www.mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Mit Hilfe der Sonne einen Generator antreiben


Important announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Da Mo (Gast)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Guten Abend,

ich bin auf der Suche nach Informationen über die Nutzung der Sonne zum 
Erzeugen von Dampf, welcher eine Turbine und einen Generator antreibt(in 
der Größenordnung für ein Einfamilienhaus).

Machbarkeit?
Umsetzung?
Wirkungsgrad?
Beispiele?

Vielen DANK!

Autor: Matthias S. (da_user)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Siebzehn und Fuenfzehn (hacky)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Muss man ueber Dampf gehen ? Ein Stirling laeuft auch ohne Dampf.

Autor: jo d. (jo_d)
Datum:
Angehängte Dateien:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt keinen der Turbinen im einstelligen kW Bereich baut. Und selbst 
wenn läuft unter 50bar Frischdampfdruck wirkungsgradmäßig schonmal 
garnichts, da kann man auch ne PV Anlage benutzen ist bedeutend billiger 
!

Autor: Da Mo (Gast)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Gibt es Versuchsprojekte, welche den schlechten Wirkungsgrad "praktisch" 
bestätigen?

Autor: Karl Heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Do Ma schrieb:
> Gibt es Versuchsprojekte, welche den schlechten Wirkungsgrad "praktisch"
> bestätigen?

Das muss man nicht probieren. Das kann man rechnen.
Und deswegen baut das auch keiner.

Gegenbeweis: Da heutzutage aus fast allem "energiesparmässig" Kohle 
gemacht wird, und keiner sowas am Markt anbietet, wird es sich wohl 
finanziell nicht rechnen.

Beitrag #2615462 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Außerdem muss man den Dampf in Kühlanlagen (Kühltürme)abkühlen
wie die großen Anlagen das ja auch tun.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
allein die zahl der nötigen verlustbehafteten energiewandlungen.....

Autor: Siebzehn und Fuenfzehn (hacky)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Fuer die gesuchte Leistungsklasse verwendet man Stirling Motore. Bei dem 
wird die eine Kolbenstellung mit Sonnenenergie beheizt, und die Andere 
wird gekuehlt, zBmit Wasser.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
http://www.sunmachine.at/produkte.php?id=2

... weiß aber nicht ob das überhaupt einer hat.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Florian *.* schrieb:
> ... weiß aber nicht ob das überhaupt einer hat.


Stellen Sie sich vor, in Ihrem Garten steht eine faszinierende Skulptur,
die die Blicke Ihrer Besucher magisch auf sich zieht. Der große 
Hohlspiegel richtet sich selbsttätig nach dem Lauf der Sonne. Die 
gebündelte Energie bringt den Stirlingmotor auf eine Leistung von 2,5 kW 
und versorgt Ihr ganzes Haus mit Wärme, Brauchwasser und Strom. 

Ohne Energiekosten, ohne Betriebskosten und 80.000 Stunden völlig 
wartungsfrei. 
Wie sehr Sie so unsere Umwelt entlasten, kann sich jeder vorstellen. 


In den Sommermonaten und während Ihres Urlaubs ist die Sunmachine 
besonders produktiv, obwohl Ihr Haus weniger Energie verbraucht. Die 
Überschüsse speist sie gegen Vergütung ins Netz und füllt bei den 
Stadtwerken Ihr Energiekonto für den Winter auf. 


Die solide Konstruktion ist so robust wie sie aussieht. Sie trotzt Orkanen 
bis Windstärke 12 und wird auch noch Ihre Enkel mit Energie versorgen. 


In Entwicklung 




na dann schauen wir mal

80000 Betriebsstunden wartungsfrei ?
Das hieße gut 9 Jahre nonstop bei durchschnittlich angenommenen 8 
Sonnenstunden pro tag (8/24), was vollkommen utopisch ist, verdreifacht 
sich die laufzeit.

Auf ca. 27 Jahre wartungsfrei das nenne ich sportlich ambitioniert, 
nicht nur was die Maschine selbst sondern auch die Lebensdauer des 
Spiegels angeht.

