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Hallo, auf vielen Internetseiten sind zur Dekoration Fotos von irgendwelchen Personen zu sehen (meistens junge Frauen), wie z.B. im Spulen-Shop beim Login-Bildschirm: https://www.spulen.com/shop/login.php Gerade ist mir aufgefallen, dass bei Glynn genau die gleiche Dame (zumindest eine, die sehr ähnlich aussieht) abgebildet ist: http://www.glyn.de/Kontakt/Deutschland-Zentrale Das finde ich irgedwie lustig; hat von euch auch schon mal jemand beobachtet, dass unterschiedliche Firmen die gleichen Foto-Modelle für ihren Internet-Auftritt verwenden?
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Sie werden wohl kaum die Fotos selbst geschossen haben, viel eher werden sie sie über eine Agentur bezogen haben. Beide Fotos dürften ja auch aus dem selben Shooting stammen. Da hatten eben mal zwei die selbe Bezugsquelle. Kaum verwunderlich, schließlich gibt es in den Weiten des Internets nur eine begrenze Anzahl an guten Anbietern von Stockfotos.
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Ist doch bei eBay laufend zu sehen, dass die alle fats die gleiche CallCentertante von Fotolia benutzen ;) Oder den berühmten Laubfrosch: ich kenne mittlerweile 7(!) Firmen davon 6 Druckerein die diesen Laubfrosch als Logo & Maskottchen verwenden ;) http://www.okkasio.de/
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Wenn man die beiden Header der jpgs vergleicht ist leicht zu sehen, dass sie aus der gleichen Quelle stammen. Auch wenn kein lesbare Zeichen enthalten sind fällt doch auf das diese nahezu identisch ist. Namaste
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Fotomodell? Das ist doch eher der Typ Halbtags-Buchhalterin...
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>Fotomodell? Das ist doch eher der Typ Halbtags-Buchhalterin... "Als Model ... bezeichnet man jemanden, dessen Hauptaufgabe der Einsatz des eigenen Körpers zum Zwecke der Werbung, Verkaufssteigerung, Vorführung oder Präsentation einer Sache oder Dienstleistung im Rahmen optischer Darstellung ist." aus http://de.wikipedia.org/wiki/Fotomodell D. h. das Fotomodell muß nicht unbedingt einem Schönheitsideal a la "Germanys next Topmodel" oder deinem entsprechen.
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Statt der Tante kannst du auch ne Kanne Kamillentee hinstellen. Ist die dann auch ein Fotomodell?
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Interessanter Link. Das Bild von Pieter Claesz bestärkt mich in dem Gedanken, daß es sich bei der Tante auf den Webseiten auch um ein Stilleben handelt: Die Brille auf der Nase entspricht Rauchwerkzeug und Musikinstrumenten und die Frau der Schildkröte...
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>...daß es sich bei der Tante ... um ein Stilleben handelt Nur so aus Interesse, was müßte man nach deinem Kunstverständnis an der "Tante" denn ändern, damit du von einem Fotomodell ausgehst? Weniger Kleidung? Könntest du den Begriff Genre akzeptieren? http://de.wikipedia.org/wiki/Genremalerei
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Na ja, Fotomodelle sind doch eigentlich Nutten, die nie zur Sache kommen: Sie können nix, außer schön sein und mit ihren Reizen hausieren gehen und wenn sie ein paar Jahre älter sind, ist die Qualifikation dahin. Dann doch lieber das Stilleben einer Halbtagsbuchhalterin - die erweckt zumindest noch den Eindruck, daß sie sich nicht auf ihr vergängliches Äußeres verlassen muß, sondern selbst was kann ;-)
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>Na ja, Fotomodelle sind doch eigentlich Nutten, die nie zur Sache >kommen Und das erzeugt natürlich bei einigen Frustration.
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Kara Benemsi schrieb: >>Na ja, Fotomodelle sind doch eigentlich Nutten, die nie zur Sache >>kommen > > Und das erzeugt natürlich bei einigen Frustration. Arbeitsscheue Sexarbeiter, um diese unsägliche Wortkreation mal mit Spaß zu gebrauchen...
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Uhu Uhuhu schrieb: > Na ja, Fotomodelle sind doch eigentlich Nutten, die nie zur Sache > kommen: Sie können nix, außer schön sein und mit ihren Reizen hausieren > gehen und wenn sie ein paar Jahre älter sind, ist die Qualifikation > dahin. Trifft auf jeden Arbeitnehmer zu. Man verkauft seine Reize ääh Fähigkeiten. Ob ich meine Zeit verkaufe, um zu programmieren oder um an mir herumfummeln zu lassen, spielt letztlich doch keine Rolle. Die Ekelgrenze und das Risiko für körperliche/psychische Spätfolgen mag unterschiedlich sein, aber viele Jobs sind wohl auch nicht besser als die Prostitution.
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P. M. schrieb: > Ob ich meine Zeit verkaufe, um zu programmieren oder um an > mir herumfummeln zu lassen, spielt letztlich doch keine Rolle. Wieso drückst du dann jahrelang die Schulbank, nimmst Prüfungsstreß auf dich und begnügst dich während der Zeit mit finanziellen Mitteln nahe dem Existenzminimum? Warum gehst du nicht stattdessen auf den Strich? > aber viele Jobs sind wohl auch nicht besser als die Prostitution. Was regst du dich auf, wenn das letztlich keine Rolle spielt?
