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Forum: Offtopic Auftrag für Bastler


Autor: Werner Jetzinger (Gast)
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Hallo Leute!

Da ich selber eine Elektronische Null bin, suche ich dringend jemanden
der mir diese Schaltung bauen kann. Ich hoffe hier jemanden zu finden
der dazu bereit ist, natürlich bezahle ich auch dafür.
Bitte dringen melden!!!!
Werner Jetzinger

Autor: Tobi (Gast)
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was willst du uns mit diesem bild sagen...

Autor: Werner Jetzinger (Gast)
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Ich möchte damit nur ungefähr zeigen wie das ganze aussieht, ein Bastler
denke ich kann dadurch einschätzen ob er das kann oder nicht. Ich bin
Laie und habe das nicht entworfen, ferfüge aber über alle Schaltpläne
und einer genauen Beschreibung.
Werner

Autor: tex (Gast)
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Das sieht mir optimierungswürdig aus

Autor: edi (Gast)
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willst'e dat klauen ?

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Ein Bastler kann nur dann einschätzen, ob er das nachbauen kann, wenn
ihm klar ist, was für Bauteile verbaut sind. Sind das nämlich welche,
die man nirgendswo kaufen kann, oder gar welche, von denen man nichts
weiteres weiß (kein Datenblatt verfügbar) dann ist der beste Bastler
mit seinem Latein am Ende.

Also: Schaltplan posten.

Autor: Werner Jetzinger (Gast)
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Also gleich mal an alle, ich will das nicht klauen, der Entwickler will
mir aber nicht helfen, ich soll mir jemanden suchen der das für mich
baut......so seine Aussage!!!!!!
Die Bauteile sind laut seiner Aufzeichnug überall zu erhalten, er nennt
auch exakte Bezugsquellen.
Ich sende die Unterlagen gerne jeden, der mir helfen will, dafür
benötige ich aber eine Mail Adresse, einfach so reinstellen wird wohl
nichts bringen.
Ich bezahle auch gerne einen angemessenen Preis dafür, nur möchte ich
auch sicher sein das es der Bastler ernst meint.
Mir wurde dieses Forum von jemandem empfohlen der mir leider aus
Zeitgründen auch nicht helfen kann.
Ich habe es nicht nötig etwas zu stehlen, ich suche lediglich Hilfe!!
Werner

Autor: Santa Klaus (Gast)
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Was soll dieses Gerät bezwecken?

Autor: Werner Jetzinger (Gast)
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Diese Gerät spaltet Silber mit einer Reinheit von 99,9999 auf eine
Partikelgröße von unter einem Nanometer, genau das brauche ich.
Werner

Autor: ...HanneS... (Gast)
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<humor> Ich wusste garnicht, dass Silber ein "spaltbares Material"
ist... </Humor>

...

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

gibt es denn schon layout für die platinen oder was muss alles gemacht
werden? einfach mal per email melden.


martin

Autor: Jemand (Gast)
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Wusste ich doch, dass ich diese Schaltung irgendwo her kannte:
http://www.atx-netzteil.de/kolloidal_silber_genera...
Wenn man meint es zu brauchen rolleyes

Autor: till (Gast)
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und welchen zweck hat das zeug?

Autor: C. Lechner (Gast)
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http://www.atx-netzteil.de/kolloidal_silber_genera...

BTW: Zitat "Das Einlöten der Wannenstecker ist hingegen schon eine
Sache für Feinlötkolben und Lupen-Arbeitsleuchte." lol
Scheinbar nennen Leute alles was warm wird, "Lötkolben" (hat schon
wer mit nem Tauchsieder gelötet, ideal für Dachrinnen etc. :), ich
zumindest löte die Wannenstecker mit 0,8mm auch noch ziehe aber
natürlich die 0,4mm Spitze vor.

Falls der Autor des Zitats obriges lesen sollte, nicht böse sein.

MfG
- C. Lechner

Autor: Marcus G. (Gast)
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So viele kleine PINs erfordern eben eine Menge an Fingerspitzengefühl
:)

Das is' eine Wissenschaft fü' sich, da kann nich' jeder mit üm

Autor: edi (Gast)
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Silba spalten!
ik dachte man kunnur Haare spalten....'neh

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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@C.Lechner: Ich hab' das nur so überflogen, aber sind die von Dir
erwähnten Lötstellen nicht im 0.1"-Raster?

Da muss man schon bannich Respekt vor haben, dat geit nich mit Vadders
Regenrinnenkupferklotz!

Offensichtlich ist das das Aufeinanderprallen unterschiedlicher
Lötselbstverständnisse; ich bitte diesen Moment fest- und einen Moment
andächtig innezuhalten. Erlebt man nicht aller Tage, sowas.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Also  Werner Jetzinger, da steckt einiges an Arbeit drin.

Habe ähnliche Schaltungen schon einmal vor Jahren hergestellt.

Vorab - ich hätte Zeit für ein solchen Projekt.
Für ein Einzelstück wäre es sinnvoll, die Platinen einfach so zu
übernehmen und die Schaltung 1:1 nachzubauen.

Ansonsten wäre fast alles per Microkontroller sinnvoller zu ersetzen
und ergäbe eine deutlich einfachere Schaltung.

Bzgl. Geld und Arbeitstunden kommt da aber einiges zusammen.
Die Einfachgeräte mit &#8364;300.- zeigen ja schon, was bei Lohnkosten
jenseits China eben so anfällt.
Der Materialpreis beim Gerät dürfte sich im Rahmen halten.

Autor: C. Lechner (Gast)
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@Rufus T. Firefly:
Respekt habe ich eigentlich nur noch vor TQFP :). Das 100mil Raster ist
ja kein Problem, auch SO-Gehäuse mit 50mil Raster löte ich noch ohne
Lupe. Loten tu ich übrigens mit einer Ersa Digital2000 Lötstation mit
TechTool (80W Heizleistung) und normalerweise mit 0,4mm Spitze
bleistiftspitz und bei großen Sachen z.B. Kühlkörper auch mal mit 0,8mm
oder meißelförmiger Spitze.

Ich verstehe ja auch nicht warum er (der Autor des Zitats) das so
formuliert, denn wer mit dem 0,1" Raster Probleme hat, der kann doch
die ICs auch nicht löten ... Oder ist das Problem, dass gleich in 0,1"
Abstand in Y-Richtung noch eine Reihe Pins im 0,1" Abstand in
X-Richtung ist?

Das einzige Problem in meinen Augen ist das Bohren dieser Wannenstecker
mit einem 1mm Bohrer. Da bleibt nur ein Restring von ca. 12mil übrig,
das ist verdammt wenig. Also ist gut treffen sinnvoll :) Aber ich
persönlich verbohre eigentlich kaum was.

MfG
- C. Lechner

Autor: AxelR. (Gast)
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Ist ja interessant! Was es alles gibt.
Leider konnte ich keinerlei Fertigungsdaten entdecken. Wie soll ich
meinem Leiterplattenfertiger/Bestücker sagen, was er machen soll?
Hast Du die Gerberdaten, Schaltteilliste, Schablonendaten etc.?

Wenn ich als Aufgabe bekäme, 40-50Volt Rechteckspannung bei konstantem
Strom von3-4mA zu erzeugen, würd' ich es sicherlich etwas anders
angehen. So ist die Schaltung ganz schön aufwändig...
Ich schliesse mich dem Ralf an: eien Controller einzusetzen, scheint in
diesem Falle tatsächlich sinnvoller.

Ich muss(will) aber sowieso erstmal sehen, was es mit der
Silberspalterei aufsich hat. habs noch nicht komplett gelesen. Kann ich
damit meine Leiterplatten versilbern?

Die meisten hier im Forum sind durchaus in der Lage, weit kleinere
Raster als 0.1" zu handlen.

Schick mir bitte die kompletten Fertigungsunterlagen, Stückzahl und
Preisvorstellungen, damit ich reagieren kann. Kapazität wäre frei.


Viele Grüße
AxelR.

Autor: AxelR. (Gast)
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Vergiss, was ich geschrieben habe.
So einen Hokuspokus unterstütze ich nicht!
Ich dachte bis eben, es sei eine technische Anwendung.

Jetzt ist mir auch klar, warum man hier keinen Controller mit
vernünftiger PWM Ansteuerung für den Stepup-Regler einsetzt. Muss ja
schliesslich nach viel aussehen.

Ich höre aber gerne weiter zu...

AxelR.

Autor: E_D (Gast)
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Ein Kollege hat sich für rund 500EUR auf einer Messe ein Kalkschutzgerät
gekauft. Ich persönlich bin am zweifeln, ob das
mit den beiden Spulen um die Rohrleitung auch wirklich funktioniert.
Angeblich soll das Material der Rohres egal sein. Und die Spulen sind
einseitig offen. Wie und vor allem was soll da passieren, wenn das
Wasser überwiegend steht, da nirgend wo ein Hahn aufgedreht ist. Und
wenn einer aufgedreht ist, rauschen an der Stelle einige Liter in der
Minute vorbei. Vielleicht hat ja jemand fundierte Kentnisse darüber,
sodaß auch ich daran glaube...
Auf jeden Fall sah die Schaltung echt schick aus. Eine sauber bestückte
Leiterkarte mit vielen LED's, vergoldeten Kontaktflächen. Das Ganze in
einen Hochglanzpolierten Acryglasblock eingegossen.

VG ED

Autor: OldBug (Gast)
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Das sind lediglich "Miniaturheizungen mit Beleuchtung"!
Alles quacksalberei, sorry :(

Siehe auch "Nord-Süd-Gleichrichter"; mein Lieblings"gerät"...

Autor: tex (Gast)
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Kann sein dass ich in Physik und Chemie nicht aufgepasst habe, aber
soweit ich mich erinnere, ist destilliertes Wasser ein Isolator und nur
durch Salze und solch Zeugs die Leitfähigkeit hervorgerufen?

Autor: icke (Gast)
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Nö, kann nicht sein. Hat ne recht geringe Leitfähigkeit - ist mir auch
so :-)
Aber es wird ja soweit ich verstanden hab auch kein Gleichstrom
benutzt. Frequenz keine Ahnung. Möglicherweise reicht dem die Kapazität
aus. Und wenner paar Ionen im Wasser hat gehts ja auch immer weiter. ;-)
Oder das Wasser ist doch nicht so sauber, wie gedacht.
Oder ich hab auch damals gepennt.
Tja Fragen über Fragen.

Autor: tex (Gast)
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in seiner Beschreinung steht abba dassa keine ionen drin hat. Soll ja
ganz rein sein, das Zeugs, also nicht die Tinktur aus der Autobatterie
;-)
Aber in der Internetseite steht ja, dass man die Wirkung und Technik
nicht hinterfagen soll. Das ist übrgens immer so bei diesen Geräten.
Wenn man sie öffnet verlieren sie sofort ihre Funktionstüchtigkeitt.
Der Apotheker hat dafür einen Fachbegriff .... Wie hieß der doch gleich
... P..... Pl????  ;-)
Oder m es mit den Worten von ??? zu sagen.
Calgonit gegen Glaskorrosion ist so sinnvoll wie Viagra gegen
Lattenrost.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Also die Anwendung ist schon merkwürdig.

Es entsteht aber zumindest eine kolloidale Lösung, es geschieht also
ezwas nachvollziehbares.

Der gezeigte Prototyp hat ein interessantes esign in den analogen
Schaltkreisen, aber ist sehr konventionell im digitalen Bereich /
Steuerung.

Auch hat er in dieser Form durch die hohen Spannungen ohne
Schutzschaltung für Bauteile und Personen doch Sicherheitsprobleme.
Müßte sich aber beheben lassen.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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@tex:
Ist Dir schon mal aufgefallen, daß es genau einen Hersteller gibt,
der Werbung für Entkalkungsmittel (Calgonit) gibt? Ich habe noch nie
von einem anderen Hersteller gehört ...

Das sollte doch irgendwie nachdenklich machen ... ein Produkt, für das
es keine Konkurrenz gibt?

(Ich wohne in einem Gebiet mit ziemlich hoher Wasserhärte und weder
meine Waschmaschine noch mein Geschirrspüler haben jemals ein
"Calgonit"-Produkt gesehen. Beiden Geräten geht es bestens.)

Autor: icke (Gast)
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Hmm, naja eigentlich auch egal wie das funktioniert. Ich glaub die
Elektrolyse findet (und soll das wohl sogar) nur marginal statt. Von
daher ist eine besonders gute Leitfähigkeit wohl auch nicht nötig. Was
auch immer.


Ich meine aber auch, man sollte nicht so abwertend über so eien
Bastelei urteilen. Wie ich die Seite verstanden habe, dreht sich das um
einen möglichen therapeutischen Nutzen. Wenn man danach googelt findet
man, daß die Wirkweise sich um Keim- und Bakterientötung dreht.
Silbernitratlösung kann ja auch zur Desinfektion benutzt werden, oder?
Habe das nur so im Kopf. Da gibt es immerhin ne Silberkorrelation,
zwischen den Anwendungen.

Und so esoterische Bemerkungen, die ich persönlich aber noch bedeutend
weniger nachvollziehen kann, und daher besser direkt komplett
hinweggehen will. Sonst fällt mir da eine Neutralität schwer....

Müssen wir ja nicht teilen und der Sinn des Threads war ja nur der
Nachbau. Ich sehe nur ein Problemchen, falls der Verzehr von diesem
Wässerchen sich doch irgendwelche als ungesund herausstellen sollte.
Über Wirkweise oder im Extremfall sogar diese esoterischen Sichtweisen
kann und soll man sogar unterschiedlicher Meinung sein. Ich finde man
sollte nur keinen deswegen denunzieren.
Homöopatische Pillen und sogar reine Placebos besitzen in der Medizin
schließlich ja auch eine feste Bedeutung. Nicht nachvollziebare
Wirkungen und streitbare Ansichten sollten wir daher zumindestens
anderen zugestehen und sie deswegen nicht indirekt als dämlich
darstellen - so tolerant sollten wir sein. *moralischen Zeigefinger
senk*

Autor: dunkelmann (Gast)
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Kolloidales Silber wirkt in der Tat Antibakteriell.
Das Bekannte MicroPUR zur Wasserdesinfektion arbeitet auf dieser
Basis.
Wahscheinlich kann man denselben effekt haben, indem man einfach eine
Tablette Micropur in Wasser auflöst...

Autor: till (Gast)
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und ich dachte jetzt nach leküre der seite, ziel sei es mit dem kolloid
eine schöne silbergraue haut zu bekommen....


merkwürdige schönheitsideale haben die menschen.

Autor: OldBug (Gast)
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Icke: Hast Du Dir mal den "Nord-Süd-Gleichrichter" angesehen?

Es gab sogar mal jemanden, der das Teil zerlegt hat...

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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In der Literatur wird auch auf die positiven Auswirkungen der
dauerhaften Einnahme geringer Arsenkonzentrationen hingewiesen, wie sie
wohl noch in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Steiermark
üblich gewesen sein soll.
Selbst wenn die damit mittlerweile aufgehört haben sollten, merkwürdige
Leute kommen da immer noch her ...

Autor: Hubert (Gast)
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Rufus T. Firefly ist ein ...

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Vielen Dank für diesen ausführlichen und fundierten Kommentar.

Fühlst Du Dich jetzt wenigstens besser?

Autor: AxelR. (Gast)
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@icke:
mit den Homöopatische mitteln hast Du sogar Recht. Meine liebe Frau war
hier beim Artzt, der war aber krank (soll auch bei Ärtzten vorkommen)
und da war Sie beim anderen, naja egal; jedenfalls - ich war dabei und
habs selbst gesehen- gab er Ihr zwei milchige Kügelchen zum auflösen in
Wasser mit der Bemerkung, sie solle sich selbst eingestehen, dass sie im
Augenblick krank sei. Zu Hause hattse brav die Dinger genommen, und: in
drei Tagen war sie weider fit. Muss also irgentwie über die Psyche
gehen. Vielleicht ist ds mit dem Wasser auch so ähnlich?
Na gut, will ich mal nicht so abwertend daherreden, hast Recht.
Vielleicht bringts ja doch was.

Jemand nun Lust, so ein Teil auf aktuell-technischen Stand zu bringen?
Tiny15 PWM U/I Regler als StepUp, Timer sollte nebenbei abfallen ;-))

AxelR.

Autor: tex (Gast)
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@Rufus
meinst Du dass du den fundamentalen Zusammnhang zwischen Calgonit und
Lattenrost selbst auf die Reihe bekommst oder soll ich es nochmal
erläutern. ;-)
Tip: Bei dem Statement geht es NICHT um die Vorzüge spezieller
Waschmittel oder Entkalker!

Autor: icke (Gast)
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Ne, wo find ich denn einen Link zum Nord-Süd Gleichrichter....
uns was is dat?

Will aber nciht dazwischenfunken, da ja einige gerade begonnen haben,
über eine technische Neuauflage der Schaltung nachzudenken.

Autor: icke (Gast)
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Jau, gefunden, sehr starkes Teil dieser Gleichrichter....
Aber von jedweder Esotherik hab ich mich ja schon sofort Distanziert,
somit kann ich darüber schmunzeln. Wer damit besser schläft, kanns aber
immerhin gebrauchen. Irgendwie.

@Rufus: Ich glaub zahlreiche Könige ham auch regelmäßge Arsengaben
geschätzt. Zwecks lebensverlängerung. Vielleicht wollen sich gewisse
Leute einfach nur 'abhärten' und vor Vergiftung schützen. Oder hat
Arsen dieselbe unangenehme Eigenschaft wie Blei? Also ablagerungsmäßig?
Weiß ich echt nicht.

Denke ist aber jetzt auch genug off-topic geredet worden. Also wenn
einer Zeit hat für Werner die Schaltung zu bauen- verbessert oder wie
gehabt -ich les den Thread interessiert weiter.
@Werner: informier dich aber am besten auch auf unabhängigen Seiten
weiter, ob sich nicht doch herausstellt, daß so ein bearbeitetes Wasser
in irgendeiner Weise schädlich ist. Vielleicht gibts da ja Studien.

Autor: Hubert (Gast)
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Rufus T. Firefly ist ein klugscheißender Steiermarker.

Autor: Tobi (Gast)
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"Ne, wo find ich denn einen Link zum Nord-Süd Gleichrichter....
uns was is dat?"

hallo?? google???

Autor: AxelR. (Gast)
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ich habe auch schon gegoogelt, aber nur stellungnahmen und statements
gefunden aber keine schaltung, schade. Hat jemand nen Link?
AxelR.

Autor: Tobi (Gast)
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Autor: icke (Gast)
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"hallo?? google???"

Jawohl über google findet man das Ding. Ändert aber nix an der
Tatsache, daß man, will man anderen etwas mitteilen, besser eine Quelle
sprich Link mitangeben sollte und nciht von den anderen Recherchen und
Aufwand vorraussetzt.
Das Gerät an sich war aber im Nachhinein die Suche wert. Hat mich
gleich zum Atomstromfilter geführt. ;-o

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Fällt also in eine ähnliche Kategorie wie das "Himalaya-Salz"
(http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,2275027,00.html) - aber
immerhin, salzig ist's schon.

Dieser Thread gehört ins Off-Topic verschoben.

Was für ein Problem hat eigentlich Hubert?

Autor: Tobi (Gast)
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"...nciht von den anderen Recherchen und Aufwand vorraussetzt."

wie konnte ich bloss verlangen, dass jemand sich die mühe macht selber
zu suchen ;)

hier gibts jetzt atomstromfreien strom
http://www.nucleostop.onlinehome.de/

Autor: C. Lechner (Gast)
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Noch mehr OT:

Wie wär's mit Rosenquarzen mit Netzwerkanschluß (2xRJ45). Hält Viren,
Trojaner etc. vom PC fern, einfach in die Netzwerkverbindung
einschleifen. Nur 99EUR.
Für die superstarke Serverinkarnation gibt's auch noch das Model XXL
(nur 40kg schwer, BTW). Schützt einen Server und drei Clients, nur
149EUR. Senkt die Total Cost of Ownership TCO, da keine
Sicherheitsupdates mehr erforderlich sind; der Quarz hält alles Unheil
fern.

lol

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Das ist ja wundervoll - wer hätte gedacht, daß es einen
"Franz-Pöhlmann-Design-Award" gibt?

Auch schön:

  "Der Preis beträgt nur noch sensationelle 949,- Euro incl. MwSt."

Danke, Tobi, das erhellt den Tag.

Autor: Werner Jetzinger (Gast)
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Liebe Gurus der Elektronik!

Ob diese Schaltung gut oder Mist ist, kann ich nicht beurteilen, ich
kenn mich da nicht aus.
Nur eines weiß ich sicher, für ein Gerät mit 3x 9Volt Batterien und
einem Widerstand von 3,3kOhm zahle ich sicher nicht 300 Euros, das kann
sogar ich Trottel inkl. Netzteil um 10 Euros herstellen.
Ob K.S. (Kolloidales Silber) hilft oder nicht soll nicht zur Debatte
stehen, das kann jeder sehen wie er will. Ich hatte in keinster Weise
die Absicht hier jemanden zu belehren.
 Was ich wollte ist Hilfe von Profis, eine derartige Konstruktion
übersteigt einfach mein Können.
Sich über jemanden lustig zu machen der nur Hilfe wollte, finde ich
nicht angebracht. Aber offenbar bin ich hier in eine fremde Welt
eingedrungen, tut mir echt leid. Ich dachte das Internet ist eine gute
Möglichkeit Leute zu finden, die bereit sind zu helfen. Natürlich will
jeder was verdienen, nur soll das auch zur Relation stehen. In diesem
Forum wird man aber offensichtlich als Laie nur verarscht, traurig aber
wahr.
mfg
Werner Jetzinger

Autor: AxelR. (Gast)
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Wir meinen dass nicht so!!

wird doch schon fleißig nachgedacht:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-7-164916...

kriegen wir schon hin, nur das Silber hat hier keiner, das musste denn
schon selbst besorgen.

Gruß
AxelR.

Autor: pripri (Gast)
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@AxelR.
eine erkältung dauert mit medikamente 7 tage und ohne (man höre und
staune) 1 woche. ;-)
mit 2 milchige kügelchen (2 * 3 ist ja fast 7). wer interesse hat, ich
komme mit meiner wünschelrute und spüre wasseradern auf.
der exorcist (ist glaub ich falsch geschrieben, auch egal)
gute nacht.

Autor: Ratber (Gast)
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Hmmm


Werner hat schon recht mit seinem Einwand.


Ich glaube zwar auch nicht an solche Sachen aber ich respektiere es
wenn jemand anderes daran glaubt.

Aus dem Grunde finde ich es recht erschütternd das hier soviel
Intolleranz herscht.
Eigentlich sollten Leute mit Technischen Berufen oder Hobbys Offener
sein aber hier könnte man glatt meinen das sich hier vornemlich nur
Halbstarke rumtreiben die ja für Intolleranz bekannt sind.


Um so verwunderlicher ist es weil Werner hier quasi faktisch den
bezahlten Bau einer Schaltung in Bau geben will.


Wenn bei mir ein Kunde anruft der für seine okulten Messen ein
Neonbeleuchtetes kopfstehendes Kreuz haben will dann gibt es für mich
nur zwei möglichkeiten.

Entweder ich mache es oder ich lehne es "KOMMENTARLOS" ab wenn mein
Glaube mir das nicht erlaubt aber ich diskutiere nicht mit dem Kunden
über seine Religiösen Praktiken oder anderweitigen Gewohnheiten.




