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Forum: Platinen Löten von oxidierten Kabeln


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Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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Hallo zusammen,

ich habe Coax-Kabel, im Außeneinsatz. Was heißt, das Kabel kann nass 
werden und Feuchtigkeit kann an den Kupferschirm kommen. Oxidation ist 
die Folge.

Der Kupferschirm lässt sich dann absolut nicht mehr löten.

Habe es mit Blei-Zinn und Bleifrei-Zinn, diversen Flussmitteln probiert, 
unterschiedliche Löttemperaturen und Kolben probiert.
Habe die Oberfläche mechanisch abgeschabt.
Nichts hat geholfen. Das Kupfer nimmt absolut kein Zinn an.

Die andere Seite des Kables (die im Trockenen ist) lässt sich 
einwandfrei löten.

Hat jemand einen Tipp was ich noch probieren kann ?

Ein neues Kabel zu verwenden ist keine Option.

Die Feuchtigkeit vom Kabel fern halten funktioniert nicht immer und ich 
muss löten.

Autor: Dieter S. (dolivo)
Datum:

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> Habe die Oberfläche mechanisch abgeschabt.
was verstehst du darunter? Mit Glasfaserpinsel habe ich bisher alles 
wieder lötbar gemacht.

Autor: Frank B. (elan40)
Datum:

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Säurehaltiges Flussmittel aka "Lötfett"
Billigste Baumarktqualität.
Einwirken lassen , löten und dann peinlichst saubermachen.
Und darauf achten, das kein Lötfett in der Isolierung noch "oben" 
wandert.

Zm Schutz dann mit Vaseline / Wählerfett einhüllen.
Kappe von einem BNC-Stecker o.ä. drüberziehen.
Hält nicht ewig, aber lange.

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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Ich habe die Oberfläche mit einem Tapetenmesser abgeschabt.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Dieter S. schrieb:
> Mit Glasfaserpinsel habe ich bisher alles
> wieder lötbar gemacht.

A propos: wo kauft man sowas?

Autor: Metaspast (Gast)
Datum:

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Winfried Z. schrieb:
> und ich muss löten.

Klemmen ist keine Option?

Winfried Z. schrieb:
> Ein neues Kabel zu verwenden ist keine Option.

Dann verkürze das Kabel doch einfach um das oxidierte Endstück.

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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Klemmen ist keine Option !

Verkürzen oder "Stückeln" geht auch nicht !

Es muss gelötet werden.

Autor: Metaspast (Gast)
Datum:

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Dann wird dir nichts anderes übrig bleiben als die Oxidationsschicht 
mechanisch abzukratzen, wie bereits erwähnt mit 
Glasfaserpinsel/Messer/...

Autor: Dieter M. (Gast)
Datum:

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Jörg Wunsch schrieb:
> wo kauft man sowas?

Pollin: 500 033

Autor: Michael H. (mueckerich)
Datum:

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Ameisensäure (Entkalker) ist die Wahl. Ameisensäure entfernt die 
Kupferoxidschicht. Damit sollte das Kabel wieder lötbar sein.
Die Erklärung wie es funktioniert mal hier: 
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/220508,0.html

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Dieter M. schrieb:
> Jörg Wunsch schrieb:
>> wo kauft man sowas?
>
> Pollin: 500 033

Danke, bei denen war ich da noch nie drüber gestolpert.  Ist
vorgemerkt.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Michael H. schrieb:

> Ameisensäure (Entkalker) ist die Wahl. Ameisensäure entfernt die
> Kupferoxidschicht.

Eine PVC-Isolierung aber auch...

Autor: j. c. (jesuschristus)
Datum:

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Evtl. kannst Du das Kabel als negative Elektrode in ein Küpfersulfatbad 
hängen, gegen eine Kohlelektrode. Der entstehende Wasserstoff sollte das 
Kupfer reduzieren.
Nur eine theoretische Idee, kA obs tut...

Autor: HennesB (Gast)
Datum:

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Jörg Wunsch schrieb:
>> Jörg Wunsch schrieb:
>>> wo kauft man sowas?
>>
>> Pollin: 500 033
>
> Danke, bei denen war ich da noch nie drüber gestolpert.  Ist
> vorgemerkt.

Ich habe so einen aus dem Schreibwarenladen ums Eck:

http://www.akadis.de/glasradierer-p-118.html?osCsi...

