakt auf jeden Fall 24h dabehalten um wirklich jedes Risiko ganz sicher auszuschließen... Wobei ich jetzt aber nichts über die Abläufe in der Firma/im Beruf sagen kann. In der Ausbildung haben wir das in der Unterweisung beigebogen bekommen in einem solchen Fall IMMER Bescheid zu geben und Ärtzlichen Rat einzuholen - Aber passiert ist mir bei Beruflicher Tätigkeit noch nie etwas. Seit beginn meiner Ausbildung war das immer in der Freizeit und hatte nichts mit der Arbeit oder Hobby zu tun. Z.B. die Defekte Mikrowelle eines Bekannten, oder die falsch angeschlossene Deckenlampe einer Freundin wo ich nur die Birne tauschen wollte. (Phase auf Gehäuse... wer rechnet mit soetwas - hat aber 2Jahre lang so funktioniert!) Gruß Carsten
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H.joachim Seifert schrieb: > die Ein-Hand-Methode. Davon bekommt man aber andere Probleme wie Gehirnerweichung und Rückenmarkschwund (zumindest laut katholischer Kirche).
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Ein alter Professor sagte immer: Warum ist der Mensch nicht stromresistent? Antwort: Na, weil die Evolution es bisher nicht geschafft hat, den Menschen stromresistent zu machen. Jeder, der mit Strom in Berührung kommt, fällt für die Fortpflanzung aus. Ja, so kann man das ein wenig sehen. ;-) Der kannte auch die schönsten Leichen bei verschiedenen KV-Spannungen, und erzählte immer von Leuten, mit denen er vergangenes Jahr noch gemütlich am Biertresen stand, die inzwischen im Mast verdampft sind... ;-) Es mag zwar maches erfunden sein, aber genau so viel sicher auch wahr. Ich liebte seine Geschichten.
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Bei Stromschlag an damals (TM) noch 220 V im VEB war es Pflicht, eine Funktionskontrolle per EKG zu machen. Als Abteilungsleiter hatte ich einen solchen Idioten, der es fertigbrachte, die Steckdose (unbefugt) auseinanderzubauen und einen gewischt zu bekommen. Also schickte ich ihn in Begleitung eines Kollegen (war Pflicht) zur nächsten Poliklinik. Das EKG zeigte keine Auffälligkeiten, ein Glück auch. Ich als Vorgesetzter konnte mir wegen des Trottels dann noch einen Anschiss beim Arbeitsschutzinspektor abholen. Trotz allem Ärger: EKG machen lassen, ist besser für sich selbst, da niemand voraussagen kann, was innerhalb der nächsten Stunden passiert.
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Fall 1: Sagen wir du kriegst eine Gewischt und sagst nichts. Du gehst nach Hause zu Frau und Kindern bekommst Kammerflimmern und stirbst zuhause. Falls du ne Lebensversicherung hast kannst du noch von Glück reden. Fall 2: Sagen wir du kriegst eine Gewischt und sagst bescheid. Du gehst ins Krankenhaus 24h EKG usw. Du gehst nach Hause zu Frau und Kindern bekommst Kammerflimmern und stirbst zuhause. Der Arbeitsunfall ist aber schriftlich festgehalten und das Kammerflimmern eine Folge dessen. Dann Zahlt schon mal die Berufsgenossenschaft bzw. Unfallversicherung. Falls du ne Lebensversicherung hast zahlt die auch. Welcher von beiden Fällen gefällt dir besser ?
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Fall 3 Ich gehe nach Hause mache ein Kind, und hoffe das durch meine Erfahrung mit dem Strom das Kind die passenden Gene entwickelt damit die nächste Generation nicht mehr so empfindlich auf Strom reagiert. Bei mir hat es auch schon das eine oder andere mal an der Hand gekribbelt, aber jeweils immer nur an einer Hand und noch nie so schlimm das es auf der Haut spuren hinterlassen hat. Da habe ich einfach weiter gearbeitet.
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Lasst Euch ein EKG schreiben ob Vorhofflimmern oder andere Unregelmäßigkeiten (Rhythmusstörungen) zu sehen sind. Solch ein Stromschlag kann zum Herzflimmern nach Stunden führen. Wenn man da irgendwo zu Hause liegt ist es zu spät. Ich habe das große Glück in einer Klinik zu arbeiten. ;-)
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wie siehts aus wenn man aufgrund elektrostatik eine gewischt bekommt? Also an ner Türklinke, beim Aussteigen ausm Auto ? Auch EKG machen lassen ?