Stellt sich mir jetzt nur noch die Frage ob sich hier im Topic
ausschließlich Kinder rumtreiben oder einfach nur Dumme Kappesbauern
die kaum über den Tellerrand ihres Puppengeschirrs hinausschauen
können.


Na ?
In welche Sparte fallt ihr denn ?

Ich habe schonmal einige kleine Nebenwetten auf diverse mögliche
Antworten abgeschlossen '-)

Autor: ---- (Gast)
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Ratber, es geht nicht um Weltanschauung die kritisiert wird, (hier wird
erfahrungsgemäß jedem seine eigene Anschauung zugestanden), sondern um
esotherische "Dinge", die von irgendjemandem benutzt werden, um damit
Geld zu verdienen. Und genau auf diesen Punkt springen die meisten
Kritiker hier an. Daß Werner hier eigentlich nur die techn. Schaltung
diskutieren bzw. in Auftrag geben wollte, wurde von vielen
Esotherik-Kritikern nicht wahrgenommen (oder erst spät erkannt) - diese
Kritiker springen leider schon auf geringe Reize aus dem Esotherikumfeld
an... :-)

> Aus dem Grunde finde ich es recht erschütternd das hier soviel
Intolleranz herscht.

Hier dachte ich zuerst an einen Tippfehler, aber je länger ich über
'Intolleranz' nachdenke, umso mehr "Tiefe" erkenne ich darin... :-)
(nur halbernst gemeint).

> In welche Sparte fallt ihr denn ?
In die Sparte derer, die sich durch solche Kleinigkeiten nicht aus der
Ruhe bringen lassen.

----, (QuadDash).

Autor: Bartli (Gast)
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>Hier dachte ich zuerst an einen Tippfehler, aber je länger ich über
>'Intolleranz' nachdenke, umso mehr "Tiefe" erkenne ich darin...
:-)
>(nur halbernst gemeint).

Bist du auch ganz sicher dass man Esoterik mit "th" schreibt ?

Autor: ---- (Gast)
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Google meint :-)
ungefähr 80.000 für esotherik.
ungefähr 4.440.000 für esoterik.
ungefähr 513 für esoterick
ungefähr 8 für esotherick

Hm, wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt... Ich habe kurz über die
Schreibweise nachgedacht und kam dann zu meiner leider falschen
Schreibweise.

----, (QuadDash).

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Hallo - also der 'dringende' Anfrager hat sich bei mir noch nicht
gemeldet.

Ob dieses 'kolloidale' Silber überhaupt wirkt, ist natürlich
fragwürdig.
Auch liegt es eher als Silberion / Oxid in Lösung vor.
Genau wie Kupferionen wirken aber Silberionen keimtötend - vielleicht
gibts aber billigere Heilmethoden.

Problematisch bei allen Elektrolysen sind aber die Bedingungen dabei.
Wird mit Gleichstrom gearbeitet, bekomme ich gerade in Lösungen mit
geringer Leitfähigkeit und sehr hoher Abscheidespannung nur Murks.
Zumindest für die Erzeugung dieser Lösung muss man also statt
Gleichspannung eine sich permanent umpolende Wechselspannung mit
Rechteckform haben (sonst hat man ja wechselnde Stromstärken/
Elektrolysebedingungen) in der Lösung.

Daneben dürften aber auch die Elektrodengröße (=Gesamtstrom) und eben
die Stromdichten das Elektrolyseergebnis beeinflussen.

Was ich bisher so über die Geräte gelesen haben zeigt nur eine
oberfläche Berücksichtigung der ganzen Probleme. Der gennante Bastler
mit seinem 'Protyp' hat zumindest mal sein Elektrolyseprodukt auf
kolloidale Strukturen untersucht (Tyndal-Effekt = Durchleuchtung mit
Licht).
Die Idee mit den 3 Batterien oder ähnliche Lösung ergeben sowas nicht -
da verfärbt sich die Lösung nur durch simplen Elektrolyseschleim.

Die reproduzierbare Herstellung einer kolloidalen Lösung wäre also eine
technisch interessante Aufgabe.
Der 'Prototyp2' berücksicht zumindest einige wichtige Aspekte, ist
aber technisch auch nicht vollständig da Stromstärke und Spannung nicht
überprüft werden.
Drahtoberfläche, Abstand der Drähte und vielleicht mit zwei
Zusatzdrähten noch die Messung des Spannungsabfalles zwischen
stromführenden Drähten und Wasser (Prinzip wie bei der
Widerstandmessung unter Berücksichtigung der Zuleitungsverluste bei
höheren Strömen) würden die Sache präziser machen.
Man erhielte so Parameter, die sich dann in reproduzierbare Kenngrößen
umsetzen liesen (z.B. Stromdichte je mm2 und Entfernung von der
Elektrode, Spannungsabfall je Elektrode, Spannungsabfall in der Lösung)
- und vieles mehr.

Aber, die Wirksamkeit der Lösung ist damit natürlich offen.


Bem: Tippe mal der Anfrager hat sich bei ebay für Euro 60-100 (so
ähmlichen liegen da die Konstruktionen) irgendeinen Apparat gekauft. Da
gibts sogar welche  mit Microkontroller und LSD-Display - der Rest der
Hardware dürfte aber sehr simpel gestrickt sein (Prinzip der 3
Batterien).

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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"Da gibts sogar welche  mit Microkontroller und LSD-Display"

Fällt das nicht unter das Betäubungsmittelgesetz? Seit wann darf man
sowas über eBay versteigern?

(Eine "ich möchte meinen Beitrag nochmal bearbeiten"-Funktion fehlt
hier wirklich).

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Gibs neu seit der CeBIT 2005.
So auf organischer Basis ...

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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LSD?!

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Was ist eigentlich eine "kolloidalen Lösung" genau???

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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http://www.philippzilles.de/chemie/versuche/silber...


Zitat dort:
Kolloidale Lösungen stellen eine Verbindung zwischen echten Lösungen
und Suspensionen dar. In diesen kolloiddispersen Systemen befinden sich
kleinere Anhäufungen von Molekülen oder Atomen, welche jedoch weder mit
dem bloßen Auge, noch mit dem Mikroskop erkennbar sind. Die Lösung
erscheint völlig klar, wenn auch oft gefärbt, da die Teilchen nur einen
Durchmesser von 1 - 100 nm haben.

Im Link auch noch Infos zu kolloidalen Silberlösungen, allerdings
chemisch generiert.

Autor: HDT (Gast)
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Hallo Forum!
Ich wurde aufmersam gemacht, daß hier (auch) über ein Projekt meiner
Webseite gesprochen wurde. Freut mich!

Also, so richtig toll habt ihr dem Fragesteller eigentlich nicht
geholfen. Er hat doch gefragt, ob ihm jemand (gegen Bezahlung) was
nachbauen kann, nach einer Vorlage. Und bei genauerem Hinsehen, konnte
man sehen, daß Schaltplan, Platinenlayout usw. greifbar sind. Aber,
statt ihm auch nur annähernd eine Hilfe zu geben, wurde (mit einigen
Ausnahmen) sofort versucht, 1. im Thema etwas zu finden, was nichts mit
Technik zu tun hat und 2. das ganze Thema ins Lächerliche zu ziehen.

Habe selten soviel konzentrierte, bornierte Fachidiotie auf einem
Haufen gesehen. Wer nichts zu einem Thema weiß, muß doch auch nichts
zum Thema schreiben. Man begegnet immer wieder diesen Klugscheißern
(Anwesende müssen sich nicht angesprochen fühlen), die sofort wie aus
der Pistole geschossen, auf alles eine Antwort haben. Und wenn nicht,
fühlen sie sich äußerst unwohl, weil das auf etwas schließen ließe, das
sich hinter ihrem geistigen Horizont befindet. "Undenkbar und völlig
unakzeptabel!" Hieße das doch, an der eigenen Genialität zu zweifeln.
"Intollerranz" mit zwei "l", im wahrsten Sinne...

Also, lassen wir es mit der Schelte gut sein. Tatsache ist, daß es das
Thema "Kolloidales Silber" weltweit und seit Jahrzehnten gibt. Nicht
sehr verbreitet, aber dort, wo man es kennt, doch so weit, daß es auch
kommerziell genutzt wird. Auch in Wasserwerken zur Entkeimung von
Trinkwasser. (in Europa eine gängige Technik, und jetzt nicht zu
verwechseln mit dem bekannten Hinzufügen von Silbertabletten, wie beim
Trekking oder Camping) Ist doch nicht schlimm, wenn ihr hier absolut
keine Ahnung davon habt. Es gibt Dschungelvölker, die halten das
Radfahren für unmöglich. Das nur nebenbei.

Weshalb ich mich melde: Es wurde gesagt, daß man die Schaltung
einfacher und besser machen könne. Daran bin ich natürlich
interessiert. Wie kann man denn mit einem Mikrocontroller aus 9V eine
Rechteckwechselspannung von 40V generieren?

Dann wurde sich speziell zum "Löten von Wannensteckern" geäußert.
Habe ich da irgendeinen Nonsens geschrieben? Das müßte dann berichtigt
werden. Also, was war oder ist falsch daran?

Bin für alle Ratschläge dankbar.

H.D.T.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Das Thema "Die Mondlandung fand in Area51 statt" gibt es auch schon
seit Jahrzehnten ;-)

> Auch in Wasserwerken zur Entkeimung von Trinkwasser
Kannst du das belegen?

Matthias

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
Datum:

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Die Frage:
'' Wie kann man denn mit einem Mikrocontroller aus 9V eine
Rechteckwechselspannung von 40V generieren? ''

Für die Abscheidung in reinem Wasser, noch ohne Salzfracht, sind solch
hohe Spannungen durchaus vielleicht nötig.
Sobald aber Silber in Lösung geht erhält man eine kräftige Erhöhung der
Leitfähigkeit.

Auch sind die Abscheidevorgänge, also Bildung von diesem kolloidalen
Silber, Vorgänge, die eigentlich nur 1-2 V benötigen können. Es gibt
noch das Phänomen 'Überspannung', aus der grtoßtechnischen
Elektrolyse bekannt, abr so ab 3 bis 5 V aufwärts wird alles äußerst
unerklärlich.

Herr Jetzinger kam auch (wenn man seine Daten - Spannung ,
Vorwiderstand, Stromstärke) mal ausrechnet auf diese normalen kleinen
Werte.
Vielleicht benötigt man am Beginn eine deutliche Überspannung, aber
sicherlich eher 5-10 V, als 40 V. Im weiteren Verlauf dann wenige
Volt.

Ich halte mich aktuell zurück - Herr Jetzinger hat mir für die nächsten
Tage mal Meßwerte versprochen.

Bem: 'Kolloidales Silber gibt es für Großverbraucher, wie einige
Gärtnereien, auch käuflich im Fläschlein. Dürfte aber nur begrenzt
haltbar sein.
Silber oder Kupfer töten Mikroorganismen. Auch Eisen/Stahl - so sind
automatisch Türklinken daraus desinfiziert.
Aber alles weitere ist eben einen Mischung aus Tatsachen und Wünschen.

Autor: HDT (Gast)
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Hi!

Was würde denn als Beleg gelten?

"Die Mondlandung fand in Area51 statt"

Sollte das richtungsweisend für das Beweis-Niveau sein, kann man gar
nichts belegen.

Gruß
H.D.T.

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

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Hi

ich hätte, aus reiner Neugier, nur gerne einen Beleg (z.B. Anbieter
solcher Systeme) für Wasserwerke die mit kolloidalem Silber zur
Desinfektion arbeiten. Das war schließlich deine Behauptung.

Ich kann mir nämlich nicht vorstellen das es, selbst wenn
chemisch/physikalisch möglich, sinnvoll ist einen Stoff zur
Desinfektion einzusetzen der, im Gegensatz zu seinen Alternativen
(Chlor, UV-C), teuer ist.

Du schriebst auch:
>Tatsache ist, daß es das Thema "Kolloidales Silber" weltweit und
>seit Jahrzehnten gibt.

Darauf habe ich entgegnet das es das Thema "Die Mondlandung fand in
Area51 statt" auch seit Jahrzehnten gibt.

Die Existenz eines Themas belegt keineswegs die Richtigkeit der damit
verbundenen These.

Matthias

Autor: HDT (Gast)
Datum:

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Hi,
du führst das Thema in eine gänzlich andere Richtung. Ich hab zuerst
was gefragt. Hast du Vorschläge zur Verbesserung der Technik? Hier
wurde gesagt, man könne mit einem Mikrocontroller alles einfacher und
besser machen. Daran bin ich interessiert.

H.D.T.



Wegen Wasserentkeimung kannst du mich privat per E-Mail anschreiben,
aber nicht den Tread dorthin lenken. Weil dann nämlich andere auch
denken, es ginge darum. "Es geht nicht um die Richtigkeit des
Prinzips." Es geht um die Technik des Prinzips.

Autor: Christian Rötzer (Gast)
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Apropos Technik,

Wie sehr hängt der Elektrolyse-Prozess eigentlich von der Frequenz ab?

Unter Achtung der geforderten(?) Rechteckspannung würde ich einen Trafo
nehmen, der mir 100V-Sinus liefert. Am Ausgang ein Widerstand zur
Strombegrenzung (warum nicht 10 kOhm?), sowie Z-Dioden von sagen wir
mal 40 Volt antiseriell geschaltet. Hier greife ich auch schon die
Ausgangsspannung ab. Jetzt noch eine Eieruhr auf 60 Minuten aufgezogen:
Feddisch!

Grüße und gute Nacht

Christian

Autor: HDT (Gast)
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Hallo!

Hab keine Ahnung, wie weit die Frequenz eine Rolle spielt. In diesem
hier besprochenen Zusammenhang stößt man ganz schnell in Gebiete vor,
die von Scharlatanerie geradezu infiziert sind. Da gibt es auch ein
Gerät (ich will den Namen hier absichtlich nicht nennen), wo Frequenzen
genannt werden. Da halte ich es mit Sokrates: "Ich weiß, daß ich nichts
weiß."

"Kolloidales Silber" ist ein Begriff der Physik. Und da ist
allgemeinwissenschaftlich wenig verbreitet, über die Herstellung. Ich
habe selbst nur ganz wenige Experimente gemacht, ganz einfach, weil es
von Anfang an funktionierte. "Funktionieren" heißt: Ich durchleuchte
das Produkt mit einer LED-Lampe und sehe den typischen Lichtkegel, der
nur im Kolloid zu sehen ist. Ich hab einfach die Methode der
Gerätehersteller übernommen, die mir seriös schienen. Das sind eben
rund 40 Volt Rechteckspannung. Mit 40 V Gleichspannung hab ich hingegen
statt klarem Silberwasser eine trübe Trübe mit grau-schwarzen Flocken
gehabt. Man kann mit einem Meßgerät sehen, daß sich der Gleichstrom
innerhalb einiger Minuten langsam erhöht und nach einer halben Stunde
das Zehn- oder Zwanzigfache beträgt. Das sind "Ionenstraßen", die
sich in der Lösung bilden. Das soll nicht sein und deshalb
"Rechteckspannung".

Die Idee mit Trafo und Zenerdioden ist ja naheliegend, aber eine
saubere Rechteckspannung wäre das nicht, eher Sägezahn mit
abgeschnittenen Spitzen.
Ob das ginge weiß ich nicht, vermutlich ja. Aber mein Bastelvorschlag
soll "mit Batterie" laufen. Für mich ist ein Trafo kein Problem, aber
für viele Bastler, die unerfahren sind, sehr wohl. Viele haben Angst,
wenn es um Netzspannung geht. Also: Möglichst "Kein Trafo!" in meiner
Bastelanleitung.

Gruß
H.D.T.

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

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Hi

das ist Teile einer Diskussion das das Thema abgleitet. Wir sind ja
hier auch im Bereich Offtopic. Aber wie mir scheint scheust du die
öffentliche Diskussion um das Thema und kannst eine von dir
aufgestellte Behauptung nicht belegen. Für mich ist deshalb hier EOD
wenn keine neuen Infos kommen.

Matthias

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
Datum:

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Hallo  H.D.T.,

das mit der Wechselspannung statt Gleichspannung erscheint logisch.
Wahrscheinlich könnte man aber mit gutem rühren aber auch auf die
Wechselspannung verzichen.

Was mich jetzt stört, sind immer nur relativen Angaben.
Weder die Elektrodenoberfläche, noch absolute  mA - Werte erscheinen.
Nach meinen Infos sinkt auch der Spannungsbedarf drastsich ab, wenn man
großflächige Elektroden verwendet, z.B. kleine Silberbarren.
Dabei wird ein ähnlicher Stromfluss von 6-10 mA verwendet, was aber
rechnerisch wesentlich geringere mA/Elektrodenfläche ergibt.

Ich halte allenfalls höhere Spannung (Keimbildung ?)  in der ersten
Phase und bei nahezu ionenfreier Lösung - also nur destilliertes Wasser
- für nötig.
Kurz darauf aber Spannungen unter 10 V und eben Ströme um 5-10 mA..

Machbar per uC ist dies alles - wenn es denn die optimalen Bedingungen
sind.
Zunächst mal kurzfristig per Spannungsvervielfacher so 15-30V bei ca.
2-5 mA.
Könnte durchaus auch Gleichspannung sein. Dann Wechselspannung per OP =
erzeugt durch einfaches Umpolen der beiden Elektroden würde netto ca.
5-6 V (Batterie 8-9V eff.) ergeben.

Die dazu nötige Schaltung unterscheidet sich aber deutlich vom Prototyp
II und den im Internet  umlaufenden Gerätebezeichnungen.
Nur obige Bedingungen sind wesentlich näher an bekannten
Elektrolysebedingungen als die sonst beschriebenen.

Man kann übrigens per Stromstärke auch den Silberanteil errechnen, der
in die Lösung hineinwandert (s. unten).
Ergibt bei 15min = 900 s und 6 mA = 5,4 C oder bei Silberionen (108
g/mol) = 6 mg.
Oder (ca. 1/3l Flüssigkeit) = 20 mg/l. Etwas viel für reine kolloidale
Lösungen, da schwimmt viel Silber als Salzfracht noch in Lösung.

In Summe ist alles recht mysteriös, da irgendwie die Daten sich nicht
vernünftig fassen lassen und logisch zusammenpassen.

http://www.roro-seiten.de/physik/lk12/elementarlad...

Autor: AxelR. (Gast)
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.-.
Weshalb ich mich melde: Es wurde gesagt, daß man die Schaltung
einfacher und besser machen könne. Daran bin ich natürlich
interessiert. Wie kann man denn mit einem Mikrocontroller aus 9V eine
Rechteckwechselspannung von 40V generieren?
.-.

Wo liegt das Problem?
Eigentlich nur in den Silberelektroden. Kauf ich lieber Verlobungsringe
:-)) Ich wage zu behaupten (ohne es genau zu wissen), dass die
Behauptung, nur reinstes Silber eigne sich für die "Anwendung",
potententiell interssierte Bastler von dem Projekt abzuhalten, um den
Markt nicht zu überschwemmen.

Lieber Herr Teuteberg, stellen Sie ein Pflichtenheft mit genauen
Anforderungen, ich erstelle im Gegenzug eine Agenda. Wenn meine
Vorstellungen über die Preisgestaltung sich mit ihren deckt, steht
einer Entwicklung nichts im Weg.

AxelR.

Autor: HDT (Gast)
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Hallo Matthias,

es ist so, daß du unterschwellig erkennen läßt, daß du nicht die
Technik besprechen möchtest. Möglicherweise willst du in Richtung
Mystik, Alchemie, Esoterik etc.. Ich aber nicht.

Für was forderst du einen Beweis?

Ich habe geschrieben:
""Auch in Wasserwerken zur Entkeimung von
Trinkwasser. (in Europa eine gängige Technik, und jetzt nicht zu
verwechseln mit dem bekannten Hinzufügen von Silbertabletten...""

Das ist allgemeiner Stand der Technik und warum sollte ich dir, wie du
vorschlägst, einen Anbieter von Systemen für Wasserwerke nennen? Da
müßte ich richtig recherchieren, vielleicht tagelang. Dann hätten wir
eine Adresse, mehr nicht. Glaubst du etwa, auf Anlagen spezialisierte
Firmen haben Internetpräsentationen über die Geheimnisse und Details
ihrer Projekte, für die sich eigentlich keiner interessiert, außer der
Konkurrenz?

Es geht doch darum, ob Silber in der Wasseraufbereitung und Entkeimung
verwandt wird, wie nicht ich es behaupte, sondern wie es allgemeiner
Wissensstand ist. (für die, die es interessiert) Und da müßte dir
eigentlich ein populärwissenschaftlicher, allgemeiner Beleg genügen.
Der Brockhaus z.B.. Suchwort: Katadynverfahren

............

Du hast das hier genannt:
""Das Thema "Die Mondlandung fand in Area51 statt" gibt es auch
schon
seit Jahrzehnten ;-)""
und stellst das somit auf eine Stufe mit meiner Aussage über den
Einsatz von Silber bzw. Silberelektroden in Wasserwerken.

Geh auf Google.de und gib "Katadynverfahren" ein oder guck im großen
Brockhaus nach.

Wenn dir das wirklich nicht genügt, dann mail mich an. Ich hatte vor
Monaten E-Mailkontakt zu einem Angestellten eines Wasserwerkes. Das hab
ich aber nicht parat, müßte ich erst suchen. Dort arbeiten Sie mit
Silberelektroden zur Entkeimung. Aber das könntest du als Beweis ebenso
verwerfen.

Im übrigen stellt sich doch die Frage, was hier bewiesen werden soll.
Ich will überhaupt nichts beweisen, nicht mal, daß kolloidales Silber
eine entkeimende oder sonstige Wirkung hat. Das ist Stand der Technik
bzw. wird von Wissenschaftlern behauptet. Ich schließe mich dem nur an.
Mir geht es um die Technik und den Selbstbau von Geräten, die seit
Jahren zu horrenden Preisen zu kaufen sind. Bei mir gibt es aber nur
die Idee und die Anleitung, und man kann bei mir nichts kaufen.

Bist du jetzt damit zufrieden?

Gruß
H.D.T.

Ich bin nach wie vor an technischen Verbesserungen meiner Sache
interessiert. Da wurde noch das Thema "Löten von Wannensteckern"
etwas belächelt, da weiß ich immer noch nicht, was gemeint war. Wäre
schon nett, wenn man mir Hinweise gäbe, wo ich technisch falsch liege.
Ich möchte keinen Nonsens auf meiner Webseite haben.

Autor: HDT (Gast)
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Hallo Ralf!

Vorweg: Es stimmt, Umrühren hat den gleichen Effekt wie die
Rechteckwechselspannung. Der sonst bei Gleichspannung am langsamen
Stromanstieg zu beobachtende Effekt der Bildung von "Ionenstraßen"
oder "Ionenstrecken" bleibt aus, wenn man gelegentlich rührt. Nur ist
das nicht praktikabel. Dann könnte man auch per Hand den Strom dauern
umschalten.

Zu den technischen Daten:
Es ist richtig, daß man eigentlich nirgendwo detaillierte Angaben
findet. Aber das erklärt sich wohl daraus, daß kein allgemeines
Interesse an der Verbreitung der Daten besteht. (Höchstens am Verkauf
von Geräten zu überhöhten Preisen.) Und wissenschaftlich ist das auch
nicht so der Renner, zumal man bei so einem Thema schnell seinen guten
Ruf verlieren kann. (es sei denn, er ist schon ruiniert)

Ich beschäftige mich erst seit einigen Monaten damit und fand einen
gewissen Standard vor, hinsichtlich Elektrodendurchmesser, Länge,
Abstand, Stromstärke und Spannung. Das habe ich übernommen und dabei
bleibe ich sicherheitshalber. (Warum soll ich das Rad neu erfinden?)
Außerdem funktioniert es auf Anhieb, während ich von anderen manchmal
höre, daß sie nur trübe Brühen fabrizieren können.

