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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf DEKRA Commercial Services & Engineering GmbH.ist das ein dienstleister??


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Autor: lothar mathäus (Gast)
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Hallo liebes forum, dir firma DEKRA Commercial Services & Engineering 
GmbH hat doch sehr viele stellenangebote...hat jemand schonmal 
erfahrungen mit denen gemacht?? sind das die selben wie brunel, yacht 
teccoon usw???


gruss

Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

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Die DEKRA ist ein multifunktionaler Konzern mit vielen Geschäftszweigen. 
Das sollte sich aber im Internet heraus finden lassen.

Es ist aber heute klar: Auf den Homepages geht auch mit vielen Seiten 
schönem geschmeidigem Text nicht mehr eindeutig aus einer Sache hervor, 
um was es sich genau handelt. Da wird viel um den heißen Brei herum 
geschrieben und verschleiert. Bei irgendeinem Dienstleister, der Name 
ist mir entfallen, sah ich auf einer Homepage mal nur, daß sie alle 
möglichen interessanten Services anbieten. Aber mit keinem Wort, daß es 
sich eigentlich nur um Personalverleihgeschichten handelt. Wenn man eine 
Weile mit dem Arbeitsmarkt zu tun hat, und noch alle 5 Finger an der 
Hand, da kann man sich aber an allen 5 Fingern abzählen, was wirklich 
läuft.

Ein Professor in einer Klausur hätte mir für warme Worte eine 6 gegeben. 
Der schimpfte immer: Kurze klare Fakten statt vieler Worte.

Vor 3 Jahren machte ich bei DEKRA einen Profiling-Kurs für arbeitslose 
Ingenieure, um wieder Fuß zu fassen. Also ein gehobener besserer 
Bewerbungskurs nicht gerade für Analphabeten, der war auch vom A-Amt 
bezahlt. Ich kann nicht behaupten, daß er schlecht gewesen wäre. 
Allerdings zündete bei mir trotzdem nichts mehr.

Immerhin machten sie dort im Kurs keinerlei Werbung für ihre eigene 
Personaldienstleistung, und das alleine fand ich schon beachtlich.

Woanders in niedriger qualifizierten Sektoren macht man mit 
Kursteilnehmern Gehirnwäsche, und versucht sie, gleich in 
Dienstleistungen des Anbieters zu drängen. Ich möchte jetzt keine Namen 
nennen, die findet man in Sozialforen.

Andererseits bekam ich über den Arbeitgeberservice der A-Agentur öfter 
mal rechtsverbindliche Jobangebote DEKRA, wo ich mich bewerben mußte. 
Die Stelleninhalte klangen oft wie von ganz bestimmten bekannteren 
deutschen Unternehmen, und die Anfragen kamen auch von Filialen in 
Unternehmensnähe. Ganz klar, man wird verliehen, wie bei Perschau und 
Frunel. Die DEKRA hat da auch Tochterunternehmen wie BERA, das genaue 
Geflecht kenne ich aber nicht.

Über die Qualität kann ich nichts sagen, da es nie zu einer Anstellung 
kam.

Nebenbei sollen sie angeblich auch noch auf dem Prüfsektor als 
Konkurrenz zum TÜV tätig sein. Oder waren das früher vor 30 Jahren in 
den Anfängen mal hauptsächlich.

Es würde mich nicht wundern, wenn eines Tages auch der TÜV als 
Nebenerwerb einen auf Personaldienstleistungen macht. KFz-Prüfungen als 
Kerngeschäft haben die schon länger nicht mehr. ;-)

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

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lothar mathäus schrieb:
> Hallo liebes forum, dir firma DEKRA Commercial Services & Engineering
>
> GmbH hat doch sehr viele stellenangebote...hat jemand schonmal
>
> erfahrungen mit denen gemacht?? sind das die selben wie brunel, yacht
>
> teccoon usw???
Nein, eher noch unter deren Niveau!
>
>
>
>
> gruss

Mit einem Blick auf deren HP hättes du doch erkennen können wie die 
ticken.

Wenn nicht, dann sag ich es dir mit meinen Worten:

"Die verkaufen Menschen wie Maschinenteile!"

Autor: Michel (Gast)
Datum:

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Ich ärgere mich seit Wochen mit denen rum! Ständig schicken die mir 
Anfragen über mein Profil - zum Teil dieselben mehrfach am Tag!

Ich habe mich beschwert und bekam nur die lapidare Antwort, dass sie das 
nicht steuern können, weil sie alle gleichzeitig anfragen!

Offenbar ist dieser Dienstleister zu dumm, sich zu merken, mit wem er 
spricht und wen er angeschrieben hat.

Ich habe die mitlerweile im SPAM-filter stehen, genau so wie Huxley! Die 
Typen sind so arrogant und ignorant, dass sie MEHRFACHE Aufforderungen, 
sie sollen mir keinen Massenmails schicken, plump ignorieren und frech 
weitermachen.

