Datum:
Wenn du geschäftlich auf Messen oder ähnliches gehst, um Kontakte aufzubauen und die Branche nur ansatzweise intellektuell verbunden ist, wirst du von den anderen stark getestet. Zwar tun nach außen hin alle so, als ob alles schön, gut und in Ordnung wäre, es kommt aber nicht zum Folgekontakt, wenn du dich nicht kompetent genug dargestellt hast. Hat jemand einige Tips oder klärt über ungeschriebene Gesetze bei solchen Veranstaltungen auf? Mir fiel auf, daß dort manche wie wild gestikulieren und nicht viel fehlt, bis sie beim Unterstreichen eines Punktes mein Auge ausstechen. Ist dies Unwissenheit der Leute? Wie reagierst du darauf? Fakt ist, so wie ich es bisher gemacht habe, ist auch nichts draus geworden, keiner meldet sich, rufe ich selbst an, Desinteresse. Da wundert mich schon, wie manche erzählen "Ja ich bin zu der Messe gegangen, habe <Investorname> angesprochen, ihm mein Vorhaben gepitched und er war ganz begeistert und eine Woche später haben wir den Vertrag geschlossen über <große Summe>". Alles als Lügen abzustempeln wäre zu einfach. Mein Produkt ist in der Entwicklung. Ich habe erfahren, daß mein Gegenüber etwas Fertiges will ohne selbst nur ansatzweise Beweise für den eigenen Erfolg gebracht zu haben. Aber wenn ich hingehe und sage:" Na dann erzähl mal welche Kunden ihr habt....Aha....naja sind ja nicht gerade die großen Namen aber toll für den Anfang..." dann entwickelt sich nichts. Aber das ist genau das, was sie machen: "Ich bin bei einer Werbeagentur, ich bin Kaufmann, ich bin toll, du bist? Was, kein Studium und dann noch nicht mal ein fertiges Konzept? Ich habe zwar auch kein fertiges Konzept aber wenn dort ein Studienabbrecher ohne fertiges Konzept steht, mit sowas gebe ich mich gar nicht erst ab. Aber hey, tolles Konzept. Ideen sind immer gut. Meld dich halt mal bei meiner Sekretärin. Hier meine Karte." Ich möchte diese Dinge nicht diskutieren sondern wissen, was noch dazukommt.
Datum:
Du hast eine eigene Webseite, wo alles beschrieben ist? Ein Produkt in Entwicklung ist gut, ein Produkt auf den Tisch ist besser. Moeglicherweise kommen dann nochmals Wuensche. Man sollte auch das Thema Produktsicherheit und EMV ansprechen. Der Preis sollte natuerlich auch im Rahmen liegen. Worum geht es denn ?
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Delta Oschi schrieb: > Worum geht es denn ? Ausschließlich darum, was ich anbieten muß und was ich von anderen auf einer Kontaktmesse erwarten kann.
Datum:
Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt. Ein erstklassiges Produkt, was keiner braucht ist nichts wert. Egal welche Werbung ich dafür mache. Als potentieller Kunde werde ich zugeschüttet mit Angeboten, egal ob ich das Produkt brauchen kann.
Datum:
>> Worum geht es denn ? >Ausschließlich darum, was ich anbieten muß und was ich von anderen auf einer Kontaktmesse erwarten kann. Also, wenn das Produkt stimmt wird sich's auch verkaufen. Falls es Mitbewerber gibt, ist der Preis auch wichtig. Wenn das Produkt zu gut ist, wird es kopiert. Auf Messen sollte man wissen, mit wem man redet. Zwischenhaendler sind an Konditionen interessiert. Wieviel Teile hast du an Lager? Was ist die Lieferfrist ab Lager? Was ist die Lieferfrist wenn das Lager leer ist? Bringst du das Lager, und der Haendler kann auf Komission verkaufen? Uebernimmst du einen Teil der Werbungskosten ? Uebernimmst du Promotionskosten ? Ein Haendler moechte moeglicherweise Gebietsschutz. ZB dass er das Gebiet Deutschland exklusiv beliefern kann. Ein Haendler moechte vielleicht auch Freiheit in der Preisgestaltung. Das kann dann dazu fuehren, dass das Produkt uebertrieben teuer auf dem Markt erscheint, es dafuer niemand kauft und der Haendler Exklusivitaet hat, sprich, der Verkauf ist blockiert. Ein anderes Thema ist die Liefersicherheit. Was geschieht wenn du einen Unfall hast? Alles ist viel einfacher, wenn das Produkt schon einen Markt hat und der Verkauf laeuft.
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Mein Fehler, ich habe es nicht ausreichend formuliert. Zur Klarstellung: Es handelt sich um ein digitales Produkt, etwa eine Webseite, die Dienste anbietet und Finanzierung/Partner sucht.
Beitrag #2617193 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Nur ein Konzept ist vermutlich erheblich schwerer durchzubringen als wenn du schon was fertiges in der Hand hast. Ansonsten ist das die Gelegenheit den Konzept nochmal zu prüfen, scheinbar scheinen ja deine Gesprächspartner alle der Meinung zu sein es würde sich nicht lohnen es zu unterstützen. Frag ruhig auch bei einer Ablehnung nach, was sie stört! Nachdem was ich göhort habe bekommt man da schon öfter ehrliche Antworten. Ansonsten, wen sprichst du denn an? Für sowas sind schon spezialisierte Investoren die Hauptanlaufadresse, gerade wenn du kein Produkt hast. Da würde dann aber deine "Gegenfrage" "Was für Kunden haben sie" nicht wirklich Sinn machen? Für mehr Infos musst du schon präziser werden...
Datum:
Ich würde es gerne mit jemand anderes fertigentwickeln aber jeder - auch Programmierer - wollen immer etwas Fertiges. Oder eine Auftragsarbeit. Ich will aber jemand "ins Boot holen". Jemand, der mitentscheidet und die Verantwortung mitträgt. Ich will nicht Dreh-, und Angelpunkt sein, wenn es nicht geht. Als ich auf Kontaktmessen war, habe ich immer o.a. Probleme gehabt. Daher die Frage, ob ich mit falschen Erwartungen daran gegangen bin bzw. welche Erwartungen ich haben kann und was ich bieten muß. Eher interessiert mich, welche Erwartungen ich haben kann, ehrlich gesagt. Was muß mein Gegenüber bieten können?
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Anders gesagt: Wie selektiere ich und wie trete ich dann dort auf im persönlichem Gespräch? Nicht allgemein, sondern speziell in diesem Fall. Es geht um die Haltung. Jeder zweite sagt, man braucht ein tolles Produkt blabla. Ich habe keine Bringschuld, das Geld, das mir Investoren geben, überlassen sie mir um es ihnen als Umsatzb. zurückzugeben. Der häufige Rat, den ich explizit hier nicht will, bezieht sich auf mich und mein Produkt insofern, daß mein Gegenüber gottgleich ist und ich auf allen Vieren zu kriechen habe in der Hoffnung ich würde erhört. Sage ich das so, wird zurückgerudert und gesagt, "ja natürlich ist das Gegenüber nicht gottgleich". Frage ich dann, welche Ansprüche ich dann haben kann, wird es mit schöner Regelmäßigkeit so still, daß man eine Stecknadeln fallen hören kann. Mit anderen Worten: Geht nicht diese Route, den Rat könnt ihr euch sparen. Man kann sich vorstellen, daß mir schnell die Lust vergeht, mit Leuten zu reden, die die "Ich bin bei einer Werbeagentur, ich bin Kaufmann, ich bin toll, du bist? Was, kein Studium und dann noch nicht mal ein fertiges Konzept? Ich habe zwar auch kein fertiges Konzept aber wenn dort ein Studienabbrecher ohne fertiges Konzept steht, mit sowas gebe ich mich gar nicht erst ab. Aber hey, tolles Konzept. Ideen sind immer gut. Meld dich halt mal bei meiner Sekretärin. Hier meine Karte."-Mentalität haben. Mein Produkt, meine Idee ist toll, scheitert aber an der Arroganz der Leute, die es zu durchbrechen gilt. Und ich glaube der geringste Anteil daran ist ein gutes Produkt.
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Aha. Ein digitales Konzept... Der Investor erwartet : Einen Businessplan. Der beschreibt wo man steht, Wo man hin will. Szenario A, B, C. Diese Szenarien unterscheiden sich durch... Welche Resourcen werden gebraucht, was kosten die, wie lange geht es. Wo liegen die Schwierigkeiten. Wie loest man welche Probleme. Die Aussage des Businessplanes : zeigt du hast dich mit dem Problem auseinandergesetzt und wie du's anpackst. Der Mitentwickler erwartet : Welche Entscheidungskompetenzen wir er haben? Wieviel Arbeit erwartet ihn? Wann sieht er Kohle? Wie gross ist sein Anteil? Hat das Vermarktungskonzept eine Chance? Hat der Initiant ein fundiertes Wissen zur Thematik und kann Loesungen aus der Schublade ziehen, oder muss alles erarbeitet werden? Zu oft kommen Leute vorbei, die haben nach eigener Einschaetzung ein super geniales Konzept, das nur noch umgesetzt werden muss. Das super geniale Konzept ist gut fuer 80% der Einkuenfte, obwohl da nichts mehr an Einsatz nachkommt. Er braucht nur noch einen Dummen der die paar 1000 Stunden fuer ein Trinkgeld abreisst und nachher kostenlosen Support leistet. Es geht in beiden Faellen um Aufwand, Risiko, Potential, Gewinn.
