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Hallo zusammen Wie viele LUT's braucht ein FPGA für 5 (oder x) Eingänge? Es ist eine Prüfungsfrage. Daher ist eher der theoretische Wert gemeint. Danke :)
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>Kommt auf die Architektur des FPGAs an.
Wäre eine andere Definition hilfreicher? Wie viele LUT's sind mindestens
nötig?
Die Frage hatten wir irgendwann mal im Februar besprochen (lange her
:(... ).
Es waren sicher mehr als 5, aber irgendwie auch nicht über 20. hmm...
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LUT sind eine Boolsche Verknuepfungsfunktonalitaet. Damit kann man alle logischen Gatter bauen. NOT, NOR, NAND, OR, AND, XOR, plus alles was darauf aufbaut. zB Addierer, Subtrahierer, Multiplexer, Multiplizierer. Die Funktionalitaeten mit einem Register(FlipFlop) sind dann zB Latch, Schieberegister, Zaehler. Eine LUT und ein Flipflop bilden zusammen eine Makrozelle. Von einer Makrozelle, kann man die LUT, das FF oder beides benutzen. Je nach gewuenschter Funktionalitaet. Deshalb simuliert man ja erst um herauszufinden, welchen Baustein man braucht.
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Dorfknilch schrieb: > Deshalb simuliert man ja erst um herauszufinden, welchen Baustein man > braucht. Eine Funktionale Simulation sagt dir nur, dass deine VHDL-Beschreibung an sich funktioniert. Sie sagt aber nichts darüber, ob das überhaupt in ein FPGA oder gar in welches FPGA reinpasst... > Eine LUT und ein Flipflop bilden zusammen eine Makrozelle. Bei welcher Firma gibt es Makrozellen in einem FPGA? Ich kenne da nur die Begriffe CLB, Slice und Logikzelle... D. E. schrieb: > Wie viele LUT's braucht ein FPGA für 5 (oder x) Eingänge? Ich vermute, die Frage lautet eher: "Wie viele LUT's braucht ein FPGA für eine kombinatorische Verknüpfung von 5 (oder x) Eingängen?" Und die Antwort für 5 Eingänge lautet: mit 4er LUTs braucht man 2 LUTs, mit 6er LUTs nur 1...
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<Ich vermute, die Frage lautet eher: "Wie viele LUT's braucht ein FPGA <für eine kombinatorische Verknüpfung von 5 (oder x) Eingängen?" <Und die Antwort für 5 Eingänge lautet: <mit 4er LUTs braucht man 2 LUTs, mit 6er LUTs nur 1... Ne, genau nachgezählt bedarf es bei 4er LUTS zwei davon plus einen nachgeschalteten Multiplexer (bei Xilinx der F5 - MUX). Hat es diesen dedizierten Mux nicht, braucht es 3 LUT's ... MfG,
Datum:
Richtig, der dritte dient dann nur als Multiplexer... Die Frage lautet also: wieviele Kombinationen passen in eine LUT (bei 4er LUTs: 16) und wieviele Kombinationen ergeben sich aus den Eingängen (bei 5 Eingängen: 32). D.h. jetzt brauche ich mindestens 2 LUTs plus den Multiplexer, um diese LUTs umzuschalten. Das ist bei 2 LUTs noch eine LUT extra:
____
1 --o-----| |
2 --+o----| 1 |
3 --++o---| | ____
4 --+++o--|____|-----------| |----
5 --++++-------------------| 3 |
|||| ____ .------| |
'+++--| |----' x--|____|
'++--| 2 |
'+--| |
'--|____|
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Und für 6 Eingänge kann ich jetzt 2 solcher "Fünfer-LUTs" in ähnlicher Weise hintereinanderschalten...
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Lothar Miller schrieb: > Und für 6 Eingänge kann ich jetzt 2 solcher "Fünfer-LUTs" in ähnlicher > Weise hintereinanderschalten... (Noch) nicht nötig, hast ja auf dem 3-er noch einen Eingang frei. Für 6 Inputs tun's also in diesem Fall immer noch 3 LUT's...
Datum:
Peter K. schrieb: > (Noch) nicht nötig, hast ja auf dem 3-er noch einen Eingang frei. Für 6 > Inputs tun's also in diesem Fall immer noch 3 LUT's... Zeigen... 6 Eingänge haben 2^6 = 64 mögliche unabhängige Kombinationen. Ich kann aber in 3 LUTs mit je 16 Möglichkeiten nur (maximal) 48 unabhängige Kombinationen packen. Mit Optimierungen und Redundanzen ginge da evtl. was, aber im schlimmsten Fall reicht es eben nicht! Denn sonst würde ich 5 Eingänge auch locker in 2 LUTs bekommen, und hätte sogar noch was frei...
____
1 ------| |----
2 ------| 1 |
____ 3 ------| |
4 ---| |-----------|____|
5 ---| 2 |
x ---| |
x ---|____|
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Hier geht das aber nur wenn 1, 2 und 3 gemeinsam von 4 und 5 abhängen...
Datum:
Guest schrieb: > womit zeichnest Du die ASCII-Bilder? (sorry für offtopic) Solche kleine mit der Tastatur und Ctrl-C, Ctrl-V... ;-) Größere mit AACircuit: http://www.tech-chat.de/aacircuit.html
