www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik lineares vs getaktetes Labornetzteil


Important announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Perlenk (Gast)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ich spiele mit dem Gedanken mir beim großen C ein getaktetes regelbares 
Labornetzteil zu kaufen, da es für das gleiche geld den doppelten Strom 
abgeben kann wie ein lineares.

Hat jemand mit getakteten Labornetzteilen (z.B von Voltcraft) schlechte 
Erfahrungen gemacht, was Störung von µ-Elektronik und z.B. Bussysteme 
angeht?

Ich steuere hin und wieder in Verbindung mit CAN o. ä. größere 
Gleichstrommotoren mit 12V 5 Amp an und befürchte Störungen bei offenem 
Testaufbau auf dem Labortisch.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Perlenk schrieb:
> Hallo,
> ich spiele mit dem Gedanken mir beim großen C ein getaktetes regelbares
> Labornetzteil zu kaufen, da es für das gleiche geld den doppelten Strom
> abgeben kann wie ein lineares.

Was natürlich schon ein massiver Vorteil für Schaltnetzteile ist.

> Hat jemand mit getakteten Labornetzteilen (z.B von Voltcraft) schlechte
> Erfahrungen gemacht, was Störung von µ-Elektronik und z.B. Bussysteme
> angeht?

Wenn eine gewisse Mindestentstörung vorgenommen wird, sollte es bei
digitalen Schaltungen keine Probleme geben. Schliesslich werden die
ja auch sonst überwiegend mit Schaltnetzteilen versorgt.
Probleme wirds eher mit analogen Schaltungen geben. Eine PT100-
Auswertung z.B. würde ich lieber mit einem analogen Regler
versorgen. Im Laborbereich würde ich zusätzlich ein kleines Analog-
netzteil mit z.B. 2 x 5...15V und ca 0,5A verwenden. Das kann man
auch leicht selbstbauen.

> Ich steuere hin und wieder in Verbindung mit CAN o. ä. größere
> Gleichstrommotoren mit 12V 5 Amp an und befürchte Störungen bei offenem
> Testaufbau auf dem Labortisch.

Da fürchtest Du zu recht, aber das liegt dann eher an Deinem schlechten 
Aufbau. :-) Leistungs- und Steuerkreise sollten immer voneinander
entkoppelt werden.
Gruss
Harald

Autor: Georg W. (gaestle)
Datum:

Diesen Beitrag bewerten:
lesenswert
nicht lesenswert
Der Ripple stört digitale Schaltungen nicht. Ich hatte mir einmal eine 
teure Baugruppe beim einschalten eines getakteten Labornetzteils von 
Peaktech abgeschossen. Beim Einschalten gab es manchmal einen 
Überschwinger. Dieses Phänomen kann es aber auch bei einem linearen 
geben.
Für deine Zwecke wäre ein Netzteil mit mehreren Ausgängen besser 
geeignet. Dann kommen die Störungen vom Leistungsteil nicht in den 
Steuerungsteil und du kannst letzteren per Strombegrenzung besser 
schützen. Ich benutze für ähnliche Zwecke ein Statron 2225.2.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel




Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen.
Siehe Bildformate
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken erkennst du die Nutzungsbedingungen an.

webmaster@mikrocontroller.netImpressumNutzungsbedingungenWerbung auf Mikrocontroller.net