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Was erwartest Du ? Auf einer Messe werden Visitenkarten ausgetauscht, nicht mehr. Die tollen Verträge, von denen die Presse gerne berichtet, sind schon lange vorher ausgehandelt worden. Dein Ziel auf so einer Messe ist es, so viele Visitenkarten von möglichen Interessenten zu bekommen, wie Du kannst. Und nach der Messe geht das Verkaufen erst los. Dann musst Du die alle der Reihe nach abtelefonieren und versuchen einen Besuch zu vereinbaren. Wenn Du dann vor Ort bist, hast Du eine Chance. Gruss Axel
Datum:
Pius Domke schrieb: > Ich würde es gerne mit jemand anderes fertigentwickeln aber jeder - auch > Programmierer - wollen immer etwas Fertiges. Oder eine Auftragsarbeit. Programmierer haben aus der New Economy gelernt, und sind nicht so blöd wie sie normalerweise aussehen. In der New Economy wurde Programmierern ein Vermögen in der Zukunft versprochen, offiziell über Aktienoptionen oder informell wenn das Geschäft richtig abgeht, wenn sie für einen Hungerlohn arbeiteten. Nur ganz wenige wurden reich, die allermeisten wurden nur ausgenutzt. Damals haben viele verstanden, dass eine anständige Bezahlung mehr wert ist als Versprechen. > Ich will aber jemand "ins Boot holen". Jemand, der mitentscheidet und > die Verantwortung mitträgt. Ich will nicht Dreh-, und Angelpunkt sein, > wenn es nicht geht. Das ist ja noch schlimmer. Startups leben davon, dass der Gründer sich voll reinhängt, oder wenigstens den Anschein erweckt, er würde das tun. Nur klingt das so, als ob du nicht einmal die Startup-Firma selber gründen willst. Wenn du schon heute zeigst, dass du gar nicht richtig hinter deiner Idee stehst, dann musst du dich nicht wundern, dass sich andere nicht hinter deine Idee stellen wollen. Wenn du dann auch noch deine Idee ähnlich wirr und zusammenhanglos vorstellst, wie du den Thread begonnen hast, dann wundert mich nicht, dass du niemanden findest.
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Pius Domke schrieb: > Zur Klarstellung: Es handelt sich um ein digitales Produkt, etwa eine > Webseite, die Dienste anbietet und Finanzierung/Partner sucht. In diesem Fall ist das ungeschriebene Gesetz den Anbieter nicht gleich hochkant vom Stand zu schmeißen sondern höflich zu warten bis er selber geht. Aber das kannst du dir auch selber beantworten. Würdest du Geld für dein Produkt zahlen? Wenn ich das richtig verstehe aus Investorensicht: Keine Alleinstellungsmerkmale (heute USP genannt), nicht zu schützen, leicht zu kopieren und nur mit massiver Werbung überhaupt zum laufen zu kriegen. Bedarfs- Konkurrenzanalyse nicht vorhanden, Businessplan dito. Die alte Regel die ich kenne; Eine Idee ist eine Tasse Kaffee Wert, ein gutes Konzept 50 000, ein gutes fertiges Produkt (mit Bedarf, eine Webseite zählt nicht) etwas mehr und eine eingeführte laufende Firma Millionen. Du bist bei der Tasse Kaffee, Sorry.
Beitrag #2617376 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Was haben alle immer mit ihrem Businessplan, jeder intelligente Mensch weiß, daß ein BPlan nur Prognosen enthält.
Beitrag #2617425 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
DerMann schrieb im Beitrag #2617425: > Geh lieber zocken auf der PS3. > > Im Spiel der Männer hast du Kerlchen nichts verloren. Du schätzt mich und mein Produkt falsch ein.
Beitrag #2617438 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
DerMann schrieb im Beitrag #2617438:
> Träumer/Versager.
Du schätzt dich damit richtig ein, von mir und meinen Kompetenzen hast
du keine Ahnung.
Beitrag #2617451 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
DerMann schrieb im Beitrag #2617451:
> Oh man lebst du in deiner Traumwelt.
Nun, das weiß ich besser und nein, ich lebe in keiner Traumwelt. Damit
ist meine Diskussion mit dir beendet, ich sehe dich nicht als
hilfreichen und kompetenten Beitragenden.
Beitrag #2617458 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
DerMann schrieb im Beitrag #2617458: > Du bist verb.... Pius Domke schrieb: > ist meine Diskussion mit dir beendet
Beitrag #2617462 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
>Was haben alle immer mit ihrem Businessplan, jeder intelligente Mensch
weiß, daß ein BPlan nur Prognosen enthält.
Es gibt gewisse Vorgehensweisen, die man einhalten muss um mit Leuten zu
sprechen, die zwar involviert sind, aber keine Ahnung haben. Wenn eine
Firma neues Geld will, so muss sie eine Buchhaltung vorlegen, kann nicht
einfach sagen, das bisherige Geld ist weg, wir wollen mehr. Genau so
muessen Startups einen Businessplan vorlegen.
Ein Businessplan enthaelt Szenarien. Wieviel Aufwand ist es zum
Meilenstein 1. Wir koennen den erreichen mit 2,5,7 Leuten, fuer Szenario
A, B, C. Usw. Das Szenario C ist das Schnellste. Hat den Vorteil frueher
am Markt zu sein, um ... usw.
Wenn der Businessplan gefragt ist, mach den Businessplan. So einfach ist
das.
Die Leute wollen was zum Auswaehlen. Gib ihnen die Wahl.
Einfach hinstehen und sagen, ich kann's, gebt mir Geld, reicht
heutzutage nicht mehr, zumindest in den meisten Faellen.
Datum:
Die Leute, die von den Firmen auf die Messen als Standpersonal geschickt werden, sollen in erster Linie das Produkt der eigenen Firma an den Mann bringen. Für Laufkundschaft, die da mit eigenen halb-Produkten kommt oder gar ein weiterführendes Gespräch nach der Messe sucht, haben diese Leute keinen Blick. Der Messebesucher wird als Käufer gesehen, sonst nichts.
Datum:
>Die Leute, die von den Firmen auf die Messen als Standpersonal geschickt
werden, sollen in erster Linie das Produkt der eigenen Firma an den Mann
bringen.
Bei kleineren Firmen (bis 40 Angestellen) ist auch schon mal der Chef
und der Chefentwickler dort.
Datum:
Delta Oschi schrieb: >>Die Leute, die von den Firmen auf die Messen als Standpersonal geschickt > werden, sollen in erster Linie das Produkt der eigenen Firma an den Mann > bringen. > > Bei kleineren Firmen (bis 40 Angestellen) ist auch schon mal der Chef > und der Chefentwickler dort. Sicher, doch die Firmen gehen auf Messen um ihren Umsatz zu steigern. Das Setup ist also die ganze Zeit: Wie stelle ich MEINE Firma auf MEINEM Stand positiv da und wie spreche ich Messebesucher an, bei MIR Kunde zu werden. Wenn dann jemand kommt, der selber was zu verkaufen hat sind die Jungs nicht in diese Richtung gepolt. Wenn du nen Flohmarktstandl aufbaust um den Prüll deiner Oma an den Mann zu bringen und Platz im Keller zu schaffen bist du an einem Angebot für einen tollen antiken Reitsattel aus dem Jahr 1745 auch nicht sonderlich interessiert. Ausnahmen bestätigen natürlich auch da die Regel.
Datum:
Das ist richtig. Ich hatte auch schon Kollegen die konnten als Messebesucher gute Kontakte knuepfen. Das zu vermarktende Produkt sollte einen Zusammenhang mit dem Angebotenen haben, und diese Firma ergaenzen, nicht konkurrieren. Ein Messebesuch als Verkaeufer, der die Staende angeht ist sicher schwierger wie einer, der einen Stand hat. Einen Stand zu haben bedeutet Ausgaben in der Region von 10kEuro, inkl Hotel fuer die paar Helfer. Mann muss aber was zu zeigen haben.
Datum:
also ich habe meinen aktuellen Konzernjob von so einer Messe, hatte noch paar andere Angebote dort. EInen Job dort zu kriegen war so einfach wie nen Schluck Wasser trinken. Wichtig ist halt das Auftreten, Anzug und Krawatte ist natürlich selbstverständlich, damit man ausstrahlt ich bin wer und ich kann was. So muss man auch auftreten. Bedenkt wir Ingenieure sind die geistige Elite der Gesellschaft. Normalo Arbeitnehmer könnte doch nie und nimmer so ein Studium meistern. Rund 50 % der Deutschen können laut repräsentativen Studien noch nicht mal Dreisatz rechnen. Wer als BWLer den 3 Satz kann wird schon als High Potential mit Chancen auf eine Management Karriere gehandelt. Darum trete ich immer arrogant auf, sage was ich kann, wer ich bin und was ich verlange. Damit kam ich immer durch. Wer natürlich mit links-sozialistischen Ansicht wie einige hier zum Chef an kommt, duckmäuserisch Forderungen stellt ( oder nicht mal welche stellt !! ) und im Samenstau-Karohemd an kommt, muss sich nicht wundern keinen gescheiten Job zu bekommen. Ich habe jedenfalls immer ein sehr dominantes und forsches Auftreten bei so Gesprächen mit irgendwelchen BWL Hampelmännern. Diese Leute nehme ich einfach nicht für voll.