Warum schöpft man solche zahlen? Vermutlich um eine völlig unreale 
Effizenz suggerieren zu können, denn schon die Umwelteiflüsse sollten 
dem Spiegel spätestens nach 6-8 Jahren genüged zugesetzt haben, eine 
Leistung von 2,5kW auch nur im Hochsommer und zur Mittagszeit zu 
gewährleisten, wenn überhaupt. Über die Mechanik will ich gar nicht die 
Werkstoffkunde bemühen. Selbst die besten Materialien verschleißen, und 
ablagerungen aus Umwelteinflüssen....

Nun gut nähmen wir an, die 80.000 Betriebsstunden seien real und auch 
die 2,5kW. So erhielten wir 200.000 kWh gerechnet mit einem, als 
Langzeitprognose hochangesetztem, durchschnitllichen  KWh Preis von 50 
Cent wären das 100.000 €, welche es sicher nie werden.

Ich wette das Ding soll nicht um 1000,- € über den Tisch gehen.

Also muss eine Amortisation hergerechnet werden und das geht nur wenn 
ich Milchmädchenrechnungen aufmache, wie die obige.

Meine Meinung: Das Ding amortisiert sich selbst unter besten Bedingungen 
im Leben nicht. Und überlebt auch keinen, zum Zeitpunkt der 
Inbetriebnahme Geborenenen, egal was der Erfinder glaubt, noch was der 
zukünftige Vertriebler vom Himmel oder aus dem Ei zaubern wird.  Dabei 
habe ich noch nichtmal Spiegelfläche, Sonneneinstrahlung und 
Wirkungsgrad betrachtet, sondern alles für bar genommen, auf knapp 30 
Jahre.
Am besten vertreibt man sowas als 1$Ltd, zuvor benötigt man einen Dummen 
der das Spielzeug finanziert. Wer fiele mir da schnell ein?
Am besten einer der fremdes Geld verwaltet und nicht rechnen will oder 
kann.
Ein Beamter, der muß nur seinen Job machen(dienen).
Oder einer der vom Geiz.... Ein Kleinaktionär, jawoll der ist der 
Richtige.

Namaste

Autor: Tex Avery (tex)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
@Winfried
Ich denke Deine Annahmen sind zu pessimistisch. Ich kenne Spiegel, die 
sich seit 10 Jahren täglich in die Sonne drehen, in einer deutschen 
Großstadt und die sehen nicht total zerstört aus, wobei es sich nur um 
stinknormale Sat-Schüsseln handelt, die mit einem spiegelnden Klebeband 
aus dem Würth-Regal beklebt wurden.
Auch die Mechanik wurde seither nicht gewartet.
Ob die Spiegel mal abgewischt wurden weiss ich nicht, aber ich kenne den 
Eigentümer und zweifle daran.
ich habe hier Generatoren und Motoren, die laufen seit 50 Jahren, manche 
sind noch älter. Also das ist auch nicht die Seite auf der ich hohen 
Verschleiß erwarte.
Bleibt der Stirling Motor. Davon habe ich keine Ahnung, aber da es auch 
Verbrennungsmotoren gibt, die 30 und mehr Jahre halten, warum sollte das 
nicht auch mit Stirling-Maschinen gehen?

Autor: Siebzehn und Fuenfzehn (hacky)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Zwei Punkte. Ein (Benziner- & Diesel-)Motor muss gewartet werden. Eine 
Satellitenschuessel hat keine optische Oberflaeche, nur eine fuer 
Mikrowellen. Will damit sagen ohne Wartung ist nichts.
Aber was soll's - dann eben.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Eben,
 es ging um "völlig wartungsfrei" Das soll einen Folgekostenausschluss 
suggerieren, und der ist bei keinem Produkt über 30 Jahre gewährleistet. 
Sonst müsste/könnte der Verkäufer dies Garantieren nötigenfalls mit 
Rückstellungen.

Und nach 10 Jahren ist auch Würth-klebebBand stumpf (schon)nach 1-2 
Wintern, von Alagerungen in der schüssel ganz zu schweigen, selbst wenn 
sie täglich am westlichen horizont ausgekippt wird, etwas bleibt immer 
zurück.

namaste

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account (Zum SSL-Login)
NEU: Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Yahoo-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
webmaster@mikrocontroller.netImpressumNutzungsbedingungenWerbung auf Mikrocontroller.net