Die Spannung von 40 Volt ist nötig, sonst kriegt man bei destilliertem
Wasser keinen anständigen Strom zustande. (und das nur, wenn das Wasser
erhitzt wird, damit die Luftblasen rausgehen)

Niedrige Spannungen dürften bei kleineren Elektrodenabständen möglich
sein. Aber die Wirkungen sind nicht ohne weiteres abschätzbar. Ich
bleibe vorerst bei dem übernommenen Standard.

Viele Grüße
H.D.T.

Autor: HDT (Gast)
Datum:

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Hallo Axel R.!

Die Notwendigkeit, nur reinstes Silber zu verwenden, ergibt sich aus
der Frage, was Legierungen in einer Elektrolyse alles hervorbringen
könnten.

Da halte ich mich an Experten, unter anderem an das Buch von Dr. Josef
Pies, Biologe, Naturwissenschaftler und Fachautor, der Jahre in der
Pharmaindustrie gearbeitet hat. Er warnt vor Silberlegierungen für
diese Anwendung.

Das Projekt - wie ich es gebastelt habe - soll ja eigentlich nicht
vermarktet werden, jedenfalls nicht von mir. Ich hab mich hier nur
eingeklinkt, nachdem der Treaderöffner jemand suchte, der das Gerät für
ihn nachbaut. Damit ist er hier aber offenbar gescheitert. Im übrigen
gibt es solche Geräte von verschiedenen Herstellern zu kaufen, nur halt
entweder zu teuer oder es ist nur "ein dubioses Kästchen" ohne
Funktion.

Viele Grüße
H.D.T.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

ich will eben nicht in die esotherische Richtung. Mich hat der
technisch/physikalische/chemische Hintergrund diese kolloidalen Silbers
interessiert. Nichts weiter. Mit der Aussage zur Mondlandung wollte ich
nur zeigen das die Existentz eines Themas eben nichts mit der
Richtigkeit zu tun hat. Ich wollte nicht an der grundsätzlichen Methode
zweifeln. Wenn das falsch rübergekommen ist -> Entschuldige bitte.

Mit dem von dir gennanten Begriff "Katadynverfahren" hab ich jetzt
was gefunden was die Existenz solcher Filter belegt. Mich hat einfach
der Begriff "Wasserwerk" zweifeln lassen da ich mir den
großtechnischen Einsatz (ein Wasserwerk ist für micht etwas größer
als die Produkte von www.katadyn.com) nicht vorstellen konnte. Und
offentsichtlich lag ich da garnicht so falsch. Diese Filter scheinen
hauptsächlich in Spezialanwendungen eingesetzt zu werden wo der Einsatz
von Chlor oder UV-C zur Wasseraufbereitung schwierig bis unmöglich ist.

Matthias

Autor: HDT (Gast)
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Hi,

schön, daß wir das geklärt haben. Ich glaube, das Katadynverfahren
hatte mal eine Zeit, wo es mehr verbreitet war. Es stammt ja aus dem
Jahre 1930 und inzwischen gibt es viele neu Verfahren.
http://www.der-brunnen.de/wasser/desinfektion/desi...
Und Wasserwerke haben auch unterschiedliche Verfahren, je nachdem, wie
der technische Stand und Trend zur Bauzeit war. Der Informant, von dem
ich schrieb, arbeitete in einem richtigen Wasserwerk einer Großstadt.
Aber wie gesagt, da gibt es keinen einheitlichen Standard.

Gruß
H.D.T.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Frage:
'Wie kann man denn mit einem Mikrocontroller aus 9V eine
Rechteckwechselspannung von 40V generieren? '

nun, ein Mikrocontroller kann allenfalls den Takt für eine
Spannungsvervielfacherschaltung liefern (RC oder Trafo).
Und wenn man an die 40-50 V eben an zwei MOS-Verstärker anlegen (um 180
Phase versetzt) dann dann z.B. eine per PWM erzeugte Spannung 0-5V
geeignet anlegen.
Der Mikrocontroller kann anliegende Spannung und den fließen Strom
berechnen und entsprechen einregeln.
Natürlich kann der Mikrokontroller das ganze Timing erledigen und auch
ein Benutzermenü nach Methoden bieten.

Knackpunkt bleiben aber die diffusen elektrischen Angaben.
So sind einige mA bei 40 V eben schnell 100-500 mW, da ist eine 9V
Batterie schnell leer.
Und die 40 V sind eben nur nötig, wiel man unbedingt ohne Leitfähigkeit
arbeiten will. Kommerzielles kolloidales Silber wird z.B. mit Citrat
(Salze der Citronensäure) stabilisiert, da kann man sich den ganzen
Hochvoltkram ersparen und hat ein völlig anderes, simples Design.
Auch halte ich diese Hochvoltelektrolyse für angewandte Chaostheorie,
da kleinste Änderungen der Leitfähigkeit ganz andere Bedingungen an den
Elektroden ergibt.
Die eigentliche Bildungsreaktion von Silberionen und wohl auch
kolloidalem Silber benötigt nur wenige Volt - dürfte so ca. 1,5 V sein.
Der Rest an Spannung und entsprechend Batterieleistung wird für
irgendetwas anderes verheizt. Näheres hätte hier im Form schon Faraday
sagen können, der eben leider Jahrhunderte zu früh verstarb. Oder eine
Chemielehrer eures Vertrauens.

Fazit:
Da ist vieles ungelöst am ganzen Grundprinzip.
Und diffuse elektrische Ansprüche sind nach frühen Erfahrungen damit eh
ein rotes Tuch. Wenn man da anfängt zu entwickeln hat man schnell
Gleichungen mit zwei Unbekannten vor sich. Und mißgelaunte Kunden, weil
man nicht richtig weiter kommt beim Design.

Autor: HDT (Gast)
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Dachte mir schon, daß der Mikrocontroller nicht als DC/DC-Wandler
arbeiten kann. :-) Der DC/DC-Wandler ist ja das Herzstück (und der
Rechteckschalter). Die verwandte Pumpschaltung bzw. die ICs haben ihren
eigenen Oszillator, arbeiten mit über 90 Prozent Wirkungsgrad und sind
überall für 1 Euro zu kriegen. Das übrige, Timer, Spannungsüberwachung
und Stromregelung ist für das Prinzip eigentlich entbehrlich. Wer es
professionnell aufbaut, wird sowas integrieren, aber richtig sinnvoll
wäre eigentlich nur der Timer.

Batterieleistung ist mit etwa 30 - 35 mA Stromaufnahme kein großes
Problem, wenn man mal an die neuen 9 Volt 250 mAh NiMH-Akkus denkt.

Die ganze Sache auf eine andere Spannung umzustellen, ist heikel. Das
würde möglicherweise bedeuten, bei Null anzufangen. Ein Problem, weil
es kein einfaches Meßverfahren für das Ergebnis gibt. Hab auch schon
bei meinen wenigen Experimenten bemerkt, daß sich sehr kuriose Sachen
bei der Elektrolyse ereignen. "Polungen" der Lösung und dann
Spannungsumkehr. Ich bleibe bei den gefundenen Werten, die sind
zumindest von anderen schon als optimal erkannt worden. Warum es so
ist, weiß von denen wohl auch keiner so genau.

Danke auch für den Link zur Berechnung der Silberabscheidung. Da wird
mir wohl nichts anderes übrig bleiben, ich muß mich damit mal
beschäftigen. Ob man das so aus der Theorie in die Praxis übertragen
kann? Dann wäre es ja einfach. Ich denke, eine Analysenwaage (von ebay)
wird Aufschluß geben. Elektroden vorher/nachher wiegen.

Gruß
H.D.T.

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Alles klar. Spannungsvervielfacher aus Kondensatoren die bei 500mW
Abgabeleistung über 90% Wirkungsgrad erreichen.

Und:

   "Ein Problem, weil es kein einfaches Meßverfahren für
    das Ergebnis gibt."

Eben. Und darum, wie schon andere geschrieben haben: Hokus-Pokus.

Wenn Du das Ergebnis nicht messen kannst, woher willst Du wissen das
ausgerechnet Dein Verfahren und Deine Parameter funktionieren? Woher
willst Du überhaupt wissen, dass Du nur annähernd mit dem Ergebnis Dich
in Richtung Zielgebiet bewegst?

Die "Messmethode" mit der Led, weiter oben kurz erwähnt, ist ja wohl
ein Witz. Da könnte man genau so gut Karten legen lassen.

Autor: HDT (Gast)
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Hallo Michael!

500 mW? Hatte ich das irgendwo geschrieben? Aber egal! In Sachen
Pumpschaltungen müssen auch ältere Leute langsam umdenken. Die Zeiten
von nur 50 Prozent Wirkungsgrad sind echt vorbei, falls du noch in
dieser Richtung orientiert sein solltest. (Du könntest auch ins
Datenblatt des ICL7662 schauen, was die für einen Wirkungsgrad haben.)

Den Rest verstehe ich nicht. Die Silberabscheidung durch Elektrolyse
ist doch kein Hokus-Pokus, sondern gehört zum Alltag der Physik.
"Kolloidales Silber" ist ein Fachbegriff.
Zur Anwendung und Wirkung sage ich persönlich ja gar nichts, oder nur
soviel wie nötig. Ich vertrete also keine Meinung, setze mich aber im
Interesse der Wahrheit gegen allgemeine Dummheit und Schwätzerei zur
Wehr. Das wirst du vielleich einsehen.

Was meinst du mit "Dein Verfahren"? Ich habe keine Verfahren. Mein
Bastelvorschlag insgesamt ist der Nach- oder Selbstbau bekannter
Verfahren. Diese Geräte kann man bei kommerziellen Herstellern kaufen.
Ich bin weder der Urheber noch der Erfinder. Nichts daran ist neu.

Daß es kein (einfaches) Meßgerät gibt, mit dem man die Konzentration
des gelösten Silbers messen kann, bedauere ich ja auch. Aber es ist
nicht zu ändern. Ob ich die angestrebten Werte erreiche, weiß ich
nicht. Ich behaupte das ja auch nicht. Daß es sich um Kolloidales
Silber im Sinne der Physik handelt, kann man mit der LED-Lampe oder mit
einem Laser feststellen, mehr nicht. Niemand hat das als "Messmethode"
bezeichnet. Es ist eine Sichtkontrolle.

Wenn du brauchbare Vorschläge hast, dann bin ich interessiert. Du
müßtest allerdings zusehen, daß du die Kurve noch kriegst. An reiner
Besserwisserei bin ich nicht interessiert. Argumente sollten schon
irgendwie durchdacht sein. Dann kann man auch Fehler diskutieren. Aber
rein emotionale Attacken kann ich weder technisch noch sonstwie
verwerten.

Gruß
H.D.T.

Autor: Wolfgang (Gast)
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<Den Rest verstehe ich nicht. Die Silberabscheidung durch Elektrolyse
ist doch kein Hokus-Pokus, sondern gehört zum Alltag der Physik.
"Kolloidales Silber" ist ein Fachbegriff.>
Hier irrt der Autor:
“Kolloidales Silber" ist bestimmt kein Fachbegriff. Wahrscheinlich
willst Du sagen, dass es sich um ein Sol (kolloide Lösung) handelt,
welches Silberteilchen von kolloider Größe enthält.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach der hier erwähnten Methode
überhaupt etwas in der gewünschten Richtung abläuft.
Entweder scheidet man aus einer Elektrolytlösung an der Katode Silber
ab oder bei der Verwendung von zwei Silberelektroden geht Silber an der
Anode in Lösung, d.h. die Anode löst sich auf, und an der Katode wird es
wieder abgeschieden. (analog: großtechnische Reinigung von Kupfer bzw.
Herstellung von Elektrolytkupfer).
<In Sachen Pumpschaltungen müssen auch ältere Leute langsam umdenken.
Die Zeiten von nur 50 Prozent Wirkungsgrad sind echt vorbei, falls du
noch in
dieser Richtung orientiert sein solltest.>
Und wozu sollen 40V notwendig sein, wenn für den elektrolytischen
Prozess, abgesehen von einer Diffusionsüberspannung, theoretisch keine
Spannung  notwendig ist? Hier würden über 95% verpulvert. Da reicht
sogar die deine Batteriespannung. Man muss allerdings den richtigen
Elektrolyten nehmen, und den Abstand zwischen den Elektroden klein
halten, um mit einer geringen Spannung auszukommen.
Wenn jemand sein Projekt so verteidigt wie H.D.T., dann sollte er auch
die naturwissenschaftlichen Kenntnisse dazu mitbringen. Aber vielleicht
täuscht der Eindruck.
<setze mich aber im Interesse der Wahrheit gegen allgemeine Dummheit
und Schwätzerei zur Wehr. Das wirst du vielleich einsehen.>
Na, na !!
Hinweis:
Grundlagen der Elektrochemie (elektrolytische Vorgänge, Leitfähigkeit)
oder kolloide Systeme werden in einem Lehrbuch der Physikalischen
Chemie behandelt.
Ich denke, das Ganze ist hier mit größter Wahrscheinlichkeit, um mit
den Worten von H.D.T. zu sprechen, doch nur Hokus-Pokus.
Noch ein Hinweis:
Man kann kolloide Lösungen von Silber mittels eines elektrischen
Lichtbogens unter Wasser erzeugen, wobei zur Stabilisierung geringe
Mengen von Alkalimetallhydroxyden zugesetzt werden müssen.
Eine weitere Methode ist die chemische Reduktion von Silbersalzen zu
Silber (auch hier müssen Stabilisatoren zugesetzt werden).

Fazit: um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen à nichts für
ernsthafte   Bastler - schade um die Zeit und (oder) Geld

MfG
Wolfgang

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Wolfgang!
Freut mich immer, wenn es weitergeht. Aber dein Beitrag ist rein
emotional gefärbtes Unwissen.

Ich selbt behaupte doch gar nichts. Ich wiederhole nur ein bißchen
Fachkunde aus dem Buch "Immun mit kolloidalem Silber" von Dr. Josef
Pies. Dr. Josef Pies ist international anerkannter Fachautor, nennt
sich nicht nur "Naturwissenschaftler", sondern ist als solcher
anerkannt, ist studierter Biologe, hat nicht etwa über Schmetterlinge
promoviert, sondern seinen Doktor mit einer Arbeit über Zellbiologie
gemacht. Er arbeitete Jahre in der Forschung der Pharmaindustrie und
ist Fachautor mehrerer Bücher und Drehbücher. Ich plappere nur nach,
was er in seinem oben genannten Buch schreibt. Wenn du sagst, was ich
hier schreibe ist falsch, dann sage ich zunächst: Du bist ein Schwätzer
und weißt nicht was du redest. Das halte ich solange aufrecht, bis du
Dr. Pies nachgewiesen hast, daß er Unrecht hat und falsche Dinge in
einem Sachbuch veröffentlicht.

Das war der eine Punkt.

Der nächste Punkt ist der, daß ich erst vor einem halben Jahr auf das
Thema stieß und nur nachbaue oder mit neuen Ideen nachbaue, was seit
Jahren von Herstellern dieser Geräte auf dem Markt zu kaufen ist.
Kaufen kann man bei mir persönlich nichts, ich stelle nur meine Ideen
und meine praktischen Bastlerfähigkeiten (kostenlos) auf meiner
Webseite zur Verfügung. Es ist für mich als Elektronikbastler ein
schöner Anreiz, endlich mal was Sinnvolles zu basteln, das vielen
anderen Freude macht.

Du und deine Vorredner verdrehen das so, als wollte ich hier irgendwas
neu erfinden und möglicherweise irgendjemanden zu irgendwas überreden.
Das ist aber nicht so, denn die Sache ist einige Jahrzehnte alt und da
gibt es nichts zu erfinden. Und überreden tue ich bestimmt keinen. Du
kannst an den Osterhasen glauben. Ich werde nicht versuchen, dir das
auszureden und dir was anderes einreden wollen.

Der Ausgangspunkt war der, daß der Treaderöffner auf meiner Seite war
und mangels eigener Kenntnisse jemanden suchte, der ihm nach Volage,
Schaltplan und Platinenlayout etwas gegen Bezahlung baut, weil ich das
nicht mache. Eine Belehrung hinsichtlich der Anwendung oder des zu
Grunde liegenden Prinzips hat er hier nicht gewünscht. Ich habe mich
erst später eingeklinkt, als man ihn hier mit Intoleranz förmlich
eingedeckt hat. Das ließ sich aber gut alles aufklären. Und jetzt
kommst du daher und fängst mit dem ganzen Mist von vorne an.
Es ist doch gar keine Frage, ob es funktioniert oder nicht funktionier
bzw. wirkt. Das haben doch andere längst bewiesen. Wenn dir die Beweise
nicht reichen, ist doch gut. Du sollst und kannst doch gar nichts
kaufen. Es werden hier keine finanziellen Interessen vertreten.

Informiere dich erst mal über die Grundlagen, bevor du über Grundlagen
diskutieren willst. Und schau doch bitte erst mal, worum es hier geht.

Viele Grüße
H.D.T.

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

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@----


>Ratber, es geht nicht um Weltanschauung die kritisiert wird, (hier
wird
>erfahrungsgemäß jedem seine eigene Anschauung zugestanden), sondern
um
>esotherische "Dinge", die von irgendjemandem benutzt werden, um
damit
>_Geld_ zu verdienen. Und genau auf diesen Punkt springen die meisten
>Kritiker hier an. Daß Werner hier eigentlich nur die techn. Schaltung
>diskutieren bzw. in Auftrag geben wollte, wurde von vielen
>Esotherik-Kritikern nicht wahrgenommen (oder erst spät erkannt) -
diese
>Kritiker springen leider schon auf geringe Reize aus dem
>Esotherikumfeld
>an... :-)

Tja,genau das ist der Punkt den ich meine.

Wenn einer zb. ne schaltung für nen Weihwasserautomat einer
Katholischen/Evangelischen Kirche haben will dann meckert keiner obwolh
die Wirkung von Weihwasser genausowenig bewiesen ist und man damit auch
Geld verdienen will.

Ich denke mal das ich mit der Mischung aus "Intolleranz" und "Neid"
schon in der richtigen Richtung liege '-))

Autor: H.D.T. (Gast)
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@Ratber

Danke!
Ich denke, daß einige hier sehr wohl sehen, worum es geht. Sie halten
sich raus. Gibt ja auch viele, die lesen nur.

Vielen Dank
H.D.T.



Trotzdem: Hab ganz vergessen auf Wolfgangs technische Einwände
einzugehen. Das sollte noch gemacht werden.
Die Spannung von 40 Volt wurde übernommen und nicht "neu erfunden".
Die Technik, mit Kleingeräten für den Hausgebrauch, ist ja bekannt und
kein Geheimnis. Meine Vorstellung ist: Aus Sicherheitsgründen soll es
nicht mehr als 40 Volt sein. Und ebenfalls aus Sicherheitsgründen soll
das Gerät batteriebetrieben sein. So einfach sind die Gründe, einen
DC/DC-Wandler zu verwenden.
90 Prozent Wirkungsgrad gilt für eine Stufe der Pumpschaltung. Bei 2
Stufen sind es eben nur 90 Prozent von 90 Prozent. Ein Netzteil mit 40
Volt kann sich jeder selber basteln, das ist für mich keinerlei
Herausforderung. Mit Elektrolyse hat das gar nichts zu tun. Es wird
hochreines, destilliertes Wasser verwandt. Und die 40 Volt sind nötig,
um überhaupt einen nennenswerten Strom zu erzielen. Dazu muß das Wasser
noch erhitzt werden. (2 - 4 mA bei 90 Grad C)

http://www.kolloidal-silber.de/kolll_silber_genera...

Autor: Wolfgang (Gast)
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@H.D.T.,
na, dann betreib mal weiter Deine „Wasserelektrolyse“.
Damit Du besser abschätzen kannst, welche Spannung bei einem bestimmten
Elektrodenabstand notwendig ist, hier die spezifische Leitfähigkeit von
Wasser, die KOHLRAUSCH 1894 bestimmt hat.
Bei      18°C  0,038 x E-6
         25°C  0,055 x E-6
         50°C  0,17  x E-6         Angaben in 1/cm x Ohm

allerdings nimmt die Leitfähigkeit des Wassers durch Fremdstoffe zu.
MfG
Wolfgang

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Wolfgang!
Irgendwie hast du dich da in was verrannt und kommst nicht mehr heraus.


Ich will dir ein Stück entgegenkommen, vielleicht hilft es ja: Der
Begriff "hochreines destilliertes Wasser" ist so gemeint, daß es sich
um "Aqua Destillata" aus der Apotheke handelt. Das kann auch
"demineralisiertes Wasser" sein, je nachdem. Aber aus der Apotheke.
Es entspricht der für Apotheken gültigen Norm. Es ist kein
destilliertes Wasser für wissenschaftliche Versuche, wo der Liter
vielleicht 100 oder 500 Euro kostet.

Und hör endlich auf, mir zu unterstellen, ich würde irgendwas behaupten
oder publizieren. Wenn du so weiter machst, muß man dich als
uneinsichtig und nicht belehrbar einstufen.

Ich geb dir mal hier einen Link. Das ist einer von wohl weltweit
hunderten von Herstellern, die solche Geräte seit vielen Jahren
produzieren und vertreiben. (ich habe mit der Firma nichts zu tun,
nicht daß du mir da auch noch was unterstellen tust)

http://www.kolloidales-silber.de/produkte.htm

Die Geräte dieser Firma arbeiten wie andere auch mit destilliertem
Wasser und ca. 40 Volt gepulster Gleichspannung.

Also Wolfgang, wenn du jetzt die Kurve nicht kriegst, blamierst du dich
hier im Forum bis auf die Knochen. Wenn dir das egal ist, dann ist mir
deine Meinung auch egal.

Gruß
Hans-Dieter

Autor: Wolfgang (Gast)
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@H.D.T.,

<   Ich plappere nur nach, was er in seinem oben genannten Buch
schreibt.   >
Und das ist das Problem !
Aber ein Teil der Versuchsbeschreibung erscheint mir interessant:
Auf  Deiner Seite beschreibst Du den Zustand der Silberelektroden nach
Stromdurchgang (Bild 3). Welche der beiden Elektroden (tiefschwarz oder
hellgrau) wurde an die positive Spannung angeschlossen ?
MfG
Wolfgang

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Wolfgang!
Andersrum könntest du mir einen Vorwurf machen. Wenn ich fremdes,
geistiges Eigentum zum besten gäbe. Der Autor Pies ist in meinen Augen
seriös, zumal ich schon den Unterschied zwischen Kaffefahrt und
Kaffetrinken erkenne. Über Magnetdecken und Freie Energiemaschinen
würde ich nicht diskutieren.

Zum genannten Buch (eher ein Büchlein): Es ist lediglich das erste
deutschsprachige zu dem Thema, soviel ich weiß. Der Autor hat damit
keineswegs einen Anfang gesetzt. Er ist auch kein Vorreiter oder
Pionier in der Sache. Aus dem Amerikanischen ist weitaus ältere
Literatur zu dem Thema erwähnt. Pies erwähnt in seinem Büchlein allein
22 englischsprachige Literaturquellen.