Datum:
Michael K-punkt schrieb: > Die Leute, die von den Firmen auf die Messen als Standpersonal geschickt > werden, sollen in erster Linie das Produkt der eigenen Firma an den Mann > bringen. > > Für Laufkundschaft, die da mit eigenen halb-Produkten kommt oder gar ein > weiterführendes Gespräch nach der Messe sucht, haben diese Leute keinen > Blick. > > Der Messebesucher wird als Käufer gesehen, sonst nichts. Interessant. Woher hast du die Erfahrung?
Datum:
Ludwig (Gast) schrieb: > Bedenkt wir Ingenieure sind die geistige > Elite der Gesellschaft. Wer so einen Satz peinlichen schreibt hat sich gerade als geistiger Tiefflieger geoutet. > Normalo Arbeitnehmer könnte doch nie und nimmer > so ein Studium meistern. Was meinst du wie viele Absolventen mal ganz normale Arbeitnehmer in ihrem Leben waren?!
Datum:
Michael K-punkt schrieb: > Wenn dann jemand kommt, der selber was zu verkaufen hat sind die Jungs > nicht in diese Richtung gepolt. Und wenn jeder verkaufen möchte, wer verkauft dann an wen? Die Leute gehen regelmäßig zu Kontaktmessen, da muß mehr dahinter sein.
Datum:
Ludwig schrieb: > Wer natürlich mit links-sozialistischen Ansicht wie einige hier zum Chef > an kommt, duckmäuserisch Forderungen stellt ( oder nicht mal welche > stellt !! ) und im Samenstau-Karohemd an kommt, muss sich nicht wundern > keinen gescheiten Job zu bekommen. Ich will keinen Job, ich will Partner, die etwas leisten wollen wie ich auch etwas leisten will.
Datum:
Michael K-punkt schrieb:
> Der Messebesucher wird als Käufer gesehen, sonst nichts.
Wenn das wenigstens mal so wäre. Was da an Messeständen teilweise
hingestellt wird wurde vorher mal kurz eingewiesen und hat in aller
Regel NULL PLAN. Da reicht es gerade mal um die Standüberschrift zu
rezitieren oder ein paar Prospekte über die Theke zu schieben.
Beitrag #2617593 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Dummbatz schrieb im Beitrag #2617593: > Das darfst du aber nicht verwechseln mit den Leuten, die wirklich was zu > sagen haben. Die kommen zusammen, aber das wird nicht so plakativ > gemacht. Beschreibe genauer, wie die echten Kontakte zustandekommen.
Beitrag #2617614 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Ich will keinen Job, ich will Partner, die etwas leisten wollen wie ich > auch etwas leisten will. Hast Du schon mal mit Freunden, ehemaligen Studienkollegen o.ä. über Deine Idee gesprochen? Wer Dich persönlich kennt, steht der Idee, mit Dir zusammen etwas aufzuziehen, vielleicht offener gegenüber. Zumindest aber bekommst Du so ehrliches Feedback und den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag. Ansonsten wirst Du mit einer reinen Idee nicht weit kommen - das sollte schon mindestens ein detailliertes Konzept sein, das beschreibt, was Du bauen möchtest, und skizzierst, wie Du es bauen möchtest. Wenn Du das noch um einen Businessplan ergänzt (Was kostet es, das zu bauen und zu betreiben? Wie viele Leute werden es nutzen? Welche Einkommensquellen gibt es?) und beide Dokumente Hand und Fuß haben, wird Dich auch ein potentieller Mitstreiter ernst nehmen. Nebenbei: Sag jetzt nicht, das sei doch "nur eine Prognose". Natürlich ist es eine Prognose, aber in Ermangelung funktionierender Glaskugeln gibt es nichts besseres, um eine Aussage über die Zukunft zu treffen. Prognose bedeutet, dass Du von Fakten und plausiblen, begründeten Annahmen ausgehst, und daraus ableitest, wie sich bspw. Dein Unternehmenen entwicken könnte.
Datum:
Michael Graf schrieb: > Ansonsten wirst Du mit einer reinen Idee nicht weit kommen - das sollte > schon mindestens ein detailliertes Konzept sein, das beschreibt, was > Du bauen möchtest, und skizzierst, wie Du es bauen möchtest. Wenn Du > das noch um einen Businessplan ergänzt (Was kostet es, das zu bauen und > zu betreiben? Wie viele Leute werden es nutzen? Welche Einkommensquellen > gibt es?) und beide Dokumente Hand und Fuß haben, wird Dich auch ein > potentieller Mitstreiter ernst nehmen. Kennst du eine Vorlage für einen Minimalbusinessplan? Oder ist deine Zusammenfassung erschöpfend? Wie ich mich erinnere, sitzen manche Monate an einem Businessplan um dann keinen Investor zu finden, weil denen schon das Grundkonzept nicht gefallen hat, das man in zwei Zeilen hätte beschreiben können. > Prognose bedeutet, dass Du von Fakten und plausiblen, begründeten > Annahmen ausgehst, und daraus ableitest, wie sich bspw. Dein > Unternehmenen entwicken könnte. Genau das verstehe ich unter einer Prognose.
Datum:
Dummbatz schrieb im Beitrag #2617614: > Da gibt es kein Backrezept für! > > Nur so viel: Solche Kontakte entstehen i. d. R. NICHT erst Vor Ort. > > Man kennt sich halt. Bei dir scheinen noch keine nützlichen Kontakte entstanden zu sein.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Die Leute, die von den Firmen auf die Messen als Standpersonal geschickt >> werden, sollen in erster Linie das Produkt der eigenen Firma an den Mann >> bringen. >> >> Für Laufkundschaft, die da mit eigenen halb-Produkten kommt oder gar ein >> weiterführendes Gespräch nach der Messe sucht, haben diese Leute keinen >> Blick. >> >> Der Messebesucher wird als Käufer gesehen, sonst nichts. > > Interessant. Woher hast du die Erfahrung? 1. Vom Besuch zahlreicher Messen als Technology-Scout für Mittelständler. 2. Von Gesprächen mit Firmeninhabern (die ich schon ohne Messe kannte). 3. Eigene Erfahrung als Standpersonal.
Datum:
Michael K-punkt schrieb: > 1. Vom Besuch zahlreicher Messen als Technology-Scout für > Mittelständler. > 2. Von Gesprächen mit Firmeninhabern (die ich schon ohne Messe kannte). > 3. Eigene Erfahrung als Standpersonal. Hättest du meine Ziele, mit wem würdest du Kontakt aufnehmen und was würdest du ihm anbieten?
Beitrag #2617690 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Kennst du eine Vorlage für einen Minimalbusinessplan? Der Wikipedia-Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Businessplan) scheint eine ganz brauchbare Gliederung zu haben. Auch die Weblinks schauen brauchbar aus. > Wie ich mich erinnere, sitzen manche Monate > an einem Businessplan Dann verliert sich da jemand in Details, oder (und das wäre dann wieder positiv) denkt beim Schreiben des Businessplans zum ersten mal wirtschaftlich über sein Vorhaben nach, und schmeißt alles mehrfach über den Haufen, um von vorne anzufangen. Natürlich hängt der Umfang von der Komplexität des Vorhabens ab, aber deutlich mehr als 30, 40 Seiten + Tabellenwerk sollten es eigentlich nie werden. Mehr als ein, zwei Wochen Vollzeit sollten da für ein "normales Start-Up" nicht reingehen. > um dann keinen Investor zu finden, weil denen > schon das Grundkonzept nicht gefallen hat, das man in zwei Zeilen hätte > beschreiben können. Ich behaupte mal: grundsätzlich wird einem Investor jedes Konzept gefallen, bei dem Du ihm plausibel darlegen kannst, dass er damit Geld verdienen wird. "Die Idee gefällt mir nicht" dürfte kurz sein für: "Ich halte Deine Einschätzung des Markterfolgs für so komplett unplausibel, dass ich gar nicht erst darüber diskutieren möchte." Das wiederum kommt daher, dass viele Businessplanschreiber so von ihrer Idee überzeugt sind, dass sie sich die Zahlen so lange zurechtbiegen, bis es passt, anstatt die Sache ad acta zu legen, wenn die Zahlen es einfach nicht hergeben.
Datum:
Michael Graf schrieb: > Das wiederum kommt daher, dass viele Businessplanschreiber so von ihrer > Idee überzeugt sind, dass sie sich die Zahlen so lange zurechtbiegen, > bis es passt, anstatt die Sache ad acta zu legen, wenn die Zahlen es > einfach nicht hergeben. Und warum kann man nicht mit einem Investor ein Produkt fertigentwickeln, das all das hat, was er später braucht? Das meine ich mit Bringschuld. Er weiß doch genau, was er will, warum wartet er dann auf einen BP um danach zu sagen, was ihm alles fehlt. Und nochmal, was hier stetig bewußt überlesen zu werden scheint: Wie ist meine Position? Er hat Geld, gut, das haben andere Investoren auch. Schon mal auf die Idee gekommen, sie gegeneinander auszuspielen oder zu erpressen? Ich habe den Eindruck es hier mit Einschmeichlern zu tun zu haben, die Investoren Gottgleich ansehen.
Beitrag #2617782 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
>Und warum kann man nicht mit einem Investor ein Produkt
fertigentwickeln, das all das hat, was er später braucht?