Autor: JenNE (Gast)
Datum:

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Marx W. schrieb:
> lothar mathäus schrieb:
> Wenn nicht, dann sag ich es dir mit meinen Worten:
>
> "Die verkaufen Menschen wie Maschinenteile!"

Irgendwie denke ich, das du recht hast.

Bin vor kurzem mit dem Abi fertig geworden und beziehe zur Überbrückung 
bis zum Studienbeginn ALG II. Vor einigen Tagen hab ich einen 
Vermittlungsvorschlag durch die A-Agentur bekommen für einen Job bei der 
DEKRA.

Generell rufe ich gleich immer bei Vermittlungsvorschlägen an und i.d.R 
lehnen mich die Arbeitgeber direkt ab, sobald ich erwähne das ich in 1 
1/2 Monaten bereits am Uni Vorkurs teilnehmen werde (Standard Antwort: 
"Ja das hat wahrlich keinen Sinn Sie einzuarbeiten"). Manche Arbeitgeber 
haben mir auch schon einen Nebenjob fürs Studium angeboten (fand ich 
nett).

Jetzt nict denken ich wäre Arbeitsfaul - ich habe bereits einen Nebenjob 
und beziehe lediglich die KV Beiträge von der Arbeitsagentur. Wie auch 
immer...

Bei der DEKRA wars ganz anders. Die meinten "ja ist egal das sie in 1 
1/2 Monaten schon weg sind, die Stelle ist zwar gerade besetzt, aber 
bewerben sie sich trotzdem mal, da springen immer Leute ab".

Heißt also im Klartext, dass die mich auf Abruf auch 2 Wochen ausbeuten 
würden und ich mich dann wieder verpissen kann.

Ich weiß das ich keine Qualifikationen als angehender Student mitbringe, 
aber es lässt schon tief blicken und zeigt in meinen Augen, dass die 
DEKRA überhaupt kein Interesse daran hat Menschen eine langfristige 
Perspektive zu bieten.

Autor: Lebenskünstler (Gast)
Datum:

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Ist einer der schlimmsten.

Noch unter Frunel und Perschau !

Autor: vodoofrei (Gast)
Datum:

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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Allerdings zündete bei mir trotzdem nichts mehr.

War ja klar, oder Wüllie?

Autor: Ich (Gast)
Datum:

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lothar mathäus schrieb:
> firma DEKRA Commercial Services & Engineering
> GmbH hat doch sehr viele stellenangebote...hat jemand schonmal
> erfahrungen mit denen gemacht??

Hatte mit denen mal 2009 zu tun, die suchten jemanden für Berlin Bereich 
Zeitarbeit  für kleines Geld, meine 45k€/a waren deutlich zu viel für 
mehrjährige Berufserfahrung (Bahntechnik), da ich über 500km von Berlin 
weg wohne kein Interesse.

Habe mal vorsichtig nachgefragt, wieso die mich anschreiben, in Berlin 
und Umgebung gäbe es doch genug arbeitssuchende Ingenieure und die 
müßten noch nicht mal umziehen.

Händler handeln nach dem Min.-Max. Prinzip:
Ware für minimales Geld einkaufen und für max. Geld verkaufen, bei 
möglichst minimalem Risiko.

Stahlhändler machen das halt mit Stahl, DEKRA & Co. halt mit 
Arbeitskräften.
Dem Stahl ist es egal für welches Geld er verscherbelt wird.

Autor: Frage (Gast)
Datum:

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Lebenskünstler schrieb:
> Noch unter Frunel und Perschau !

Warum schreibt ihr hier nicht einfach Ferchau und Brunel?
Habt ihr Angst? Oder habe die Moderatoren Angst?
Wenn ja, vor was?

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

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JenNE schrieb:
> Ich weiß das ich keine Qualifikationen als angehender Student mitbringe,
>
> aber es lässt schon tief blicken und zeigt in meinen Augen, dass die
>
> DEKRA überhaupt kein Interesse daran hat Menschen eine langfristige
>
> Perspektive zu bieten.

