Datum:
Hallo, ich hatte hier neulich in einen Thread nach Hilfe beim Chefin werden gefragt. Jetzt bin ich es ja, läuft gut soweit. Ein Problem kristallisiert sich aber heraus, dem ich gern frühzeitig etwas entgegensetzen möchte. Einige meiner Kollegen von früher, Leute die ich als Freunde bezeichnen würde, sind jetzt meine Untergebenen. Was macht man da, um Dominanzkonflikte zu umgehen? Weg mit den Leuten? Klare Ansagen? Ich denke so mancher würde sich auch mal gut für eine neue Stelle woanders eignen, und ich kann ihnen ehrliche, gute Zeugnisse ausstellen. Hat da jemand Erfahrungen?
Datum:
alle rausschmeißen, Vor die Tür setzen quasi, zu ihrm eigenen Vorteil, mal einen Tapetenwechsel, also quasi zu ihrem Glück zwingen! :)
Datum:
ganz klar berufliches und privates trennen! wer das nicht kann, hat pech gehabt ...
Datum:
Da ist wohl jemand die neue Aufgabe zu Kopf gestiegen. Ich weiß zwar nicht welche hieratischen Strukturen in Ihrem Unternehmen herrschen aber mit so einer Einstellung zu Kollegen "Untergeben" werden Sie wohl nicht lange in dieser Position bleiben oder den Karren an die Wand fahren.
Datum:
Tueftler schrieb: > alle rausschmeißen, Vor die Tür setzen quasi, zu ihrm eigenen Vorteil, > mal einen Tapetenwechsel, also quasi zu ihrem Glück zwingen! > :) lol! :D Wieso solltest du Mitarbeiter grundlos kündigen? Um möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen? Oder arbeiten Sie ungenügend? Du kannst nicht erwarten, dass alle gleich gut arbeiten wie du, ansonsten hättest nicht DU die Stelle bekommen. Ich finde nicht, dass man den Chef heraushängen lassen muss und /Druck machen/ nur weil man in der Hierarchie eine Stufe höher steht um seine Macht zu demonstrieren. So kommt es mir bei dir gerade etwas vor...
Beitrag #2652879 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2652882 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Na, befördern, das die dann gleichgestellt sind. Zufriedene Kollegen und Freunde, die dann auch Freunde bleiben.
Datum:
Wenn Du Deinen Untergebenen den Scheffe nicht raushängen lässt, dich also denen gegenüber nicht so "freust" wie in Deinem Thread, dann sollte es eigentlich klappen. Dann kann man auch am Wochenende feiern oder gemeinsam Pause machen oder so. Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, aber ich kann mein Kind lieben und es trotzdem ausschimpfen und das Kind kann mich lieben, auch wenn es ausgeschimpft bekommt. Es muss dann eben für das Kind nachvollziehbar sein, also: Kind stellt was an und dann gehört es eben geschimpft.