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>Arbeitsscheue Sexarbeiter,
Da scheint eher deine puritanische Moral mit dir durchzugehen.
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Kara Benemsi schrieb: >>Arbeitsscheue Sexarbeiter, > > Da scheint eher deine puritanische Moral mit dir durchzugehen. Du läßt den wesentlichen Teil meines Zitates weg, um dann falsche Schlüsse zu ziehen...
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Uhu Uhuhu schrieb: > Warum gehst du nicht stattdessen auf den Strich? Weil ich nicht davon ausgehe, dort auch nur einen Cent zu verdienen ;-) Und aus dem gleichen Grund, wie ich auch viele andere Jobs nicht mache: Geld, Spass, Zukunftsaussichten, Prestige, Sicherheit usw. Natürlich ist die Prostitution in diesen Begriffen sehr niedrig angesiedelt, aber aus Gründen, die auf ein Fotomodell eben gerade nicht zutreffen.
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Uhu Uhuhu schrieb: > Na ja, Fotomodelle sind doch eigentlich Nutten, die nie zur Sache > kommen: Sie können nix, außer schön sein und mit ihren Reizen hausieren > gehen und wenn sie ein paar Jahre älter sind, ist die Qualifikation > dahin. > > Dann doch lieber das Stilleben einer Halbtagsbuchhalterin - die erweckt > zumindest noch den Eindruck, daß sie sich nicht auf ihr vergängliches > Äußeres verlassen muß, sondern selbst was kann ;-) 1. Ich finde nichts verwerfliches dran, sich als Fotomodell ablichten zu lassen. Reklame wird immer gemacht. Das Geld dürfte übrigens nicht so leicht verdient sein, wie wir uns das vorstellen, da wird ne Menge Tam-Tam gemacht und Stress und Hektik gehören auch mit dazu. 2. Die Vorstellung, die Damen könnten nix, mag bei vielen zutreffen, alle über einen Kamm zu scheren erscheint mir jedoch etwas übereilt. Und fragen wir uns doch einmal, warum Frauen "schön" sind: Damit sie die Auswahl haben, einen möglichst geeigneten Paarungspartner zu finden. So einfach ist die Natur nun mal gestrickt. Blumen können aucn "nix" und sind nur schön, um die Bienen anzulocken... Wenn es der holden Hübschen also gelingt, den für ihren Genpool optimalen Partner anzulocken (manchmal auch erkennbar an der ausgebeulten Gesäßtasche aufgrund des dicken Geldbeutels) - dann hat die Dame vielleicht mehr erreicht als ein paar doppelte Buchungen. 3. Mittlerweile gibt es auch ältere Models und solche, die eher die Durchschnittsfrau abbilden. Dove macht mit solchen Models Reklame. Die Werbung scheint wohl anzukommen. 4. Viele Supermodels enden mit Drogen, nem unmöglichen Partner oder sonstigen Katastrophen. Neidgefühle kommen da höchsten bei denen auf, die durch DSDS eingetrichtert bekommen haben, Schönheit sei alles.
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>...um dann falsche Schlüsse zu ziehen...
Da hat sich eine Frau, die dir offenbar zu unscheinbar ist oder
anderweitig nicht gefällt, für Werbung ablichten lassen, nicht mehr und
nicht weniger.
Du bezeichnest sie bzw. alle Fotomodelle als Nutten und einige Posts
später als arbeitscheue Sexarbeiter.
Letzteres aber nur so zum Spaß. Hahahahaha, was haben wir gelacht.
Welche Schlüsse würdest du denn aus deinen Postings ziehen? Da hat mal
wieder eine weltoffener, toleranter Zeitgenosse seine Sicht der Dinge
erklärt?
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Michael K-punkt schrieb: > Wenn es der holden Hübschen also gelingt, den für ihren Genpool > optimalen Partner anzulocken Ob die eine Genpool haben, darf bezweifelt werden. Dazu bedarf es schon einer Population. Kara Benemsi schrieb: > Du bezeichnest sie bzw. alle Fotomodelle als Nutten und einige Posts > später als arbeitscheue Sexarbeiter. > > Letzteres aber nur so zum Spaß. Hahahahaha, was haben wir gelacht. Na schön, ich muß das wohl erklären. Was hat Sex mit Arbeit zu tun? Ist Sex Arbeit? Ist Arbeit Sex? Na? Ich finde schon allein den Gedanken pervers und nur der neoliberale Wahn ist pervers genug, alles für käuflich zu erklären und Prostitution - sprich Gewinn aus Dingen zu ziehen, für die man nicht einen Finger krumm gemacht hat und für die man schlicht nichts kann - für normal. Die Propagandisten dieser Ideologie prostituieren sich schließlich nur dem eigenen Narziß - das ist die einzig erträgliche Variante davon - und erwarten von anderen aus naheliegenden Gründen, daß sie ihre Haut gegen Minimalgebot zu Markte tragen. Wenn aber auch schon die, die bei diesem Scheißspiel nur zu verlieren haben, es für "ganz normal" halten, dann ist allerdings Hopfen und Malz verloren. Ehrloser gehts nicht mehr. Vor dem Hintergrund ist das Stilleben mit Brille und Halbtagsbuchhalterin geradezu ein Lichtblick. Zurück zum "Sexarbeiter": dieses Unwort kann man eigentlich nur ironisch gebrauchen - z.B. im Zusammenhang mit "arbeitsscheu".