Ganz einfach. Ein Investor braucht kein Produkt. Er braucht Rendite.
Sichere Rendite. Je sicherer je besser, und je mehr je besser. Der will
sich nicht in Spezifikationen und Screen reinknien. Er will auch nicht
hoeren wollen, welche Schwierigkeiten auftreten.
Datum:
Delta Oschi schrieb: >>Und warum kann man nicht mit einem Investor ein Produkt > fertigentwickeln, das all das hat, was er später braucht? > > Ganz einfach. Ein Investor braucht kein Produkt. Er braucht Rendite. > Sichere Rendite. Je sicherer je besser, und je mehr je besser. Der will > sich nicht in Spezifikationen und Screen reinknien. Er will auch nicht > hoeren wollen, welche Schwierigkeiten auftreten. Umso mehr ein Grund, sie gegeneinander auszuspielen. Nichts bieten außer Geld und schön verdienen wollen.
Beitrag #2617808 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Burkhard Schneider ist ein Businessplan Befürworter. Ich denke das Interview mit Professor Faltin kann hier zur Diskussion beitragen. Kurz: Burkhard Schneider sagt: Mit wenig Startkapital starten und zahlende Kunden sind am wichtigsten. http://www.best-practice-business.de/blog/?page_id=5 Ein sehr großes Problem ist das was Autor: Mischmasch (Gast) Datum: 01.04.2012 09:37 aufzeigt: Zitat: > Ich will aber jemand "ins Boot holen". Jemand, der mitentscheidet und > die Verantwortung mitträgt. Ich will nicht Dreh-, und Angelpunkt sein, > wenn es nicht geht. Das ist ja noch schlimmer. Startups leben davon, dass der Gründer sich voll reinhängt, oder wenigstens den Anschein erweckt, er würde das tun. Nur klingt das so, als ob du nicht einmal die Startup-Firma selber gründen willst. Wenn du schon heute zeigst, dass du gar nicht richtig hinter deiner Idee stehst, dann musst du dich nicht wundern, dass sich andere nicht hinter deine Idee stellen wollen. /Zitat Ende Du solltest Die Geschäftsidee auf jeden Fall selbst finanzieren wollen, falls Du soviel Geld hättest, wie Du dafür brauchen würdest. Sonst würde ich Dir auch kein Geld geben. Egal wie gut sich die Idee anhört. Wenn Du selbst nicht von Deiner Idee überzeugt bist, bringt sie sowieso nichts.
Datum:
Don't feed the trolls!
Datum:
Pius Domke schrieb: > Und warum kann man nicht mit einem Investor ein Produkt > fertigentwickeln, das all das hat, was er später braucht? Weil ein Investor ein /Geld/geber ist. Er gibt Dir heute Geld, das Du brauchst, um Dein Geschäft zu starten. Dafür will er später in irgendeiner Form (typischerweise Firmen-/Gewinn-/Umsatzbeteiligung) Geld zurück. Der Investor will kein Produkt, sondern Rendite. Das Produkt ist nur der (oder ein) Weg zu diesem Ziel. Was Du suchst, klingt mehr nach einem Partner Mitenwickler Teilhaber. Aber auch der wird sich rational überlegen, ob es sich für ihn wirtschaftlich lohnt, mit Dir zusammenzuarbeiten. > Ich habe den Eindruck es hier mit Einschmeichlern zu tun zu haben, die > Investoren Gottgleich ansehen. Nein, bestimmt nicht. Ein Investor wird sein Geld bloß dort anlegen, wo die erwartete Rendite am größten ist. Wenn Du das Geld möchtest, musst Du ihm zeigen, dass das bei Dir ist.
Datum:
Michael Graf schrieb: > Nein, bestimmt nicht. Ein Investor wird sein Geld bloß dort anlegen, wo > die erwartete Rendite am größten ist. Wenn Du das Geld möchtest, musst > Du ihm zeigen, dass das bei Dir ist. Wenn er Rendite haben will muß er mir zeigen, daß er als Investor würdig ist und nicht der Investor, der 5km entfernt von ihm wohnt und zusätzlich Fachkompetenz vorweisen kann.
Datum:
Genau. Dann such den kompetenten Investor ... viel Glueck. Und lass das Jammern.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Wenn er Rendite haben will muß er mir zeigen, daß er als Investor würdig > ist und nicht der Investor, der 5km entfernt von ihm wohnt und > zusätzlich Fachkompetenz vorweisen kann. ... aber momentan will Dir keiner von beiden was geben, oder? Meditier mal darüber, woran das liegen könnte. Dieser Thread enthält genug Hinweise. Bis dahin ist hier aus meiner Sicht EOD.
Datum:
Michael Graf schrieb: > Pius Domke schrieb: > >> Wenn er Rendite haben will muß er mir zeigen, daß er als Investor würdig >> ist und nicht der Investor, der 5km entfernt von ihm wohnt und >> zusätzlich Fachkompetenz vorweisen kann. > > ... aber momentan will Dir keiner von beiden was geben, oder? Ich habe noch nicht mal mit einem Investor gesprochen. Bisher mit potentiellen Kunden und Partnern zur gemeinsamen Arbeit.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Was haben alle immer mit ihrem Businessplan, jeder intelligente Mensch > weiß, daß ein BPlan nur Prognosen enthält. Na immerhin! Dass das Leben dann anders kommen kann steht ganz woanders. Aber auch "nur" ne Prognose hilft, den Gesamtaufwand von vorneherein abzuschätzen und Schwachstellen zu erkennen.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Wenn er Rendite haben will muß er mir zeigen, daß er als Investor würdig > ist und nicht der Investor, der 5km entfernt von ihm wohnt und > zusätzlich Fachkompetenz vorweisen kann. Vielleicht böte sich da der Besuch der hl. Messe am Sonntag mehr an als der Besuch von Business-Messen.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> 1. Vom Besuch zahlreicher Messen als Technology-Scout für >> Mittelständler. >> 2. Von Gesprächen mit Firmeninhabern (die ich schon ohne Messe kannte). >> 3. Eigene Erfahrung als Standpersonal. > > Hättest du meine Ziele, mit wem würdest du Kontakt aufnehmen und was > würdest du ihm anbieten? Ich hab den Eindruck, dass du deine Ziele noch gar nicht kennst. Irgendeiner soll Geld locker machen und dabei gleichzeitig Risiko mittragen, Verantwortung willst du nicht übernehmen, sondern ein anderer soll am Ruder stehen. Das passt nicht so gut zusammen. Entweder oder - lautet da die Devise. Die Idee, nen Business-Plan zu schreiben, wie hier mehrfach angedeutet, ist sicherlich nicht schlecht. Und dann gibt es zahlreiche Gründungsberatungseinrichtungen, die den Plan schon mal querlesen und mit kritischen Fragen kommen. Nicht dass ich die Start-up-Beratung von IHK etc. für besonders kompetent halte. Aber die haben schon ne Menge Pläne gesehen. Im übrigen und was ganz wichtig ist: der elevator pitch.
Datum:
Michael K-punkt schrieb: > Im übrigen und was ganz wichtig ist: der elevator pitch. Wem gegenüber? Dem Investor? Der hat dann schon den BPlan. Irgendeinem Typ auf einer Kontaktmesse?
Datum:
Gut, die eine Perspektive - Businessplan, einschmeicheln, hoffen daß meine Idee den hohen Herrn überzeugt - haben wir jetzt gehört. Nun will ich die andere Seite hören, die ebenso funktioniert. Die, auf die ich seit Beginn meines Beitrages abziele.
Beitrag #2618132 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Michael K-punkt schrieb: > Ich hab den Eindruck, dass du deine Ziele noch gar nicht kennst. > Irgendeiner soll Geld locker machen und dabei gleichzeitig Risiko > mittragen, Verantwortung willst du nicht übernehmen, sondern ein anderer > soll am Ruder stehen. Schwachsinn. Ich übernehme die Hälfte der Verantwortung und stehe gerne am Ruder. Ich möchte nur nicht alleine dort oben stehen. Ich möchte mich absprechen können. Rede ich hier mit Robotern? Das sind ganz normale menschliche Bedürfnisse, die du genauso hast wie ich.
