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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannungsversorgung und USB


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Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Hallo,
ich habe da mal eine Frage.
Eine Mikrocontrollerschaltung benötigt 3.3V. Zur Verfügung stehen 5V. Um 
also die gewünschten 3.3V zu erreichen, habe ich den LTC1877 
Schaltregler ausgewählt und gemäss Bild im Anhang beschalten. Die 
Kondensatoren sind 0805 Keramikkondensatoren, Tantal möchte ich 
möglichst nicht benutzen (obwohl es im Datenblatt empfohlen wird...)
Da die ganze Schaltung noch über einen USB Anschluss mit FTDI verfügt, 
habe ich mir gedacht wärs noch witzig, wenn man das Ding auch vom USB 
versorgen könnte, der liefert ja auch ca. 5V. Siehe auch das Bild im 
Anhang.
Meine Frage ist jetzt: kann das so funktionieren, was müsste ich 
verbessern?
Das Layout habe ich auch angehängt.

Ein kleiner FPGA ist auch noch mit drauf; dessen Corespannung von 1.2V 
erzeuge ich mit einem LM1117 aus den 3.3V. Ist das so auch zulässig, 
oder sollte ich mein Design überdenken? Sollte ich die 5V auch regeln, 
da diese direkt an den FTDI gehen?

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Autor: Frank K. (fchk)
Datum:

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Tobias Plüss schrieb:

> Ein kleiner FPGA ist auch noch mit drauf; dessen Corespannung von 1.2V
> erzeuge ich mit einem LM1117 aus den 3.3V. Ist das so auch zulässig,
> oder sollte ich mein Design überdenken? Sollte ich die 5V auch regeln,
> da diese direkt an den FTDI gehen?

Der LM1117 ist ungünstig, weil der nicht bis 1.2V runterkommt, sondern 
nur bis 1.25V typisch, d.h. im Worst-Case können es auch mehr sein. Nimm 
einen MCP1825, den gibts auch nominell mit 1.2V, und auch noch mit 0.8V, 
d.h. bei dem ist noch Luft nach unten. Oder FAN1112.

fchk

Autor: Gebhard Raich (geb)
Datum:

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Wegen der Kondensatoren mach dir keinen Kopf, keramisch ist besser als 
Tantal. Layout sieht auch vernünftig aus.
Das mit den 5V aus USB muss man relativieren. Ich hab die Erfahrung 
gemacht, dass man max 2W entnehmen kann, wobei die Spannung auf 4V 
einknickt. Innenwiderstand also ca, 2 Ohm.Das alles gilt aber nur für 
Stand PC. Bei Notebooks kann das aber schon wieder anders sein.
Der FTDI braucht normalerweise keine extra Stabilisierung.

Grüsse

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
Datum:

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Danke erstmal für eure Tipps.

Frank,
mein FPGA benötigt zwischen 1.2 und 1.5V, da sollte der LM1117 also 
nicht allzu falsch sein; auf einem Evalboard habe ich diesen auch schon 
gesehen.

Ich bin aber mit dem ganzen Versorgungskonzept irgendwie doch noch nicht 
so zufrieden. Leider ist es recht schwierig, abzuschätzen wie viel Strom 
ich auf den 3.3V benötigen werde... Wenn ich das wüsste könnt eich ggf. 
ja auch einen linearen Regler einsetzen, das wäre mir sympathischer. Wie 
macht man das richtig? Ich habe ein Evalboard hier mit einem 
vergleichbaren Setup, das zieht ca. 250 mA. Allerdings ist dann der 
Stromverbrauch vom FPGA eine einigermassen unbekannte Komponente...

Wäre es u.U. klüger, den FPGA mit einem Schaltregler zu versorgen und 
die 3.3V mit einem linearen Regler? oder soll ich das so lassen?

Autor: Frank K. (fchk)
Datum:

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Was fürn FPGA isses denn nun genau?

fchk

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
Datum:

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Es handelt sich um einen Cyclone II EP2C8T144C8N von Altera.

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