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>Ist Sex Arbeit? Ist Arbeit Sex? Na? Was soll die Frage? Ist Laufen Arbeit? Ist Arbeit Laufen? Na? -> Bolt Usain verdient z.B. sein Geld mit Laufen. Ist Fußballspielen Arbeit? Ist Arbeit Fußballspielen? Na? -> Ziemlich viele Fußballspieler verdienen ihr Geld damit. >nur der neoliberale Wahn ist pervers genug, alles für käuflich zu >erklären und Prostitution - sprich Gewinn aus Dingen zu ziehen, für die >man nicht einen Finger krumm gemacht hat und für die man schlicht nichts >kann - für normal. Sind Zinsen Arbeit? Ist Arbeit Zinsen? Na? -> Welche Finger macht du für die Zinserträge/Dividenden deiner Geldanlagen krumm. Aber schön, daß du in einem einfachen Photo die Probleme der Welt verdichten kannst.
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Kara Benemsi schrieb: > Ist Fußballspielen Arbeit? Ist Arbeit Fußballspielen? Na? > -> Ziemlich viele Fußballspieler verdienen ihr Geld damit. Und spätestens dann hat es weder mit Spiel, noch mit Spaß, noch mit Sport zu tun... Es ist blutiger Ernst und die Leichen werden unter Absonderung demonstrativ großer Krokodilstränen dezent in den Büschen am Wegrand entsorgt... > Sind Zinsen Arbeit? Ist Arbeit Zinsen? Na? > -> Welche Finger macht du für die Zinserträge/Dividenden deiner > Geldanlagen krumm. Wenn du das Kapital geerbt, oder beim Lotto gewonnen hast, keinen; wenn du es wirklich erarbeitet hast, durchaus einige.
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>...die Leichen werden unter Absonderung demonstrativ großer >Krokodilstränen
dezent in den Büschen am Wegrand entsorgt...
Jetzt wird`s mir zu zusammenhanglos.
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Kara Benemsi schrieb: >>...die Leichen werden unter Absonderung demonstrativ großer >Krokodilstränen > dezent in den Büschen am Wegrand entsorgt... > > Jetzt wird`s mir zu zusammenhanglos. Die Schlüsselstelle zum Verständnis des Zitates war: "Es ist blutiger Ernst..." - aber die hast du ja wieder in altbewährter Manier nicht zu Kennnis genommen ;-)
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>aber die hast du ja wieder in altbewährter Manier nicht zu Kennnis >genommen ;-) Ich kann dem itat leider ncht ganz folgen. Vermutlich läßt sich dadurch auch erklären, warum ich aus dem Anblick eines trivialen Photos nicht gleich die historischen Probleme des Neoliberalismus erfassen kann.
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Es ist zu banal um auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Mein Rechner zeigt keine Fotomodelle an. Warum sind den überall Titten, Ärsche, etc. zu sehen?
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Uhu Uhuhu schrieb: > Was hat Sex mit Arbeit zu tun? Ist Sex Arbeit? Ist Arbeit Sex? Na? > > Ich finde schon allein den Gedanken pervers und nur der neoliberale Wahn > ist pervers genug, alles für käuflich zu erklären Ja stimmt, die Prostitution kam ja auch erst mit dem neoliberalen Gedankengut auf ;-) Uhu Uhuhu schrieb: > Zurück zum "Sexarbeiter": dieses Unwort kann man eigentlich nur ironisch > gebrauchen - z.B. im Zusammenhang mit "arbeitsscheu". Bei "Arbeit" ging es noch nie darum, ob es anstrengend/schwierig/allgmeinnützlich ist. Es geht einzig und alleine darum, ein Bedürfnis zu befriedigen. Und dieses Bedürfnis ist bei der Prostitution auf jeden Fall gegeben. Mag sein, dass man für Prostitution nicht gerade einen Doktortitel braucht. Leicht verdient ist das Geld aber definitiv nicht.
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P. M. schrieb: > Leicht verdient ist das Geld aber definitiv nicht. Von "verdienen" kann man in dem Zusammenhang nicht reden, das ist noch nichtmal eine Entschädigung, vielleicht ein Almosen...
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>Wenn du das Kapital geerbt, oder beim Lotto gewonnen hast, keinen; >wenn du es wirklich erarbeitet hast, durchaus einige.. Kleines Mißverständnis. Es ging nicht um das eingesetzte Kapital, sondern um die Erträge darauf durch Geldanlage. Für die Zinsen bzw. Dividenden auf das Kapital hast du definitiv keinen Handschlag gerührt, daß haben andere gemacht. >Denk einfach mal eine Nacht drüber nach... Um deine selbstgebstelten Zen-Rätsel zu lösen? Bestimmt nicht.