Beitrag #2618163 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Michael Graf schrieb: >> Pius Domke schrieb: >> >>> Wenn er Rendite haben will muß er mir zeigen, daß er als Investor würdig >>> ist und nicht der Investor, der 5km entfernt von ihm wohnt und >>> zusätzlich Fachkompetenz vorweisen kann. wie schon gesagt: ein Investor hat extrem selten Fachkompetenz (gibt paar Fälle von Leuten die schon selbst erfolgreich waren und jetzt Startups mit Geld UND Erfahrung im Gebiet zur Seite stehen, aber träum davon bedsser mal nicht). Und solange du es dir nicht aussuchen kannst mit wem du zusammenarbeitest hast du eher die Wahl zwischen "mit jemand unwürdigem" (allein der Begriff ist schon völlig fehl am Platze, seit wann muss man sich "würdig erweisen" jemanden helfen zu dürfen) oder halt garkeinem. Pius Domke schrieb: > Ich habe noch nicht mal mit einem Investor gesprochen. Bisher mit > potentiellen Kunden und Partnern zur gemeinsamen Arbeit. Da dürfte die Messe eher der falsche Ort sein... Ein Kunde will logischerweise was auch in absehbarer Zeit fertiges das er schon beurteilen kann, sonst kann er sich auch jemanden anstellen der ihm seine Lösung perfekt auf ihn zugeschnitten strickt, wenn er dein "Produkt" denn unbedingt braucht. Und Partner zur gemeinsamen Arbeit findest du auf den Messen eher nicht, wer da ist sucht selber Kunden oder Mitarbeiter. Kunde willst du nicht sein, da du ja niemanden willst der nur einen Auftrag von dir will. Mitarbeiter willst du auch nicht sein, klar, willst deine Idee bauen und nicht für wen anderes arbeiten. Die wollen nicht in andere investieren! (Großkonzerne die nen Startup-Programm haben mal ausgenommen, aber das sind ja dann auch wieder Investoren und auch da kann man nicht auf der CeBit zum Stand der Telekom gehen und seine Idee vorbringen, sondern sollte sich mit nem Plan an die entsprechende Abteilung wenden DISCLAIMER: ich weiß nicht ob die Telekom tatsächlich ne Startupförderung hat oder nur welche aufkauft hinundwieder) Kann dir auch nur raten: beweg dich selber! Fang an, gründe ein kleines Unternehmen, lass dich beraten/versuche Startupförderung zu kriegen, wenn du als Firma (auch als Ein-Mann-Klitsche) suchst findest du viel eher Leute, wo dann hoffentlich jemand dabei ist der dann auch als Partner mit dir arbeiten will. Ideen haben zuviele Leute, sich nur auf die Idee eines anderen den man nicht kennt zu verlassen, ohne irgendwelche weitere Sicherungen (Lohn) kannst du nicht erwarten.
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Etwas mehr Vertrauen in das eigene Projekt ist zwingend noetig. Falls man Geld von einer Bank will, bekommt man das unter den folgenden Bedingungen : -Man muss mehr Werte als Sicherhiet bringen als man Geld bekommen kann -Man kann Buergen bringen, die fuer den gewuenschten Betrag gegenueber der Bank buergen. Dh man muss Freunde und Verwandte ueberzeugen koennen, und denen gegenueber eine ueberzeugende Story bringen. -Falls man nicht ein Haus als Sicherheit bringen kann, so wird man gedraengt eine Lebensversicherungen abzuschliessen, und die kann man dann belehnen. Falls man die Praemien nicht mehr bezahlt, wird der Kredit gekuedt, und das war's dann. Falls das Vertrauen ins Projekt nocht mangelhaft ist, macht es in der Tat Sinn einen Partner ins Boot zu holen. Falls der wirklich fachlich taugt und den Partnerposten uebernimmt, kann's passieren, dass der dich wenn die Arbeit gemacht ist rausdraengt, und den Laden alleine laufen laesst. Ich kenn genuegend solche Beispiele. Der Partner sollte daher ergaenzend wirken, auf keinen Fall identisch in den beruflichen Faehigkeiten.
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Delta Oschi schrieb: > Falls das Vertrauen ins Projekt nocht mangelhaft ist, macht es in der > Tat Sinn einen Partner ins Boot zu holen. Falls der wirklich fachlich > taugt und den Partnerposten uebernimmt, kann's passieren, dass der dich > wenn die Arbeit gemacht ist rausdraengt, und den Laden alleine laufen > laesst. Ich kenn genuegend solche Beispiele. Der Partner sollte daher > ergaenzend wirken, auf keinen Fall identisch in den beruflichen > Faehigkeiten. Problem zur Zeit ist wie gesagt, daß selbst potentielle Partner etwas Fertiges wollen. Allerdings kann ich nur von Kontaktmessen sprechen. Daher die Frage: Wo würdest du nach einem Partner gezielt suchen, wenn nicht im Freundeskreis oder auf Kontaktmessen? Zur Klarstellung: Mein Plan ist mehrfach: 1. Partner zur Fertigstellung finden. 2. Kooperationen mit themenfremden Firmen zur Empfehlung von Kunden für bestimmte Dienstleistungen. oder 1. Investor finden. 2. Partner zur Fertigstellung anstellen mit Geld des Investors. 2. Kooperationen mit themenfremden Firmen zur Empfehlung von Kunden für bestimmte Dienstleistungen. Vom Rausdrängen habe ich gehört, warum konnte das passieren? Keine vertragliche Absicherung?
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Pius Domke schrieb: > > Schwachsinn. Ich übernehme die Hälfte der Verantwortung und stehe gerne > am Ruder. Ich möchte nur nicht alleine dort oben stehen. Ich möchte mich > absprechen können. Ne halbe Verantwortung ist so was wie ne halbe Schwangerschaft - gibts nicht. Wenn dir das Bild mit dem Ruder gefällt: Mach nen Segelkurs! Auch wenn du noch so viel mit deinem Vorschoter besprichst - die Entscheidung ob ne Wende gefahren wird oder nicht liegt allein beim Steuerman.
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Schwierig. überlege mal, unter welchen Umständen würdest du mit jemand anderem zusammenarbeiten, wenn er die Idee hätte? Zusammen ein Unternehmen zu gründen erfordert extrem viel Vertrauen, wie soll ich das zu jemanden aufbauen den ich nicht kenne? Kannst eigentlich nur auf jemanden hoffen der genau die gleiche Idee hat und davon auch total begeistert ist. Viel Spass beim suchen, keine Ahnung wie man sojemanden findet. Also, ich wiederhole mich: Fang an, hol dir soviel externe Betreeuung wie möglich wenn du unsicher bist, ein erstmal eingestellter Mitarbeiter wird am ehesten dein Partner und ist leichter zu finden. Berücksichtige natürlich dass es hilft wenn du dir einen Fehlschlag leisten kannst (d.h. genug externes Kapital, keine Schulden, ...)
Datum:
Ja, das sehe ich ähnlich. Nicht umsonst gibt es den Satz: "Wenn Du einen guten Freund verlieren willst, gründe zusammen mit ihm ein Unternehmen." So etwas kann man eigentlich nur familienintern erfolgreich durchziehen - und auch da muss einfach einer letztendlich die Entscheidungen fällen und der andere sich fügen. Was nicht heisst, dass man nicht vorher diskutiert. Hilfreich ist es auch, wenn jeder im Unternehmen seinen Bereich hat, für den er verantwortlich ist und wo ihm der andere auch nicht reinredet. Das klappt hier richtig gut. Ich wünsche Dir auch Erfolg bei der Suche (ich freue mich ja über jeden, der mal etwas wagt :-) - aber das wird nicht einfach. Da ist es fast einfacher, sich irgendwo in der Verwandtschaft Geld zu besorgen und das alleine aufzubauen. Was ich auch immer wieder auf Messen festgestellt habe: Die Leute wollen etwas sehen, anfassen, begreifen An den Ständen, wo irgendetwas passiert (und sei es nur eine olle CNC-Fräse, die durch Alu schrubbelt), bleiben die Leute stehen. Genauso ist es bei uns: auch wenn man so gar nichts damit anfangen kann - aber wenn ich bspw. die Steuerplatine + Durchflussmesser aus dem Koffer hole und mein gegenüber das Ding in seinen Händen hält, dann ist eine ganz andere Aufmerksamkeit da. Mir geht es umgekehrt nicht anders. Deinen Namen hat er nach 60 Sekunden wieder vergessen - aber an die Vorführung eines noch so unfertigen blinkenden, klappernden Prototypen erinnert er sich noch ein halbes Jahr später ... Und wenn Du nichts Handfestes hast: Besser als nichts ist immer noch ein schönes Fotobuch mit Produktbildern, das man herumreichen kann. Die Dinger macht Dir jeder Fotoonlineshop sehr preiswert, richtig gebunden als Einband als Urlaubsfotoalbum. Ein echtes Buch sieht edeler aus und ist besser als irgendwelche Flyer. Das sind alles Kleinigkeiten, aber Menschen sind einfach so gestrickt: Kleider machen (im ersten Moment) Leute/Produkte. Dem kann man sich fast nicht entziehen. Chris D.
Datum:
Daher die Frage: Wo würdest du nach einem Partner gezielt suchen, wenn nicht im Freundeskreis oder auf Kontaktmessen?
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Beitrag #2620366 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Datum:
Pius Domke schrieb: > Daher die Frage: Wo würdest du nach einem Partner gezielt suchen, wenn > nicht im Freundeskreis oder auf Kontaktmessen? Ich halte auch "normale", kleinere Messen für gut geeignet. Dort findet man meist Fachleute an den Ständen. Ansonsten würde ich es durchaus mal bei der IHK versuchen. Im Gegensatz zu den Unkenrufern kann ich fast nur Positives zumindest über meine IHK berichten. Ich weiss von meiner, dass die gerne Kontakte vermitteln und auch eine entsprechende Datenbank haben. Es gibt hier auch regelmäßige Stammtische für Erfinder etc. wo man sich austauschen kann. Das hätte auch noch den Vorteil, dass die Chancen auf einen regionalen "Treffer" hoch sind. Und die IHKs machen das natürlich auch, wenn Du kein zahlendes Mitglied bist :-) Chris D.
