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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Filterspule für 15A Ringkern oder Stabkern


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Autor: D.E. (Gast)
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Ich möchte mir eine Spule für ein Tiefpassfilter wickeln die. Die Spule 
sollte 22µH haben und erst bei 15A sättigen. Würdet ihr einen Ringkern 
oder einen Stabkern empfehlen?
Wie kann ich bei einem Ring- oder Stabkern ausrechen bei wie viel Strom 
der Kern in Sättigung geht?

Autor: Johannes E. (cpt_nemo)
Datum:

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D.E. schrieb:
> Wie kann ich bei einem Ring- oder Stabkern ausrechen bei wie viel Strom
> der Kern in Sättigung geht?

ganz Einfach:

Formel für die Flussdichte:

B = I * L / (A * N)

I: Strom (15 A)
L: Induktivität (22uH)
A: Kern-Querschnitt
N: Windungszahl

Bei einem Ferritkern sollte die Flussdichte maximal 0,3-0,4 T betragen, 
je nach Ferritmaterial. Bei einer Spule mit Eisenkern kann man bis etwa 
1 Tesla gehen.

Der Kernquerschnitt ist im Datenblatt angegeben bzw. kann einfach 
berechnet werden. Die Windungszahl ergibt sich aus der gewünschten 
Induktivität und dem A_l-Wert des Kerns.

Autor: D.E. (Gast)
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Danke

Autor: D.E. (Gast)
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Welche Kernbauform sollte ich verwenden??
Das Filter wird ein Ausgangsfilter für einen Klasse D bei 260kHz.

Autor: Fralla (Gast)
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Ich würde einen Ringpulverkern verwenden. Du wirst so 27mm Durchmesser 
brauchen mit N=20 brauchen.
Beachte, dass die Formel
B=L*I(N*A)
nur für L=const gilt. Ändert sich L bei hohem Strom, also gilt L=L(I), 
so liefert die Formel gnadelos falsche Wert. (man müsste L(I) 
aufintegrieren)Im Bereich der Sättigung nimmt die Flusdichte scheinbar 
ab wenn man die L Werte unter Strom nimmt. Rechnet man mit L0 bekommt 
man zu hohe Werte. Soll heisen, auf die mag. Kennlinie des Materials 
achten, die meisten Kernhersteller bieten sogar für jeden Kern Kurven an 
wo N*I vs Al steht.


MFG Fralla

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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