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1. In grauen Urzeiten war es Sitte, dass sich die Frau nen "Ernährer" sucht und "gut unterkommt". Von Liebe war da weniger die Rede. Unterschied zur Prostitution? 2. Die Bonmots mit der Liebsten, die ihrem Mann noch nen Pelzmantel aus dem Kreuz leiert sind uns auch alle wohlbekannt. Unterschied zur Prostitution? 3. Wer bis zum Umfallen für seine Firma arbeitet und sich dabei mehr verausgabt als für die Gesundheit bzw. das Wohlbefinden gut ist, der prostituiert sich doch auch in gewisser Weise. Ohne jetzt ein Loblied auf das horizontale Gewerbe singen zu wollen: Was gibt einem das Recht, die dort tätigen Menschen als Menschen zweiter Klasse abzuwerten oder auf sie herunterzuschauen. Unter dem Strich müssen die auf dem Strich genauso hart arbeiten (vielleicht sogar härter) als wir arbeiten, dass am Ende des Monats die Rechnungen bezahlt werden können. Auch wenn das einigen gegen den Strich geht!
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Kara Benemsi schrieb: > Für die Zinsen bzw. > Dividenden auf das Kapital hast du definitiv keinen Handschlag gerührt, > daß haben andere gemacht. Dafür hast du es früher mal für andere gemacht... Irgendwie muß man sich bis zu seinem Ableben die Inflation einigermaßen vom Hals halten. > Um deine selbstgebstelten Zen-Rätsel zu lösen? Bestimmt nicht. Das sind keine Zen-Rätsel. Aber womöglich würde dir sonst die Fähigkeit abhanden kommen, ehrliche Emörtheit an den Tag zu legen, wenn man Zusammenhänge bringt, die nicht sofort offensichtlich sind ;-)
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Michael K-punkt schrieb: > 1. In grauen Urzeiten war es Sitte, dass sich die Frau nen "Ernährer" > sucht und "gut unterkommt". Von Liebe war da weniger die Rede. Nah, nah, nicht immer waren die Damen nur Anhängsel der Herren... > Unterschied zur Prostitution? Die Ehe ist die widerlichste Form der Prostitution. > 3. Wer bis zum Umfallen für seine Firma arbeitet und sich dabei mehr > verausgabt als für die Gesundheit bzw. das Wohlbefinden gut ist, der > prostituiert sich doch auch in gewisser Weise. Wenn es seine Firma ist, nicht unbedingt. Dann tut ers für sich. Wenn er sich dabei in den eigenen Kräften verschätzt hat, hat das nicht gleich was mit Prostitution zu tun. > Ohne jetzt ein Loblied auf das horizontale Gewerbe singen zu wollen: Was > gibt einem das Recht, die dort tätigen Menschen als Menschen zweiter > Klasse abzuwerten oder auf sie herunterzuschauen. Niemand, denn das machen die schon selbst. Oder glaubst du, man steckt das einfach so weg, sich für andere gegen Geld den Fuß- und was-weiß-ich-noch-was-Abstreicher herzugeben? Da gehört schon ein gehöriges Maß an Selbstverachtung dazu.
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The Inquirer hat daraus mal einen Running Gag gemacht und ein solches Model über die Jahre durch die Auftritte auf Basis offenbar nur einer einzigen Photosession verfolgt: Das sogenannte "Everywhere Girl".
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Uhu Uhuhu schrieb: >> Unterschied zur Prostitution? > > Die Ehe ist die widerlichste Form der Prostitution. > Du sagst es, ist aber gesellschaftlich immer noch weit verbreitet und von der Kirche "abgesegnet". Es geschieht halt alles auf viel subtilere Art und Weise. >> 3. Wer bis zum Umfallen für seine Firma arbeitet und sich dabei mehr >> verausgabt als für die Gesundheit bzw. das Wohlbefinden gut ist, der >> prostituiert sich doch auch in gewisser Weise. > > Wenn es seine Firma ist, nicht unbedingt. Dann tut ers für sich. Ich meinte jetzt eher das Abrackern in einem Angestellenverhältnis. >> Ohne jetzt ein Loblied auf das horizontale Gewerbe singen zu wollen: Was >> gibt einem das Recht, die dort tätigen Menschen als Menschen zweiter >> Klasse abzuwerten oder auf sie herunterzuschauen. > > Niemand, denn das machen die schon selbst. Oder glaubst du, man steckt > das einfach so weg, sich für andere gegen Geld den Fuß- und > was-weiß-ich-noch-was-Abstreicher herzugeben? Da gehört schon ein > gehöriges Maß an Selbstverachtung dazu. Eben, so wie ein Ing. der die Straße kehrt weil sich sonst keine Arbeit findet und er einfach die Kohle braucht. Auf den würde ich auch nicht herunterschauen, zumal es heute eben jeden treffen kann. Insofern freut es mich, wenn wir einig sind, dass es kein leicht verdientes Geld ist und die Damen schon ne Menge wegstecken müssen - im wahrsten Sinne des Wortes.
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Michael K-punkt schrieb: > und von der Kirche "abgesegnet". Hälst du das etwa für ein Gütesiegel?
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Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> und von der Kirche "abgesegnet". > > Hälst du das etwa für ein Gütesiegel? Nein, lediglich für einen Hinweis, dass die Institution Ehe vom Prinzip her gesellschaftliche und kirchliche Akzeptanz erfährt bzw. durch die Kirche als eigenständiges Gut hochgehalten wird. Gütesiegel ist dies keines. Ebensowenig wie die Institution Bundespräsident.
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Michael K-punkt schrieb: > Nein, lediglich für einen Hinweis, dass die Institution Ehe vom Prinzip > her gesellschaftliche und kirchliche Akzeptanz erfährt bzw. durch die > Kirche als eigenständiges Gut hochgehalten wird. Na ja, gegen den sexuellen Mißbrauch von Kindern durch seine eigenen Leute tut der Verein auch nur gezwungenermaßen und entsprechend widerwillig was. Insofern ist er (nicht nur) in solchen Dingen keine Autorität, sondern eher eine Tätervereinigung.