Schwarzfärbung: Das kann ich nicht beantworten, dazu müßte ich den
Versuch wiederholen. Aber du hast wohl gelesen, daß es "ein
Negativbeispiel" ist, "mit Gleichspannung", wie man es nicht machen
sollte. (?)

Ich mache auch keinerlei eigene Experimente, hinsichtlich Spannung und
Stromstärke, sondern halte mich an das, was sich aus den Empfehlungen
anderer als reproduzierbar herausgestellt hat. Und das ist
Rechteckwechselspannung. Da tritt die Schwarzfärbung nie auf. Mit einer
Ausnahme: Bei Versuchen mit einer Strombegrenzung kam es kurioserweise
auch bei Rechteckwechselspannung zu diesem Effekt. Anscheinend genügt
ein geringer Potentialunterschied dazu.

Gruß
H.D.T.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Hallo H.D.T.,
Na gut, da habe ich das falsche Beispiel gewählt
Zur Schaltung: ist es richtig; wenn R4 100k beträgt, dann wechselt die
Spannung an den Elektroden alle 4s ihre Richtung?
Bei R4 = 200k -> 8s.
MfG
Wolfgang

Autor: H.D.T. (Gast)
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Ja, so war das gemeint. Könnte ich vielleicht noch genauer
hinschreiben.

Gruß
H.D.T.

Autor: Wolfgang (Gast)
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und  damit  können  wir  wahrscheinlich den ganzen Zauber auflösen.
Wie hier auch schon einige Diskussionsteilnehmer gesagt haben, wird
vermutlich gar keine kolloide Lösung von Silber entstehen.
Wenn alle 4s bzw. 8s die Stromrichtung wechselt, dann ist das ganze
eine Wasserelektrolyse mit angreifbaren Elektroden und wechselnder
Stromrichtung. Wenn eine Elektrode (Anode) schwarz wird, dann wird
durch den an der Anode entstehenden  Sauerstoff  (statu nascendi)
höchstwahrscheinlich das Silber zu schwarzem Silberoxid oxidiert.
(Siehe Bild 3 auf der Seite von H.D.T.)
Da nun aber die Stromrichtung laufend wechselt, wandert der Oxidbelag
in das destillierte Wasser, wobei ein Teil des Silberoxides sich löst
und damit die Leitfähigkeit bis zu einem Grenzwert ansteigen lässt. Der
andere Teil schwimmt als feinverteiltes Silberoxid in der Lösung und
führt zu den schon mal oben angeführten Tyndall- Effekt.

Also, ich bleibe bei meiner Aussage:
nichts für ernsthafte Bastler ......

MfG
Wolfgang

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Wolfgang!

Wer soll dir diesen Schwachsinn abkaufen? Ein paar unkritische Geister
vielleicht, die gar nicht wissen, worum es geht (und denen es auch egal
ist).

Zitat aus deinen (hoffentlich) letzten Worten:
"...können  wir  wahrscheinlich..."
"...wird vermutlich gar keine..."
"...höchstwahrscheinlich das Silber..."

Du maßt dir an, mit Vermutungen kreuz und quer durch solch komplexe
Fachgebiete der Physik zu faseln, wie das der Kolloide eines ist. Dabei
streust du Fachbegriffe ein, die dem Prinzip und der Definition nach
völlig eindeutig festgelegt sind, die du aber offenbar nicht
überschauen kannst. (ich kann es auch nicht, gebe mir aber Mühe)

Laß dir folgendes erklären:
1. Ein Kolloid ist eine Feinverteilung, die sich durch Schwerkraft
nicht mehr absetzt. (so, oder ähnlich, die Definition der Physik)
Ein reines Kolloid ist auch optisch rein und enthält keine
nennenswerten Mengen an Schwebeanteilen.
2. Der Tyndall-Effekt tritt sowohl bei Kolliden auf (wir sprechen hier
von solchen "in Flüssigkeit"), als auch bei Dispersionen.
Dispersionen setzen sich aber durch die Schwerkraft ab und danach ist
der Tyndall-Effekt nicht mehr vorhanden.

Deine Aussage ist schwammig. Es ist nicht erkennbar, ob du nur neidvoll
und von Natur aus destruktiv gegen jedes Engagement von anderen vorgehst
oder ob dir die Alternativmedizin ein Dorn im Auge ist. Ich vermute mal,
daß dein persönlicher Horizont "das Ende der Welt" ist. Etwas dahinter
zuzulassen, ist dir nicht möglich. Dann wärst du nicht mehr das Zentrum
des Wissens, und etwas nicht zu wissen, fällt dir nicht leicht. Würde
es doch bedeuten, daß es "noch mehr gibt", als das, was du
angesammelt hast.

Du gehst weder analytisch, noch wissenschaftlichen Kriterien
entsprechend vor, ignorierst einfach Hinweise auf Fachliteratur, und es
würde mich nicht wundern, wenn du sie auch in Bausch und Bogen als
falsch hinstellen würdest. (wobei es klar ist, daß es auch Irrtümer in
Fachbüchern gibt, und nicht zu wenige)

************

Wenn destilliertes Wasser (ausreichender oder genügender Reinheit)
durch Silberelektroden und meßbaren Stromfluß einen Tyndall-Effekt
bekommt, den es vorher nicht hatte und wenn dieser Tyndall-Effekt
danach erhalten bleibt und sich nichts absetzt, handelt es sich um ein
Silber-Kolloid. (so die Schlußfolgerung aus der wissenschaftlichen
Definition von "Kolloid") Die Menge des in Lösung gegangenen Silbers
ist außerdem mittels einer Analysenwaage unter Laborbedingungen
festzustellen.

"Silberoxid schwebt nicht dauerhaft in der Lösung". Wenn aber Silber
dauerhaft in der Lösung schwebt, dann ist es nach der
wissenschaftlichen Definition ein "Silber-Kolloid". Unbestritten
können und sind mit Sicherheit, nebenbei unerwünschte Silberoxide
vorhanden.

Ich würde dir ein paar Nachhilfestunden vorschlagen, bevor du hier mit
oberflächlichen Argumenten den Anschein von sachkundigen Beiträgen
erwecken möchtest.

Solltest du noch etwas zur Technik beizutragen haben, bin ich weiterhin
für Anregunen offen. Den Einwand, daß eine Wechselspannung die positive
Ladung der Kolloidpartikel unmöglich macht, habe ich schon von anderer
Seite gehört. Das ist ebenfalls nicht bewiesen, im Gegenteil. Wenn sich
bei Anwendung einer Wechselspannung ein Silber-Kolloid bildet, also die
Forderungen erfüllt: "dauerhaft mit Tyndall-Effekt" und nicht "sich
absetzend mit nur vorübergehendem Tyndall-Effekt", dann muß man das
anerkennen. Wenn man das nicht kann oder nicht will, hat man ein
ernstzunehmendes, persönliches Problem mit der Wahrnehmung. Entweder
ist man durch den Stoff überfordert oder nicht zu Einsichten fähig.

Wie gesagt: Wenn Fakten besprochen werden, bin ich weiter dabei. Es
soll der Sache dienen und sie verbessern. Verbesserungen sind immer
möglich.

Wenn nur (aus Freude am konträren Dialog) "gestritten" werden soll,
dann hat es mir auch Spaß gemacht, aber leider hast du dich durch die
letzten "Vermutungs-Argumente" voll und ganz disqualifiziert.

Gruß
H.D.T.

Autor: Visitor (Gast)
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Hallo H.D.T.,

eigentlich wollte ich diesen esoterisch angehauchten Thread nur zu
meiner persönlichen Unterhaltung verfolgen, aber Dein letzter Beitrag
war persönlich doch sehr diffamierend. Bevor Du hier irgendwelche Leute
rundmachst: die Definition von Kolloid ist lt. Brockhaus: "...mit
Teilchen aus 10exp3 bis 10exp9 Atomen und einem Durchmesser von 10exp-5
bis 10exp-7cm...", d.h es nicht davon die Rede, daß nur Elemente
Kolloide bilden können sondern auch Verbindungen. So kann zum Beispiel
auch Vanadiumpentoxid kolloide Lösungen bilden ebenso wie Silberjodid
(Jander Blasius, Lehrbuch der analytischen und präparativen anorg.
Chemie). Die Argumentation von Wolfgang, das ein Silberoxidkolloid
vorliegt kannst Du also auch nicht widerlegen.
Deine Argumentationsführung ist ziemluch durchsichtig, alles was Dir
nicht passt ist unqualifiziert. Fehlt nur noch die
Verschwörungstheorie, daß die böse Schulwissenschaft alle Erkenntnissse
flächendeckend ignoriert. ist

Autor: AxelR. (Gast)
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Auf'm Mond war nu auch noch niemand...

Mal im Ernst, hat nun schon jemand Herrn Teuteberg ein angebot gemacht,
aus dem hervorgeht, was eine Anfertigung seiner gewünschten Apparatur
kosten würde? Oder wurde Herr Teuteberg schon durch einen unserer
Forumteilnehmer beliefert?

Also ich bau' Ihm so einen Kolldingens.
Es handelt sich nach wie vor um die Schaltung aus dem ersten Post?
Mittlerweile ist ja die Zeit vorangeschritten, es könnte gut sein,
dasss neue Erkenntnisse - auch aus stattfindener Diskussion heraus - zu
neuen Erkenntnissen geführt haben könnten.

@H.D.T

Sehr geehrter Herr Teuteberg.
Wenn ich also nichts entwickeln muss, sondern Ihnen nur die Schaltung
fachgerecht umsetzen soll, geben Sie mir einfach bescheid, um welche
Schaltung es sich konkret handelt. Ich werde Ihnen ein entsprechendes,
faires Angebot in der Hoffnung erstellen, das diese leidige Diskussion
hier endlich ein Ende hat.

Mit freundlichen Grüßen
Axel Rühl

Viele Grüße ans Forum
AxelR.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Das Thema ist hiermit abgeschlossen, ich habe meine Meinung hier sagen
dürfen und bin dem Forum dafür dankbar. Jeder hat das Recht, seine
eigene Meinung zu haben, solange er nicht versucht, die Welt, die
Wissenschaft und die Tatsachen zu vergewaltigen.

Sollte hier noch jemand technische Fragen oder Anregungen zur Technik
haben, bin ich dafür offen. Dann möchte ich aber darum bitten, daß man
auf meiner Webseite wenigstens die Seiten "Eingang" und
"Grundlagen" liest, damit man überhaupt weiß, worum es geht.

http://www.kolloidal-silber.de/index.htm

@AcelR.
Danke! Aber ich bin nicht der, den sie hier eingangs fertiggemacht
haben, nur weil er jemanden suchte, der ihm was nachbaut. Der kommt
hier wohl nicht mehr her. Danke trotzdem.

H.D.T.

Autor: AxelR. (Gast)
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UUps, muss ich wohl nochmal gaaanz nach oben scrollen.
Alles klar
AxelR.

Autor: Wolfgang (Gast)
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ich fand auch, dass es schon ganz schön provozierend wirkt, was H.D.T so
von sich gibt.
Deshalb hatte ich versucht, mit meinen bescheidenen physikalisch -
chemischen Kenntnissen  (Elektronik ist nur mein Hobby) zu klären, was
hier eigentlich abläuft, um auch all denjenigen Hinweise zu geben, die
sich auf dem Gebiet der Elektrochemie bzw. kolloider  Systeme etwas
weniger auskennen.
Im Anhang auch zwei Beträge zu den Gefahren von kolloidalem Silber
sowie den Wirkungsmechanismen, die bei Einwirkung von Silber auf
Zellen möglich sind. Beide Artikel machen auf mich einen fundierten
Eindruck.
MfG
Wolfgang

Autor: H.D.T. (Gast)
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Wolfgang!
Nein! Was du jetzt sagst, ist nicht wahr.

Du willst eine Sache widerlegen, die wissenschaftlich in der Physik
seit 1930 fest verankert ist. "Die Herstellung von kolloidalem Silber
durch Elektrolyse." zurückzuführen auf den Heidelberger Chemiker Georg
Bredig.

Du behauptest, du hättest versucht, etwas zu klären. Du hast lediglich
mit "wahrscheinlich" und "vermutlich" Vermutungen angestellt. Das
kann jeder nachlesen, in Deinem Beitrag vom 24.04.2005 19:16.

Du hast dort geschrieben:
"Wie hier auch schon einige Diskussionsteilnehmer gesagt haben, wird
vermutlich gar keine kolloide Lösung von Silber entstehen."

"...können  wir  wahrscheinlich..."
"...wird vermutlich gar keine..."
"...höchstwahrscheinlich das Silber..."

Das sind keine Beweise und auch keine ernsthaften Versuche, etwas zu
beweisen. Als Beweis erkenne ich den Brockhaus an und Lehrbücher der
Physik. Du kommst mit einem fadenscheinigen Blatt von einem waldemar
hammel, kreuzau daher. Wer ist das?

Über die Anwendung mache ich überhaupt keine Angaben auf meiner
Webseite. Das überlasse ich anderen. Meine Webseite beschäftigt sich
ausschließlich mit der Technik der Herstellung von kolloidalem Silber.
Und dieses weithin bekannte Prinzip habe ich weder erfunden, noch
verkaufe ich es. Du kämpfst gegen die falschen Leute.

Geh bitte auf meine Webseite und lies wenigstens "Grundlagen". (wurde
 auf Grund neuer Erkenntnisse, wie z.B. der seltsamen Erfahrungen mit
dir, neu überarbeitet)

http://www.kolloidal-silber.de/

Gruß
H.D.T.

Autor: Netbandit (Gast)
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Naja bevor ich irgendwelche teuren Metalle in meinen Körper schütte,
mach ich mir lieber ein Bier auf :o)

Autor: H.D.T. (Gast)
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Wer gesund ist, braucht Kolloidales Silber auch nicht.

Wer krebskrank ist und/oder sonstwie austherapiert, fragt nicht lange.

Wer aber das vertragen kann, was heute manchmal im Bier (und im Wein)
drin ist, der ist gesund und robust, der braucht auch kein Kolloidales
Silber.

:-)

Autor: Stefan (Gast)
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Ich war auf der angesprochenen Webseite. Mir gefällt nicht, dass zwei
unterschiedliche Tatsachen kombiniert werden.

Das Haltbarmachen oder Entkeimen von Speisen und Trinkwasser durch den
Kontakt bzw. die Aufbewahrung in Silbergegenständen ist eine
Geschichte. Nachdem der Kontakt mit der Silberoberfläche aufgehoben
ist, kommt kein weiteres Silber in den Körper.

Das Verabreichen von Silber als medizinisches Antibiotikum ist einen
andere Geschichte. In der Medizin werden Nebenwirkungen etc. toleriert,
wenn die Nichtbehandlung zu schlimmeren Auswirkungen führen würde. Dabei
ist auch zwischen Ionen/Kolloid zu unterscheiden. Als Kolloid
eingebrachtes Silber hat vielleicht eine unerwünschte Depotwirkung,
d.h. setzt mit der Zeit weiteres Silber frei.

Fairerweise muss man auch sagen, dass Silber anscheinend nicht so
kritisch für den Menschen ist. Es gibt Silber (nicht kolloidal) als
Zusatzstoff für Lebensmittel und Grenzwerte für Silber im Trinkwasser
sind auch nicht festgelegt. Schädlich ist Silber definitiv fürs
Grundwasser.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Danke für den Hinweis! "Konservieren mit Silber" und "dem Körper
Silber zuführen" hab ich nicht getrennt, weil ich eigentlich gar keine
weitere Anleitung zur Anwendung geben möchte. Ich gehe davon aus, daß
die Kriterien der Anwendung "woanders" festgelegt werden müssen, aber
nicht auf einer Bastelseite. Aber das kann ich ja in trotzdem in zwei
Abschnitte trennen. Werd ich mal überdenken.

Allerdings hatte ich einmal E-Mailkontakt zu jemandem, der war in einem
Wasserwerk tätig, so behauptete er und schrieb, daß man kolloidales
Silber dem Wasser hinzufügt. Inweiweit das korrekt ist, weiß ich noch
nicht. Das versuche ich herauszufinden.

Autor: Wolfgang (Gast)
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@H.D.T.
Ausdrücke, wie „wahrscheinlich“ usw. habe ich deshalb verwendet, da ich
hier Deine Experimente ausgewertet habe. Da Du keine chemische Analyse
des entstandenen Produktes gemacht hast, bin ich auf der Grundlage
bekannter chemischer Zusammenhänge zu den angeführten Schlußfolgerungen
gekommen.
Aber eins kann ich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit sagen: Bei einem
Elektrolyseprozess, wie Du ihn beschrieben hast, entsteht niemals
feinverteiltes elementares Silber, da eine Elektrolyse immer mit einer
Elektronenwanderung verbunden ist. Alle Anodenvorgänge sind
Oxidationsvorgänge, während an der Katode Reduktionsvorgänge ablaufen.

Beispiel für die Oxidation von Silber: Ag --> Ag+  +  e-
Nachzulesen in BREDICKA  „Grundlagen der physikalischen Chemie“
(Lehrbuch an Fach- und Hochschulen).

MfG
Wolfgang

Autor: Last Comment (Gast)
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Moin !

Um hier noch eine weitere Meinung in diesem "abwechslungsreichen"
Thread zu präsentieren.....

Ich finde es herrlich dreist, mit wieviel Selbstbewusstsein man seinen
Mist als das Tollste der Welt präsentieren kann.
Denkt doch einfach mal darüber nach, warum unser netter Herr HDT das
Gerätchen nicht selbst vermarkten will ?

Anwortvorschlag : Er weiss natürlich selber am besten, was das kann
oder eben nicht kann und daher zieht man sich so nett aus der Affäre.
Keine Ansprüche wenn was nicht funktioniert oder wenn aus der Anwendung
oder ähnlichem Schäden resultieren.

So einfach ist das.
Und auch auf die Website fett zu schreiben "Keine Anrufe, keine
Besuche" mag ja vielleicht helfen sich unliebsame Mitmenschen vom Hals
zu halten, aber ist doch auch nicht so ganz von dieser Welt ...
nun gut.

Have phun

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Wolfgang,
ich habe das Gefühl, du stehst auf Schmerzen. Und ich soll wohl deine
Domina sein? :-) Nein Danke!

Ich will dir mal eine Frage stellen:
Willst du hier die Ansicht vertreten, daß es kein Kolloidales Silber
gibt, bzw. daß man es nicht herstellen könne?

Gruß
H.D.T.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Zitat ' Last Comment'

Beispiel für die Oxidation von Silber: Ag --> Ag+  +  e-


Damit das Silber die Elektroden verläßt, muss es oxidiert werden.
Anschließend wandert es in die Lösung ab. eim Umpolen der Elekltroden
könnte es wieder zu elementarem Silber reduziert werden, was aber an
der (ursprünglichen) Elektrode sich wieder absetzen würde.

Nachdem bei diesen Geräten innerhalb relativ kurzer Zeit die
Leitfähigkeit zunimmt und der Strom ansteigt bzw. die Sannung fällt
(bei Strombegrenzung) 'schwimmen' eben Silberionen in der Lösung
herum.

Bei diesen hohen Spannungen (völlig untypisch für Elektroloysen)
enstehen wahrscheinlich noch zig andere Verbindungen/ Kolloide von
Silber  Silberionen in Lösung.
Ähnlich wie bei Kupfer/Kipferionen sind Silber/ Silberionen für
Mikroorganismen schädlich, aber für Menschen relativ unproblematisch.
Nur das geht alles unter den skurilen Zwischenweg per
'Hochspannungselektrolyse' von (zunächst) entmineraliertem Wasser.

Fazit: ziemlich viel undurchsichtige Behauptungen, ein problematisches
Verfahren und eigentlich nur altbekannte Eigenschaften von
Metallsalzlösungen auf Mikroorganismen.

Autor: H.D.T. (Gast)
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@Ralf Kellerbauer

Das kann man so nicht stehen lassen. Es widerspricht dem allgemeinen
wissenschaftlichen Standard.

""Bei diesen hohen Spannungen (völlig untypisch für
Elektroloysen)...""

Es mag zwar untypisch für alle möglichen elektrolytischen Prozesse
sein, nicht aber für diesen. 30 - 40 Volt sind angewandte Praxis.
Es muß sogar erwähnt werden, daß der Entdecker des Prinzips mit über
100 Volt arbeitete. Mir sind nur Geräte bekannt, die mit etwa 27 - 40
Volt arbeiten. Ich kenne kein einziges Gerät am Markt, das z.B. mit 9
Volt Elektrodenspannung arbeiten würde.

Und mal zusammenfassend:
Man kann dieses wissenschaftliche Prinzip hier in diesem Forum nicht
aus Unkenntnis als "umstritten" oder Nonsens werten. Das "Prinzip
der Herstellung von Kolloidalem Silber" ist in keiner Weise
umstritten. Es ist auf den Chemiker Georg Bredig zurückzuführen. Daran
läßt sich nun mal nicht rütteln, es ist Zeitgeschichte. (Bredig war
unter anderem Professor an der Uni-Karlsruhe)

Es ist allerdings richtig, daß nebenbei "alles mögliche" bei diesem
Verfahren entstehen kann und entsteht, und auch, daß es ein
problematisches Verfahren ist. Reines Kolloidales Silber auf diese
Weise zu erzeugen, ist Wunschdenken. Der Anteil an Kolloidalem Silber
ist leider sehr gering und es werden Wege gesucht, das Verfahren zu
verbessern. Je reiner das destillierte Wasser, um so geringer der
Anteil an unerwünschten Nebenprodukten.

Leider, das muß man deutlich sagen, ist der ganze Markt infiltriert von
übelsten Geschäftemachern, die Geräte für 150 bis zu 300 Euro verkaufen,
und dabei anerkannte Prinzipien außer acht lassen, nur um
Leichtgläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Geräte selbst
sind dabei weniger eine Gefahr. Die Gefahr liegt in dubiosen
Empfehlungen der Herstellung mit "Leitungswasser" oder noch schlimmer
mit "Mineralwasser" oder "unter Hinzufügen von Salz". Das ist
gefährlich zu nennen, weil Gifte in großen Mengen prodziert werden, und
es hat nichts mehr mit dem wissenschaftlich anerkannten Verfahren zu
tun.

Gruß
H.D.T.

Autor: Visitor (Gast)
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@ H.D.T.

dann erzähl mir doch mal welche schlimmen Gifte mit Leitungswasser oder
Mineralwasser entstehen können. Und dann gib doch am besten eine
chemische Spezifiaktion des zu verwendenenden Wassers an.
Spezifikationen die beeinhalten, welche Verunreinigungen bis zu welchen
Konzentrationen vorhanden sein müssen, sind in der pharmazeutischen
Industrie und nicht nur da Standard. Und da Dein Verfahren
wissenschaftlichen anerkannt ist, sollte das ja kein Problem für Dich
sein.

Du solltest Dir mal das Buch von H.Binder "Macht und Ohnmacht des
Aberglaubens" zu Gemüte führen. Da ist das Prinzip Deiner
Argumentation treffend beschrieben.

Autor: H.D.T. (Gast)
Datum:

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Visitor

Möchtest du mit mir ins Gespräch kommen?

Das wäre kein Problem, allerdings diskutiere ich nur die reine Technik.
Es ist auch nicht "mein Verfahren", sondern "ein Verfahren". In
diesem Punkte bist du ebenso im Irrtum, wie "Wolfgang". (übrigens
habt ihr beide einen ungewöhnlich übereinstimmenden Schreibstil, ihr
könntet eineiige Zwillingsbrüder sein)

Wenn du Ideen oder Anregungen hast zu den technischen Problemen der
Verunreinigung durch Silbersalze etc., dann wäre das von Interesse.