Es ist halt so, dass es sehr viele Zeitarbeitsfirmen gibt (gilt aber 
auch für manche "normale" Firma) die ihre MA nur als humanoide Maschine 
sehen, bei der rausgeholt wird was geht.
Da haben sich dann Umgangsformen eingebürgert, die lassen sich nicht 
mehr zurückdrehen.
Deshalb ist bei den Ing.-Personaldienstleister es sehr schön zu 
erkennen, wo ihre Wurzeln liegen. Sind sie der Zeitarbeit entstanden, 
sind die Arbeits- und Entgeltbedingungen eher mau. Bei 
Personaldienstleistern der besseren Art sind solche Umgangsformen eher 
selten zu finden. Die verdienen ja am besten, wenn die AÜG`ler bei den 
Firmen bleiben. Weshalb sie auch einigermaßen drauf achten, ihre MA ned 
auf`s letzte auszupressen. Denn nur ne Kuh die bleibt und lebt, kann man 
melken.
Die "EX und Hopp"-Mentalität ist bei den Menschenverleihern zu finden. 
Die sind da in jeder Weise äußerst abschreckend. Die Erkennt man schon 
an den Schlosser-, Helfer und Lakiererstellen auf deren HP`s.
Dekra hat zwar den Bereich gesplittet (Ing. ,Inf. und Spezialtisten in 
Commercial and Eng.   und die Helfer und Einfachkräfte in Dekra Arbeit), 
aber die innere Haltung der Personaldisponenten ist nicht so arg 
verschieden in den Bereichen.
Die Dekra muß auch in ihren Kernbereich Sachverständigengutachten, auch 
nicht besonders zimperlich  mit ihren MA sein.

Deshalb ist es immer wichtig sich genau über die Firmen zu informieren.
Vorallem im Dienstleisterbereich (gilt auch für Ing.-Büro und Co).

Die Dekra ist auch ansonsten ned die ach so sozial orientierte Firma.
Die haben den knallhart Profit im Sinn!
Link:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-76121041.html
http://www.sueddeutsche.de/kultur/die-armutsindust...

Persönlich halt ich von der Dekra auch als Prüforganisation ned viel.
War einmal bei denen mit meinem PKW und bin dann nie wieder bei denen 
vorstellig geworden.

Autor: Ich (Gast)
Datum:

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Frage schrieb:
> Warum schreibt ihr hier nicht einfach Ferchau und Brunel?

Weil diese Firmen solche Foren nach Ihren Namen durchforsten und 
unliebsame Kommentare ggf. löschen lassen.

Bei Perschau und Frunel weiß (fast) jeder was gemeint ist und es läßt 
sich freier schreiben.

Autor: TUV (Gast)
Datum:

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Marx W. schrieb:
>> erfahrungen mit denen gemacht?? sind das die selben wie brunel, yacht
>>
>> teccoon usw???
> Nein, eher noch unter deren Niveau!

kann ich bestätigen. hatte mich letztes jahr bei denen beworben. mein 
fehler. als ich mich nicht weiter gemeldet habe, kamen e-mails mit einem 
leicht bedrohlichen unterton: Wir haben sie bereits 3 mal aufgefordert, 
den bogen ausgefüllt zurückzuschicken... zum glück war ich damals nicht 
auf die angewiesen

Autor: Michel (Gast)
Datum:

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Was mich immer wurdert ist der Umstand, dass diese Firmen handeln, als 
gäbe es kein Morgen! Die müssen doch wissen, was sie für einen Eindruck 
bei den Ingenieuren hinterlassen und wenn von denen mal jemand einen Ton 
bei seinem Vorgesetzten fallenlässt oder selber Entscheider wird, haben 
die doch nichts mehr zu bestellen!

Ich kenne selber mehrere Projektleiter, die ihre Erfahrungen mit Ferchau 
und Brunel haben und keinen von denen nehmen, weil sie einfach mit den 
Firmen nichts mehr zu tun haben wollen.

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

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Michel schrieb:
> Was mich immer wurdert ist der Umstand, dass diese Firmen handeln, als
> gäbe es kein Morgen! Die müssen doch wissen, was sie für einen Eindruck
> bei den Ingenieuren hinterlassen und wenn von denen mal jemand einen
> Ton
> bei seinem Vorgesetzten fallenlässt oder selber Entscheider wird, haben
> die doch nichts mehr zu bestellen!

Nun, der Trend geht halt zur Belegschaft die zu gut 1/3 aus externen MA 
besteht.
Das können Werkverträgler, AGÜ`ler, Zeitarbeitnehmer, Freelancer oder 
Kräfte von den Personaldienstleister sein.
Die Vorgaben werden von der Firmenführung gemacht. Da haben die 
einzelnen Leiter auf den unteren Ebenen nix zu melden.

Die Ing.-Dienstleister werden halt von Unternehmensvorständen geführt, 
die die Boni aus dem Quartalsergebnissen optimieren wollen. Für die ist 
der Planungs-Zeitraum maximal 4Jahre. Solange laufen ihre 
Anstellungs-Verträge halt.
Bertrand zum Beispiel ist eine Börsen AG. Der Firmengründer hat sich aus 
der Firma mit einen ordenlichen Batzen Geld verabschiedet.
Da wird nur mehr das Quartalsergebnis und der Börsenkurs als relevante 
Unternehmenszahlen gesehen. Der Rest ist nur diesen untergeordnet.

Der kurzfirstige Gewinn ist in diesen Unternehmen das Ziel. Sonst nix!

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