Datum:
@Michael, >> Die Ehe ist die widerlichste Form der Prostitution. >Du sagst es, ist aber gesellschaftlich immer noch weit verbreitet Sieht das deine bessere Hälfte genauso?
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Michael K-punkt schrieb: > Du sagst es, ist aber gesellschaftlich immer noch weit verbreitet und > von der Kirche "abgesegnet". Es geschieht halt alles auf viel subtilere > Art und Weise. Das familiäre Zusammenleben ohne Eheurkunde wird finanziell sanktioniert. Das halt ich nicht für subtil.
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J.-u. G. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Du sagst es, ist aber gesellschaftlich immer noch weit verbreitet und >> von der Kirche "abgesegnet". Es geschieht halt alles auf viel subtilere >> Art und Weise. > > Das familiäre Zusammenleben ohne Eheurkunde wird finanziell > sanktioniert. Das halt ich nicht für subtil. Das würde eher zum missbrauch dieser "finanziellen vorteile" führen, wenn man dieses ohne Eheurkunde machen könnte ;)
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Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Nein, lediglich für einen Hinweis, dass die Institution Ehe vom Prinzip >> her gesellschaftliche und kirchliche Akzeptanz erfährt bzw. durch die >> Kirche als eigenständiges Gut hochgehalten wird. > > Na ja, gegen den sexuellen Mißbrauch von Kindern durch seine eigenen > Leute tut der Verein auch nur gezwungenermaßen und entsprechend > widerwillig was. Insofern ist er (nicht nur) in solchen Dingen keine > Autorität, sondern eher eine Tätervereinigung. Im Gegenteil, die überstürzen sich fast in der Aufarbeitung. Insbesondere was die Gängelung und Überwachung ihrer Mitarbeiter angeht. Der Schaden durch entgangene Kirchensteuer ist ja auch extrem hoch. In Sachen Ehe sehe ich zumindest die katholische Kirche eher nicht als Tätervereinigung - Zölibat und so, sach ich mal.
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Basti Benassi schrieb: > Das würde eher zum missbrauch dieser "finanziellen vorteile" führen, > wenn man dieses ohne Eheurkunde machen könnte ;) Der angebliche Missbrauch ließe sich unterbinden, wenn man der Familie A mit Eheurkunde keine finanziellen Vorteile gegenüber der Familie B ohne Eheurkunde (ansonsten aber gleiche Lebenssituation) einräumen würde.
Datum:
Michael K-punkt schrieb: > Im Gegenteil, die überstürzen sich fast in der Aufarbeitung. Erst kürzlich hat wieder irgend ein deutsche Bischoff eins auf den Rüssel bekommen, weil er genau das nicht getan hat, obwohl es - offiziell - seine Aufgabe war. Von überstürzen kann also nicht die Rede sein und wenn man sich ansieht, wie sie mit den Opfern umspringen, dann schon zweimal nicht. Schadensbegrenzung und Machterhalt für die Kirche ist ihr Ziel, weiter nichts.
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J.-u. G. schrieb: > Basti Benassi schrieb: >> Das würde eher zum missbrauch dieser "finanziellen vorteile" führen, >> wenn man dieses ohne Eheurkunde machen könnte ;) > > Der angebliche Missbrauch ließe sich unterbinden, wenn man der Familie A > mit Eheurkunde keine finanziellen Vorteile gegenüber der Familie B ohne > Eheurkunde (ansonsten aber gleiche Lebenssituation) einräumen würde. 1. Beim Stichwort "Prostitution in der Ehe" geht es aber nicht um Steuervorteile, sondern darum, dass manche Männer von ihrer Holden nach Strich und Faden ausgenommen werden und mit dem Spruch "sonst läuft heute abend aber nix..." dafür sorgen, dass die die Kerle krumm legen. 2. Dass es eher ein Familiensplitting geben sollte und kein Ehegattensplitting ist sicherlich auch klar.
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Uhu Uhuhu schrieb: > Von überstürzen kann also nicht die Rede sein -- alle 5 Jahre ein erweitertes Führungszeugnis, wenn man mit Kindern zu tun hat -- Wiederverheiratung nach Ehescheidung ist Kündigungsgrund ===> Da werde für mich die 99,99% mit ner sauberen Weste unter Generalverdacht gestellt. ===> Die wirklichen Täter betrifft das natürlich mal wieder nicht. > und wenn man sich ansieht, > wie sie mit den Opfern umspringen, dann schon zweimal nicht. Die Kirche tut sich extrem schwer, das Thema "Sex" überhaupt irgendwie in Sprache zu gießen. Und was die Opfer angebelangt - da sind die Opfer aus ehemaligen DDR-Lagern oder aus der Odenwaldschule besser dran? > Schadensbegrenzung und Machterhalt für die Kirche ist ihr Ziel, weiter > nichts. Stimmt. Allerdings muss man diesem Jesuitenpater (der aus Berlin) zugute halten, dass er sich den Mut gehabt hat, die Sache groß rauskommen zu lassen. Das wird den Herren in Rom sicherlich nicht so gut gefallen haben. Und den Bischöfen sicherlich auch nicht ungeingeschränkt.