Deinen Hinweis auf ein Buch, das sich mit Aberglauben beschäftigt,
verstehe ich nicht. Hier geht es doch um Physik.

Gruß
H.D.T.

Autor: Visitor (Gast)
Datum:

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@ H.D.T.

Zitat:" Die Gefahr liegt in dubiosen Empfehlungen der Herstellung mit
"Leitungswasser" oder noch schlimmer mit "Mineralwasser" oder
"unter Hinzufügen von Salz". Das ist gefährlich zu nennen, weil Gifte
in großen Mengen prodziert werden, ..."
Wie sieht es denn nun mit der Spezifkation für die Wasserqualität aus?
Eine klare definierte Frage von mir, die Du nicht beantwortet hast.
Ich behaupte mal, dieses Abheben auf eine nicht näher definierte
Wasserqualität, hat einzig und allein den Grund, eine Ausflucht zu
haben, falls das Experiminent scheitert oder die Wirkung des
"Kolloids" nicht eintritt.

Visitor

PS: Ich bin nicht mit Wolfgang identisch. Ich denke unser ähnlicher
Schreibstil kommt daher, daß wir uns auf Sachargumente berufen und
nicht auf irgendwelche sagen wir mal alchemistische Vorgehensweisen.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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@H. D. T.

Zitat:
'Je reiner das destillierte Wasser, um so geringer der
Anteil an unerwünschten Nebenprodukten'

Das Highlight an Nonsens im Beitrag.
Bei der Hochspannung - Elektrolyse entstehen in Sekundenbruchteilen
Ionen (Ag+, OH-) in der Lösung ... reines Wasser ade.

Zudem sind an der Gefäßwand immer auch freie anorganische Bestandteile
(wie absorbierte Ionene) oder organische Bestandteile vorhanden, die
gemäß Massenwirkungsgesetz sich im Wasser teils lösen). Nach einigen
Minuten haben wir also ein wüstes Gemisch, wobei in Lösung und an den
Elektroden zig Zersetzungsvorgänge stattfinden. Jenseits von ca. 2-4 V
werden auch organische Bestandteile zersetzt.

Generell finden Elektrolysen in Ionenhalztigen Lösungen / Salzlösungen
statt (s. Autobatterie, Alu-Herstellung aus Bauxit etc.). Damit werden
die Verluste an elektrischer Leistung verhindert und absurd hohe
Spannungen in der Zelle verhindert.

Nochmals als Faktum:
Elektrolysen sind im Gebiet 1 bis 4 V, wobei die höheren Spannungen
schon exotisch sind (s. org, Li-Ionen Batterie) oder mit störender
Überspannung belastet sind.
Im anorganischen Bereich sind 1,5 bis 2 V typisch, wie wir sie aus
Batterien (Zink-Kohle, Alkali, Silber-Luft, Bleiakku etc.) kennen. (Ein
9V Block besteht einfach aus 6* 1,5 V Batterien in Reihe, eine 12V
Autobatterie aus 6 Elemeten a 2V).

Zudem ist Silber eben oxidierbar (= Ag+) und auch reduzierbar, aber
bevorzugt an Elektroden oder eben chemisch (Fotographie/ Entwicklung)


Natürlich gibt es 'kolloidales Silber'. Aber die ganzen esotherischen
Herstellungsmethoden sind mangelhaft experimentell unterlegt und
arbeiten unter obskuren Bedingungen (wie diese hohen Spannungen).
Fazit: wirres Zeug, mit viel Esotherik ver mischt.

Autor: Joker (Gast)
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Ist doch schon toll, oder ?
Dafür das er sich erst so über das Froum und den Stil hier beschwert
hat (siehe oben), behersscht Herr HDT es jetzt schon selbst perfekt,
was er anderen zum Vorwurf macht:
Auf fragen nicht zu antworten. Tja einige glauben immer noch sich mit
fremden Aussagen zu schmücken und so "Papa-Lehrsätze" wie "Hey, hier
geht es um Physik" zu benutzen macht einen Kompetent. Tja schade. Und
wenn dann irgendwann das, wie er selber sagt "nachplappern von fremden
Arbeiten" nicht mehr reicht ist Sendepause angesagt (oder wie in seinem
Fall wird stumpf weitergeplappert)

Hiermit stelle ich ein Armutszeugnis aus !

gez. Joker

Autor: H.D.T. (Gast)
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@Visitor
Na, Gottseidank, daß du nicht Wolfgang bist!

Die Frage zur Wasserqualität habe ich auf meiner Webseite mehrfach und
detalliert geklärt. "Destilliertes" oder "demineralisiertes Wasser"
aus der Apotheke. "Keine weitere Spezifikation, der Standard oder die
Norm für Apotheken muß genügen. Fertig aus!"

Somit gibt es von mir auch keine Zahlenwerte zur Reinheit. Aber dafür
die drigende Warnung, etwas anderes als das Wasser aus der Apotheke zu
verwenden.

Ich hoffe, deine Frage ist damit beantwortet.

Was meinst du mit: "wenn die Wirkung des Kolloids nicht eintritt"?
Welche Wirkung meinst du denn?


Gruß
H.D.T.

Autor: H.D.T. (Gast)
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@Ralf Kellerbauer
Ich kann mich nur wiederholen: Die Anwendung relativ hoher Spannungen
ist auf die Arbeiten von Georg Bredig, Professor an der Uni-Karlsruhe,
zurückzuführen. Wenn du die Arbeiten von Bredig anzweifeln möchstest,
steht dir das frei. Vielleicht kriegst du den Nobelpreis für Physik,
wenn du ihm einen Irrtum nachweist.

Die Abhandlung über Batterien ist mir unverständlich, was hat das damit
zu tun? Und was ist ein "esoterisches Herstellungsverfahren"? Wenn du
damit das Durcheinander am Markt der Anbieter meinst, kann ich dem nur
zustimmen. Aber ich biete ja nichts zum Verkauf an.

Gruß
H.D.T.

Autor: H.D.T. (Gast)
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@Joker

Du kannst dir soviele Plagiate zulegen wie du möchtest. Dich erkenne
ich inzwischen an deiner Motivation:
Es geht dir nicht um die spezielle Technik, weil das beherrscht du
nicht. Dazu kannst du nichts beitragen. Also mußt du die Idee
zerstören.

Es geht dir darum, das Gespräch "von der reinen Technik weg zu
bringen". Auf ein gänzlich anderes Gebiet. Nur sehe ich nicht ein,
weshalb ich mit dir oder deinen Plagiaten über andere Dinge diskutieren
soll, die hier gar nicht zur Debatte stehen. Am Ende führst du das
Gespräch in Bereiche der Esoterik oder Mystik und willst mit mir über
Naturgeister und Voodokult streiten. Nein Danke. Ich bin
Elektronikbastler. Und dabei bleibe ich auch.

Ich weiß auch nicht, welche Fragen ich nicht beantwortet hätte.


Gruß
H.D.T.

Autor: Joker (Gast)
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@H.D.T

Was für "Plagiate" soll ich mir bitte zugelegt haben ?

Autor: H.D.T. (Gast)
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@Joker
Sollte das nicht zutreffen, können wir das als gegenstandslos ansehen.
Aber dann haben wir auch keinen Gesprächsstoff mehr. Denn du antwortest
ja auf meine Fragen, welche Fragen ich dir nicht beantwortet hätte, auch
nicht.

Gehe ich denn recht in der Annahme, daß es dir nicht um Technik geht?

Sollte es dir aber doch um Technik gehen, könntest du dann bitte
versuchen, die Fragen mit technischen Begriffen zu stellen?

Autor: Joker (Gast)
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@ H.D.T.

das bezog sich auf die Sache mit dem Wasser, die du ja nach meinem
Beitrag auch prompt beantwortet hast.

ich meine die Kritik an dir und dem was du machst auch nicht
persönlich, ich fand nur das Auftreten und deine Argumentation nicht
sonderlich passend.
Wie auch immer, die ganze Geschichte interessiert mich auch nicht so
übermässig, daß ich mich jetzt noch weitere Zeit auslassen möchte.

Gibt ja auch noch andere Sachen (technischer Art) die etwas
interessanter sind.

Schönes WE

Autor: H.D.T. (Gast)
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Ebenfalls schönes Wochenende

Gruß
H.D.T.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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@H.D.T.

über den Chemiker Georg Bredig und seine Hochvoltversuche rückts Google
praktisch nichts heraus.
Auch sind wird bei Bredig gut 100 Jahre zurück, wo die Analytik von
solchen Verbindungen in Lösungen nur rudimentär vorhanden ist.

Was aber auch Bredig und allen Chemikern geläufig ist, sind eben die
Redoxgleichungen bei Silber/ Silberionen. Die nötigen Spannungen um
Silber jeweils in den anderen Zustand zu überführen liegt irgendwo
zwischen 1-2 V, sicherlich deutlich abhängig von der Umgebung des
Silbers ind der Lösung.

Für Kolloide müssen sich Silberionen oder Silber elementar in großer
Anzahl mit anderen Molekülen umgeben, wobei Hydroxide hier die 1. Wahl
wären.
Aber auch zu deren Bildung liegen wir bei 1-2 V.


So wie ich es sehen, wird einfach ein Name (= Georg Bredig) aufgeführt,
aber nicht seine damaligen Versuche oder seine Interpretation der
Meßergebnisse.

Etwas nach der Zeit von Bredig machte Heyrovski (1925) seine
grundlegenden Arbeiten zu Analytik in wässrigen Systemen. Auch im recht
gutmütigen Quecksilbersytemen (s.
http://www.pc.tu-clausthal.de/edu/05-POLAROGRAPHIE.pdf Seite 7) kommt
man auf etwa 2 V an Spannungsfenster, bevor die Zersetzung des Wassers
jede weitere Chemie dort verhindert.
Wie in allen Elektroloysen sorgte schon Heyrovski für gute
Leitfähigkeit durch Salzzusatz. Seit 1925 hat sich an diesem
Grundprinzip nicht geändert, wobei man nur außerhalb wäßriger Systeme
(wie organische Li-Ionen Batterien) mal deutlich über 2 V kommt (=3
V).

Die 'Hochspannungs' Elektrolyse ist Esoterik und der arme G. Bredig
muß als Alibi dafür her halten.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Man muß feststellen, daß im Wesentlichen von notorischen Besserwissern
der historische Hintergrund der Anwendung von Kolloidalem Silber
vehement bestritten wird. Dies erklärt sich aus dem simplen Umstand,
daß sie alles leugnen, was jenseits ihres Wissenshorizontes liegt. (Und
das ist ja meist nicht so viel.)

Das ließe sich im Prinzip leicht widerlegen, denn die Anwendung war
derart weit verbreitet, daß sich genügend alte Abhandlungen im Web
finden. (Ich weiß nur nicht, warum ich das machen sollte, denn ich
empfehle bezüglich der Anwendung gar nichts, und ich verkaufe auch
nichts.)
Allerdings kann man die Leute nicht zwingen, die Antworten und
Argumente zu lesen und außerdem werden sie letztendlich zu
abenteuerlichen Erklärungen kommen. (Vielleicht: es seien Fälschungen
vom CIA, im Auftrag von Außerirdischen in Umlauf gebracht.) Die ganze
Szene der Alles-Verleugner ist ebenso unglaubwürdig, wie die leider
weit verbreiteten Scharlatane in der Alternativmedizin.

Sollte sich jemand für die weite Verbreitung von Kolloidalem Silber in
"der Schulmedizin der Vergangenheit" interessieren, findet er hier
auf den Seiten der Uni-Kiel etliche Beispiele:
http://www.uni-kiel.de/anorg/lagaly/group/klausSch...

Georg Bredig ist nur einer von vielen, die daran mitgearbeitet haben.
Sein Name wird zwischendurch immer wieder in Berichten erwähnt. Die
Herstellung von Kollidalem Silber auf elektrolytischem Wege "mit 110
Volt" bzw. "Lichtbogenbildung unter Wasser", erstmals durch Bredig,
wird auch hier und da erwähnt. Nun soll man mir nicht unterstellen, ich
hätte mir das aus den Fingern gezogen. Man braucht ja nur mal "Bredig
110 Volt" eingeben, da kommt ja schon hier und da mal ein Hinweis,
oder auch nicht, je nach Suchmaschine.

Einen zusammenhängenden Nachweis seiner Arbeiten muß ich nicht bringen,
das würde einige Wochen Recherche kosten, und wozu? Es genügt, wenn ich
auf die genannten Umstände verweise. Außerdem wird Bredig in den Analen
verschiedener deutscher Universitäten erwähnt. Er ist also nicht
irgendwer, dessen Name "herhalten" muß.

Ansonsten habe ich den Eindruck, daß nun jeder hier seinen Standpunkt
genügende darlegen durfte. Und man muß dem Forum für diese Geduld
dankbar sein.

H.D.T.

Autor: ---- (Gast)
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zur Diskussion der letzten Tage:
Es kamen von den "Ungläubigen" immer wieder ziemlich ernst gemeinte
Versuche zum verbalen Gegenbeweis, auf die kann HDT leider fachlich
nicht eingehen kann. Er wiederholt leider immer wieder daß das nicht
sein Mist ist, aber alles sei fundiert und anerkannt.

Auch wenn sich alle wirklich anstrengen und ihr Bestes geben - hier
gibt's kein Vorankommen, da die Diskussion einseitig und ohne
argumentative "Gegenwehr" abläuft.

----, (QuadDash).

Deshalb kann ich mich hier nur anschließen:
> Ansonsten habe ich den Eindruck, daß nun jeder hier seinen
> Standpunkt genügende darlegen durfte.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Das ist doch nicht wahr. Wenn Sie sowas behaupten, sagen Sie bewußt die
Unwahrheit.

Stellen Sie doch die Fragen einfach, statt solche haltlosen
Bahauptungen aufzustellen.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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http://www.uni-kiel.de/anorg/lagaly/group/klausSch...

In obigen Dokument wird von Lichtbogen, nicht Elektrolyse gesprochen.
Die 110 V waren meines Wissens nach früher mal die
Netzstandard-Spannung, da wurde einfach unter Wasser ein kräftiger
Funken erzeugt.

Wie obes Dokument mehrfach erwähnt, wurden auch Elektrolysen
durchgeführt. Aber schon damals kam kein Forscher auf die Idee ohne
Leitfähigkeit und mit abnorm hohen Spannungen zu elektrolysieren.

Wie schon oft in dieser Diskussion vermutet, da werden
Informationsbruchstücke esoterisch passend verbunden.

Elektrolysen und die ganze Elektrochemie waren schon vor über 100
Jahren ein intensiv erforschtes Gebiet.
Ein angeblich lt. H.D.T. verbreitete Hochvoltelektrolyse gab es aber
nie.
Man forschte aber in dieser Zeit auch schon intensiv zu Kolloiden und
natürlich viel im Umfeld von Silber, da ja die Fotographie auf
Redoxvorgänge am Silbermischkristallen und Kolloiden, Dispersionen und
Suspensionen besteht und noch voll in der Entwicklung war.


'Interessant' bei den Elektrolysen von H.D.T. ist auch das Fehlen von
Infos zu elementaren Parametern, wie:
- Temperatur
- Leitfähigkeit der Lösung
- Stromfluß
- Ladungsmengen (vgl. Faraday)
- Elektrodenabmessungen (Durchmesser, Höhe, Abstände)
- Lösungsbewegung (rühren ?)
- Einfluß der Polarität (Umpolfrequenz)

Solche Parameter sind Standard seit über 100 Jahren, fehlen aber bei
allen Beschreibungen oder sind nur diffus beschrieben.
An soche Dinge dachten schon die 'alten Elektrochemiker' - nur nicht
die modernen Esoteriker. Mit diesen 'alten Chemikern' könnte man
sicherlich wunderbar zusammenarbeiten, die hatten Verständnis für
Technik und klare Herstellungsvorschriften. Man arbeitet schon damals
genauso nüchtern, wie es die heutigen Forscher auch machen. Auch hier
wieder Fehlanzeige bei den Esoterikern.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Das Thema war eigentlich abgeschlossen, aber leider wurden erneut
falsche Behauptungen nachgeschoben. Und es werden technische Prinzipien
als "Esoterik" hingestellt. Esoterik ist für mich keine Beleidigung,
aber mit Esoterik fließen keine Elektronen.

*******************

Autor: Ralf Kellerbauer
Datum: 09.05.2005 22:46
Interessant' bei den Elektrolysen von H.D.T. ist auch das Fehlen von
Infos zu elementaren Parametern, wie:
- Temperatur
- Leitfähigkeit der Lösung
- Stromfluß
- Ladungsmengen (vgl. Faraday)
- Elektrodenabmessungen (Durchmesser, Höhe, Abstände)
- Lösungsbewegung (rühren ?)
- Einfluß der Polarität (Umpolfrequenz)

Das ist eine glatte Lüge von R.Kellerbauer. Zu allen Parametern werden
auf meiner Webseite Angaben gemacht. Elektroden AG 99,99 %, 2,5 mm
rund, 35 mm Abstand, 75 mm Länge.

Ausnahmen:
Die Leitfähigkeit ergibt sich aus der Forderung "destilliertes
Wasser" und wird nicht durch Zugaben von Stoffen verändert, folglich
muß sie nicht angegeben oder gemessen werden. Gerührt oder umgerührt
wird nichts. Wozu dann Angaben?

*******************

Herr Kellerbauer versucht zunächst vom Fragesteller 700 Euro zu
bekommen (die E-Mail an W.Jetzinger liegt mir vor) und preist seine
Möglichkeiten an. (Ja, er behauptet sogar, solche Geräte schon gebaut
zu haben.) Als das Geschäft nicht zustande kommt, behauptet er
letztendlich, diese Geräte könnten nicht funktionieren. Ja was denn
nun?

Autor: Ralf Kellerbauer
Datum: 15.03.2005 00:26
...Also  Werner Jetzinger, da steckt einiges an Arbeit drin...
...Habe ähnliche Schaltungen schon einmal vor Jahren hergestellt...
...Vorab - ich hätte Zeit für ein solchen Projekt...

Datum: 15.03.2005 10:34
...Es entsteht aber zumindest eine kolloidale Lösung, es geschieht also
ezwas nachvollziehbares...

Datum: 16.03.2005 08:54
...Bem: Tippe mal der Anfrager hat sich bei ebay für Euro 60-100 (so
ähmlichen liegen da die Konstruktionen) irgendeinen Apparat gekauft. Da
gibts sogar welche  mit Microkontroller und LSD-Display...

**************
Das Prinzip wird gänzlich in Frage gestellt, vorher wurde aber von R.
Kellerbauer selbst ein informativer Link zum gleichen Prinzip genannt.


Datum: 16.03.2005 13:14
http://www.philippzilles.de/chemie/versuche/silber...

***************
Erst werden von R. Kellerbauer "höhere Spannungen" für nötig
gehalten, dann wird bestritten, daß es unter dem Chemiker Bredig eine
"Hochvoltelektrolyse gegeben habe.

Autor: Ralf Kellerbauer
Datum: 20.03.2005 11:44
Ich halte allenfalls höhere Spannung (Keimbildung ?)  in der ersten
Phase und bei nahezu ionenfreier Lösung - also nur destilliertes
Wasser
- für nötig. Kurz darauf aber Spannungen unter 10 V und eben Ströme um
5-10 mA..

Autor: Ralf Kellerbauer
Datum: 09.05.2005 22:46
Ein angeblich lt. H.D.T. verbreitete Hochvoltelektrolyse gab es aber
nie.

**********************
Hinweise und Verweise im Web auf die Hochvoltelektrolyse gibt es
eigentlich genug.
Wie kann man da so unverfroren das Gegenteil behaupten?

Aus einem skandinavischen Nachschlagewerk: "Kolloidala metaller...100
volt..."
http://runeberg.org/nfbn/0305.html

Aus einer wissenschaftlichen Abhandlung:
Another method is with an electric arc. Metal electrodes are used, at a
current of 5-10A and voltage of 30-40V. Bredig made particles of about
40 nm by this method, and it was improved by Svedburg to obtain sols of
many metals down to 5 nm particle size. Ultrasonics can also be used to
disperse sols.
http://www.du.edu/~jcalvert/phys/colloid.htm



Herr Kellerbauer!
Ich betreibe nur eine Webseite mit der Beschreibung einfacher,
technisch-elektronischer Schaltungen, an deren Nachbau Bastler ihre
Freude haben sollen. Und ich mache es ohne Geld dafür zu nehmen. Der
Herr Jetzinger, der übrigens auch unentgeltlich für humanitäre Zwecke
arbeitet, hat von mir ein Gerät umsonst bekommen.

Sie hingegen arbeiten ja an weitaus größeren Dingen. An
Welt-Verschwörungs- und Anti-Verschwörungstheorien Dazu haben sie
eigens eine Hompage eingerichtet. http://www.ralf-kellerbauer.de/

Zu soviel Durchblick kann man Ihnen nur gratulieren. Sie sind der große
Aufdecker und Aufklärer. Für Sie ist alles transparent. Der J.F.
Kennedy-Mord ebenso wie die wahren Hintergründe des 11. September.

Und nun haben Sie hier auf meiner Webseite
http://www.kolloidal-silber.de/
die ganz große Story entdeckt. Ha...! Ich fasse es nicht!

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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@H.D.T.

a) man lernt dazu.
Ich hatte zunächst nur die Original-Methode im Blick und mich langsam
in die Detailprobleme eingearbeitet.
So ergaben sich für mich immer mehr praktische Probleme

b) Herr Jetzinger wünschte eine Kostenaufstellung für ein
Vorseriengerät und so ergaben sich die 700 Euro (Material +
hauptsächlich Arbeitszeit). Dann kam der Wunsch nach einer uC
-Steuerung und als ich dann genauere Infos zum Ablauf de Elektrolyse
wünschte verlief die Sache im Sand.
Auch sprach Herr Jetzinger von 'Seriengeräten' in Stückzahlen - von
kostenlosen Spenden aber nicht.

c) Sie und Herr Jetzinger 'schimpfen' über die Konkurrenzgeräte am
Markt, die nach ihren Angaben nicht oder nur schlecht funktionieren.
Nur, elektrisch sind eben keine Welten zwischen den Designs.
Auch verwenden andere 'Esoteriker' salzhaltige Lösungen oder arbeiten
bei höherer Temperatur (60-90 Grad) mit destilliertem Wasser, was
elektrisch bzgl. Leitfähigkeit auch eigentlich Sinn macht. Für Sie aber
fast 'Teufelszeug'.

d) http://www.du.edu/~jcalvert/phys/colloid.htm
Schon Sie schreiben oben von 5-10 A / 30-40 V ---- das ist wieder in
ein Lichtbogen in Lösung. Hat mit Elektrolyse nichts am Hut.

e) Bisher kein einziger Link, der den Hochvoltansatz bestätigt.
Ihr
http://www.philippzilles.de/chemie/versuche/silber...
hatten Sie von mir. Und dort werden chemisch Silberionen zu Silber
reduziert. Auch hier sind chemische Redox-Potentiale von ca. 1-2 V der
Wirkmechanismus. Auch wird sowohl per Ammoniak eine alkalische Lösung
hergestellt, als auch Citrat (gelöste Salze der Citronensäure) als
Vermittler für die Kolloidbildung verwendet.
All diese Bedingungen fehlen bei der Hochvolt-Elektrolyse.
Wahrscheinlich könnte man Hydrochinon durch Elektrolyse ersetzen, wobei
man aber zunächst genügend Silberionen in der Lösung benötigt.
Wie man sieht, unterscheiden sich dokumentierte Verfahren deutlich von
den hier vorgetragenen.