Autor: j. c. (jesuschristus)
Datum:

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Äh, vergiss CuSO4, probier einfach A. dest. mit ein paar Tropfen HCl

Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

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>Jörg Wunsch schrieb:
> wo kauft man sowas?
Evtl. im Schreibwarenladen um die Ecke.
Ursprünglich wurde es zum abschaben von Tusche auf technischen 
Pergamentzeichnungen verwendet.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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j. c. schrieb:
> probier einfach A. dest. mit ein paar Tropfen HCl

HCl allein ist nicht so toll.  Klassisches "Lötwasser" enthält
zusätzlich noch Zinkchlorid (einfach ein wenig Zink in der HCl
auflösen).

Aber: HCl muss man danach sehr sauber wieder entfernen, und vor
allem muss man unbedingt verhindern, dass das Zeug irgendwie unter
die äußere Isolierhülle des Kabels kriecht.  Andernfalls hält das
Ganze kein Jahr mehr, dann löst sich das alles in Wohlgefallen auf.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Michael_ schrieb:
> Ursprünglich wurde es zum abschaben von Tusche auf technischen
> Pergamentzeichnungen verwendet.

Haben wir immer Rasierklingen benutzt dafür. ;-)  Ja, einen Versuch
wär's sicher auch wert, dort mal nachzufragen.  Andererseits, wenn
ich mal wieder was bei Max & Max bestelle, kann man das Ding auch
einfach als Beipack mit reinwerfen.

Beitrag #2641612 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Yoschka (Gast)
Datum:

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Sicher das das Kupferfolie ist?
Nicht etwa Alufolie?

Autor: j. c. (jesuschristus)
Datum:

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>HCl allein ist nicht so toll

Deshalb empfehle ich alles zu lesen: ein paar Tropfen in ein 
Elektrolysebad! Das ist gar kein Problem. Das HCl soll nix lösen, der 
entstehende naszierende Wasserstoff soll das CuO killen. Das kann 
Wasserstoff nämlich sehr gut --> Wasserstoffkrankheit von 
nicht-sauerstofffreiem Kupfer.

Autor: j. c. (jesuschristus)
Datum:

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Ok, vergiss es, habs ausprobiert, funktioniert nicht.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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Jörg Wunsch schrieb:
> Michael_ schrieb:
>> Ursprünglich wurde es zum abschaben von Tusche auf technischen
>> Pergamentzeichnungen verwendet.
>
> Haben wir immer Rasierklingen benutzt dafür. ;-)

Geht auch ein Elektrorasierer?
SCNR
Harald

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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j. c. schrieb:
> Ok, vergiss es, habs ausprobiert, funktioniert nicht.

Wenn mechanische Reinigung (abschaben) nicht mehr funktioniert,
ist es vermutlich Zeit dafür, das ganze Kabel zu wechseln.
Gruss
Harald
PS: Löten im Aussenbereich ist übrigens auch nicht so ideal.
Siehe Zinnpest.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Harald Wilhelms schrieb:

>>> Ursprünglich wurde es zum abschaben von Tusche auf technischen
>>> Pergamentzeichnungen verwendet.
>>
>> Haben wir immer Rasierklingen benutzt dafür. ;-)
>
> Geht auch ein Elektrorasierer?

Wenn du seine aktive Fläche auf ca. 1 mm² herunter bekommst, warum
nicht? ;-)

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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Lötfett habe ich noch nicht probiert.
Aber ich habe es mal mit Fittingsflussmittel für Kupferrohre probiert.
leider ohne Erfolg.

Zum Schaben geht auch die Kante einer Leiterplatte (Glasfaser).

Was mir aufgefallen ist:
Der Kupfermantel sieht nach dem Abmanteln scheibar gut aus. 
Kupferfarbend aber etwas matt.
Wenn ich jetzt schabe (mit Glas) wird die Stelle blank. ABER nicht wie 
zu erwarten Kupferrot, sondern eher silberfarbend.



Sorry Leute, ich muss an dieser Stelle wirklich löten. Workarounds 
helfen nicht.

Nur Säure habe ich noch nicht probiert.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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Winfried Z. schrieb:

> Der Kupfermantel sieht nach dem Abmanteln scheibar gut aus.
> Kupferfarbend aber etwas matt.
> Wenn ich jetzt schabe (mit Glas) wird die Stelle blank. ABER nicht wie
> zu erwarten Kupferrot, sondern eher silberfarbend.

Dann ist es möglicherweise doch kein kupfer und kann deshalb nicht
gelötet werden. Versuchs doch mal mit Alulot.
Gruss
Harald

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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> Dann ist es möglicherweise doch kein kupfer und kann deshalb nicht
> gelötet werden. Versuchs doch mal mit Alulot.

Nein, die andere Seite des Kables lässt sich einwandfrei löten.

> Versuchs doch mal mit Alulot.