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ronnysc schrieb: > Lasst Euch ein EKG schreiben ob Vorhofflimmern oder andere > > Unregelmäßigkeiten (Rhythmusstörungen) zu sehen sind. Solch ein > > Stromschlag kann zum Herzflimmern nach Stunden führen. Wenn man da > > irgendwo zu Hause liegt ist es zu spät. > > Ich habe das große Glück in einer Klinik zu arbeiten. ;-) Wenn es nach Stunden dazu führt dann ist da vorher nix zu sehen. Das Problem ist dann dass Blut geronnen ist und irgendwann irgendwo etwas verstopft.
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Ing mit Berufsausbildung schrieb: > wie siehts aus wenn man aufgrund elektrostatik eine gewischt bekommt? > > Also an ner Türklinke, beim Aussteigen ausm Auto ? Auch EKG machen > > lassen ? Ne, da reicht ein Tritt in den Arsch.
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Ing mit Berufsausbildung schrieb: > wie siehts aus wenn man aufgrund elektrostatik eine gewischt bekommt? > Also an ner Türklinke, beim Aussteigen ausm Auto ? Auch EKG machen > lassen ? Nein, am besten vorsichtig über das rechte Ohrläppchen entladen.
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Ing mit Berufsausbildung schrieb: > Also an ner Türklinke, beim Aussteigen ausm Auto ? Inzwischen fasse ich vor dem Aussteigen mit der linken Hand an den Türrahmen, und setze erst dann einen Fuß auf die Straße. Problem gelöst. Vor Jahrzehnten hatten viele Autos ein Leitgummiband am Wagenboden, welches die Straße berührt. Nach einiger Zeit ist es aber abgewetzt, und berührt die Straße nicht mehr. Diese Bänder habe ich seit den 1970-ern nie mehr gesehen. Im Grunde könnte man die Reifen ein wenig leitfähig machen.
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Was heißt schon Stromschlag? Gut und Bösen liegen da oft eng nebeneinander. Guggst du: Youtube-Video "Mr. Bean Defibrillating"
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Bei uns hat ein Kollege einen geballert gekriegt, dies gemeldet und durfte anschließend die Nacht im Krankenhaus auf Intensiv die Decke anstarren. Dort ist auch kein Fernseher und kein Handy. Er ist sich sicher nie wieder etwas nach Oben zu melden.
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Die Reifen sind angeblich leitfähig... gemessen hab ich es noch nicht nur gelesen
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Ich habe personelle Verantwortung (inklusive Azubis) und unterstütze ganz bewusst eine Atmosphäre in der meine Mitarbeiter den Mut haben, über Fehler zu sprechen. Jeder kommunizierte Unfall wird unterstützt in aller Konsequenz. EKG ist Pflicht bei uns, das wir vor meiner Zeit schon fast einen Unfall mit dramatischem Ausgang hatten. Das Herzflimmern kam damals erst Stunden nach dem Stromschlag. Die meisten Strom-Unfälle passieren am späten Nachmittag. Die Kollegen bleiben dann meist bis 22-23 Uhr im Krankenhaus und verlassen dann auf eigenen Wunsch (gegen Unterschrift) die Obhut des Krankenhauses. Das ist ok, ich als Vorgesetzter bin dann zumindest abgesichert. Übrigens arbeiten wir bis 5kV, da wird es dann richig "spannend". Gruß kokisan
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Ich hatte vor über einem Jahr einen leichten Stromschlag, es hat nur ein bissel gekribbelt, ging allerdings über beide Hände und ich bin tierisch erschrocken, selber schnell am Hals Puls gefühlt, alles i.O., nicht zum Arzt.... Jetzt hatte ich (nach über einem Jahr!) ein Vorhofflimmern, wovon das kommt weiß keiner... Wenn man mal Vorhofflimmern hat, und der Puls wahllos zwischen 80 und 180 hin und her springt, denkt man über einiges etwas anders nach.