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Michael K-punkt schrieb: > Und was die Opfer angebelangt - da sind die Opfer > aus ehemaligen DDR-Lagern oder aus der Odenwaldschule besser dran? Interessante Zusammenstellung. Was im Westen bis Ende der 1970er in den "Erziehungsheimen" so ablief, war keinen Deut besser, als das, was im Osten vorkam. "Erziehungsheim" war eine Tortour, an der zehntausende schlicht zerbrochen sind. Und kräftig daran verdient haben die Kirchen, als "Träger" solcher Folterlager. In der Odenwaldschule wurden offensichtlich die Böcke zum Gärtner gemacht. Aber das entlastet die hl. Kirche in keinster Weise - die hat derlei Barbareien nicht erst seit 50 Jahren toleriert, so lange sie nicht öffentlich ruchbar wurden und nach Kräften vertuscht und die Opfer drangsaliert, wenn sie sich nicht mehr geheimhalten ließen. > Allerdings muss man diesem Jesuitenpater (der aus Berlin) zugute > halten, dass er sich den Mut gehabt hat, die Sache groß rauskommen zu > lassen. Das wird den Herren in Rom sicherlich nicht so gut gefallen > haben. Nun ja, da ist für mich der Verdacht der "Flucht nach vorn" noch lange nicht ausgeräumt. Der katholischen Elite ist nicht entgangen, was diese Mißbrauchsgeschichten für Folgen für die hl. Kirche in den USA hatten - dort wurden die Verbrechen ohne geistliche Nachhilfe ruchbar und die Schadensbegrenzung entglitt den bösen Opas gründlich. Die Folgen trafen die Kirche an ihrer sensibelsten Stelle: am Geldschrank.
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Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Und was die Opfer angebelangt - da sind die Opfer >> aus ehemaligen DDR-Lagern oder aus der Odenwaldschule besser dran? > > Interessante Zusammenstellung. Was im Westen bis Ende der 1970er in den > "Erziehungsheimen" so ablief, war keinen Deut besser, als das, was im > Osten vorkam. Das wollte ich auch nicht gesagt haben. Nur dass das Unrecht in DDR-Lagern letztens durch die Presse ging hat mich zu diesem Beispiel geführt. > Nun ja, da ist für mich der Verdacht der "Flucht nach vorn" noch lange > nicht ausgeräumt. Klar, das schwingt immer mit. Dennoch (auch wenn ich mich jetzt auf schwieriges Terrain begebe): Die Diskussion zum Sexualstrafrecht ist in den letzten Jahrzehnten "stürmisch" verlaufen. Kaum einer kann sich noch vorstellen, dass es in den 70er Jahren noch verboten war, homosexuell zu sein. Unseren Außenminister hätten sie quasi gleich eingebuchtet. Die Diskussion um die Abschaffung des entsprechenden Paragraphen (ich glaube §175 war dann auch so überschwenglich, dass man auch andere Tatbestände gleich mit abschaffen wollte - allen voran die Grünen. http://de.wikipedia.org/wiki/Debatte_um_Abschaffun... Nur in der Zusammensicht mit der 68-Revolution und dem damals herrschenden Zeitgeist ist eine derartige Diskussion überhaupt ansatzweise verständlich. Doch spiegeln solche Diskussionen ja auch einen Teil der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Bewertung wieder. Insofern war es damals wohl nicht klar wie bei uns, wie zwischen Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen zu verfahren sei. Das ganze noch vor dem Hintergrund einer aus heutiger Sicht verklemmten Sichtweise. Dies soll jetzt in keinster Weise die Missbrauchsfälle in irgendeinerweise relativieren - dennoch muss man beachten, dass der gesellschaftliche Konsens damals wohl anders war als heute. Und wir sollten angesichts dieser 180°-Wendung auch überlegen, welchen Absolutheitsanspruch unsere Vorstellungen in vielleicht 10 oder 20 Jahren haben werden.
Datum:
Michael K-punkt schrieb: > Die Diskussion um die Abschaffung des entsprechenden Paragraphen (ich > glaube §175 war dann auch so überschwenglich, dass man auch andere > Tatbestände gleich mit abschaffen wollte - allen voran die Grünen. Nur kam der Mißbrauch nicht erst dadurch "in Mode". Diese Argumentationslinie ist im Wesentlichen ein ziemlich bösartiger Versuch, denen die Schuld in die Schuhe zu schieben, die dafür gesorgt haben, daß der Adenauermief aus der Republik vertrieben wurde, unter dem Kinderschänder aller Art wie Gott in Frankreich lebten; das Totschweigen war garantiert. > Dies soll jetzt in keinster Weise die Missbrauchsfälle in > irgendeinerweise relativieren - dennoch muss man beachten, dass der > gesellschaftliche Konsens damals wohl anders war als heute. Der "gesellschaftliche Konsens" war, daß die Kirche als oberste Autorität galt, der Kuppeleiparagraph zuverlässig für immer nachwachsende sexuelle Verklemmung sorgte, Verhütungsmittel nur an Verheiratete abgegeben wurden, Homosexuelle systematisch schikaniert und kriminalisiert wurden, der Ehemann praktisch der Vormund der Frau war. Kinder wurden ganz selbstverständlich verprügelt und die Naziideologie hallte überall kräftig nach, ohne daß das die Leute sonderlich störte. Die Nazi-Verbrechen waren tabu und wenn jemand wagte, sie anzusprechen, wurden die Leute ziemlich komisch...