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Chris D. schrieb: > Ansonsten würde ich es durchaus mal bei der IHK versuchen. Im Gegensatz > zu den Unkenrufern kann ich fast nur Positives zumindest über meine IHK > berichten. Ich weiss von meiner, dass die gerne Kontakte vermitteln und > auch eine entsprechende Datenbank haben. Es gibt hier auch regelmäßige > Stammtische für Erfinder etc. wo man sich austauschen kann. > > Das hätte auch noch den Vorteil, dass die Chancen auf einen regionalen > "Treffer" hoch sind. Und schon sind wir wieder dabei, was ich bieten muß, um mit einem Partner etwas aufzuziehen. Stimmst du mit Welche Entscheidungskompetenzen wir er haben? Wieviel Arbeit erwartet ihn? Wann sieht er Kohle? Wie gross ist sein Anteil? Hat das Vermarktungskonzept eine Chance? Hat der Initiant ein fundiertes Wissen zur Thematik und kann Loesungen aus der Schublade ziehen, oder muss alles erarbeitet werden? überein?
Beitrag #2620714 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #2620777 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Pius Domke schrieb: > Und schon sind wir wieder dabei, was ich bieten muß, um mit einem > Partner etwas aufzuziehen. Stimmst du mit > > Welche Entscheidungskompetenzen wir er haben? Wieviel Arbeit erwartet > ihn? Wann sieht er Kohle? Wie gross ist sein Anteil? Hat das > Vermarktungskonzept eine Chance? Hat der Initiant ein fundiertes Wissen > zur Thematik und kann Loesungen aus der Schublade ziehen, oder muss > alles erarbeitet werden? > > überein? Das habe ich nicht verstanden. Inwiefern soll ich mit den obigen Fragen übereinstimmen? Chris D.
Beitrag #2620797 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Chris D. schrieb: > Pius Domke schrieb: > >> Und schon sind wir wieder dabei, was ich bieten muß, um mit einem >> Partner etwas aufzuziehen. Stimmst du mit >> >> Welche Entscheidungskompetenzen wir er haben? Wieviel Arbeit erwartet >> ihn? Wann sieht er Kohle? Wie gross ist sein Anteil? Hat das >> Vermarktungskonzept eine Chance? Hat der Initiant ein fundiertes Wissen >> zur Thematik und kann Loesungen aus der Schublade ziehen, oder muss >> alles erarbeitet werden? >> >> überein? > > Das habe ich nicht verstanden. > > Inwiefern soll ich mit den obigen Fragen übereinstimmen? > > Chris D. Stimmst du damit überein, daß das erschöpfend die Fragen sind, welche beantworten können muß bevor ich erneut auf eine Messe gehe oder die IHK anspreche? PS: Ist es ein Manko, "nur" Abitur zu haben? Wenn ja, durch was kann ich es kompensieren?
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Nicht erschoepfend, eher ein Anfang. Die obigen Fragen werden auf alle Faelle kommen, du solltest damit beginnen, darauf eine Antwort zu haben.
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Pius Domke schrieb: >>> Welche Entscheidungskompetenzen wir er haben? Wieviel Arbeit erwartet >>> ihn? Wann sieht er Kohle? Wie gross ist sein Anteil? Hat das >>> Vermarktungskonzept eine Chance? Hat der Initiant ein fundiertes Wissen >>> zur Thematik und kann Loesungen aus der Schublade ziehen, oder muss >>> alles erarbeitet werden? > > Stimmst du damit überein, daß das erschöpfend die Fragen sind, welche > beantworten können muß bevor ich erneut auf eine Messe gehe oder die IHK > anspreche? Ah, ok :-) Ja, diese Fragen solltest Du allerdings beantworten können, zumindest solltest Du Dir über sie Gedanken gemacht haben. Exakte ausarbeiten wird man die Antworten dann sowieso mit dem potentiellen Partner. Man muss ja dann auch sehen, was dieser überhaupt wo einbringen kann. > PS: Ist es ein Manko, "nur" Abitur zu haben? Wenn ja, durch was kann ich > es kompensieren? Meiner Erfahrung nach würde ich sagen, dass Deine Ausbildung eher wenig interessiert. Wenn Du auf Deinem Gebiet kompetent bist, ist Dein Titel ziemlich egal. Mich bspw. hat noch nie ein Kunde nach meinem Diplom gefragt (Dipl.-Inf.) und wir hier entwickeln und produzieren hauptsächlich für die Chemie Dinge, die eher einem Elektroing. zugeordnet werden könnten. Uhhhh, also auch noch ein Fachfremder ;-) Ich glaube, die meisten unserer Kunden wissen nicht einmal, dass ich diplomiert bin. Interessiert keinen. Die Leute interessiert kein Titel. Sie interessiert nur eines: die Lösung ihres Problems. Das ist bei mir umgekehrt ja auch nicht anders: ich schaue mir an, was jemand kann. Ist derjenige gut, dann kaufe ich bei ihm, ist er schlecht, hilft ihm sein Titel gar nichts ;-) Chris D.
Datum:
Eines ist mir noch nicht ganz klar bezogen auf den Entwickler: Warum muß ich ein fertiges oder zumindest durchdachtes Konzept vorlegen? Warum reicht es nicht, den Anstoß zu geben um es gemeinsam zu entwickeln?
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Wegen dem Wetter.
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Pius Domke schrieb: > Warum > muß ich ein fertiges oder zumindest durchdachtes Konzept vorlegen? Warum > reicht es nicht, den Anstoß zu geben um es gemeinsam zu entwickeln? Weil Dein Partner mit seiner Arbeit und Beteiligung etwas von sich investiert und somit irgendwie das Vertrauen in Dich aufbauen möchte, damit er den Eindruck gewinnt, dass er das nicht umsonst tut.
Datum:
Beidseitgucker schrieb: > Pius Domke schrieb: >> Warum >> muß ich ein fertiges oder zumindest durchdachtes Konzept vorlegen? Warum >> reicht es nicht, den Anstoß zu geben um es gemeinsam zu entwickeln? > > Weil Dein Partner mit seiner Arbeit und Beteiligung etwas von sich > investiert und somit irgendwie das Vertrauen in Dich aufbauen möchte, > damit er den Eindruck gewinnt, dass er das nicht umsonst tut. Und das weißt du woher?
Datum:
>Warum muß ich ein fertiges oder zumindest durchdachtes Konzept vorlegen?
Muss man nicht. Man kann natuerlich auch zu einer grossen Firma gehen,
das Projekt dort erzehlen, zusammen mit Mitarbeitern ausarbeiten. Dann
sagt die Firma, das Projekt ist gestoppt, du gehst und in einem Monat
ist es auf dem Markt, ohne dich.
Du kannst das Projekt auch mit einem Unbekannten entwickeln, der geht
nach einem monat, du stoppst das Projekt und er bringt es nach 3 Monaten
ohne dich auf den Markt.
Du warst ja nur in der Konzeptphase zufaellig auch dabei. Nachher dann
leider nicht mehr.
Datum:
Pius Domke schrieb: >> Weil Dein Partner mit seiner Arbeit und Beteiligung etwas von sich >> investiert und somit irgendwie das Vertrauen in Dich aufbauen möchte, >> damit er den Eindruck gewinnt, dass er das nicht umsonst tut. > > Und das weißt du woher? Das sieht man einfach daran, dass Du noch keinen gefunden hast ;-) Aber ernsthaft: Weil es auf dem Markt tausende von Leuten mit "fantastischen Konzepten" gibt, die nur alle ein Problem haben: sie lassen sich nicht umsetzen, was man merkt, wenn man sich näher damit beschäftigt hat. Merke: Ideen haben viele - eine Idee umzusetzen ist etwas ganz anderes. Wenn man von einem Anstoß, einer Idee überzeugt ist, dann beginnt man auch, diese selbst umzusetzen. Und entweder schafft man das alleine oder man merkt irgendwann, dass man Partner benötigt und sucht sich dann diesen. In jedem Falle kann man dann schon etwas vorweisen. Kann man das nicht, ist die Idee als fragwürdig einzustufen. Chris D.
Datum:
Delta Oschi schrieb: >>Warum muß ich ein fertiges oder zumindest durchdachtes Konzept vorlegen? > > Muss man nicht. Man kann natuerlich auch zu einer grossen Firma gehen, > das Projekt dort erzehlen, zusammen mit Mitarbeitern ausarbeiten. Dann > sagt die Firma, das Projekt ist gestoppt, du gehst und in einem Monat > ist es auf dem Markt, ohne dich. Dafür gibt es Verträge. > > Du kannst das Projekt auch mit einem Unbekannten entwickeln, der geht > nach einem monat, du stoppst das Projekt und er bringt es nach 3 Monaten > ohne dich auf den Markt. > > Du warst ja nur in der Konzeptphase zufaellig auch dabei. Nachher dann > leider nicht mehr. Und das weißt du woher?
Beitrag #2624912 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Chris D. schrieb: > Wenn man von einem Anstoß, einer Idee überzeugt ist, dann beginnt man > auch, diese selbst umzusetzen. Und entweder schafft man das alleine oder > man merkt irgendwann, dass man Partner benötigt und sucht sich dann > diesen. > In jedem Falle kann man dann schon etwas vorweisen. Ich habe vieles entwickelt und zur Marktreife gebracht. Wenn es sich nicht gut verkauft, woher soll ich den Grund wissen? Warum sollte ein externen(nicht so ein Depp von Unternehmensberater) es nicht besser sehen können?