Meiner Meinung nach - und auch andere hier im Forum haben wohl ähnliche
Auffassung - vermischen sie Esoterik mit Elektronik und wollen sich mit
dem ganzen Thema nicht wissenschaftlich exakt odr anhand bekannter
funktionierende Herstellungsmethoden auseinandersetzen.

Auffällig ist auch, daß sie sich massiv gegen Ihre 'Kollegen' mit
anderen esoterischen Elektrolyseansätzen abgrenzen, ohne genau zu
sagen, was diese denn dabei handwerklich falsch machen.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Herr Kellerbauer!

Ich könnte schon wieder eine Seite darauf antworten. Aber es muß einen
Weg geben, daß erwachsene Menschen einen Streit beenden können, wenn
sie nicht weiterkommen.

Ich stehe nach wie vor für technische Fragen zur Verfügung und bin an
Verbesserungen interessiert. Aber lassen Sie uns beide einen
Schlußstrich ziehen. Wir wissen, was wir voneinander zu halten haben.
Es mangelt mir wirklich nicht an Argumenten, ich könnte das fortsetzen.
Aber es keinen Sinn. Wir sprechen nicht die gleiche Sprache.


Gruß
H.D.T.

Autor: B-Wendt (Gast)
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Hallo HDT !

Eigentlich scheint ja die Diskussion beendet zu sein, aber eine Frage
noch dazu:

Ich habe gerade eine etwas für mich unverständliche Angabe eines
Herstellers von colloidalen Silber gefunden:

Zitat: <Bei der elektrolytischen Herstellung (z.B. mit Pocket Silver)
von k. Silber, liegt die Teilchengröße im Nanometerbereich. Durch die
Brownsche Bewegung bleiben diese in der Schwebe. Sie sind positiv
geladen und werden innerhalb von ca. 24 Stunden komplett über Urin und
teilweise auch Stuhlgang aus dem Körper ausgeschieden.>

Meine Frage dazu: es wird ja behauptet daß das colloidale Silber keine
Verfärbung der Haut machen kann da es elektrisch neutral also nicht
positiv geladen wäre, hier wird aber gesagt dass es geladen wäre.

Ist es nun bei diesem elektrischen Verfahren mit ständiger Umpolung bei
40V ungeladen oder geladen im Wasser oder weiss man das nicht ?

Bernd

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Bernd!
"Pocket Silver" empfiehlt "Leitungs- oder Mineralwasser" und "kein
destilliertes Wasser".
http://www.kristallburg.ch/silver/silver_was%20ist...
Damit begeben die sich selbst eindeutig auf eine Position außerhalb
jeglicher Seriosität. Diese Leute sollte man nicht beachten und über
ihre Aussagen auch nicht lange diskutieren. Die behaupten in einem
halben Jahr möglicherweise das genaue Gegenteil.

Zur Physik oder Chemie des Kolloidalen Silbers kann ich keine Auskünfte
geben. Das sollte man der Fachliteratur entnehmen.

Umpolen oder nicht Umpolen ist für mich auch keine Frage. Eine meiner
nächsten Schaltungen wird mit pulsierendem Gleichstrom arbeiten, also
nicht mit "Umpolen".

Den Kolloid-Partikeln dürfte das egal sein. Einmal von der Elektrode
abgelöst können sie nicht "entladen" oder "umgeladen" werden, sie
haben ja keinen Kontakt mehr zu den Elektroden. Ob sie nun 1/1000 mm
oder 35 mm von der anders gepolten Elektrode entfernt sich, ist meiner
Meinung nach ohne Bedeutung.

Umpolen oder Unterbrechen des Elektrodenstrome muß sein (oder Umrühren
der Lösung), sonst bilden sich sofort milchige Schleier und braune bis
grausschwarze Flocken. Es heißt, das sei auf die Bildung von
"Ionenstrecken" zurückzuführen, also Kettenbildung von elektrisch
geladenen Teilchen. Klingt plausibel, meine ich. Das kann man mit einer
einfachen Strommessung überprüfen. Bei Gleichstrom steigt der Strom
innerhalb Minuten auf hohe Werte. Beim Umpolen bleibt der Strom
hingegen fast gleich, nach einem anfänglichen Anstieg. Außerdem ist das
Silberwasser beim Umpolen absolut klar und es setzt sich auch nach
Wochen nichts ab. Ein starker Tyndall-Effekt ist aber vorhanden. Also
muß es Silber-Kolloid sein, denn das destillierte Wasser kam ja nur mit
den Silberelektroden in Berührung.

Bei Leitungs- und Mineralwasser ist das völlig anders. Die Zahl der
möglichen Inhaltsstoffe und daraus reslutierenden chemischen Reaktionen
ist unklar.

Wenn du ein Gerät kaufen willst, dann such mal die Angebote durch. Du
wirst schon feststellen, wer sparsam mit den (seriösen) Angaben ist
oder wer wahre Wunder verspricht.

Gruß
H.D.T.

Autor: B-Wendt (Gast)
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Dank für die schnelle Antwort. Leider ist die Frage nach der
elektrischen Ladung der Silberteile aber dann doch noch offen
geblieben. Grüsse, Bernd

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Bernd!
Also, wenn die Frage darauf abzielt, daß ich mich zur Molekular- oder
Atomphysik äußern soll..., das mache ich nicht.

Der Grund ist einfach der, daß ich mich nicht auf Gebiete begebe, die
ich nicht beherrsche. Allerdings verstehe ich die Frage auch nicht
ganz.

"...es wird ja behauptet daß das colloidale Silber keine
Verfärbung der Haut machen kann da es elektrisch neutral also nicht
positiv geladen wäre, hier wird aber gesagt dass es geladen wäre..."

Wer behauptet das und wer behauptet eventuell was anderes?
Das ist doch vermutlich auch wieder nur eine von tausend Aussagen, die
jeder nach Belieben herumerzählen kann. Ich kann das nicht bestätigen,
daß das "behauptet" würde. Ich beziehe mich auf andere Aussagen, nach
denen bisher keine Fälle von Argyrie durch Einnahme von Kolloidalem
Silbers "wissenschaftlich" dokumentiert wurden.

Die Umpolung hat nach meiner Ansicht keinerlei Wirkung auf die Ladung
der Kolloid-Teilchen. Kann ja auch gar nicht. Ich hatte ja begründet,
warum ich das annehme.

Die von dir geannte "Weltneuheit Pocket Silver" ist ein alter Hut,
wie alle Schaltungen. Es gibt nirgendwo wirkliche Neuigkeiten. Auch das
Umpolen, das dir anscheinend Kopfzerbrechen macht, ist nichts neues.

Wenn du in die Molekular- und Atomphysik einsteigen willst, wirst du
hier kaum kompetente Antworten bekommen. Ich halte mich da jedenfalls
raus.

Gruß
H.D.T.

Autor: Manfred Buchholz (Gast)
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Was das lollodiale Silber angeht :
Auf www.universal-path.org/sil.htm ist ein link
für einen Silbergenerator mit 1 mal NE555

Autor: Manfred Buchholz (Gast)
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Was das kollodiale Silber angeht :
Auf www.universal-path.org/sil.htm ist ein link
für einen Silbergenerator mit 1 mal NE555

Autor: freecell (Gast)
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Hallo Werner,

ich habe nicht den ganzen Beitrag gelesen, aber bez. Bauanleitung.
Schau doch mal hier vorbei: http://www.minotech.de
Dort habe ich HDT's Schaltung mit dem CMOS-Baustein auf Lochraster
umgesetzt, im Bereich => Bauanleitung => KoSi-Gen II.

Die Schaltung funktioniert bestens und du brauchst kein DC/DC-Wandler
für den NE555, da für die Elektrolyse an den Silberstäbenn >30V
anliegen  oder im ungekehrten Fall eine Kaskade um die 9V
hochzusschrauben.

GRüße, Freecell

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Freecell,
der Werner Jetzinger ist meines Wissens nach nicht erreichbar. Wir
hatten vorher Kontakt und er hat auch was erwähnt, ich glaube Afrika.
Da er selber für humanitäre Zwecke ohne finanzielle Interessen
arbeitet, hat sich jemand gefunden, der ihm Prototyp3 gebaut hat.
(kostenlos, obwohl er dafür bezahlen wollte) So läuft das manchmal
auch. :-)

Gruß
H.D.T.

Autor: waldemar hammel (Gast)
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Irgendwo hier werde auch ich erwähnt mit "wer ist schon dieser hammel,
kreuzau"?

Dies, weil ein Forenteilnehmer meinen Artikel zur Giftigkeit des
Schwermetalles Silber hier einbrachte..

Wer ich bin, ist leicht zu beantworten:
Ich war 25 jahre im öffentlichen Gesundheitsdienst und arbeite nun als
Physiker. Vor Jahren, da ich zahlreiche Hobbies habe, eröffnete ich mit
meinem damaligen Kollegen Adam McLean die Seite, die heute
www.alchemywebsite.com heißt (die größte Seite über die
historisch-alchemistische Literatur im Netz! = Beitrag zur
Wissenschafts- und Geistesgeschichte). Soll heißen, dass ich mich seit
Kindertagen u.a. auch mit dem Hobby Chemie und Chemiegeschichte
beschäftige.

Nicht, dass ich hier einem Enthusiasten seinen schön sauber erfundenen
Elektrolyse-Apparat madig machen will (ich bastele auch gerne
Electronics), und es entsteht nach seiner Anleitung dabei auch u.a. von
mir aus ein wenig kolloidales Silber (+ anderen Stoffen), aber dennoch
ist und bleibt Silber, welches aufgenommen wird, besonders in größeren
Mengen, ein sehr giftiges Schwermetall mit je nach Veranlagung und
Zufällen völlig unberechenbaren Nebenwirkungen. Währenddessen die
angeblichen Hauptwirkungen gar nicht zustande kommen können.

Denn: Außer, dass dieses undefinierbare Gebräu den Verdauungstrakt
tatsächlich -falls man Pech hat, das ist nämlich nicht gesund-
desinfiziert (man könnte dann auch zB Wasserstoffsuperoxid oder
Domestos trinken), kommt der hübsche Stoff gar nicht an evtl. im Körper
vorhandene Erreger heran. Kolloidales Silber gelangt weder in Blut noch
in Gewebe.
Pech gehabt!

Mehr noch:
Ein Teil des Kolloids wird natürlich vom Körper ionisiert, damit
chemisch zur Reaktion gebracht, damit verstoffwechselt, und somit
tatsächlich in Körper und Gewebe aufgenommen. Dies aber in Form von an
Proteine gebundenen Silberionen. Und deshalb werden dann mitunter die
Patienten "versilbert", die zuviel davon erwischen, wobei diese
Versilberung eigentlich eine verzweifelte Schutzmaßnahme des Körpers
darstellt, dieses Gibt in unschädlicher Form per Ablagerung wieder
loszuwerden.

Wenn man immerhin weiß, dass nur Silberionen überhaupt in den Körper =
das Gewebe gelangen können (= schädlich), dann erübrigt sich alleine
schon deshalb die als kompliziert angesehene Herstellung von
Silberkolloid, denn dann tut es jedes wasser- oder fettlösliche
Silbersalz sogar besser als das Kolloid, von dem 99% per Darm wieder
ausgeschieden werden.

Zur Herstellung von Silberkolloid gibts übrigens hervorragende,
einfachste, nass-chemische Verfahren, man denke da an "Schwefelsol",
Kupferkolloide und an den berühmten "Cassius'schen Goldpurpur" (der
ein Goldkolloid ist). Mit solchen simplen Methoden lassen sich für
Pfennige ganze Badewannen voller Silberkolloid herstellen.
Die ganze hier demonstrierte Elektronik ist also völlig unnütz, da man
Ag-Kolloid praktisch per simpelster Küchenchemie herstellen kann, wobei
die Lösung dann sogar besser noch stöchiometrisch (mengen- und
inhaltsmäßig) bestimmbar ist.
Wer wissen will, wie das geht:
Jander-Blasius: Lehrbuch der anorganischen Chemie : Präparativer Teil.

Summary:
- jede Silberverbindung ist, genau wie solche anderer Schwermetalle,
Lebewesen-giftig
- Ag-Kolloid ist bei Einnahme ebenfalls giftig
- man kann es in beliebigen Mengen auf simpelste nass-chemische Arten
herstellen
- Ag-Kolloid ist ein wirksames Desinfektionsmittel
- Ag-Kolloid gelangt nicht in Körpergewebe, sondern nur in den Darm, wo
es die Darmflora nachhaltig schädigt
- im Körpergewebe kommen nur allesamt giftige Ag-Verbindungen an (an
Transport-Proteine wie Albumin usw. gebunden, und zwar als Verbindungen
dann weitgehend ohne Desinfektionswirkung = entgiftete, wozu man auch
von Anbeginn dann ein Ag-Salz anstelle des Kolloids einnehmen könnte
- kann der Körper das wirklich inkorporierte Silber nicht mehr
loswerden, wird es im Gewebe abgelagert (Mülldeponie), und dann erzeugt
es -von dort aus chronisch wirkend- völlig unvorhersehbare Dauerschäden
bis hin zu Krebs, Immundefiziten, Nervenstörungen, Nierenversagen,
Leberschäden, MS-artige Bilder, Alzheimer-artige Bilder,
Epilepsie-artige Bilder usw.

Wer trotz dieses in Büchern nachlesbaren Wissens dies bestreitet oder
herunterspielt, begeht Verbrechen an gutgläubigen Menschen, die auf ihn
hereinfallen, eines davon ist Körperverletzung (wofür man ihn auch in
Regress nehmen kann), ein anderes ist Betrug (wenn er mit diesem
gefährlichen Unsinn Geld scheffelt und sich am erzeugten Leid anderer
bereichert)

Ich garantiere hier, dass jeder beliebige Staatsanwalt dies im
Ernstfall genauso sehen wird.
Die Tatsache, dass bzgl. Kolloidsilber eine Gesetzeslücke existiert,
berechtigt keinesfalls diese in krimineller Weise auszunutzen!

Autor: H.D.T. (Gast)
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Ja, ganz vortrefflich, Herr Hammel!

Auch Ihre sonstigen Ergüsse sind vom Feinsten.
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/27429,0.html

Weiter so, die Menschheit braucht Geister wie Sie. Ich werde Sie auf
Grund meiner persönlichen Kontakte zu den größten Staatsoberhäuptern
und  selbstredend auch zur Spitze der Wissenschaften selbst, als einen
der nächsten Nobelpreisträger vorschlagen.

Die Sache ist so gut wie gebongt. Sie können sich darauf verlassen.

Hochachtungsvoll



PS
Bis dahin empfehle ich, daß Sie vorerst den Anweisungen des
Pflegepersonals strikt folgen und Ihre Medikamente regelmäßig
einnehmen.

Autor: waldemar hammel (Gast)
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HDT schrieb:
[Bis dahin empfehle ich, daß Sie vorerst den Anweisungen des
Pflegepersonals strikt folgen und Ihre Medikamente regelmäßig
einnehmen.]

Was dem Hamburger Zimmermann seine Zimmermannskleidung,
und dem Bayern seine Krachlederne,
dass ist dem HDT seine Nieder-Tracht!

Argumente "ad personam" sind in sachbezogenen Diskussionen schlicht
ungültig, das weiß jeder, der auch nur per VHS ein wenig Rhetorik
geschnuppert hat. Warum nehmen sie nicht direkt meinen Nachnamen
"Hammel", der bietet sich doch geradezu an zum Verulken, was ich
ihnen sogar gönne. Warum nicht? Humor würzt das Leben.

Alleine, in der Sache "kolliodSilber und seine Wirkungen" führt uns
das keinen Millimeter weiter.
Ich kann sie nur im wirklich Guten davor warnen, für diese irre Idee
Reklame zu machen, oder Apparate zu verscherbeln, mit denen sich Leute
dann vergiften.
Stellen sie sich nur den Tag vor, an denen ihnen eine Anzeige wegen
Betrugs oder Körperverletzung ins Haus flattert, und denken sie an
Forderungen wegen Schmerzensgeld, Invalidität usw., mit denen sie ihres
Lebens nicht mehr froh würden.
Lohnt sich das Risiko für solch eine windige Idee?

Sie scheinen ein kreativer Mensch zu sein, und dies ehrt sie, aber
achten sie darauf, dass ihre Kreativität nutzbringend wird und nicht
Schäden an Unschuldigen setzt. Es ist immer so, dass von 1000 Ideen,
die man hat, 990 unbrauchbar sind, und die Kunst ist dann, diese zu
erkennen und fallenzulassen.

Sie könnten zB einmal ernsthaft über meinen Vorschlag nachdenken, ob
Bakterien nicht per Eigenresonanz mithilfe von Ultraschall auch in
Körperflüssigkeiten zerstörbar sind, wenn sie schon gerne basteln und
nachgrübeln, denn auf Oberflächen oder in einfachen
Wasser-Bakteriengemischen funktioniert es, und es wird sogar
industriell/medizinisch angewandt. Das Prinzip also ist längst
bewiesen.

Ich selbst kam zu dieser Idee wie auch zur Diskussion über das
Kolloidsilber übrigens aufgrund einer chronischen Borreliose, an der
ich noch immer, nach 1/2 Jahr Penicillin, einigermaßen leide. Daran
sehen sie, dass ich nicht einfach grundlos "aus der Luft"
diskutiere.

Gruss, waldemar hammel

Autor: H.D.T. (Gast)
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Das Problem ist ja nicht, daß Sie sich eine eigene Meinung bilden,
sondern daß Sie mit Halbwissen die Welt verändern möchten.

Ich "verscherbele" und verkaufe übrigens gar nichts. Meine Ratschläge
und Bauanleitungen sind umsonst. Und was neues erfinde ich auch nicht.
Ist alles schon erfunden.

Ihre "Resonanztheorie" müßte Sie doch eigentlich schon längst zu den
Blutzapper-Kapazitäten Hulda Clarck und Dr. Beck geführt haben. (Hulda
hat ja schon gesessen, heißt es.)

Freundliche Grüße
H.D.T.

Autor: waldemar hammel (Gast)
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Lieber H.D.T.,

mit Hulda Clark und Beck habe ich absolut nichts zu tun (musste die
Namen erst im internet suchen), und ich bin weder Esoteriker, noch
religiös, noch glaube ich an Wunder.

Bin ganz schlichter Naturwissenschaftler, nicht mehr, nicht weniger,
und habe davor bald 23 Jahre im öff.Gesundheitsdienst gearbeitet.

Anders ausgedrückt: Ich glaube an die Vernunft (so kontradiktorisch das
jetzt hier ausgedrückt sein mag), ich glaube an die
naturwissenschaftlich heute vorliegenden Fakten, und ich glaube dran,
dass wir auf diesem richtigen Weg der naturwissenschaftlichen
Erkenntnisgewinnung weitergehen müssen.
Denn dieser Weg hat uns in knapp 300 Jahren weiter gebracht, als alle
Jahrtausende magischer Weltbilder vorher.

Gerade daher ist mir auch das Gebiet der wie Unkraut aufschießenden
"Medizin-Esoteriken" sehr suspekt, und ich halte dieses Genre für
ausgesprochen schädlich, nichtmal in seinen direkten Auswirkungen
(Homöpathie macht zB garnix, außer halt ein paar Placebo-Effekten),
sondern in den geistig-intellektuellen Wirkungen.
Wie so vieles halte ich dieses Gebiet für eine Ecke starker geistiger
Umweltverschmutzung.

Sie werden selbst wissen, dass Unverstandenes immer Ängste erzeugt, und
in der modernen Welt ist vieles unverstanden, wissensmäßig nicht
hinreichend enkulturiert (vom Atomkraftwerk bis zur Funktionsweise
eines schlichten Automotors sogar, zb bzgl. "Entropie", "Enthalpie"
usw.). Auch in der Medizin ist das so, wo die "Apparate" Vielen Angst
einjagen.
Und damit arbeiten dann die Scharlatane aller Couleuren. Ich gehe
einmal davon aus, dass Clark und Beck solche Scharlatane sind/waren,
ähnlich dem Herrn Beuss (x-Tage Diät gegen Krebs).

Ich nenne Sie ausdrücklich nicht "Scharlatan", da ich weder sie kenne
noch ihre Absichten. Ich moniere auch nicht die Ausführung ihres feinen
Elektrolyse-Apparates, weiß im Gegenteil selbst, wieviel Spaß das
elektronische Basteln bereitet.

Mir ging es lediglich um die auf-die-Füße-Stellung
Ag-Kolloid-Geschichte, die mir hier bereits zum x-ten Mal im Netz als
DAS Wundermittel begegnet.
Aufgrund meiner Borreliose habe ich mich natürlich reichlich belesen.
Dabei fiel mir auch das Büchlein von Josef Pies in die Hand:
"Immun mit kolloidalem Silber".
Ich las es und mir war klar, dass es wissenschaftlich völlig wertlos
ist. Man braucht nur die astronomische Komplexität des Immunsystems in
Rechnung zu stellen, und daneben die kindliche Idee "immun mit xyz",
um schon instinktiv zu begreifen, dass daran nichts Wahres sein kann.
Irgendwo beschreibt der Autor dann, wie dieses Silber auf
Mikrolebewesen wirke, und da wirds dann völlig absurd. USW...

Ich denke mal, das Thema ist hier trotzdem jetzt "gegessen".
Und insgesamt sind ja wohl auch sie nicht primär ein Silber"apostel",
sondern eher an Elektronik interessiert.
Und dazu möchte ich ihnen weiterhin viel Freude wünschen und auch
hoffen, dass sie viele "Mittäter" dazu begeistern mögen.
(Wenn ich selbst genügend Freizeit hätte, würde ich gerne noch Manches
auf diesem Gebiet durchführen und hier im Forum wohl auch gerne
mitmachen, zumal ich beruflich ausgerechnet die Schwerpunkte
Informationstheorie/Kybernetik und Semiotik habe).

Ich finde dieses Forum hier daher auch ehrlich "Klasse", und wir
können gerne in Kontakt bleiben!

Gruss, waldemar hammel

Autor: Bri (Gast)
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Falls es hier wirklich minderbemittelte Leser geben sollte, die den
Bauernfängern glauben und daran denken, kolloidales Silber einzunehmen,
dann schaut euch erstmal die Seite hier an:

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/2297471.stm

Wollt ihr wirklich so aussehen?

PS: Wenn ich die These "Scheiße schmeckt besser als Kaviar"
aufstellen würde, dann könnte ihr sicher sein, daß:

1. morgen auch jemand im Internet schreibt, wie toll doch Scheiße
schmeckt

2. morgen jemand euch einen Scheißehaufen für 100€ anbieten wird

3. morgen Leute den Scheißehaufen kaufen werden und ihre positiven
Erfahrungsberichte vom Scheiße essen im Internet verbeiten werden

4. übermorgen Leute Scheißehaufen gegen alle Krankheiten (vor allem
Krebs) für 1000€ anbieten werden

Autor: H.D.T. (Gast)
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"...Falls es hier wirklich minderbemittelte Leser geben sollte..."

Wieso "Falls..."? Man sieht es doch an Ihrem primitiven, inhaltslosen
Beitrag, daß es hier solche "minderbemittelte" Leser gibt.

Mit "minderbemittelt" meinen Sie aber wohl geistig unterentwickelt?
Ansonsten hat das Wort "minderbemittelt" im deutschen Sprachgebrauch
eine andere Bedeutung. Aber auf Ihrem geistigen Niveau wäre das nicht
gravierend, wo in jedem Satz "Schei..e" vorkommt.