§ 180 StGB in der Fassung von 1961 (1) Wer gewohnheitsmäßig oder aus Eigennutz durch seine Vermittlung oder durch Gewährung oder Verschaffung von Gelegenheit der Unzucht Vorschub leistet, wird wegen Kuppelei mit Gefängnis nicht unter einem Monat bestraft; auch kann zugleich auf Geldstrafe, auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte sowie auf Zulässigkeit von Polizeiaufsicht erkannt werden. Sind mildernde Umstände vorhanden, so kann die Gefängnisstrafe bis auf einen Tag ermäßigt werden. (2) Als Kuppelei gilt insbesondere die Unterhaltung eines Bordells oder eines bordellartigen Betriebs. (3) Wer einer Person, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, Wohnung gewährt, wird auf Grund des Absatzes 1 nur dann bestraft, wenn damit ein Ausbeuten der Person, der die Wohnung gewährt ist, oder ein Anwerben oder ein Anhalten dieser Person zur Unzucht verbunden ist. |
Datum:
Uhu Uhuhu schrieb: > > Der "gesellschaftliche Konsens" war, daß die Kirche als oberste > Autorität galt, der Kuppeleiparagraph zuverlässig für immer > nachwachsende sexuelle Verklemmung sorgte, Verhütungsmittel nur an > Verheiratete abgegeben wurden, Homosexuelle systematisch schikaniert und > kriminalisiert wurden, der Ehemann praktisch der Vormund der Frau war. > Kinder wurden ganz selbstverständlich verprügelt und die Naziideologie > hallte überall kräftig nach, ohne daß das die Leute sonderlich störte. > Die Nazi-Verbrechen waren tabu und wenn jemand wagte, sie anzusprechen, > wurden die Leute ziemlich komisch... > Sag ich ja, das war eine ganz andere Zeit. Aber die Zeit war halt so wie sie war - und nicht anders. Und noch einmal, es griffe zu kurz, dies als Entschuldigung damaliger oder jedweder Missbrauchsfälle zu sehen. Es soll vielmehr dazu dienen, dass wir unserer HEUTIGEN Sichtweise der Dinge auch ein gewisses Maß an Relativität zubilligen. Vielleicht wird man uns in 20 Jahren verurteilen, weil wir aus heutiger Sicht dieses oder jenes für richtig oder falsch gehalten haben. Wer hat sich vor 10 Jahren daran gestört, wenn im Restaurant geraucht wurde? Da gab es nicht einmal eine Diskussion darüber - es gehörte ungefragt zum Konsens. Wer kann sich noch an die Diskussionen über die Einführung von Sicherheitsgurten erinnern? Waren die damaligen Gegner grundsätzlich schlechte und verurteilenswerte Menschen? Die ihr und das Leben anderer leichtfertig aufs Spiel gesetzt haben? Was wird man in 10 Jahren zur Verwendung bestimmter Nahrungszusätze sagen, die wir heute für völlig harmlos halten? Was wird man in 20 Jahren dazu sagen, dass wir Kleinstkinder stundenlang vor der Glotze abhängen lassen und noch meinen, sie lernten ja was dazu? Vielleicht wird man auch unsere Auffassung zur sexuellen Selbstbestimmung in einigen Jahren als viel zu lax und gefährdend beurteilen.
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Michael K-punkt schrieb: > Sag ich ja, das war eine ganz andere Zeit. Aber die Zeit war halt so wie > sie war - und nicht anders. Und ich habe mir erlaubt, diese reichlich luftleere Umschreibung etwas mit Substanz zu füllen. Entschuldigung. > Vielleicht wird man auch unsere Auffassung zur sexuellen > Selbstbestimmung in einigen Jahren als viel zu lax und gefährdend > beurteilen. Eher als Neuauflage der alten Prüderie, diesmal unter US-Vorzeichen. Das Zeitalter der political correctnes wird kaum als Epoche der ausufernden (Geistes-)Freiheit in die Geschichte eingehen.
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Uhu Uhuhu schrieb: >> Vielleicht wird man auch unsere Auffassung zur sexuellen >> Selbstbestimmung in einigen Jahren als viel zu lax und gefährdend >> beurteilen. > > Eher als Neuauflage der alten Prüderie, diesmal unter US-Vorzeichen. Ja genau! Danke für das gute Beispiel. In den US kann man ja noch nicht mal ne Flasche Wein beim Sonnenuntergang am Strand trinken ohne das die police kommt - wäre bei uns (derzeit) undenkbar. Oder man betrahte die Moralvorstellungen aus dem Islam. Jeder der Betroffenen hält SEINE Wahrheit für die einzig richtige.
Datum:
Kara Benemsi schrieb: >>Ist Sex Arbeit? Ist Arbeit Sex? Na? > > Was soll die Frage? Was soll die Gegenfrage? ;-) > Ist Fußballspielen Arbeit? Ist Arbeit Fußballspielen? Na? > -> Ziemlich viele Fußballspieler verdienen ihr Geld damit. Ich meine dagegen eher, dass nur eine verschwindend kleine Minderheit damit Geld verdient.