Beitrag #2624968 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Ich habe vieles entwickelt und zur Marktreife gebracht. Wenn es sich > nicht gut verkauft, Dann solltest Du Dir vielleicht vor der Entwicklung darüber Gedanken machen. > woher soll ich den Grund wissen? Deswegen sollte man nur Dinge entwickeln, für die es auch Nachfrage gibt. > Warum sollte ein > externen(nicht so ein Depp von Unternehmensberater) es nicht besser > sehen können? Warum sollte er? Frag die Leute selbst, was sie benötigen. Chris D.
Datum:
>Dafür gibt es Verträge.
Was steht denn in so einem Vertrag ? Das du die Idee hattest ? Welche
Idee denn ?
Datum:
Delta Oschi schrieb: >>Dafür gibt es Verträge. > > Was steht denn in so einem Vertrag ? Das du die Idee hattest ? Welche > Idee denn ? Hast du denn was Ähnliches wie ich bereits gemacht von dem du berichten kannst?
Datum:
War im Februar auf der EMV. Am ersten Tag in Jeans und Pulli, keiner hat sich für mich interessiert. Am zweiten Tag im Designeranzug mit allem drum un dran, jeder und wirklich jeder hat mich angequatscht. Danke, aber auf so einen Schwachsinn ahbe ich keinen Bock!
Beitrag #2625447 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Beidseitgucker schrieb: >> Pius Domke schrieb: >>> Warum >>> muß ich ein fertiges oder zumindest durchdachtes Konzept vorlegen? Warum >>> reicht es nicht, den Anstoß zu geben um es gemeinsam zu entwickeln? >> >> Weil Dein Partner mit seiner Arbeit und Beteiligung etwas von sich >> investiert und somit irgendwie das Vertrauen in Dich aufbauen möchte, >> damit er den Eindruck gewinnt, dass er das nicht umsonst tut. > > Und das weißt du woher? Das dürfte wohl gesunder Menschenverstand sein. Wenn einer ein Schwein schlachten will sag ich ja auch nicht: Für mich Schnitzel mit Pommes. Sondern ich war erst mal ab bis was auf der Speisekarte steht.
Datum:
Pius Domke schrieb im Beitrag #2624968: > Warum sollte ich einen Externen viel bieten? Ich mache die Arbeit. Wieso > sollte ein Externen dann so viel von meiner Arbeit wissen und > mitverdienen? > > Ich versteh nicht, wieso ein Externer oder Partner sich nicht bei mir > bewerben müsste und nicht andersrum? WEIL du es nicht verstehst, erübrigt sich deine Forderung.
Datum:
Die Externen oder Investoren sollen sich mal bei mir bewerben, dann kann ich sie gegeneinander ausspielen. Es muss nicht immer andersrum laufen, davon habe ich genug. Businessplan ist ok, aber nicht so sehr umfangreich, das ist sowieso nur eine Prognose. Das hat nicht viel zu sagen. Ich denke, dass ich bei Messen oder im Internet meine Idee zeige und dann warte, bis ein Partner oder Investor sich bei mir bewirbt. Das funktioniert in anderen Bereichen auch (Crowdfunding). Trotzdem Dank für eure Tipps, obwohl sie nicht so gut waren und mir wenig geholfen haben.
Datum:
Einige Beiträge von Pius Domke wurden nicht von mir geschrieben.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Die Externen oder Investoren sollen sich mal bei mir bewerben, dann kann > ich sie gegeneinander ausspielen. Es muss nicht immer andersrum laufen, > davon habe ich genug. Businessplan ist ok, aber nicht so sehr > umfangreich, das ist sowieso nur eine Prognose. Das hat nicht viel zu > sagen. > > Ich denke, dass ich bei Messen oder im Internet meine Idee zeige und > dann warte, bis ein Partner oder Investor sich bei mir bewirbt. Das > funktioniert in anderen Bereichen auch (Crowdfunding). > > Trotzdem Dank für eure Tipps, obwohl sie nicht so gut waren und mir > wenig geholfen haben. Mach einfach mal ne Liste, auf der du 5 Punkte aufzählst, die DICH so interessant machen, dass sich die Firmen bei dir anstellen sollen und nicht auf Interessenten warten sollen.
Datum:
1. Meine Idee 2. Meine Visionen 3. Mein Fachwissen (Selbststudium) 4. Mein Wille 5. Meine Erfahrung Das ist sehr viel wert und da sollten Investoren mal zeigen, was sie mir dafür bieten können.
Datum:
Pius Domke schrieb: > 1. Meine Idee > 2. Meine Visionen > 3. Mein Fachwissen (Selbststudium) > 4. Mein Wille > 5. Meine Erfahrung > > Das ist sehr viel wert und da sollten Investoren mal zeigen, was sie mir > dafür bieten können. Alle Leute haben Ideen, Visionen, Fachwissen, Willen und Erfahrung. Was zeichnet DEINE Ideen vor denen anderer aus? Patente drauf? Papers drüber geschrieben? Projekte hammerhart durchgezogen?
Datum:
Ich glaube, meine Ideen sind viel wert. Ich habe auch schon Sachen zur Marktreife gebracht und damit meinen Willen gezeigt. Ich muss mich da sicher nicht kleiner machen als ich bin. Ich weiß, was ich kann und das kriegen Investoren dann auch zu spüren.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Das ist sehr viel wert und da sollten Investoren mal zeigen, was sie mir > dafür bieten können. Da sie nichts zu bieten haben, warum brauchst du dann einen Investor? Aber du hast ja recht, am besten sollten Firmen mit zu viel Geld einfach letzteres jedem Dahergelaufenen nachwerfen, der meint, eine tolle Idee zu haben. Ist ja nicht so, als ob sich das ganze nicht auch rentieren sollte. Du kannst auch gern mal vergleichen, wer mehr zu verlieren hat, falls sich das Ganze nicht verkauft. Kleiner Tipp: Du bist es nicht, denn wenn du mehr Geld als der Investor hättest, wärst du ja nicht auf ihn angewiesen.
Datum:
Ich sage nicht, dass ein Investor nichts zu bieten hat. Nur bin ich kein Bittsteller und muss mich beim Investor bewerben und vor den Herren im Anzug kriechen. Ich kann das Spiel auch leicht umdrehen. Dann können Investoren mir ihre Arbeitskraft und/oder Geld bieten.
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Pius Domke schrieb: > Mein Fehler, ich habe es nicht ausreichend formuliert. Dann solltest du dich mal über professionelle Kommunikation erkundigen. Gibt es Bücher und Seminare dafür. Wenn du schon hier nicht in der Lage bist dein Produkt ordentlich darzustellen, dann kann man sich überlegen, wie gut du das in einem Gespräch machst. > Zur Klarstellung: Es handelt sich um ein digitales Produkt, etwa eine > Webseite, die Dienste anbietet und Finanzierung/Partner sucht. Also etwas, wovon es schon Millionen gibt. Als erstes solltest du lernen, dass man als Kleinunternehmer keine Produkte/Dienstleistungen entwickelt und man dann überlegt, ob es auch Kundschaft dafür gibt. Anersrum wird ein Schuh daraus, zumindest so lang du nicht in der Liga mit Milliardenumsätzen mitspielst.
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Pius Domke schrieb: > Ich glaube, meine Ideen sind viel wert. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Wenn ich mir deine Beiträge in diesem Thread anschaue dann ist das wohl dein Hauptproblem. Du hast technisch vielleicht was drauf, hast aber überhaupt keine Ahnung von Vertrieb oder Märkten. > Ich habe auch schon Sachen zur > Marktreife gebracht und damit meinen Willen gezeigt. Wenn man in einem Arbeitszeugnis "Er hat Wille gezeigt." liest, was glaubst du was das für einer Note entspricht? > Ich muss mich da sicher nicht kleiner machen als ich bin. Ich sags mal so: Du konvergierst bereits gegen Null. Allenfalls die Geschwindigkeit, mit der das passiert, könntest du noch vergrößern. > Ich weiß, was > ich kann und das kriegen Investoren dann auch zu spüren. ROFL
Datum:
Michael Graf schrieb: > Natürlich hängt der Umfang von der Komplexität des Vorhabens ab, aber > deutlich mehr als 30, 40 Seiten + Tabellenwerk sollten es eigentlich nie > werden. Mehr als ein, zwei Wochen Vollzeit sollten da für ein "normales > Start-Up" nicht reingehen. Was tue ich, wenn Begriffe genannt werden, die mir nichts sagen, über die ich auch im Internet nichts finde und die in meinem heimischen Lexikon nicht stehen? Oder die mit anderen Fachbegriffen erklärt werden? Etwa: - Was sind die Ziele des Unternehmens? - Worin besteht die Chance? - In welchem Rechtsrahmen operiert das Unternehmen? - Was ist ein Primärer Markt? - Was ist eine Ertragsprognose?
Datum:
Am besten wäre noch ne Zeitreise ins Jahr 1999 - da hat man für windige Ideen schon Risikokapital bekommen.
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Delta Oschi schrieb: > Muss man nicht. Man kann natuerlich auch zu einer grossen Firma gehen, > das Projekt dort erzehlen, zusammen mit Mitarbeitern ausarbeiten. Dann > sagt die Firma, das Projekt ist gestoppt, du gehst und in einem Monat > ist es auf dem Markt, ohne dich. Nachdem das Spekulation ist, hier ein Beispiel aus meinem Leben: Ich habe mal einer großen Firma etwas vorgestellt, das diese nicht wollten bzw. "wollten". Ich habe noch nicht erfahren, daß diese es unter eigenem Namen herausgebracht haben.