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Neulich mit Vorhofflimmern schrieb: > Jetzt hatte ich (nach über einem Jahr!) ein Vorhofflimmern, wovon das > kommt weiß keiner... Im Rahmen von Gefäßerkrankungen bei mir selbst, und Internetrecherche dazu, geriet ich mal am Rande zum Thema Myokardinfarkt, neuere Bezeichnung für Herzinfarkt. Vorhofflimmern tritt gerne als Vorbote auf, wenn der Herzmuskel vorgeschädigt ist, oder Gefäßverschlüsse drohen (man wird ja mal älter, und zwar täglich, schleichend). Nach einem Herzinfarkt ist der Herzmuskel sowieso irreversibel geschädigt. Solche Leute sind dann gelegentlich Kandidaten für einen Herzschrittmacher. Oder für das schwarze Auto, wenn man den Arzt unbedingt vermeidet. Aber ob so eine Vorschädigung schon durch einen mäßigen Stromschlag entstehen kann? Zum Arzt gehen schadet aber nicht. Die Arztpraxen haben heute oft ein eigenes EKG-Gerät, nach 2 Minuten ist man schon wieder draußen. Im Augenblick bin ich auch Dauerkunde beim Arzt, 2-3 mal wöchentlich. Hat mit Strom aber nichts zu tun. Auch daran gewöhnt man sich, wenn es denn sein muß. Ein Langzeit-EKG über 24 Stunden ist heute auch kein Thema mehr. Vor ein paar Monaten bekam ich ein mobiles Gerät angehangen, mit dem ich mich frei bewegen konnte. Größenordnung modernes Handy. Nicht wie früher, Format Zuse Z1. Also man muß für sowas nicht mehr stationär im Krankenhaus liegen.
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Wilhelm Ferkes schrieb: > Vor Jahrzehnten hatten viele Autos ein Leitgummiband am Wagenboden, > welches die Straße berührt. Nach einiger Zeit ist es aber abgewetzt, und > berührt die Straße nicht mehr. Diese Bänder habe ich seit den 1970-ern > nie mehr gesehen. Im Grunde könnte man die Reifen ein wenig leitfähig > machen. Das kommt nicht durch die isolierenden Reifen, das ist eine Legende. Ab und an sehe ich aber noch Autos mit Bändchen. Das kommt vor allem durch das Reiben der Kleidung am Sitzpolster. Wo ich wirklich immer eine gewischt bekomme ist im Supermarkt beim Einkaufswagen schieben. Keine Ahnung was da los ist. gruß cyblord
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cyblord ---- schrieb: > Wo ich wirklich immer eine gewischt bekomme ist im Supermarkt beim > Einkaufswagen schieben. Dagegen hilt es, die Schraube, mit der der Griff Montiert ist beim Schieben immer mit zu berühren. (Sofern es diese gibt natürlich nur) Gegen Stromschläge am Auto hilft es vorm betreten des Erdbodens die Tür anzufassen und bis nach der "Bodenberührung" nicht wieder loszulassen. Man merkt auch dann die Entladung manchmal, durch die große Kontaktfläche schmerzt es jedoch nicht.
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Bekommt man von Ledersitzen im auto keinen Schlag? Mein Auto hat Sitze mit Stoffbezug und ich bekom öfters mal ein Schlag beim Aussteigen. Vom Einkaufswagen oder auch nur von (Treppen-)Geländer im Ainkaufszentrum gibt auch hin und wieder mal ein Schlag. Normale Kleidung, Kunstoffsohlen, Jeans, sonst Baumwollsachen an.
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Also bei mir in der "alten" Firma warn die Schaltchränke usw. extrem veraltet und die Kabel/drähte oft mal aufgeschmolzen. Da hats mir eig 2-3 mal im Monat eine gewischt (230V) und ich hab noch nie ein EKG geamcht :). 230V is ja fast noch Schutzkleinspannung :-P PS; Auch als Azubi is das öftes passiert
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>Da hats mir eig 2-3 mal im Monat eine gewischt (230V) und ich hab noch nie >ein
EKG geamcht :).
Jeder wie er's braucht!
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Neulich mit Vorhofflimmern schrieb: >>Da hats mir eig 2-3 mal im Monat eine gewischt (230V) und ich hab noch nie >ein > EKG geamcht :). > > Jeder wie er's braucht! Gelegentlich bekam ich nur mal einen zwischen zwei Fingern der selben Hand gewischt, nicht durch den ganzen Körper. Dann schmerzen die Finger eben mal 2 Minuten... Warst du inzwischen mal beim Arzt?