Der von Ihnen gezeigte Link entspricht in etwa Bildzeitungsniveau.
Wollen Sie daraus einen Beweis ableiten? Für was? Der Mann sieht
gesund, vital und gut gebräunt aus. Der Mann ist in Top-Form.

Autor: waldemar hammel (Gast)
Datum:

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Der blaue Senator ist guuuut, und richtig wertvoll, aufgrund seiner
Inhaltsstoffe! Mal ne Abwechslung im sonstigen Einerlei. Welcher Partei
gehört der an, den "Liberalen"?
Ich denke, mit Ionenaustauschern wäre der Mann vielleicht wieder
umzufärben, würde ihm also EDTA empfehlen
(ethylen.diamin.tetra.essigsäure).
Daraus lernen kann man: Zukünftig sind Politiker, entsprechend ihrer
Parteien, also einfärbbar, ein Fortschritt, muss nur die Industrie noch
ein paar Färbemittel dazuerfinden.

Möchte außerdem noch hier die Gelegenheit nutzen, für zwei eigene Dinge
hier zu werben:

(1) für den "El Dorado", den die Spanier immer gesucht, aber nie
gefunden haben. "El Dorado"? Das ist der goldene Mann. Und dazu wird
man, wenn man schlicht genügend kolloidales Goldwasser trinkt, das
während Vollmondnächten in geraden Wochen mittwochs hergestellt werden
muss.
Nein! Das alte "Danziger Goldwasser" tuts da leider/gottlob nicht.
"Goldene Männer", sogar schon recht alte, sind bei Frauen sehr
beliebt! (warum wohl?)
Ich biete jetzt hier also einen Apparat an, mit dem man Goldwasser
herstellen kann. Ist einfach zu bedienen, und das Wasser einfach zu
trinken, kostet alles in allem nur schlappe 19.850.- Euros (samt
Verpackung und Präservativen für die Damennutzung).

(2) Kolloid-Silberstaub wird gesintert, verbacken, und dann zu
länglichen Barren von etwa 5 kg Gewicht geschmolzen. Diese Barren
werden zu Hammerköpfen umgeschmiedet (reines Silber ist sehr duktil),
und die Köpfe dann mit Nussbaumschäften bestückt. Dies führt, lege
artis gemacht, zu recht schweren Silbernuss-Hämmern.
Und damit kann man dann sehr gut taube Nüsse solange beklopfen, bis sie
wach werden oder halt zerspringen.

Autor: Bri (Gast)
Datum:

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@ H.D.T.

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche
Dummheit,
aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert
Einstein

Die Dummheit der Menschen muss grenzenlos sein, wenn es Individuen wie
dich gibt, die der Meinung sind, es sei besser, kolloidales Silber
anstelle von Penicillin oder anderen Antibiotika zu nehmen. Nenn mir
bitte einen logischen Grund, warum jemand eine Vergiftung mit Silber
riskieren sollte, anstatt besser verträgliche Antibiotika zu nehmen? Es
ist wohl auch ein Zeichen der Nebenwirkungen von Silbereinnahmen auf das
Nervensystem, wenn jemand empfiehlt, kolloidales Silber !vorsorglich!
einzunehmen.

Ich finds immer wieder erstaunlich, dass es Menschen gibt, die lieber
irgendwelchen dahergelaufenen Hobbymedizinern mit
unterdurchschnittlicher Bildung und ohne den Hauch einer Ahnung von dem
was sie erzählen, mehr vertrauen, als einem ausgebildeten Artzt.

Autor: H.D.T. (Gast)
Datum:

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@Bri

Nicht, daß es mir die Sprache verschlagen hätte, ich war nur ein paar
Tage verreist, deshalb melde ich mich heute erst.

"...Individuen wie dich..." und "Dummheit"

Das ist ja formell eine Beleidigung, ich möchte aber den Administrator
vorsorglich bitten, das nach Möglichkeit stehen zu lassen. Denn
irgendwie ist es doch "niedlich", zu sehen, wie jemand mit
"Nichts", gänzlich ohne Hintergrundwissen und dazu noch ohne
Selbstkritik hier im Forum auch seine Meinung sagen kann.

@Bri! (erinnert mich irgendwie an "Käse")
Ich sage nirgendwo, daß man anstelle von Penicillin (oder anderen
Antibiotika) "Kolloidales Silber" (oder sonstige Silber-Produkte)
nehmen sollte. Ich empfehle auch nicht, Kolloidales Silber oder
dergleichen "vorsorglich" einzunehmen. Hingegen ist die
keimbildungsverhindernde Wirkung von Silber Standardwissen der Medizin.
(und auch der Trinkwasser-Versorgungstechnik) Du bist demnach total
desorientiert. (Lies dazu einfach mal in den Archiven der
Universitäten, soweit sie über das Web zugänglich sind.)

Ich zitiere weiterhin:
"...unterdurchschnittlicher Bildung und ohne den Hauch einer
Ahnung..."

Das muß es wohl sein, was dich reitet! Du solltest dich schämen, dich
mit soviel Nichtwissen und (Selbst-)Kritiklosigkeit soweit nach vorn zu
wagen.

Liebe Grüße
H.D.T.


PS
"Arzt" schreibt man immer noch mit einem "t".

Autor: Daniel Braun (khani)
Datum:

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Na dann will ich auch mal ein wenig mitbrennen (flame an ! ;-))

"...keimbildungsverhindernde Wirkung von Silber Standardwissen der
Medizin.
(und auch der Trinkwasser-Versorgungstechnik) Du bist demnach total
desorientiert. (Lies dazu einfach mal in den Archiven der
Universitäten, soweit sie über das Web zugänglich sind.)"

Bei Entkeimung von Wasser und Lebensmittel kommen unter anderem
Hochtemperaturbehandlung, ionisierende Strahlung, starke UV-Strahlung
oder Chlor zu Einsatz.
Das heißt nicht, dass man diese Methoden auch auf den menschlichen
Körper anwenden kann ! Ich habe noch nie von jemanden gehört, der sich
selbst eingekocht oder in Alkohol eingelegt (irgendwie trotzdem eine
nette Vorstellung) hätte. Auch der Besuch im Schwimmbad fördert die
Allgemeingesundheit wahrscheinlich nicht durch das Chlor im Wasser
sondern eher durch die Bewegung und die Exposition von Erregern.

Das Problem bei "Behandlungen" (bewusst in Hochkommata) mit nicht
zugelassenen Behandlungsmitteln liegt darin, dass ein sehr
verantwortungsvoller Umgang des Behandelnden mit den Substanzen nötig
ist. Bei Ärzten ist davon auszugehen, dass hier durch Studium und
vorhandene Kontrollinstanzen eine gewisse Sicherheit erreicht wird.
Substanzen, welche nicht als Arzneimittel gelten und frei zugänglich
sind, darf jeder ohne Kontrollen an andere weitergeben und ihnen zur
Einnahme (oder sonst einer Behandlung empfehlen). Wenn sich derjenige,
der die Behandlung durchführt über die Risiken klar ist und eine
Ausbildung besitzt (Heilpraktikerausbildung mit Bescheinigung, oder
andere Qualifikationen), dann kann das auch funktionieren.
Leider können auch gänzlich inkompetente Personen (oder gewinnbedachte
Institutionen/Personen) solche Behandlungen anordnen. Der Patient
hinterfragt aber meist nicht die Methode oder ist in der Lage sich
ausreichend zu informieren. So kann es dazu kommen, dass durch die
Behandlung erst gesundheitliche Probleme entstehen.

Wenn man sich also unsicher ist, ob man irgendeine Behandlungsmethode
durchführen sollte, dann kann man sich auch beim Hausarzt oder
medizinischen Beratungsstellen über die Risiken aufklären lassen - das
ist der sicherste Weg.

MfG, Daniel.

Autor: H.D.T. (Gast)
Datum:

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@Daniel

Das verstehe ich nicht.
"An den Arzt oder Heilpraktiker wenden", das ist doch genau das, was
ich auf meiner Webseite empfehle. Oder um was geht es hier eigentlich?

"Bri" ist offenbar über gar nichts informiert und da er unter anderem
"Nebenwirkungen von Silbereinnahmen" erwähnte, nannte ich das
Stichwort "Trinkwasser". Das hat nun mit Kolloidalem Silber weniger
zu tun, aber es soll sagen, daß "Silber in der Trinkwasseraufbereitung
und Lagerung" Standarttechnik war und ist. (das kann ja jeder selber
recherchieren)

Was die (historische) Anwendung in der Medizin betrifft, kann sich
ebenfalls jeder informieren. Z.B. in den Archiven der Uni-Kiel.
Allerdings..., unter dem Aspekt, daß selbst die Mondlandung eine
Täuschung war, könnte man auch die wissenschaftlichen Berichte einer
deutschen Universität anzweifeln. Das verstehe ich allerdings voll und
ganz.

Gruß
H.D.T.

Autor: Christian (Gast)
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Hallo NG,


nachdem 150 Beiträge erreicht sind...

<FLAME>

Bitte lieber HDT, dann erläutere uns doch einfach mal warum das Zeug
ungefährlich ist, so dass es auch jemand ohne Vorbildung versteht und
ohne zu behaupten das währe Grundwissen...

Bis jetzt kommt von Dir nichts als heiße Luft !
Du tust als wüsstest Du ganz genau was Du da sagt und wirfst mit
blödsinn um Dich den hier schon viele Leute wiederlegt haben.

Zu schreiben WIR sollen uns in den Uniprotokollen umschauen ist
natürlich sehr schlau, wenn man selber nicht weiß wovon man spricht !

Des weiteren lieber HDT wird das Forum von Deinem Kumpel missbraucht um
ein Gerät zu entwickeln was von Scharlatanen wie Dir und anderen
Verkauft werden soll !

Ich werde mich mal schlau machen ob jemand der Bauanleitungen und
Informationen verteilt und dazu anpreist nicht auch dafür haftbar
gemacht werden kann...

</FLAME>


So...


Lg


Christian

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Christian!

Was soll ungefährlich sein?

Wer sagt, das was ungefährlich sei?

Wer hat was widerlegt? (ohne "ie" bitte)

Wer ist mein Kumpel?

Wer entwickelt hier im Forum was?

Und was verkaufe ich?


Wenn du dir so sicher bist, dann mach doch deine Anschuldigungen hier
öffentlich mit Nennung deines Namens. Dann hänge ich dir eine
Verleumdungsklage an den Hals, die sich gewaschen hat. Aber dazu bist
du zu feige, wollen wir wetten?

Mein Name und meine Anschrift steht im Impressum meiner Webseite. Und
wer bist du? Ein namenloser Schwätzer, der sich feige in der Anonymität
bewegt.

Viele Grüße
H.D.T.

Autor: Bri (Gast)
Datum:

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@ HDT

Wenn du schon die Rechtschreibfehler anderer Leute bemängelst, dann
solltest du vielleicht mal selbst zum Duden greifen:

"Standarttechnik" -> schau mal in den Duden
"Das hat nun mit Kolloidalem Silber" -> kolloidal ist ein Adjektiv

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Also nerv uns
nicht mit Korrekturvorschlägen, sondern bleib beim Thema.

Auf die Gefahr hin, dass ich dich jetzt überfordere, stell ich dir mal
folgende Frage:
Kommt es dir nicht etwas seltsam vor, dass du offenbar der einzige
bist, der hier die Gefahren von kolloidalen Silber verharmlost?

Autor: Olaf Stieleke (olafst)
Datum:

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@ HDT:

Du bist der erste, der es mit einem einzigen Satz geschafft hat, auf
der Ignoreliste zu landen: "unter dem Aspekt, daß selbst die
Mondlandung eine Täuschung war,..."

Autor: tex (Gast)
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@Olaf
Ich hab die Amerikaner nicht auf dem Mond gesehen und ich werde nicht
so weit gehen zu behaupten, dass sie nicht dort waren, aber wenn man
sich die Argumente der Zweifler anschaut und objektiv bewertet, sinkt
die Warscheinlichkeit, dass die Landungen echt waren erheblich.
In einem Indizienprozess glaube ich sogar, würde die NASA gegen die
Zweifler verlieren.
Andereseits werden immer Verschwörungstheorien gesponnen wenn irgendwo
auf der Welt irgendetwas passiert.
Hoffen wir, dass die Japaner bei der nächsten Mondvermessung die Reste
vom Moonrover und die Abschussrampen der Mondlandemodule vorfinden,
sonst sehen die Amerikaner verdammt blass aus.

Autor: Daniel Braun (khani)
Datum:

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Hallo,

es läge mir ja nichts ferner, als hier irgendjemanden (ob Spinner oder
nicht ist mir egal, da relativ) zu verteidigen, aber ich glaube fast
unser H.D.T wollte da eine gewisse Ironie ins Spiel bringen (bezgl. der
Mondlanderei).

Ich hätte allerdings ein paar Fragen an H.D.T.:

Wie stehen Sie zu Aussagen wie "kolloidales Silber ist selbst in
höheren Dosen frei von Nebenwirkungen" und "kolloidales Silber hat
mit Argyrie nichts zu tun" ?

Woher (konkret als Literaturverweis) beziehen Sie ihre Informationen,
bezgl. der Wirksamkeit von kolloidalem Silber ? ich würde Sie bitten
Studien oder Aufsätzen von Medizinern (bitte keine Heilpraktiker,
sondern öffentliche Forschungsinstitute o.Ä.) zu nennen.

Warum hat Ihrer Meinung nach die Anwendung eines keimhemmenden Mittels
im Körper die selbe Wirkung (einfach gesprochen "viel Essig trinken
konserviert einen auch  nicht") ?

Ich habe mir im Lesesaal der Universität eine wissenschaftliche
Publikation zum Thema Silbereinnahme durchgelesen und ich fand dort nur
Aussagen wie "Silber gehört nicht zu den Substanzen, die man aufnehmen
muss", "es gibt effektiv keine Silbermangelerkrankung" und Silber
wird ohne nachweisbaren Effekt ausgeschieden oder eingelagert. Bei der
Einlagerung kann es zu Argyrie kommen." Daher bin ich an Ihren Quellen
und Ihrer Meinung interessiert. Schreiben Sie mir bitte keine Antwort
per EMail, sondern antworten Sie hier im Forum. Dann kann sich an Hand
Ihrer Quellen jeder eine Meinung bilden und Ihnen dann glauben oder es
lassen.

MfG, Daniel

Autor: H.D.T. (Gast)
Datum:

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@Bri
"Standardtechnik" ist OK, eins Null für dich. Kolloidales Silber ist
ein Begriff aus der Physik und Medizin, also ein Name. Man schreibt ja
auch  "Super Benzin" oder "Normal Benzin". "kolloidal" wird
allerdings auch oft klein gechrieben. Aber wenn das ein Vorschlag ist,
die kleinen Plänkeleien zu lassen und sachlich miteinander zu reden,
dann bin ich einverstanden. "Dann aber bitte ohne Beleidigungen und
ohne unbegründbare Unterstellungen."

Von hier ab also jetzt sachlich, wenn du willst.-------------------

Du bist im Irrtum, wenn du behauptest, ich würde eine Gefahr von
Kolloidalem Silber verharmlosen. Im Gegenteil: Ich empfehle sogar
ausdrücklich auf meiner Webseite, zum Arzt oder Heilpraktiker zu gehen.
(siehe "Warnhinweise" auf meiner Webseite) Natürlich zu einem Arzt
oder Heilpraktiker, der Erfahrung hat und Kolloidales Silber
medizinisch anwendet.

Und ich spreche auch an etlichen anderen Stellen meiner Webseite, in
Sachen, die ich besser weiß, offene Warnungen gegen leichtfertige
Anwendung oder Herstellung aus. (Und wo ich nichts weiß, halte ich den
Mund.)

Oder was meinst du konkret?

H.D.T.

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
Datum:

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Weil hier auch das Thema Mondlandung angeschnitten wurde, ich finde
folgende Seite recht interessant:
http://www.mondlandung.pcdl.de/

Gruß
Ingo

Autor: H.D.T. (Gast)
Datum:

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@Olaf Stieleke

Das hast du wohl "andersrum" verstanden.

Selbstverständlich vertrete ich nicht die Ansicht, daß die Mondlandung
nicht stattgefunden hätte. Aber auf solch niedrigem Niveau finden alle
"Verschwörungstheorien" statt und die Verschwörungstheoretiker sind
eng verwandt mit "Gegnern jeglicher Alternativmedizin", aus den
gleichen Gründen: "Widerstand leisten, gegen alles mögliche". Deshalb
meine Anspielung.

Information am Rande:
Bei der Mondlandung gehörte es zum Programm, daß ein Spiegel
stationiert und exakt auf die Erde ausgerichtet wurde. Dieser Spiegel
ist dort auf dem Mond "seit der Mondlandung" vorhanden und kann von
der Erde aus mit einem Laser angepeilt werden. Nach etwas mehr als 2
Sekunden kommt exakt dieser Laserstrahl reflektiert zurück. Das ist ein
untrüglicher, wissenschaftlicher Beweis, der von den
Verschwörungstheoretikern schlicht ingnoriert wird.

Autor: H.D.T. (Gast)
Datum:

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Hallo Daniel,
selbstverständlich beantworte ich sachliche Fragen gerne. Ich möchte
Sie aber bitten, auf meiner Webseite wenigstens die Seite
"Grundlagen" zu überfliegen. Dort kann jeder auf den ersten Blick
sehen, auf welcher Seite ich stehe. Keinesfalls auf Seiten der
Verharmloser und erst recht nicht auf Seiten der Geschäftemacher. Bei
mir gibt es nichts zu kaufen.

http://www.kolloidal-silber.de/koll_silber_grundlagen.htm

Wie ich zu den Aussagen stehe "kolloidales Silber ist selbst in
höheren Dosen frei von Nebenwirkungen" und "kolloidales Silber hat
mit Argyrie nichts zu tun"?

Ja, wenn es hilft, beantworte ich das gerne: Ich bin zwar nicht in der
Lage, das wissenschaftlich zu beweisen, distanziere mich dennoch ganz
klar davon. Eine solche Aussage ist im wissenschaftlichen Sinne allein
deshalb unseriös, weil sie keine Mengenangaben und Anwendungsdauer
enthält. Mit diesen Angaben könnte ich allerdings selber auch nichts
anfangen, würde in dem Fall auf Fachleute verweisen. Dr. Josef Pies ist
Naturwissenschaftler und hat Jahre in der Pharmaindustrie gearbeitet,
bevor er sein Buch "Immun mit kolloidalem Silber" schrieb. Ich zähle
ihn zu den Fachleuten. Ich würde mich auf die von ihm empfohlenen
Dosierungen verlassen.

Das Thema "Argyrie" wird von den Gegnern mehr als unkritisch
behandelt. (so wie alle eigenen Argumente aus dieser
Gesinnungsgemeinschaft) Oft wird "Rosemarys Geschichte" genannt.
Rosemary Jacobs bestreitet aber, zu wissen, welche Form von Silber sie
einst eingenommen hat. Ein anderer Fall dreht sich um einen Verrückten
aus den USA, der eine wohl um zehntausendfach erhöhte Dosis eingenommen
hat. (200 Gramm Silber in 9 Monaten) Das hat Bildzeitungsniveau, damit
kann man nicht diskutieren.

Überdosiert führt Kolloidales Silber zur Argyrie. Überdosiert führt
auch Speisesalz zum Tode, und 10 Liter Trinkwasser ebenfalls.

Zur "Wirksamkeit":
Es ist einfach historische Tatsache, daß Kolloidales Silber vor der
Entdeckung des Penicillins weitläufig in der Medizin angewandt wurde.
Darüber noch wissenschaftliche Arbeiten zu finden, ist schwierig, weil
es auch alltäglich war.

Hier kann man einiges nachlesen.
http://www.uni-kiel.de/anorg/lagaly/group/klausSch...
Die Tatsache, daß Kolloidales Silber einmal weltweit in der
medizinischen Anwendung verbreitet war, läßt sich nicht leugnen.

Zitat: "Silber gehört nicht zu den Substanzen, die man aufnehmen
muss", "es gibt effektiv keine Silbermangelerkrankung" und Silber
wird ohne nachweisbaren Effekt ausgeschieden oder eingelagert. Bei der
Einlagerung kann es zu Argyrie kommen."

Natürlich gehört Silber nicht zu den Stoffen, die der Körper braucht.
Wenn andere das behaupten, wollen sie wahrscheinlich damit Geschäfte
machen. Ich behaupte das nicht. Daß es keinen Effekt im Körper hat, ist
widerlegt, daß es zur Argyrie kommen kann (unter den Umständen der
Überdosierung) ist unbestritten.

Fazit: Wer gesund ist, braucht kein Kolloidales Silber. Man nimmt ja
auch kein Antibiotikum profilaktisch ein. Wenn andere das empfehlen,
sollen sie es tun, ich nicht. Wer krank ist, soll zum Arzt gehen. Wer
von der Schulmedizin austherapiert ist, hat noch den Weg der
Alternativmedizin und kann sich mit Kolloidalem Silber beschäftigen.

Eigene Erfahrungen: Äußerlich bei Verletzungen angewandt wirkt es
verblüffend antiseptisch und heilungsfördernd.

Und nichts gegen die ordentlichen Heilpraktiker. Das wäre
Überheblichkeit.


Gruß
H.D.T.

Autor: waldemar hammel (Gast)
Datum:

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H.D.T.:
[Selbstverständlich vertrete ich nicht die Ansicht, daß die
Mondlandungnicht stattgefunden hätte. Aber auf solch niedrigem Niveau
finden alle"Verschwörungstheorien" statt und die
Verschwörungstheoretiker sindeng verwandt mit "Gegnern jeglicher
Alternativmedizin", aus dengleichen Gründen: "Widerstand leisten,
gegen alles mögliche". Deshalb meine Anspielung.]

Ich habs schon mitgekriegt, dass auch Du an Mondlandungen glaubst. Ich
auch bisher, aber neuerdings, nach dem Shuttle-Desaster, glaub ich gar
nicht mehr, dass die USA noch weltraumtauglich sind. Und wie sollten
sie dann jemals auf den Mond ..., wo es nichtmal mehr bis in den Orbit
reicht?
Das mit dem erwähnten Mondspiegel gehört allerdings hier zum Thema,
denn der ist mit Silberauflage, und es ist völlig klar, dass es gesund
sein muss, wenn man solche Spiegels isst, denn Vitaspiegelmangel ist
eine häufige Krankheit.
Hätte es also jemals einen solchen Spiegel auf dem Mond gegeben, dann
hätte den längst irgendein Alien verputzt.

Dass ausgerechnet Verschwörungsfantasten Gegner der Esoteriken
alternativer Medizinen sein sollen, ist mir neu, ich dachte bisher im
Gegenteil, die säßen -grob gesehen- im selben Nest.
Das mit den "alternativen Medizinen" ist genauso wie mit den
"alternativen Physiken", in denen seit Jahrzehnten Berufene ständig
versuchen die Relativitäts- und die Quantenphysik zu widerlegen (mit,
der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, sowohl kurzweiligen als auch
haarsträubenden Erfolgen).
Was wir leider nur haben, ist die Natur, so wie sie sich darstellt und
gibt. Fände irgendjemand ein PRAKTIKABLES und wirksames
"alternatives Irgendwas", würde sich dies in kurzer Zeit auch
durchsetzen, denn Naturwissenschaft funktioniert genau so: Von weniger
tauglichen Theorien zu immer tauglicheren, umfassenderen.
Leider aber gilt in diesem Bereich: Was da nicht geht, was also nicht
realisierbar/ messbar/ austestbar/ nachweisbar ist, das geht halt
nicht. Und das kann man dann auch nicht herbei reden.

