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Forum: HF, Funk und Felder Superhet Frequenz Spurs ZF Berechnungstool


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Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hallo!

Für die Auslegung eines Superhets ist es schwierig die passende 
Konstellation zu ermitteln. Im Allgemeinen kennt man nur die gewünschte 
Empfangsfrequenz, die Liste der gängigen Referenzfrequenzen (aka Quarze) 
und die gewünschte Lage der Zwischenfrequenz.

Gibt es ein Tool, das einem automatisch oder mit nur wenig Hilfestellung 
günstige Parameter berechnet?

Damit zusammenhängend kennt man ja auch das Spurs-Problem, also 
Mischungen mit m/n (m und n jeweils ganzzahlig). Dafür gibts auch 
diverse Programme. Die gefielen mir aber alle nicht so recht. Gehen 
einfach etwas an der Problemstellung vorbei.

Irgendwie gelingt es mir nicht im Internet was gutes zu finden.

Ideal wäre es, wenn das Tool sogar einenDoppelsuper betrachten könnte. 
Aber Einfachsuper wäre schon eine erhebliche Erleichterung.

Oder schreibt einer der Softwerker dafür was? Ich könnte einen 
Algorithmus erklären, für die die sich damit nicht auskennen aber 
fortgeschrittene Coder sind. Für HFler ist das Problem nicht unbekannt.

Gebrauchen könnten sowas ganz sicher viele Leute. Da würde es sicherlich 
begeisterte Abnehmer geben. Allein schon die vielen Amateurfunker.


Momentan glüht mein programmierbarer Taschenrechner. Aber für die 
Verarbeitung ganzer Quarz-Listen ist der einfach zu schwach.


Also her mit den Ideen! Gerne auch Kritik. Es geht hier nicht um die 
ganzen teuren Tools wie ADS usw.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
Datum:

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Es gibt ein Diagramm mit eingezeichneten Linien, die sich auf diese 
Spurs beziehen. Je nach verwendetem Mischer sind die Kreuzmodulations- 
und Mischprodukte im jeweiligen Frequenzbereich unterschiedlich stark 
ausgeprägt.

Ich kann heute abend versuchen, die Quelle zu finden.

PS
Eins hab ich doch gefunden:
http://www.rfcafe.com/business/software/rf-workben...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

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Tools die diese Diagramme darstellen, fand ich mal. Ist schon länger 
her. Irgendwie gehen dir mir aber nur schlecht in den Kopf. Das scheint 
das Werkzeug der Leute von 1970 zu sein. So wie Smith-Diagramme damals 
sehr modisch hipp waren.

Das größere Problem aber: Ich denke diese Diagramme zeigen keine Effekte 
durch die endliche Bandbreite der Stufen (bzw. derselbe Effekt durch 
Jitter/Phasenrauschen und letztlich ist auch jede Nutzmodulation so 
betrachtbar) an. Lasse mich gerne eines besseren belehren.
Außerdem ist der Störeffekt natürlich auch von der Grenzfrequenz der 
Verstärkerstufen abhängig. Eine Spur die bei einem Langwellenempfänger 
irgendwo in den MHz rumhängt, hat keinen großen Effekt mehr. Die Spur 
die 100Hz neben der gewünschten Empfangsfrequenz liegt, kann aber den 
Empfänger komplett dicht machen! Dicht machen heißt, der 
Verstärker/Mischer wird nichtlinear (Aufgrund seiner nichtlinearen 
Kennlinie oder schlicht weil er die Aussteuerungsgrenze an der 
Versorgungsspannung errreicht) und die Intermodulationsprodukte der 
verschiedenen Linien am Eingang erzeugen immer mehr neue Linien am 
Ausgang. Dort entsteht dann ein breiter Störbalken im Spektrum.

Autor: Markus W. (dl8mby)
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Hallo Abdul,

von Agilent gibt es den AppCAD.

Mit dem Program für Mixer Spurs unter Signal-Systems.

Läuft mit wine auch unter Linux.

Gruß

Markus

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

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AppCAD hatte ich ja völlig vergessen, dabei natürlich auf dem Rechner. 
Hm ja, Die Bandbreite an den Ports könnte man durch min. max. Angaben 
simulieren.
Sowas in der Art nur besser. Am Eingang dann ein komplettes Spektrum. Am 
Ausgang ein Bewertungsfilter.
LTspice könnte man mißbrauchen. Im Zeitbereich wird es allerdings ewig 
rechnen. Abend einstellen, morgens Ergebnisse vergleichen.

Da brauchts also doch ein richtiges Tool!

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