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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Sensoren Ausgangssignal


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Autor: Hans W. (hansw)
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Moin,

ich suche eine günstigen aber möglichst genauen Differenzdrucksensor.


Dabei ist mir folgendes Aufgefallen:

Verschiedene Modelle haben verschiedene Ausgangssignale:

z.B. 0-5V, oder Ausgang im mV Bereich oder in mA.

Hat das irgendwelche Vor und Nachteile?

Würde mir vorstellen das es schwieriger ist ein Signal im mV Bereich 
genau zu erfassen als im V Bereich, und warum macht man das mit den mA?
Irgendwie sind die teureren ehr die mit mV und mA am Ausgang, warum?

Gruß

Autor: Kirk (Gast)
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Schreib doch bitte was du genau machen willst und wie genau es sein 
darf,
in bar,pascal oder relativ (wir können alle rechnen ;) )
Die Auflösung ist doch kein Problem mit 12bit kannst du schon ne Menge 
schaffen und IC´s für 12bit sind Kinderkram. Ich empfehle dir mal
http://de.wikipedia.org/wiki/Analog-Digital-Umsetzer
bzw. Praxisorientiert:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_ADC


Ein Stromsignal ist besser wenn du Leitungsbrüche detektieren must.

Viel erfolg

Autor: Ansgar k. (malefiz)
Datum:

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Zudem ist eine 0(4)-20mA eine Industriestandard

Autor: Hans W. (hansw)
Datum:

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ja genau habe ich bei den teuren oft gesehen, das mit mA,
aber warum ist das so bietet das einen Vorteil gegenüber der Spannung 
oder ist das Wurst?


Ich möchte einen Differenzdrucksensor für 0-50mbar.
Bislang habe ich einen mpx5010dp 0-5V, kostet 14€, dementsprechend 
ungenau

bei meinem Sensor ist das output auch abhängig vom input, kann es sein 
das es dann bei den mV Sensoren wegfällt, weil die z.b selber eine Ref 
generieren?

analog digital brauche ich nicht, ich mache das via Komparator und 
Schwellenwert. für mV Sensoren ginge das wohl ehr nicht?

Gruß

Autor: Ansgar k. (malefiz)
Datum:

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15mA bleiben 15mA egal ob 1m Kabel 100m Kabel oder 1 Klemstelle oder 5.
aus 1V könne auch 0.95 werden was dann nicht mehr so genau ist

Autor: Hans W. (hansw)
Datum:

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ah ok, also je teurer der Sensor desto ehr mA Ausgang

gibt es auch sowas einfaches für einen Schwellenwert wie einen 
Komparator für die Messung der Stromstärke, statt der Spannung?

Gruß

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

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Hans W. schrieb:
> ah ok, also je teurer der Sensor desto ehr mA Ausgang
>
> gibt es auch sowas einfaches für einen Schwellenwert wie einen
> Komparator für die Messung der Stromstärke, statt der Spannung?
>
> Gruß

Ja, genau. Ein Sensor für 100 Euro liefert 20mA, einer für 20 Euro dann 
nur noch 4mA.
Son Quatsch!
Der Sensor übersetzt den Messwert in einen Strom, der Proportional zum 
Messwert ist.
Damit man den Sensor dann an einer langen Leitung betreiben.
Die Auswertelektronik muss dann den Strom nur noch in eine Spannung 
umwandeln und kann diese dann messen.
Der Vorteil, einen Strom als Messwertmedium zu benutzen liegt im 
Ohmschen Gesetz begründet.
Würde man eine Spannung zur Messwertübertragung benutzen, würde die 
Länge des Anschlußkabels den Messwert verfälschen (das kann man mit 
einer anderen Messschaltung umgehen...).

Die Genauigkeit deines Sensor hat nicht direkt etwas mit dem Preis zu 
tun, sondern mit der Qualität der Auswertelektronik.

Autor: Hans W. (hansw)
Datum:

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>Ja, genau. Ein Sensor für 100 Euro liefert 20mA, einer für 20 Euro dann
>nur noch 4mA.

was ich gemeint habe, der für 100 liefert 20mA, der für 20€ ehr eine 
Spannung statt Strom


>Die Genauigkeit deines Sensor hat nicht direkt etwas mit dem Preis zu
>tun

würdest du das unterschreiben?
Das wären echt tolle Neuigkeiten für mich.
Wenn ich im Datenblatt des MPX5010DP rumrechne komme ich auf einen viel 
größeren Fehler als 5%, je näher an 0V desto größer der Fehler.

Wahrscheinlich heisst 5% Fehler FSS, full scale span das nur wenn ich im 
Maximum des Messbereichs  messe der Fehler 5% ist.

ich glaube ich muss nochmal mein Thema zur Sensorgenauigkeit aufleben 
lassen, irgendwie sagt jeder was anderes :-/

Autor: citb (Gast)
Datum:

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Hans W. schrieb:
> ich glaube ich muss nochmal mein Thema zur Sensorgenauigkeit aufleben
> lassen, irgendwie sagt jeder was anderes :-/

Lies Dich vorher in das Thema ein.

citb

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

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Hans W. schrieb:
> Wahrscheinlich heisst 5% Fehler FSS, full scale span das nur wenn ich im
> Maximum des Messbereichs  messe der Fehler 5% ist.

Genau. Der Fehler gilt nur für die oberen 5% des Messbereichs.
Manchmal aber auch für die unteren 5%.

>
> ich glaube ich muss nochmal mein Thema zur Sensorgenauigkeit aufleben
> lassen, irgendwie sagt jeder was anderes :-/

Vielleicht lieber einen zum Thema "Ich weiß nicht was ich will, das aber 
unbedingt!".

Autor: Ansgar k. (malefiz)
Datum:

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Trift doch auf jedes Messgerät zu will man genaue Werte haben soll man 
im letzten drittel des Messbereichs messen.

Autor: Hans W. (hansw)
Datum:

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>Vielleicht lieber einen zum Thema "Ich weiß nicht was ich will, das aber
>unbedingt!".

Ich will das beste/genauste aus meinem "günstigen" Sensor herausholen 
was möglich ist.
In dem anderen topic erkennt man hoffentlich das ich mir da sehr viel 
Mühe gebe dies zu verstehen :-/

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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Hans W. schrieb:

> Ich will das beste/genauste aus meinem "günstigen" Sensor herausholen
> was möglich ist.

Dann musst Du ihn selbst über den vollen Messbereich parallel zu
einem Präzisionsfühler kalibrieren.
Gruss
Harald

Autor: Hans W. (hansw)
Datum:

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das meine ich mit jeder sagt was anderes :-/
aus dem anderen topic


ich:
>Ist es also so, dass wenn man jetzt einen unbezahlbar-genauen
>Druckmesser hätte, man dann mit dessen Hilfe den 5%-Fehler-Sensor
>kalibriert
>Ja halt die Frage, ob man das korrigieren kann wenn man den "falschen"
>Ausschlag einmal bestimmt hat z.B. durch ein genaueres Messgerät
>bestimmt man das der Fehler immer +0,1kpa ist bei konst. Temp. oder ob
>das einfach zufällig streut.


Antwort:
>Nach klassischer Fehlerrechnung / Theorie geht es nicht

Aber du meinst jetzt doch, das ich es kalibrieren kann mit genauerem 
Gerät?

... :-/

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