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Michael K-punkt schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: > >>> Vielleicht wird man auch unsere Auffassung zur sexuellen >>> Selbstbestimmung in einigen Jahren als viel zu lax und gefährdend >>> beurteilen. >> >> Eher als Neuauflage der alten Prüderie, diesmal unter US-Vorzeichen. > > Ja genau! Danke für das gute Beispiel. > > In den US kann man ja noch nicht mal ne Flasche Wein beim > Sonnenuntergang am Strand trinken ... Kann mir nie passieren, ich fahre nicht in Länder, wo ich mich biometrisch erfassen lassen muss, deren Einwohner bei uns aber ein- und ausgehen ohne selbiges leisten zu müssen. Dieses euroanbidern bei diese arroganten Doppelmoralisten namens USA geht mir derzeit sowieso voll auf den Sack.
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Michael K-punkt schrieb: > Was wird man in 10 Jahren zur Verwendung bestimmter Nahrungszusätze > sagen, die wir heute für völlig harmlos halten? Der sinnlos hohe zugesetzte Zuckereinteil in quasi jedem Nahrungsmittel (selbst im Kochschinken) nervt schon heute und dass wir (die Gesellschaft) immer fetter werden ist auch nichts neues. > Was wird man in 20 Jahren dazu sagen, dass wir Kleinstkinder stundenlang > vor der Glotze abhängen lassen und noch meinen, sie lernten ja was dazu? "Bildung kommt von Bildschirm. Wenn es von Buch käme, hieße es Buchung." (Dieter Hildebrandt) > Vielleicht wird man auch unsere Auffassung zur sexuellen > Selbstbestimmung in einigen Jahren als viel zu lax und gefährdend > beurteilen. Eher nicht. Ich habe am Wochenende eine Bravo, ja genau, dieses Jugendblatt, in den Händen gehalten. Was die da ein Schweinekramfotos drin haben ist Wahnsinn im Vergleich zu dem, was man sich noch vor 20 Jahren traute. Nichts ist beständiger als der Wechsel/ die Änderung.
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Ist ja geil was daraus gemacht wird ... Da gibt es eben ein paar Studentinnen, die sich nebenbei mit Modelljobs ein wenig dazu verdienen. Heidi Klum & Co. wird man auf solchen Seiten wohl ehr nicht finden. Gruß Jobst
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Jobst M. schrieb: > Heidi Klum & Co. wird man auf solchen Seiten > wohl ehr nicht finden. Man will halt potentielle Interessenten nicht abschrecken.
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Hallo! Schön mal zu lesen mit was Ihr euch so beschäftigt. Vorweg: Ich bin nicht Schwul aber wieso ist es meistens eine Frau? Warum nicht mal so seriöse Typen wie Eduard Zimmermann oder Herr Kaiser? Was ist mit der Gleichberechtigung? Alle reden davon aber ich merke davon nichts. Schön wenn sie mal käme. Ich hätte dann auch mal was zu sagen zuhause, dürfte auf Herrenparkplätze parken und es würden mir die Frauen mal die Türe aufhalten. @ Andy Herr kommt von Her(r)lichkeit Dame kommt von Däm....keit. (Bitte nicht ernst nehmen) Gruß Jörg
Datum:
@ Jörg P. Rüttgers (jrgp_r) >Warum nicht mal so seriöse Typen wie Eduard Zimmermann oder Herr Kaiser? Deren Bild kanst du in den Keller hängen, damit die Ratten nicht an die Kartoffeln gehen ;-) >Was ist mit der Gleichberechtigung? BERECHTTIGT sind sie doch, nur nicht mal ansatzweise qualifiziert. >davon nichts. Schön wenn sie mal käme. Ich hätte dann auch mal was zu >sagen zuhause, Wenn du dazu Gleichberechtigung brauchst, hast du schon verloren. > dürfte auf Herrenparkplätze parken und es würden mir die >Frauen mal die Türe aufhalten. Also doch schwul. ;-)
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Johannes E. schrieb: > wie z.B. im Spulen-Shop Ein Spulen-Shop ist genauso sexy wie Herr Kaiser von der Humbug-Wannheimer oder Herr Zimmermann. Bei Zubehör im Bereich Automotive ist es ja ganz extrem, heisse Frauen räkeln sich um Auspuffanlagen herum, einfach nur heiss. Selbst Brad Pitt würde da nichts reißen, zumindest bei einem Großteil der Spulen oder auch Auspuff-Käufer.
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Falk Brunner schrieb: > Wenn du dazu Gleichberechtigung brauchst, hast du schon verloren. > Wie sagte doch Charles Bukowski „Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.“ Ist natürlich gemein, daher auch nur als Zitat.
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Jörg P. Rüttgers schrieb: > Was ist mit der Gleichberechtigung? Gleichberechtigung schlägt bei mir immer dann zu, wenn eine Frau möchte, das ich etwas für sie tue, was nur ein Mann machen kann ... "Mach das mal schön selbst, Du bist doch gleichberechtigt" Rick McGlenn schrieb: > Selbst Brad Pitt würde da nichts reißen, zumindest bei einem Großteil > der Spulen oder auch Auspuff-Käufer. Die Anzahl der Auspuff-Käuferinnen hält sich eben in Grenzen. Michael K-punkt schrieb: > Ist natürlich gemein Das macht aber nichts. Gleichberechtigung ist die größte Diskriminierung ... Gruß Jobst
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