Datum:
Oksana schrieb: > Weg mit den Leuten? > ... Ich denke so mancher würde sich auch mal gut für eine > neue Stelle woanders eignen, und ich kann ihnen ehrliche, gute Zeugnisse > ausstellen. Ich muss Dich leider feuern um unsere Freundschaft nicht zu gefährden :-P loooooool :-)
Datum:
Oksana schrieb: > Einige meiner Kollegen von früher, Leute die ich > als Freunde bezeichnen würde, sind jetzt meine Untergebenen dominanzkonflikte? alter schwede - mehr fällt mir dazu nicht ein
Beitrag #2653378 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2653387 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
besuch ne Fortbildung in Sachen Kommunikation... das Mittelalter ist vorbei auffallende Stichworte... entgegensetzen, Untergebene... Oksana schrieb: > Was macht man da, um Dominanzkonflikte zu umgehen? Weg mit den Leuten? > Klare Ansagen? Ich denke so mancher würde sich auch mal gut für eine > neue Stelle woanders eignen, und ich kann ihnen ehrliche, gute Zeugnisse > ausstellen. ?:-) ... viel Spaß bei neuen Erfahrungen
Datum:
Oksana schrieb: > Einige meiner Kollegen von früher, Leute die ich > als Freunde bezeichnen würde, sind jetzt meine Untergebenen. Kann es nicht sein, dass unsere Kultur das nur suggeriert? Warum werden Baumdiagramme, die Hierarchien darstellen, verkehrt herum gezeichnet? (Blätter unten) Das unterbewusste Verständnis eines Chefs ist ein Befehlshaber, der seine Mitarbeiter schikaniert, ausbeutet, fordert und dann in sein Büro verschwindet und abschließt um keine Probleme mit zu bekommen. Wenn etwas nicht funktioniert, sind die Untergebenen Schuld. In der Praxis ist der "Chef" auch nur ein/e leitender/e Angestellter/e und muss Druck von oben abfangen. Eigentlich hat diese Person den "Untergebenen" gegenüber in bestimmten Fällen eine Auskunftspflicht. Eigentlich arbeiten die Mitarbeiter physisch für die Kunden und nur logisch für das Unternehmen. Eigentlich fordern die Untergebenen eine Akquisition, Pflege und Organisation einer Kundenbeziehung von ihren Chefs. Wie wäre es mit dieser Sichtweise?
Beitrag #2653425 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Ich würde mich Stefan da anschließen. Aber man muss bedenken, dass das Problem nicht aus der Luft gegriffen erscheint! Ein Chef muss sich darauf verlassen können, dass seine Mitarbeiter seinen Weisungen zu einem gewissen Grad folgen, um eben den Druck von oben auch aushalten zu können. Wenn man einen Mitarbeiter anweist eine Präsentation vorzubereiten und der macht es nicht, weil er denkt die Chefin ist eh seine Kumpeline und er wollte doch Fußball kucken, dann hat die Chefin ein Problem in der Besprechung! Leute die man schon lange kennt werden dann oft versuchen, sich einen persönlichen Vorteil rauszuschinden und sich nicht auf eine Hierarchiebene mit den "normalen" Angestellten zu begeben. Erzwingt die Chefin das, geht die Freundschaft baden. Freundschaften werden durch ein Gleichgewicht der Waffenmacht erhalten (oder sowas hat Machiavelli mal geschrieben). Daher würde ich versuchen die Freunde an möglichst eigenständigen Sachen arbeiten zu lassen, zu schauen ob es ihnen gelingt die Zielvorgaben zu erreichen, und falls nicht müssen sie eben weg. Das ist der Preis des Chef seins, hätte man sich vorher überlegen müssen. Liest sich aber nicht so, als hätte die TE ein Problem damit ;-). So isses halt in dieser grausamen Welt.
Beitrag #2653587 wurde von einem Moderator gelöscht.
Datum:
Oksana schrieb: > Ein Problem > kristallisiert sich aber heraus, dem ich gern frühzeitig etwas > entgegensetzen möchte. Einige meiner Kollegen von früher, Leute die ich > als Freunde bezeichnen würde, sind jetzt meine Untergebenen. Ist jetzt diese Situation ein konkretes Problem, oder machst Du daraus eins?¿? Vllt. machst Du dir einfach zuviel Gedanken darüber. Das deswegen Probleme entstehen können ist klar. Als Chef bzw. Abteilungsleiter sollte man alle gleich behandeln und nicht einzelne bevorzugen; egal ob Freund oder Nicht-Freund (Ja klar das es Ausnahmen geben kann...). Es könnte auch sein, dass deine Freunde einsichtiger sind als der Rest ist und Du mit denen gut arbeiten kannst. Einfach mal schaun wie es sich entwickelt und frühzeitig ein Gespräch suchen, falls Du denkst es sind Probleme vorhanden/können entstehen.
Beitrag #2653598 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2653615 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2653699 wurde von einem Moderator gelöscht.