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Forum: Offtopic Wie funktioniert der Drehknopf an meinem Toaster?


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Autor: Andi $nachname (mikronom)
Datum:

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Wir haben zu Hause einen Kombi-Grill-Toaster (ich glaube von Severin). 
Hier ein Bild: 
http://www.luconda.com/artikeldetails/27/14/99/bil... 
(Das Foto ist eine typische Fälschung, bei dem hellen beleuchteten 
Grillgut könnte man denken, das es im Inneren eine Beleuchtung gibt, dem 
ist aber nicht so.) Der Drehknopf ist hinten rechts unten zu sehen.

Am Toaster gibt es einen Drehknopf, mit dem man die Dauer des toastens 
einstellen kann. Was ich nicht verstehe: Dieser Regler hat beim drehen 
keinen spürbaren Widerstand. Den Lautstärkeregeler der Stereoanlage muss 
man dagegen mit Kraft drehen, wohingegen man beim Toaster glaubt, dass 
sich eine Fliege auf den Regler setzt und dieser sich dann aufgrund der 
Schwerkraft der Fliege nach unten dreht. Die Stereoanlage kann man nicht 
aus Versehen lauter oder leiser machen. Dagegen braucht nur mal ein 
Blatt Papier/Prospekt an den Toaster zu rutschen oder man wischt mit dem 
Lappen mal dran vorbei und schon ist am nächsten Tag der Toast schwarz, 
weil der Drehknopf unbemerkt verstellt worden ist.

Welche mechanische Funktionsweise hängt hinter diesem Toasterregler?

Autor: Michael D. (etzen_michi)
Datum:

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Das ist in der Regel ein normales Poti.

Die Achse kann man bei der Herstellung Mechanisch schwerer oder leichter 
drehen lassen.

Sind in der Regel also die "gleichen" Bauteile, nur andere Werte.

Autor: Robert L. (lrlr)
Datum:

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>in der Regel ein normales Poti.

das glaub ich nicht

ich behaupte mal, dass das 100% mechanisch funktioniert

Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

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Ein Poti erkennt man daran, das die Drehung nur 5/6 (300°) der
Gesamtumdrehung eines Kreises beträgt. Wenn man es genau wissen
will, rein schauen und gut.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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Michael S. schrieb:
> Ein Poti erkennt man daran, das die Drehung nur 5/6 (300°) der
> Gesamtumdrehung eines Kreises beträgt.

Wie kommst Du den da drauf? Potis haben üblicherweise Drehwege
zwischen 90° und 3600°, wobei der häufigste Wert 270° ist.
Was bei Andi wirklich verbaut ist, kann man erst nach Öffnen des
Gehäuses sagen. Früher waren das eher elektromechanische Thermo-
staten; heutzutage sinds eher Potis oder Drehgeber. Mit dem
Drehwiderstand hat das nachgeschaltete Stellorgan aber wenig zu tun.
Gruss
Harald

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Bei meinem schon lange verstorbenen Toaster wars eine Konstruktion mit 
einem Bimetallstreifen, der angeheizt wurde. Über das Einstellrad wurde 
die Höhe des Hakens verstellt, der den Auswurfmechanismus freigab, wenn 
sich der Bimetallstreifen weit genug durchgebogen hatte.

Also rein mechanisch und ohne auch nur den Schatten einer Elektronik.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:
> Bei meinem schon lange verstorbenen Toaster wars eine Konstruktion mit
> einem Bimetallstreifen, der angeheizt wurde. Über das Einstellrad wurde
> die Höhe des Hakens verstellt, der den Auswurfmechanismus freigab, wenn
> sich der Bimetallstreifen weit genug durchgebogen hatte.
>
> Also rein mechanisch und ohne auch nur den Schatten einer Elektronik.

Ja, wahrscheinlich aus dem letzten Jahrtausend. :-)
Gruss
Harald

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Harald Wilhelms schrieb:
> Ja, wahrscheinlich aus dem letzten Jahrtausend. :-)

Klar. Aber warum sollte man Elektronik verbauen, wenn es eine einfache 
und bewährte Lösung gibt, die auch nicht teuerer ist?

Die Jalousien von Badezimmerlüftern funktionieren übrigens ganz ähnlich 
- auch im 3. Jahrtausend.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
Datum:
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Für alle, die es interessiert, eine weitverbreitete Toasterelektronik.

Beitrag #2643433 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

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Mei, was es nicht alles gibt, nen Toaster-ASIC. B-)

Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:

> Klar. Aber warum sollte man Elektronik verbauen, wenn es eine einfache
> und bewährte Lösung gibt, die auch nicht teuerer ist?

Eben, das sehe ich auch so. In meiner Küche gibt es noch einen ganz 
alten Kult-Toaster von Rowenta etwa Bj. 1970 mit blankem leicht 
geriffelten Edelstahlgehäuse. Und der tut es nach wie vor, und zwar mit 
Ergebnissen exakt wie gewünscht.

Im Gerät befindet sich außer der Heizwendel kein einziges elektronisches 
Bauteil. Der Drehknopf ist aber etwas schwergängiger, so daß er sich 
beim Reinigen nicht verstellt. Er betätigt wohl die Einstellung der 
Auslösemechanik. Mehr braucht kein Mensch.

Autor: U. B. (pasewalker)
Datum:

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Einfach-Toaster ohne USB 3.0 sind auch noch günstiger.

Und labberige Brotscheiben in Holzkohle umwandeln können die auch ...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
Datum:

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Gibt es eigentlich einen Toaster, der nicht über die Grillzeit,
sondern über eine Messung der Bräunung ( Wie auch immer gelöst )
funktioniert?

Das ist doch Steinzeit, daß hier kein Gerät auf unterschiedliche
Brotfeuchte, Temperatur usw. reagiert.

Autor: Pink Shell (pinkshell)
Datum:

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Wir hatten mal einen von Braun, da drückte so ein Federdraht leicht 
gegen das Brot. Vermutlich hat der die Oberflächentemperatur des Brots 
gemessen. Bei gefrorenem oder feuchtem Brot steigt die wohl nicht so 
schnell an.

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
Datum:

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Ich zitiere mal einen Bofrost-Lieferanten zum Thema gefrorener Toast im 
Toaster:
"Jaaaa!!! Die Hitze bewirkt einiges!"
Ich schlußfolgere daraus, "wichtig ist, was hinten rauskommt."

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:

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Bernd Funk schrieb:
> Gibt es eigentlich einen Toaster, der nicht über die Grillzeit,
> sondern über eine Messung der Bräunung ( Wie auch immer gelöst )

Ja

> funktioniert?

Nein

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