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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Aufwärtswandler geht nur bis 160V


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Autor: Daniel W. (Gast)
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Hi!
Bei meinen Aufwärtswandler 
(http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/awwandl.png) beträgt die 
Maximalspannung 160V.
Ich hätte aber gerne 400 ;)
Verbraucher ist nur mein Messgerät. (Ziel ist es den Kondensator 
aufzuladen.)
Woran kann das liegen?
Ich vermute es liegt daran, verstehe aber nicht wieso.

Autor: B. Limer (b8limer)
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Schaltplan + Bauteilwerte
Simulation ?! LtSpice machen, kostet nix.
Bild  Aufbau  ...

mehr Infos.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Och, da gibt's ne Menge:
- Dein Transistor ist nicht schnell genug oder wird nicht schnell genug 
angesteuert.
- Dein Transistor kann die Spannung nicht verkraften.
- Falsches Kernmaterial / falscher Kern
- Spule zu hochohmig.
- Diode nicht schnell genug.
- Sperrspannung von Diode nicht hoch genug.
- Du schaltest zu schnell oder zu langsam.
- Kondensatoren ungeeignet.

Wird etwas warm?
Wie viel Leistung geht rein?
Wie viel Leistung bekommst Du heraus?


Gruß

Jobst

Autor: Daniel W. (Gast)
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Ich dachte ich hätte einen Fehler in der Theorie gemacht, aber scheinbar 
liegt es an etwas anderen.
Der Kondensator stammt ebenfalls aus einen Netzteil (200V, 470µF).
Die Frequenz wurde mehrfach in beide Richtungen verändert.
Sperrspannung liegt bei 600V.
Diode nicht schnell genug ->möglich, muss ich überprüfen
Spule zu hochohmig ->möglich, muss ich überprüfen
Falsches Kernmaterial, Falscher Kern -> was meinst du damit bzw. wie 
kann ich es ändern?
Der Transistor ist bis 350V Spannungsfest.
Dein Transistor ist nicht schnell genug, oder wird nicht schnell genug 
angesteuert -> möglich, muss ich überprüfen, weiß aber nicht wie, da ich 
kein Oszi habe.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

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Daniel W. schrieb:
> was meinst du damit bzw. wie kann ich es ändern?

Lies Dich mal über Kernmaterialien schlau. Und dann gibt es da noch 
diese Geschichte mit dem Luftspalt.

Daniel W. schrieb:
> Der Transistor ist bis 350V Spannungsfest.

Das begrenzt die Ausgangsspannung schon auf 350V.


Gruß

Jobst

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Wie kommt man eigentlich auf die seltsame Idee, so eine Frage zu 
stellen, ohne mindestens den Schaltplan mitsamt der Komponenten hier 
reinzustellen?

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

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Daniel W. schrieb:
> Der Kondensator stammt ebenfalls aus einen Netzteil (200V, 470µF).

Falls der am Ausgang sein sollte, wäre das eine Deiner Ursachen. 
Wahrscheinlich bist Du noch in einem sehr frühen Stadium Deiner 
Forschung?

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Woran kann das liegen?
> Ich vermute es liegt daran

Genau. Ganz bestimmt liegt es daran. Woran eigentlich ? Herr wirf Hirn !

Ein Step-Up Wandler kann maximal so um 1:20 hochtransfomrmieren, eher 
1:10 wenn der Wirkungsgrad gut sein soll, weil die handelsüblichen oder 
selbstgewickelten Spulen nur eine Güte von unter 20 haben werden.

Die Energie jedes Impulses geht dann nicht über die Diode in den 
Ausgang, sondern in die Kapazität der Windungen der Spule und wird im 
nächsten Impuls gleich wieder entladen.


Aber das weiß man natürlich nur, wenn du auch deine Spannungen und 
Bauteilewerte und gewählten Bauteile genannt hättest.

Hast du aber nicht.


Bei grossen Transformationsverhältnissen braucht man eine Trafo, ab 1:10 
würde er schon die Effizienz verbessern. Zum Laden eines Kondensators 
eigenen sich Shcaltungen besser, die die Abschaltzeit nach der 
Kondensatorspannung auslegen, also selbstschwingende Sperrwandler mit 
ihrer steigenden Frequenz, denn der Strom klingt in der Spule bei 
aufgeladenem Kondensator schneller ab als bei leerem.

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