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Forum: Platinen Ätzmittel


Autor: Hans (Gast)
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Also fangen wir mal an... ich habe bis her mit Salpetersre
geätzt...funktioniert wunderprächtig... nur machts gelbe finger wenn
man z.b eine platine raus holt... weg geht und das teil angreift ohne
abspühlen... man ist ja nicht immer ganz bei der sache und vergisst auf
so kleinigkeiten....

jetzt ist mir das zeug ausgegangen und jetzt bin ich am überlegen obs
vielleicht nicht schlau wäre jetzt etwas professionellers zum ätzen
einzurichten (derzeit 2 pvc schalen... einmal entwickler, einmal
salpetersre fertig)....

was könnt ihr so empfehlen... klar ich weis es gibt noch
natriumpersulfat, salzsre, fe3o2,.... die frage was macht wieviel
aufwand, wo liegen die vor- und nachteile und vor allem der
kostenfaktor... ätzen tu ich mehr oder minder ausschließlich SMD und
0,3mm bahnen...

was mich interessieren würde wäre z.b schaumätzen mit fe3o2... wie
dreckig ist diese methode und was kosten die chemikalen???

73 de oe6jwf / hans

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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@Hans:

Als erstes solltest Du Dir Latex-Handschuhe kaufen...

Autor: Thorsten (Gast)
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MIT SALPETERSÄURE? Du bist krass...ich hoffe, es ist keine rauchende.
Das Zeug ist doch ziemlich gefährlich oder?

Ich benutze seit Jahren Fe-III-Cl und bin sehr zufrieden damit. Einfach
Granulat in Wasser auflösen und fertig. Hält für einige Platinen und muß
nicht erwärmt werden. Lässt sich auch sehr gut lagern und ist zudem noch
billig. Was die Leiterbahnen angeht, so sind bei mir 0.2mm (10mil)
standard, funktioniert völlig problemlos. Nachteil: das Zeug verursacht
üble Flecken die mit normalen Mitteln nicht mehr rausgehen und außerdem
ist das Zeug sehr agressiv gegen Metalle aller Art. Selbst Edelstaht
stellt da kein Hindernis dar, dauert zwar etwas aber die Löcher kommen
garantiert :)

Gruß
Thorsten

Autor: florian (Gast)
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Ich benutz Natriumpersulfat. Unterste Grenze waren bisher 0.2mm oder
8mil. 10 mil wären 0.254mm;)1000mil = 2,54cm = 1inch
Die Brühe hält für mehrer Ätzvorgänge.
Die Lagerung war bisher unproblematisch, allerdings darf man das Zeug
nicht in Geschlossenen behältern Lagern, weil Gase entstehen.
mfg flo

Autor: crazy horse (Gast)
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nach diversen Ausflügen bin ich auch wieder zum Eisenchlorid
zurückgekehrt.

Autor: Hans (Gast)
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hmmm also werd ich mir nomal son zeug zulegen...

ich hab die säure rauchend...dann wird sie runterverdünnt auf...ka...
schale mit wasser gut über die platine gefüllt und kleiner "schluck"
säure dazu...

mit handschuhen hab ich festgestellt,dass wenn man ein kleines löchlein
drinnen hat, dass dann die säure reingezogen wird...was man wegen der
kleinen menge und dem schweiss nicht merkt...sprich man hat nach dem
abziehen gelbe finger... ohne handschuhe und mit pinzette sieht/merkt
man das gleich und kanns abwaschen => nix passiert


was mich noch interessieren würde... wie ätzt ihr mit fe3o2... sprüh/
schaumätzanlagen.. küvette ???

73 de oe6jwf

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Es gibt Schrotthandschuhe und gute Handschuhe.

Ich nehme Latex-Handschuhe für den Medizinischen Bedarf. Die sind super
und halten auch einiges aus. Die gleichen hatten wir auch im
Rettungsdienst. Auch da hielten die ewig, es sei denn, man war grob
fahrlässig.

Diese billigen Latex-Handschuhe gehen ja schon oft beim anziehen
kaputt. Die guten kannst Du Dir bis zum Ellenbogen ziehen, ohne dass
sie reissen.

Da gibt's dann auch keine Schwitzehände, da innen angenehm gepudert.

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