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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Laderegler für permanenterregte Lima im Boot


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Autor: ixylon (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit einem defekten Laderegler für einer 2 Phasigen 
permanenterregten Lima. Es ist ein 6PS Diesel Einzylinder. maximaler 
Ladestrom sind ca 25A.
Nun der Laderegler ist hinüber und Ersatz unverschämt teuer.
Da die Schaltung recht übersichtlich ist sollte eine Nachbau doch 
möglich sein oder?
Ich habe mal einen Schaltplan den ich bekommen konnte mit angehangen.
Leider sind keine Werte an den Bauteilen.
Der Laderegler ist das Bauteil 15.
Das Bauteil zwischen der roten Ader und Masse sollte ein Thyristor sein. 
Soweit ich mich belesen konnte wird bei einer permanenterregten Lima bei 
erreichen der Ladeschlussspannung eine oder mehrere Wicklungen 
kurzgeschlossen um die überschüssige Energie zu "verheizen".
Kann mir jemand beim Nachabu schaltungstechnich behilflich sein?
Da der Regler vergossen war und man ihn nur mit dem Hammer demontieren 
konnte war nur noch ein Bauteil erkennbar. Das sollte der Thyristor 
sein.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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Nimm für die beiden Dioden BA157(158/159/UF4004/..)
Nimm für die Z-Diode eine ZD13(notfalls ZD12) falls es um ein 12V 
Bordnetz geht, bei 24V eine ZD27.
Nimm für den Widerstand unter der 15 ein 330 Ohm, für den anderen 3k3 
und für den Kondensator 47nF.
Als Thyristor tut es fast jeder der den Kurzschlusstrom aushält, 
Reichelt hätte den TYN412, der S38 hält wohl nur 30V/8A aus.

Autor: ixylon (Gast)
Datum:

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Hey super!
Sry ist ein 12V Boardnetz.

Besten Dank ich such die Teile mal raus und schau mir das mal an.

Autor: Günther N. (guenti)
Datum:

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ixylon schrieb:
> Da der Regler vergossen war und man ihn nur mit dem Hammer demontieren
> konnte war nur noch ein Bauteil erkennbar.

Mit Wärme (Heissluftpistole) bekommt man vergossene Baugruppen vielfach 
mit einem geeigneten Werkzeug von der Vergussmasse befreit.Nur wenige 
Vergussmassen sind in gewisser Weise etwas wärmeresistent.Die meisten 
werden unter Wärmeeinfluss weich und lassen sich sacht zerbröseln.

Autor: Hardy F. (hardyf)
Datum:

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ixylon schrieb:
> a der Regler vergossen war und man ihn nur mit dem Hammer demontieren
> konnte war nur noch ein Bauteil erkennbar.

Vermutlich zu spät...

Günther N. schrieb:
> Mit Wärme (Heissluftpistole) bekommt man vergossene Baugruppen vielfach
> mit einem geeigneten Werkzeug von der Vergussmasse befreit.

Autor: ixylon (Gast)
Datum:

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Hallo,

so das Teil habe ich zusammengelötet.
Batterie wird auch geladen.
Aber leider hört es nicht auf. bei 16v habe ich dann aufgehört.
Habt ihr eine idee woran es liegen könnte?
Als Thyristor habe ich einen BTW 68-1200 von Reichelt benutzt und eine z 
diode zd 13.
Der Thyristor ist natürlich sehr groß dimensioniert. Aber soll ja auch 
stabil eine Weile funktionieren die sache. :)

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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ixylon schrieb:
> Hallo,
>
> so das Teil habe ich zusammengelötet.
> Batterie wird auch geladen.
> Aber leider hört es nicht auf. bei 16v habe ich dann aufgehört.
> Habt ihr eine idee woran es liegen könnte?

Ist die eingebaute Z-Diode in Ordnung und hat die richtige Spannung?
Gruss
Harald

Autor: ixylon (Gast)
Datum:

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naja 13v eben und neu war die auch.
Ich will mal den 330 ohm Widerstand verringern weil der Thyristor ja 
50mA zum starten benötigt. Evtl. ist das das Problem.
Kann das sein?

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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ixylon schrieb:
> naja 13v eben und neu war die auch.

Hast Du die 13V nachgemessen?
Gruss
Harald

Autor: ixylon (Gast)
Datum:

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Es waren schon über  13v über die z diode aber es kommen ja die 50mA für 
das Gate vom Thyristor nicht zustande.
Welche Widerstände stellen eigendlich der Thyristor und die z diode dar? 
Oder sind die z vernachlässigen?

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Aber leider hört es nicht auf. bei 16v habe ich dann aufgehört.

Eigentlich sollte die Begrenzung bei 13V (Z-Diode) + 1.4V (Thyristor) + 
etwas am Widerstand einsetzen,
aber ich sehe, für einen dicken Thyrister, der erst bei vielen 
Milliampere zündet, ist der Widerstand zu gross bemessen.
Schon bei den 15mA eines TYN412 führen 330 Ohm zu 5V, und es sollten nur 
0.1V sein, also 6.8 Ohm. Dein BTW 68-1200 braucht sogar 50mA, also eher 
2 Ohm.
Ich schlage vor: Ersetze die 13V Z-Diode gegen eine 12V Z-Diode und 
verringere den Widerstand auf 22 Ohm.

Autor: ixylon (Gast)
Datum:

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Vielen Dank ersteinmal für die Hilfe.
Ich habe es einmal mit dem TYN412 einer ZD13 und 220 Ohm Poti versucht.
Es klappt wunderbar.
Ich werde es dann mit dem dicken Thyristor einfach mal mit dem 
entsprechenden Poti  ausprobieren. Die Spannung lässt sich damit noch 
ganz gut regeln.
Der TYN412 wird schon gut warm mit Kühlkörper.
Wie warm darf so etwas werden? Ich habe es mal paar Minuten laufen 
lassen und da war es schon warm aber man konte es noch anfassen ohne 
sich die Finger zu verbrennen.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Wie warm darf so etwas werden?

So warm, daß du dir die Finger verbrennst.

Erst wenn ein Wassertropfen kocht, wird es kritisch.

Autor: SuZ (Gast)
Datum:

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Hallo,

ich beschäftige mich gerade selbst mit dem Thema, weil ich einen 
Regelgleichrichter für mein Motorrad bauen möchte. Ich habe einige 
Fragen zur Schaltung und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen:

1. Wozu sind der Kondensator und die Widerstände gut? Wie kann man hier 
die Wahl der Kapazität und der Widerstände begründen? Bis jetzt habe ich 
lediglich verstanden, dass der Thyristor durchschaltet, sobald die 
Bordspannung über 12V+50mA*R+1,4V steigt.

2. Habe ich es richtig verstanden, dass die beiden Dioden zum 
Gleichrichten verwendet werden? Wenn ja, warum sind sie dann nur für 
einen Strom von I_F=1A bemessen? Müssten sie nicht den gesamten 
Ladestrom von 25 A vertragen können?

viele Grüße
SuZ

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