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Forum: PC Hard- und Software Festplatten-Lesetest bei


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Autor: Ralf (Gast)
Datum:

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Hola,

weiß hier jemand, ob bzw. welche Festplatten-Tools bei einem 
vollständigen Lese-Test der Festplatten-Oberfläche die Zeit beurteilen, 
die eine Festplatte benötigt, um nach dem Absenden eines 
Sektor-Lese-Befehls die Daten zurückzuliefern?

Ich habe schon ein paar Festplatten gehabt, die nur an bestimmten 
Stellen Probleme mit dem Zugriff hatten und die Daten erst nach einigen 
Anläufen lesen konnten. Laut SMART war bei diesen Festplatten alles in 
Ordnung, aber bei mehreren Sekunden Zugriffszeit an bestimmten Stellen 
zweifle ich diese Diagnose stark an.

Überwacht SMART so etwas nicht?

Schöne Grüße,
Ralf

Autor: mhh (Gast)
Datum:

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Mit HD Tune sollte an den Stellen beim Benchmark ein Einbruch zu sehen 
sein. Detaillierter wird es sicher mit Programmen der Hersteller gehen, 
welche aber nicht öffentlich zu haben sein werden.

Ralf schrieb:
> Überwacht SMART so etwas nicht?

Sieh darin keine Überwachung, sondern eher einen Fehlerspeicher.

Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
Datum:

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Ralf schrieb:
> aber bei mehreren Sekunden Zugriffszeit an bestimmten Stellen
> zweifle ich diese Diagnose stark an.

Eigentlich sollte der interne Reparaturmechanismus der Platte einen 
solchen Sektor bereits ersetzt haben, da hast du recht. Aber 
prinzipiell, ob Smart oder Diagnose oder normaler Zugriff, es gibt eben 
einen Grenzwert X, braucht die Platte mehr Versuche, ist es ein Fehler, 
wenn nicht dann ist es in Ordnung und wird deshalb auch nicht weiter 
vermerkt. Um jeden behobenen Fehler mit Adresse zu speichern wäre der 
Aufwand viel zu gross.

Gruss Reinhard

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
Datum:

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Hiren BootCD, enthält MHDD. Sowie dort beim Scan farbige Blöcke 
auftreten würde ich schleunigst meine Daten sichern und die Platte 
ausmustern.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

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Reinhard Kern schrieb:

> Eigentlich sollte der interne Reparaturmechanismus der Platte einen
> solchen Sektor bereits ersetzt haben, da hast du recht.

Die Platte "repariert" defekte Sektoren i.d.R. nur bei Schreibzugriffen. 
Das ist einigermaßen fatal, weil schleichende Defekte deshalb kaum 
wahrgenommen werden. Der User bemerkt den schlechten Zustand der 
Festplatte meist erst, wenn Systemdateien betroffen sind und der PC 
nicht mehr bootet. Eigentlich sollte die S.M.A.R.T.-Prozedur früh genug 
warnen, aber in der Praxis ist das leider eher selten der Fall, man kann 
sich also keinesfalls darauf verlassen.

Bei Verdacht auf Plattendefekt würde ich SOFORT ein Backup ziehen 
(sollte sowieso IMMER regelmäßig gemacht werden) und dann das 
Diagnosetool des Herstellers drüber laufen lassen (extended test). Mit 
etwas Erfahrung läßt sich die Ausfallwahrscheinlichkeit auch anhand 
kritischer SMART-Werte abschätzen. "Reallocated sector counts" ungleich 
Null sind fast immer ein deutliches Warnsignal. Auch erhöhte Werte bei 
"seek error rate" oder "raw read error rate" sind Kandidaten.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
Datum:

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Icke ®. schrieb:
> "Reallocated sector counts" ungleich Null sind fast immer ein deutliches 
Warnsignal.

Wenn der 1 ist, würde ich aber noch nicht unbedingt gleich die Platte 
wegwerfen, aber den Wert danach kritisch beobachten. Fängt er an zu 
steigen, nichts wichtiges mehr auf die Platte.

> Auch erhöhte Werte bei "seek error rate" oder "raw read error rate" sind 
Kandidaten.

Leider sind sich die Festplattenhersteller bei manchen dieser Werte 
nicht einig, was darin genau gespeichert wird oder in welcher Einheit. 
Teilweise werden bei Platten, die völlig in Ordnung sind, wahnwitzig 
hohe Werte angezeigt.

Autor: Michael U. (amiga)
Datum:

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Hallo,

HDDScan bietet eine Map mit den Antwortzeiten in mehreren Stufen an.

Es sollte aber generell auf dem Rechner möglichst nichts laufen, was die 
Rekationszeit merklich beeinflussen kann.

Gruß aus Berlin
Michael

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