Ein anderes Kupferkabel mit Alulot an den Mantel anlöten ? Das geht wohl 
auch nicht.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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Winfried Z. schrieb:
>> Dann ist es möglicherweise doch kein kupfer und kann deshalb nicht
>> gelötet werden. Versuchs doch mal mit Alulot.
>
> Nein, die andere Seite des Kables lässt sich einwandfrei löten.
>
>> Versuchs doch mal mit Alulot.
>
> Ein anderes Kupferkabel mit Alulot an den Mantel anlöten ? Das geht wohl
> auch nicht.

Alulot heisst nicht so, weil es aus Alu ist, sondern es enthält
zusätzliche Flussmittel, um auch schwer lötbare Metalle zu benetzen.
Vielleicht besteht Dein Mantel ja aus verkupfertem Eisen oder Alu.
Wenn Du dann das Kupfer abschabst, ist er mit normalen Lot nicht
mehr benetzbar.
Gruss
Harald

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Winfried Z. schrieb:
> Nein, die andere Seite des Kables lässt sich einwandfrei löten.

Und es ist sicher, dass es sich dort wirklich um das gleiche Kabel
handelt?

Könnte natürlich auch sein, dass das Geflecht aus verkupfertem
Al-Draht besteht.  Sowas macht man zuweilen zur Masse- (und Kosten-?)
Einsparung.  In diesem Falle bleibt nach dem Abkratzen des
vergammelten Kupfers natürlich nur ein (nahezu) unlötbarer Al-Draht
übrig.

[Edit: Harald hatte den gleichen Gedanken, seh' ich gerade.]

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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> Alulot heisst nicht so, weil es aus Alu ist, sondern es enthält
> zusätzliche Flussmittel, um auch schwer lötbare Metalle zu benetzen.
> Vielleicht besteht Dein Mantel ja aus verkupfertem Eisen oder Alu.
> Wenn Du dann das Kupfer abschabst, ist er mit normalen Lot nicht
> mehr benetzbar.

Das macht Sinn.
Aber Eisen ist es nicht (Magnettest)

Hast Du vielleicht eine Bezugsquelle oder einen Handelsnamen für solch 
Alulot?

Wenn ich Alulot google kriege ich nur Alulot für Aluminium.

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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> Und es ist sicher, dass es sich dort wirklich um das gleiche Kabel
handelt?

100% tig.

Autor: Konrad S. (maybee)
Datum:

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Lässt es sich noch löten, wenn du am "guten" Ende Kupfer abschabst?

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:
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So ich habe mal auf der "guten" Seite des Kabels geschabt.

Scheint tatsächlich kein reines Kupfer zu sein. (siehe Foto)

Wenn ich da ne Weile mit dem Lötkolben "rumkokel" "geht" auch nichts 
mehr.

Also wenn es so ein Lot für Alukabel gibt,  wo bekomme ich so etwas ?

Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

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Vergiß das! Das ist eine Wissenschaft für sich und teuer. Und die 
Temperatur übersteht der Rest des Kabels auch nicht.
Es gibt doch wunderschöne Zwischenstücke zum quetschen.

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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Alu löten ?!
Hier ein Link der zum Thema passt.

http://www.ham-on-air.de/wp-content/uploads/alu-lo...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

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Winfried Z. schrieb:
>> Und es ist sicher, dass es sich dort wirklich um das gleiche Kabel
> handelt?
>
> 100% tig.

Danach kommt dann meist die Telekom oder der lokale Energieversorger ;-)

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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Ok, ich kann ja mal was zum Einsatz des Kabels schreiben.

Beim Kabel handelt es sich um ein aus zwei Kabeln bestehendes Kabel 
(coax und 2pol) die in einem Mantel gefertigt sind. Coax für 
Videoübertragung, 2pol für serielle Daten.

An der "feuchten" Seite ist (von mir) ein wasserdichter Stecker 
angelötet und nach dem anlöten wasserdicht vergossen. An den Stecker 
wird eine Unterwasserkamera angeschlossen.

Die Kameras (4 insgesamt) sind in einem Schwimmbecken aufgebaut um eine 
Unterwassersportveranstaltung zu zeigen. (Wen es interessiert, es geht 
um Unterwasserrugby live im Internet 
http://vimeo.com/championscup/groups )

Zurück zur Lötstelle >>
Erfahrungsgemäß müssen von Zeit zu Zeit die Stecker erneuert werden. 
Gründe dafür sind kaputte Stecker, beschädigte Kabel, Feuchtigkeit im 
Kabel oder gebrochene Kabel im Stecker.