Macht ja auch historisch einen Sinn, denn unsere Vorfahren waren nicht
blöde. Und, wenn heutige Erkenntnisse und deren Umsetzungen in die
Praxis nicht weiter trügen, als die damaligen, dann wären wir mit
Sicherheit auf dem damaligen Stand auch geblieben. Die
Weiterentwicklungen bis heute haben nicht aus "Lust am Modernen" oder
aus Ignoranz dem Alten gegenüber stattgefunden, sondern aus schieren und
ganz brutalen Notwendigkeiten heraus, zB die Krankheit XY endlich heilen
zu können.
So auch bei "Silber". Wenn dies so wirken würde, wie von vielen
geglaubt, so universell usw., dann hätte man sich die Entwicklung von
zB Antibiotika etc. ersparen können und mit Sicherheit auch erspart.
Es gab zB Pestzeiten, Cholerazeiten, Virusepidemien usw. in
historischen Epochen, als die damals Reichen tagtäglich mit
Edelmetallen umgingen, sich daraus lösliche Tränke fabrizierten, von
silbern/golden/kupfernen Geschirren aßen und in diesen kochten, aber
auch sie starben an den Seuchen. Wo waren da die geheimnisvollen
alternativen Wirkungen aller dieser Spagyrica? Nur drei Gramm
Penicillin/ Person hätten Millionen von Pesttoten erspart.
Ein Nostradamus, der doch lt. Esoterikern alles wusste, konnte dennoch
nicht verhindern, dass seine eigene Familie an der Pest krepierte, und
das obwohl:
"Penicillin" wurde eigentlich von einem römischen Militärarzt
entdeckt, der gefunden hatte, dass blauschimmeliges Brot, in eitrige
Wunden gedrückt, den Eiter wegmachte. Und, erste Klasse!, der Mann
schrieb das sogar auf. Danach "vergaßen" alle "Weisen" nur ca 2000
Jahre lang, seine Aufzeichnung auch zu lesen!

Ich hab mich gerade vor einigen Tagen mit "skalarer Strahlung"
herumgeschlagen, "Tesla-Strahlung", und ihr Prophet ist zB kein
Geringerer als ein waschechter Prof., der wohl irgendwie "aus der
Bahn" geraten ist:
http://www.k-meyl.de
Der übliche Nachteil ist auch hier natürlich wieder, dass "skalare
Strahlung" ein Gespenst und nicht nachweisbar ist. Gäbe es die, dann
wäre mal wieder u.a. die Relativitätstheorie zum Abschuss frei, weil
dann einige ihrer fundamentalen Voraussetzungen nicht mehr trügen.

Einstein aß übrigens bis zu 30 hartgekochte Eier am Tag (einfach, weil
sie ihm schmeckten), deren enorme Schwefelmenge jedwedes Silber in
seinem Körper sofort gebunden hätte/hat?. Ist daraus jetzt zu
schließen, dass Eier intelligent machen, weil sie das Silber im Körper
blockieren?, oder dass Eieresser gute Physiker werden?, oder dass
eierloses Silber im Körper sogar "dumm" macht (was die schnöde
Neurophysiologie ja nachweisen zu können behauptet)?

Und bei Kleinlebewesen wie Bakterien ist das so:
Legt man die in Silber oder andere Schwermetalle ein, gerade so, dass
sie nicht daran sterben, und infiziert sie danach mit Erregern oder
stresst sie mit chemischen/physikalischen Noxen, dann sterben sie, und
noch im Sterben staunen sie darüber, dass ihnen per vorheriger
Behandlung mit Schwermetallen durch Zerstörung der formidablen
Mercaptambrücken in ihren Eiweißen ihr kleines Immunsystemchen ganz
oder teilweise abhanden kam.
Das Dumme daran ist, dass dieser Effekt so fundamental ist, dass er für
alle Lebewesen gilt, einschließlich sogar der Pflanzen.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Aha!

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Zitat (aua):
'' Ich auch bisher, aber neuerdings, nach dem Shuttle-Desaster, glaub
ich gar nicht mehr, dass die USA noch weltraumtauglich sind. Und wie
sollten sie dann jemals auf den Mond ..., wo es nichtmal mehr bis in
den Orbit reicht? ''

Die fliegen gerade alle 90 Minuten einmal um den Globus - und es geht
ihnen wunderbar. Wie übrigens schon bei 110 Missionen der Shuttles
davor.
Die Shuttles sind zudem nur wenige Jahre nach der Entwicklung der
Apollo-Kapseln und der Mondfähren entstanden - die NASA war also schon
in den 60er Jahren viel weiter, als es die VT-logen gerne verbreiten.

Und zum Schluß - die Physik und die Technik der Mondlandung ist Stoff
der Physik und eignet sich gut klassische Gesetze der Gravitation
durchzurechnen.
Die Mondlandelüge ist eh nur etwas für Physik-Trottel - die dürfen
natürlich glauben, was sie wollen, das ist eh Hopfen und Malz verloren.

Autor: Waldemar Hammel (Gast)
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Ralf Kellerbauer schrieb:
[Die fliegen gerade alle 90 Minuten einmal um den Globus - und es geht
ihnen wunderbar. Wie übrigens schon bei 110 Missionen der Shuttles
davor.]

Ja Momeeeeent!
Wenn die Mondlandungen erfunden sind, dann sind natürlich die
Shutteleien usw. erst recht erfunden, und das KSC, wo ich mal
durchgetappt bin, war ein Cyberspace, ein virtueller zum Anfassen.
Vor Jahren war mal ein Shuttle hier in Köln zu Besuch, echt, und ich
auch. War auf einen Jumbo aufgepackt, das Shuttle, und ich habs mir vom
Boden aus angesehen. Imposant! Damals natürlich für echt gehalten, heute
weiß ich, es war eine Fata Shuttlegana.
Und die NASA erst, ich bitte Dich, das merkt doch jeder: NASA = Nase =
"an der Nase herumführen", zB zu den Startkomplexen in Hollywood.

Ich hab als Jugendlicher in den 60ger Jahren selbst Raketen gebaut (so
groß war die Freiheit, heute würde man sofort als Terrorist
eingesperrt), und damals durften bei mir öfter Hamster und Mäuse
mitfliegen (Fallschirmlandung), weil ich viel zu schwer und unsportlich
war und auch nicht WanHu hieß, aber wir kamen bestenfalls bis über die
tiefhängenden, schweren Regenwolken (ca ~3000 triangulierte Meters
max.), und aber nie ins Weltall. Und Mäuse leben auch nur 2-3 Jahre
leider, und eine Astronautenausbildung dauert aber ca. 15 Jahre, mit
Studium und so. Daher weiß ich, dass das überhaupt nicht geht, außer
bei UFOs am Independance Day, wo aber das Mutterschiff viel zu
unpraktisch groß und nahe ist, denn die schießen noch aus
Saturn-Entfernung einem Huhn auf dem Merkur die Kralle vom linken
Mittelzeh weg.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Zitat:
'Ja Momeeeeent!
Wenn die Mondlandungen erfunden sind, dann sind natürlich die
Shutteleien usw. erst recht erfunden, ..'

Moment mal - es gibt bis heute keine offizielle Aussage der NASA, eines
US-Präsidenten oder unseres Umweltministers, daß es überhaupt den Mond
gibt.

Wenn einfach der CIA jeden Abend mit einem Scheinwerfer den Mond auf
die dunkle Himmelshalbkugel projeziert ?
Dies würde auch erklären, weshalb der Mond beim Aufgang sehr viel
größer ist, als in größerer Höhe.
Und weshalb bekommen wir immer nur eine Seite zu sehen ? Eindeutig ein
'Regiefehler' bei dieser Simulation.

Mal wieder viele Fragen für einen Samstagnachmittag - darauf kipp ich
erst einmal einen Silber-Shake auf ex.

Autor: Waldemar Hammel (Gast)
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Ralf Kellerbauer schrieb:
[Mal wieder viele Fragen für einen Samstagnachmittag - darauf kipp ich
erst einmal einen Silber-Shake auf ex.]

Ich danke Dir sehr, dass ich endlich mal einen vernünftigen Menschen
hier finde, der nicht alles glaubt, was uns offiziell so eingetrichtert
wird.

Weißt was?, wir beiden sollten ne Internet-Seite aufmachen, auf der wir
die Leute mal richtig aufklären, wie die Dinge wirklich sind und sich
verhalten in der christlichen Weltraumfahrt und dem Monoversum, und ich
denke, wir bekämen dazu gerade jetzt auch gute Supportierung vom Kölner
Kadinal Meissner und dem unirrbaren Heiligen Stuhl.

Es wäre sogar gut, wenn wir unserem dannigen Webmaster Ratzinger mal
das oben erwähnte kolloidale Silber antrügen, weil der schon alt ist
und sehr schwarz, und damit er es auch noch was länger tut in Rom, und
wir hätten dann schonmal einen -wie weiter oben der US-Senator-
kostbar-blauen Papst gemacht mit einer WunderAgyrie.
Weil auch schon Jesus sagte: "Gebt den Herrschern das Gold und Silber,
was ihnen zusteht, soviel sie davon schlucken wollen!"

Mond?
Mir ist auch schon aufgefallen, dass der Mond so seltsam groß ist, wenn
er aufgeht, und sonst aber nie, und wenn er untergeht müsste man ja
eigentlich auch dann wenigstens seine halbe Rückseite sehen, wie bei
nem Auto, das gerade vorbei ist, ist aber nicht, auch wenn man von
einer Leiter oder ich hier vom Hausdach morgens den FastvollMond
gucke.
Aber es ist auch so schon ein Problem. Da wir in einer Hohlerde leben,
müsste der Mond sich ja immer mit seiner Rückseite irgendwo an der
Innenwand spiegeln.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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.

  "wir beiden sollten ne Internet-Seite aufmachen, auf der
  wir die Leute mal richtig aufklären, wie die Dinge wirklich
  sind und sich verhalten"

Gibt's schon: http://www.wissenspool.de/

Autor: tex (Gast)
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< Sekunden kommt exakt dieser Laserstrahl reflektiert zurück. Das ist
ein untrüglicher, wissenschaftlicher Beweis, der von den
Verschwörungstheoretikern schlicht ingnoriert wird.

Die Sache mir dem Spiegel ist bekannt, aber den könnte theoretisch auch
ein Roboter aufgestellt haben, (praktisch eine amerikanische Ausgabe von
Lunachod)oder? Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der heutigen Optik
nicht aus, ich weiß nur, dass es bei Licht zu athmosphärischen
Störungen kommt und die Kritiker eben diesen Spiegel benutzen und
behaupten, dass in seiner Nähe die Abschussrampe für das Mondlandemodul
zu finden sein müßte was aber nicht zu sehen wäre...


< Die fliegen gerade alle 90 Minuten einmal um den Globus - und es
geht
ihnen wunderbar. Wie übrigens schon bei 110 Missionen der Shuttles
davor.

Das ist korrekt und da kann man sie sogar sehen, nur bewegen sie sich
eben physikalisch an dieser Stelle in sicheren Gefilden, ganz im
Gegensatz zu den Bereichen des Weltraumes in den sie sich für eine
Mondlandung begeben müssen.

Wie gesagt, ich sage nicht, das die Amerikaner nicht auf dem Mond
waren, aber ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen und wenn
es ums täuschen und trixen geht sind unsere amerikanischen Freunde kein
unbeschriebenes Blatt.
"Massenvernichtungswaffen"
Immerhin hatten sie einen gewaltigen Rückstand auf die Russen, und
wärend Otto von Braun alte V2 bestände in den blauen Himmes Arizonas
geschossen hat, haben die Russen Juri um den Planeten kreisen lassen.

In diesem Geschäft geht es um zu viel Geld, Macht und Prestige.
Und wenn wir das Kind schon beim Namen nenne wollen:
Vor 30 Jahren bestehen 3 Astronauten ein hollywoodreifes Abenteuer im
All bei dem die ganze Welt mitfiebert und aus dessen spektakulärem
Showdown 3 gute, rechtschaffende, amerikanische Helden hervorgehen (zu
den Hochzeiten der Marvell -Universums) und 30 Jahre später verrecken 7
High-Tech-Astronauten an einem  jämmerlichen Defekt an einer
Hitzeschutzkachel?
Das wirft Fragen auf!

Autor: Waldemar Hammel (Gast)
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@ RUFUS:
Danke für den Hinweis, RUFUS, auf die Seite "Wissenspool". So etwa
habe ich mir das vorgestellt, allerdings würd ichs schärfer fassen bei
den Themen, besser kontrastieren, damit niemand Blödes meint, es sei
nur Satire.
Da kann man jedenfalls gut lernen, wie die Welt wirklich ist, und zwar
besser als aus den verquasten Lehrbüchern!

Das mit der Zeitmaschine ist allerdings ein Hut, alter, denn ich
benutze das Teil seit Jahren fast täglich, und meine Maschine kann
sogar plusquamperfekt in die Vorvergangenheit und ins Futur II,
außerdem hab ich nen kickdown im Pedal, mit dem ich selbst den Vocativ
schaffe (manchmal).

Autor: Waldemar Hammel (Gast)
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@ TEX:

[... ich weiß nur, dass es bei Licht zu atmosphärischen
Störungen kommt und die Kritiker eben diesen Spiegel benutzen und
behaupten, dass in seiner Nähe die Abschussrampe für das Mondlandemodul
zu finden sein müßte was aber nicht zu sehen wäre...]

Du schreibst widersprüchlich:
(1) Natürlich kommt es bei Licht zu atmosphärischen Störungen, aber
nicht nur tagsüber, sondern auch bei Dunkelheit halt, wie man in
letzter Zeit gut beobachten kann, denn die Wolken sind immer da, und
fast jeden Tag und jede Nacht krachts und schüttets, und das mitten im
Sommer.
(2) Wenn die Kritiker diesen Mondspiegel benutzen, dann heißt das doch,
dass es den (a) tatsächlich gibt, und (b) dass es kein Wunder ist, wenn
der LASER darauf nicht funktioniert, weil die Kritiker das Teil ja
verstellen und damit das Unterteil vom LEM einzufangen versuchen.

[Wie gesagt, ich sage nicht, das die Amerikaner nicht auf dem Mond
waren, aber ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen und wenn
es ums täuschen und trixen geht sind unsere amerikanischen Freunde kein
unbeschriebenes Blatt.]

Das stimmt zwar, aber die Sache damals war zu groß, um das alles
erfolgreich deckeln zu können, außerdem hätten russischer und
chinesischer "intelligence service" einen solchen epochalen Schwindel
doch rausgekriegt und das triumphierend sofort in die Welt
hinausposaunt.

[... und wärend Otto von Braun alte V2 bestände in den blauen Himmes
Arizonas geschossen hat, haben die Russen Juri um den Planeten kreisen
lassen.]

Ja, da sagste was! Er war überhaupt ein komischer Kauz. Bei seiner
Geburt hieß er Eusebius von Gelb, nach dem Abi wurde er pseudonym als
Frank von Grün, kaum waren die Nazis dran, passte er sich an und ließ
sich Wernher von Braun nennen (passte farblich gut), auf der Flucht
nach Amerika nannte er sich zuerst Otto von Löffel, und als den Amis
das komisch vorkam mit dem "Otto of Spoon" (zuviele "o"s),
behauptete er bei seiner Firmung am Tag der Martinigänse verwechselt zu
sein und richtig Otto von Brauhn zu heißen.
Als NASA-Chef ging das dann mit dem Rechtschreibfehler in "Brauhn"
aber nicht länger (NASA-Chefs müssen PISAfrei sein), und als er sich
wieder in Wernher umtapezieren wollte, musste er die Farben ganz
weglassen, denn zB Präsident Lyndon B. Johnson nannte ihn einfach
"mein liebe wörne".

Autor: H.D.T. (Gast)
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Das alles macht mich sehr, sehr nachdenklich. Ob die Mondlandung nicht
vielleicht doch inszeniert war...? Immerhin wäre das ja eine weitaus
größere Leistung, als wirklich zum Mond zu fliegen. Eine
Herausforderung sozusagen, nicht nur rein technischer Art, die sonst
nirgends zu finden ist. Ein "Weltinszenarium". Die (reale) Reise zum
Mars wäre dagegen ein Fliegenschiß.

Und mal unter uns Paranoikern:
Wer sagt denn eigentlich, daß es Amerika überhaupt noch gibt. Nun gut,
einige waren schon dort, aber wie sicher kann man sein, daß dies nicht
von der DDR in unseren Staat infiltrierte Personen sind, die mittels
Gehirnwäsche zu solchen "Wahnvorstellungen" (!) kommen?

Und wer sagt jetzt, die DDR gäbe es nicht mehr? Dieses emsige Land hat
sich mittels genialer Strategie nur nach Westen erweitert. "WIR sind
die DDR" und nennen uns aus weltpolitischen und wirtschaftlichen
Gründen eben "Bundesrepublik". Das erfordert, daß wir auch ein
Schattenkabinett einer Regierung Schröder einschließlich des ganzen
Roten und Grünen Gesockses haben. Alles Fassade! Die eigentliche
Staatsführung der ehemaligen und immer noch existierenden DDR arbeitet
im Untergrund und hat alle Prioritäten. Ich habe übrigens engsten
Kontakt zu Honecker. (Erich läßt euch grüßen)



Meine Lieblingsseite:
http://www.allmystery.de/themen/gg

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bielefeld gibt es bekanntlich auch nicht; warum sollte es Amerika geben?

Autor: tex (Gast)
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@Waldemar
ja ja Du hast natürlich Recht, Werner wars und nicht otto, ändert aber
nichts an der Tatsache, oder?

> Das stimmt zwar, aber die Sache damals war zu groß, um das alles
erfolgreich deckeln zu können, außerdem hätten russischer und
chinesischer "intelligence service" einen solchen epochalen
Schwindel
doch rausgekriegt und das triumphierend sofort in die Welt
hinausposaunt.

Betrachen wir es realistisch:
Wer wäre damals in der Lage gewesen einen solchen Schwindel
nachzuweisen?
Wäre es eine Täuschung, wieviele Leute hätte man einweihen müssen.
Wie wäre es technisch zu bewerkstelligen gewesen?
Die Kapsel wäre ein paar Tage um die Erde gekreist und hätte dann
wieder landen müssen. Die Techniker im Kontrollzentrum hätten eine
Simulation gesehen, wie sie vor jeder Mission üblich gewesen ist.
Keine Ahnung ob sich sowas durchziehen läßt.

Ich sage nicht dass die Landung eine Täuschung war. Ich setze mich nur
nicht hin und glaube jeden Mist, den man mir erzählt schon gar nicht
wenn es um so viel Geld geht und wenn so veiel Fragen offen bleiben.

Ich habe Stunden damit zugebracht meinen Kunden zu erklären, dass die
Jahr2000-Panikmache ein reiner Verkaufsknüller ist aus der
Panik-Manufaktur unserer Freunde.
Bis heute weiß kaum ein Mensch, was das Y2K - Problem war und wenn man
jemanden fragt bekommt man garantiert zu hören, dass es am Wechsel des
Zählers von 99 auf 00 lag.
Daran kann man sehen wie hartnäckg so ein eingebläuter Schwachsinn ist,
wenn die Leute blauäugig alles glauben, satt es mal zu hinterfragen.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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von tex:
''Betrachen wir es realistisch:
Wer wäre damals in der Lage gewesen einen solchen Schwindel
nachzuweisen?
Wäre es eine Täuschung, wieviele Leute hätte man einweihen müssen.
Wie wäre es technisch zu bewerkstelligen gewesen?
Die Kapsel wäre ein paar Tage um die Erde gekreist und hätte dann
wieder landen müssen. Die Techniker im Kontrollzentrum hätten eine
Simulation gesehen, wie sie vor jeder Mission üblich gewesen ist.
Keine Ahnung ob sich sowas durchziehen läßt. ''

@tex:
a) Man konnte damals den (analogen) Funkverkehr überall auf der Erde
mitschneiden. Auch in Deutschland bei einigen Sternwarten (sind
bestimmt alles BND'ler) oder die Russen mit Abhörschüsseln (denen ist
eh nicht zu trauen)
b) Die Missionen Apollo 8 und 10 (bis auf 15 km nah an die Oberfläche)
kamen zum Mond, der Lander wurde bei Apollo 5 (unbemannt), 9 und 10
erfolgreich geflogen incl. Ein- und Ausstiege.
c) Die TV-Aufnahmen von Apolo 11 lassen sich nicht auf der Erde drehen
- das 'Zeitlupenmärchen' ist physikalischer Nonsens.
d) Es gibt viele wunderhübsche Hasselblad Fotos in der Sub 20
Megapixel/ Kontaktabzug Qualität von der Apollo 11 Mission.
e) Es gibt detaillierte wissenschaftliche Ergebnisse der Missionen bei
der NASA, die weltweit zusammengtragen wurden in enormer Detaildichte.
f) Schon Anfang August 1969 wurde(n) der Lichtreflextor angepeilt und
wird/werden bis zum heutigen Tage (z.B. TH München) verwendet.

Die VT Mondlandung ist physikalisch derart behämmert, daß sie nur von
Affen abstammen kann. Oder der US- Reichsflugscheiben Fraktion.

So - bis gestern ... ich bastle gerade an der Zeitmaschine aus
wissenspool.de.
Bei ne alten PC-Tastatur hats vor einer Stunde schon funktioniert -
wurde zu einem C64. Eben hatte ich eine PC-Mouse mit max. Energie in
die Vergangenheit geschickt - jetzt liegt da ein zappeldes etwas -
erinnert an Jurrasic Parc , aber Nager waren doch nicht mit Sauriern
verwandt, oder ?

Also, ein nettes Forum hier - wo liegen noch meine Silberjodid-Kapseln
?

Autor: AxelR. (Gast)
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Mit ca.24500 Wörtern der wahrscheinlich längste Thread der Welt...

Autor: DocT (Gast)
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Habe ihn etwa bis zur Hälfte gelesen (als jemand mit Religionsfreiheit
für Silberjünger kam) und meine man sollte es ruhig sagen dürfen wenn
man etwas für Mist hält. Manche Leute fechten Scherzgeschäfte nämlich
nie an.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hättste vielleicht mal weiter lesen sollen, wir sind inzwischen schon
viel weiter. Thema: "Waren die Amerikaner jemals auf dem Mond?"



Leitspruch: Die eigene, persönliche Freiheit hört dort auf, wo die des
anderen beginnt.

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Zitate:
"Hättste vielleicht mal weiter lesen sollen, wir sind inzwischen
schon
viel weiter. Thema: "Waren die Amerikaner jemals auf dem Mond?"

Leitspruch:
"Die eigene, persönliche Freiheit hört dort auf, wo die des
anderen beginnt. "


ABER auch: (s. http://www.funparadies.de/zitate/wahrheit.html)

"Sag eine Lüge, so hörst du die Wahrheit". - Sprichwort

In allen Kulturen wurde mit Fließ Lügen erfunden und verbreitet.
So auch seit Jahren eben auch die Mondlandegegner (religiös oder
politisch motiviert), welche geschickt abstruse Thesen jenseits der
Wissenschaft und Zeitzeugen zur Diffamierung nutzen.

Jeder darf frei denken, was er will.  Aber eben nicht Leute und
Ereignisse anschwärzen, nur weil er sie nicht akzeptieren will.

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