Datum:
vn nn schrieb: > Da sie nichts zu bieten haben, warum brauchst du dann einen Investor? Ich brauche einen "Investor" wegen Kontakten, ich brauche kein Geld.
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Pius Domke schrieb: > Ich sage nicht, dass ein Investor nichts zu bieten hat. Nur bin ich kein > Bittsteller und muss mich beim Investor bewerben und vor den Herren im > Anzug kriechen. Ich kann das Spiel auch leicht umdrehen. Dann können > Investoren mir ihre Arbeitskraft und/oder Geld bieten. Warum genau sollten sie sich bei jemandem Bewerben, der außer einem groben Konzept rein gar nichts zu bieten hat? Sie haben Geld zu bieten, das weg ist, wenn deine Idee ein Flop wird. Das ist etwas handfestes, mit dem man was anfangen kann. Was hast du zu bieten? Genau: Eine Idee. Nicht mehr, nicht weniger. Man soll dir also Geld geben für eine Idee, ohne zu wissen, ob was draus wird, anstatt es den unzähligen anderen zu geben, die nicht nur eine Idee, sondern diese bereits weitergesponnen haben.
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vn nn schrieb: > Pius Domke schrieb: >> Ich sage nicht, dass ein Investor nichts zu bieten hat. Nur bin ich kein >> Bittsteller und muss mich beim Investor bewerben und vor den Herren im >> Anzug kriechen. Ich kann das Spiel auch leicht umdrehen. Dann können >> Investoren mir ihre Arbeitskraft und/oder Geld bieten. > > Warum genau sollten sie sich bei jemandem Bewerben, der außer einem > groben Konzept rein gar nichts zu bieten hat? Warum sollten Sie sich bei jemandem bewerben, der außer einem vermuteten Geldvolumen, das Ihnen unwichtig ist, da Sie kein Geld benötigen, nichts zu bieten hat?
Datum:
"Die Idee" muss ja der absolute Wahnsinn sein. Du erzählst sie keinem, aber alle potentiellen Geldgeber und Mitarbeiter sollen gefälligst auf Knien angerutscht kommen, um die Ehre zu haben, an der Verwirklichung (sprich Planung, Konzeptionierung, Realisierung) ihren Beitrag zu leisten. Sobald alle Investoren in deinem Gladiatorenstadium angekommen sind, sollen sie sich auf deinen Befehl hin gegenseitig die Fresse polieren, um dann den "am wenigsten Unwürdigen" gnädig am Projekt teilhaben zu lassen. Mein Tip wäre da ein Inserat an die Tageszeitung: "Wer ist würdig genug, mir Geld geben zu dürfen, um von mir die absolute Idee zu bekommen? Kontonummer xy"
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Das stimmt ja so auch nicht ganz. Ich bin von meiner Idee sehr überzeugt, ja. Das ist auch kein Verbrechen. Ich weiß, was ich kann. Warum sollte ich da nach Investoren suchen? Ich versteh es nicht. Ich bin in der Situation, die Macht zu haben und das Know-How. Die Investoren sollten sich um mich bewerben und nicht andersrum. Ich glaube, diese ganze System gibt es nur, weil viele von ihren Ideen nicht überzeugt sind und sich von den Krawatten-Trägern einschüchtern lassen. Aber da mache ich nicht mit.
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Du hast es nicht drauf, so einfach ist das.
Datum:
Ich weiß, dass das nicht stimmt.
Datum:
>Die Externen oder Investoren sollen sich mal bei mir bewerben, dann kann ich sie gegeneinander ausspielen. Es muss nicht immer andersrum laufen, davon habe ich genug. Businessplan ist ok, aber nicht so sehr umfangreich, das ist sowieso nur eine Prognose. Das hat nicht viel zu sagen. Ein Ansatz. Mach mal. Aber nicht vergessen, du bist nicht Steve Jobs, dem die Welt an den Lippen hing und eigentlich alles erzaehlen konnte. Du musst ja irgendwas erzaehlen. Sonst steht der Investor auf und geht. Was sollen die Leute hoeren, um nicht aufzustehen und zu gehen ? Du erzaehlst das Konzept. Was sind die Voraussetzungen, was sind die Moeglichkeiten, was ist das Ziel. Was ist der Aufwand, was ist das Risiko. Wenn man das alles auf Papier niederschreibt hat man schon fast den Businessplan. >Was tue ich, wenn Begriffe genannt werden, die mir nichts sagen, über die ich auch im Internet nichts finde und die in meinem heimischen Lexikon nicht stehen? Oder die mit anderen Fachbegriffen erklärt werden? Etwa: - Was sind die Ziele des Unternehmens? - Worin besteht die Chance? - In welchem Rechtsrahmen operiert das Unternehmen? - Was ist ein Primärer Markt? - Was ist eine Ertragsprognose? Das ist die Sprache des Investors. Wenn Du die nicht bringst wird es eh nichts. Ein Investor will nichts von verketten Listen, Schedulern, Webform, Transactions, usw hoeren, sondern sich ueber das obere Unterhalten. Ich empfehl mal einem Kurs ueber Unternehmensgruendung oder so.
Datum:
Dieses BWLer-Zeug ist nicht mein Ding, das brauche ich auch nicht. Ich glaube, dass gute Entwickler ohne sowas klarkommen und gute Investoren, die ein Auge für Entwickler haben, auch immer auf das Technische, das Produkt schauen. Dieses Business-Gerede ist da nicht notwendig, das ist vllt für die Krawattenträger eine nette Sprache, aber sagt nichts über den Erfolg aus.
Datum:
Pius Domke schrieb: > und gute Investoren, > die ein Auge für Entwickler haben, auch immer auf das Technische, das > Produkt schauen. Welches bei dir nicht existiert. Und siehe da, so schließt sich der Kreis, denn genau deswegen musst du dem Investor davon überzeugen, dass es sich lohnt, in dich zu investieren.
Datum:
>... und gute Investoren, die ein Auge für Entwickler haben, auch immer auf das
Technische, das Produkt schauen.
Genau. Das Produkt. Wo isses denn ? Zeig mal.
Datum:
Das stimmt ja so auch nicht. Ich habe schon mehrere Projekte fertiggestellt und das Aktuelle ist auch schon fast da. Die Säulen stehen, es geht nur noch um die Weiterentwicklung und Marktreife. Die Hauptarbeit habe ich aber gemacht. Ich hatte die Idee und Alles, da sollte ein Investor nicht nur den Gewinn abstauben für meine Arbeit. Oh man, merkt ihr nichtmal, dass ich diesen Domke hier seid einiger Zeit karikiere ... und ihr springt jedes Mal noch drauf an .. Leute echt ... TROLOLOLOLOLOL :D
Datum:
Pius Domke schrieb: > Dieses BWLer-Zeug ist nicht mein Ding, das brauche ich auch nicht. Ich > glaube, dass gute Entwickler ohne sowas klarkommen und gute Investoren, > die ein Auge für Entwickler haben, auch immer auf das Technische, das > Produkt schauen. > > Dieses Business-Gerede ist da nicht notwendig, das ist vllt für die > Krawattenträger eine nette Sprache, aber sagt nichts über den Erfolg > aus. Stell dir vor, du siehst ne nette hübsche Frau und daneben eine schwarz angemalte Telefonzelle. Du darfst dir nun aussuchen, mit wem du Kaffee trinken gehst. Nimmst du die nette, die du schon siehst (und von der du was siehst) oder nimmst du die in der schwarzen Telefonzelle, die eine Pennerpappe rausgehängt hat "habe viel zu bieten, bitte in einer Reihe anstellen und NICHT drängeln"?
Datum:
Mit einem hat der, der meinen Namen verwendet recht: Wir drehen uns im Kreis. Es antworten stets die gleichen Leute, die selbst noch nie in meiner Position gewesen sind.
Datum:
Pius Domke schrieb: > Mit einem hat der, der meinen Namen verwendet recht: Wir drehen uns im > Kreis. Es antworten stets die gleichen Leute, die selbst noch nie in > meiner Position gewesen sind. Ja es ist fad. Du meinst ne tolle Idee zu haben um die sich alle auf der Welt bewerben müssten um mit dir zusammenzuarbeiten. Die Gesetze, ungeschrieben oder nicht, nach denen Kontaktaufbau funktioniert, kennst du nicht oder lehnst sie einfach ab. Wie sagt der Lateiner: Da, ut tibi detur!
Datum:
Pius Domke schrieb: > Oh man, merkt ihr nichtmal, dass ich diesen Domke hier seid einiger Zeit > karikiere ... und ihr springt jedes Mal noch drauf an .. Wahrscheinlich auch den "GuteLauneBär" und andere, mit Beleidigungen und Pöbeleien. Der feine Herr.
Datum:
Wenn hier Doppelgaenger auftreten waere allenfalls eine Anmeldung hilfreich. Andersherum. Diejenigen, die erfolgreich geworden sind haben die BWL Sprache drauf. Was Tolles zu entwickeln ist eine Sache, das Verkaufen eine Andere. Ich klink mich aus. Viel Glueck.
Beitrag #2627045 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2627098 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Ich denke auch, dass alles Wesentliche gesagt wurde. Ob der OP das beherzigt, ist seine Sache. Der Rest geht im Trollrauschen unter, weil die Leute wie üblich nicht in der Lage sind, sich anzumelden. Daher: cut