Klemmverbindungen im Stecker haben sich als ungünstig ergeben, da der 
Verguss des Steckers sich nachteilig auf Klemmverbindungen auswirkt. Die 
besten Erfahrungen haben wir mit Lötverbindungen.

Bisher hatten wir Kabel mit reinem Kupfermantel.

Die neuen "Alu"-Kabel waren recht preisgünstig jetzt weiß ich wieso.

Inzwischen habe ich eine Firma gefunden, die die verschiedensten Lote 
zum Thema anbietet. Ich werde hier über die Ergebnisse berichten.

http://www.rexin-loettechnik.de/

Kurios, aber die haben auch Alulot für 65°C

Autor: iggy (Gast)
Datum:

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j. c. schrieb:
> Ok, vergiss es, habs ausprobiert, funktioniert nicht.

Ich tippe mal drauf, dass es nicht geht, weil ja H2 entsteht und kein 
radikaler Wasserstoff

Autor: c. m. (camikusch)
Datum:

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Winfried Z. schrieb:

> Kurios, aber die haben auch Alulot für 65°C

http://de.wikipedia.org/wiki/Wismutlegierung

möglicherweise

Autor: Platinen-Papst (Gast)
Datum:

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Winfried Z. schrieb:
> Inzwischen habe ich eine Firma gefunden, die die verschiedensten Lote
> zum Thema anbietet. Ich werde hier über die Ergebnisse berichten.
>
> http://www.rexin-loettechnik.de/
>
> Kurios, aber die haben auch Alulot für 65°C

Kann ich nur empfehlen, bin dort schon seit langer Zeit Kunde!

Autor: Löter (Gast)
Datum:

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Zum Thema Alu-Lot bei 65 Grad liegt ein Fehler vor : dieses Lot ist laut 
www.rexin-loettechnik.de für Weissmetall, was bei 73 Grad schmilzt und 
nicht für Alu.

Beim Löten werden die meisten Fehler beim richtigen Erwärmen gemacht. In 
der Regel klappen die Lote, wie angegeben.

Der zweit-meiste Fehler ist, dass das Metall nicht metallisch blank und 
fettfrei gemacht wird. Bei oxyidiertem Kabelgeflecht ist das sehr 
schwierig zu entfernen.

Außerdem gibt es hunderte von Spezial-Loten und sehr viele verschiedene 
Flußmittel, man muss sich genau erkundigen, welches für welche Anwendung 
geeignet ist. Die unterscheiden sich nach Metall, Temperatur und 
Festigkeit. Kein leichtes Thema.

Autor: Martin (Gast)
Datum:

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Kenn jetzt deinen Stecker nicht, aber wenn alles nichts hilft vielleicht 
mehrere Aderendhülsen auf das Geflecht rundherum aufquetschen und die 
dann verlöten.

Autor: Winfried Z. (rugbywinne)
Datum:

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Ich habe jetzt das Lot von Rexin ausprobiert. Es funktioniert sehr gut.
Vergleichbare Lötstellen, die sich mit Elektroniklot überhaupt nicht 
verzinnen ließen, lassen sich mit der Lot von Rexin gut verzinnen. 
Jedoch muss etwas anders gelötet werden als gewohnt.

Wenn man mit Elektroniklot auf Kupferlötstellen relativ viel Zeit zum 
Verzinnen hat, ist die Verarbeitungszeit mit dem Alulot sehr kurz 
bemessen. Zu langes Löten verändert das Lot und die Lötoberfläche so 
weit, dass die Lötstelle immer schlechter wird. Das Lot wird z.T. 
bröckelig, die vorher gemachte Verzinnung fließt ab und die Lötstelle 
wird wieder unbrauchbar.

Auch ist durch den Aufbau der Schirmung des Coax-Kabels eine kurze 
Lötzeit erforderlich.
Bei meinem Kabel ist (wie oft üblich) zwischen dem verkupferten 
Alugeflecht und der Kunststoffisolierung noch eine Lage "Alufolie".

Durch das Alulot verflüssigt sich die "Alufolie" und die 
Kunststoffisolierung beginnt zu fließen.

Mit Elektroniklot bleibt die "Alufolie" und wirkt als thermische 
Isolation bzw. verhindert eine Beschädigung der Isolierung.


Das Lot von Rexin ist zu empfehlen.

Sehr gut ist auch die Beratung durch den Inhaber Dieter Drewanz.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
Datum:

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Winfried Z. schrieb:
> Wen es interessiert, es geht um Unterwasserrugby live im Internet

>  Die besten Erfahrungen haben wir mit Lötverbindungen.


oh,oh, erschwerte Bedingungen: Alulot, und das noch unter Wasser löten 
;-)))

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