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Ich glaub es ist auch nicht die Frage ob dich der Chef schickt, denn du bist ja selbst verantwortlich für dienen Körper und wenn du das Gefühl hast du möchtest gehen, dann geh ins Krankenhaus, da kann sich keiner aufregen.
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Michael schrieb: > Ich rede hier nicht von den ganz > großen schlägen bei dem man da sowieso schon am Boden liegt sondern von > dem Fall wo man mal eine an 230V gebacken bekommt. Es hängt vom Weg des Stromes ab. Solange nichts übers Herz geht, bist Du i.O. Ich arbeite tagtäglich streckenweise in der tiefsten Praxis (im Prüffeld), bin aber streng genommen Theoretiker und definitiv kein Elektriker oder ne 'Elektrofachkraft'. Ich fasse desöfteren Stecker unsachtsam an, oder Sachen liegen auf Potential, die keines haben sollten oder die nicht mit Hilfe der 5 goldenen Regeln deaktiviert werden können. Das sind 'Stromschläge' von Finger zu Finger. Tut weh, aber nicht gefährlich, wenn es in der Hand bleibt. Die deutschen 230 V fatschen allerdings mehr als die amerikanischen 120 V. :-) Deswegen: isolierendes Schuhwerk und nie nen Stromweg von Hand zu Hand (= über den Oberkörper) bilden. Mit den großen Kondensatorbänken zur Erzeugung von Synthetikspannungen z.B. ist das schon eine andere Liga, und wie! Das fährt durch dich, haut dich um oder tötet dich. Danach unzweifelhaft mindestens 24 Stunden EKG. Grüße
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Neulich mit Vorhofflimmern schrieb: > Jeder wie er's braucht! Wenn mein Lehrmeister Spannung an einem Draht prüfen wollte, dann benetzte er seinen Zeigefinger mit Spucke und schlug leicht mit dem Finger gegen die Drahtspitze. Wenn Spannung da war rief er aus und obwohl es 45 Jahre her ist weiß ich es wie heute: "Teufel Teufelchen da ist Saft drauf" und bewegte seine Hand hin und her als wenn er sich verbrannt hätte.
Datum:
>Warst du inzwischen mal beim Arzt?
sonst wüßte ich nix vom Vorhofflimmern, das diagnostiziert man schlecht
zu Hause (mit selbstgebasteltem EKG)...
Es ist unklar obs bei mir ein Stromunfall war oder andere Ursachen
hatte. der Strom muß auch nicht zwangsläufig übers Herz fliessen, es
reicht wenn man tierisch erschrocken ist, weil man nicht damit gerechnet
hat.
"...zu Tode erschreckt..." kommt nicht von ungefähr.
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Neulich mit Vorhofflimmern schrieb: > Es ist unklar obs bei mir ein Stromunfall war oder andere Ursachen > hatte. Dann kannst du das EKG nur mal vielleicht halbjährlich wiederholen gehen. Um statistische Änderungen fest zu stellen. Es ist aber gut, wenn die Daten fest gehalten werden. Ich habe was ganz anderes, nix mit Strom. Der Verlauf kann im Augenblick auch nur statistisch beobachtet werden. Und es ist auf jeden Fall gut, wenn es einen dokumentierten Verlauf gibt.
Datum:
Vorhofflimmern tritt sehr häufig auf. Die meisten Leute wissen davon nichts. Es lässt sich auch nicht ermitteln, ob ein vergangener Stromschlag die Ursache davon ist.
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> Re: Nach Stromschlag EKG
Bei 15 KV Bahnstromleitung kannst du dir das EKG sparen !
Datum:
> Bei 15 KV Bahnstromleitung kannst du dir das EKG sparen !
Es soll Leute geben, die sowas initial überlebt haben. Wenns da dumm
läuft, kann das dann auch ein Dauer-EKG auf der Intensivstation sein...
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Georg A. schrieb: > Es soll Leute geben, die sowas initial überlebt haben. Ich kannte einen. Der war danach etwas geschrumpft, und natürlich Invalide. An einem nahen Güterbahnhof hängen an jedem Mast gelbe Warnschilder, wo ein Waggon drauf abgebildet ist, und eine Leiter, und ein Strichmännchen mit einem Fuß an der Leiter. Da ein roter Querstrich durch gezogen. Die Verlockung ist da wohl manchmal groß, von oben in eine Kipplore hinein schauen zu wollen, wie der Inhalt ist. ;-)