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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Schaltschrank: Fenster


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Autor: Trippo (Gast)
Datum:

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Hallo miteinander,

vllt. könnt ihr mir helfen. Vorab: Ich bin kein Mechanik-Experte.

Folgendes Problem:

Ich habe einen Schaltschrank, an dessen Front-Tür ich gerne zwei 
Sichtfenster einbauen möchte. Dass ganze kann man natürlich beim 
Schaltschrankhersteller (Rittal etc.) machen lassen, kostet jedoch ein 
Schweine Geld. Deswegen soll eine möglichst komfortable Selbst-Bau 
Lösung her.
Meine Idee: Entsprechend der Fenstergröße eine Aussparung in die Tür 
machen und dann mit Acrylglas bedecken. Die möglichen Probleme:
 - Die Tür ist aus Blech. Dort eine (70*30cm) Aussparung einzubringen, 
ist denke ich sehr schwierig und wird nicht sehr ordentlich oder? Vor 
allem wenn man es ohne große Maschinen machen muss...Allerdings fällt 
mir dazu keine Alternative ein!
 - Wie könnte ihc theoretisch die Acrylscheibe befestigen? Bei Kleben 
bin ich skeptisch, da die OBerfläche des Schaltschrank glaube ich nicht 
defür geeignet ist. Naja und mit Schrauben, ich weiß nicht.
Es soll halt doch einigermaßen ordentlich aussehen.

Hat jemand Tipps oder eventuell sowas schonma gemacht? Erklärungen mit 
Fotos würden mir sehr helfen!!!

Danke und Grüße

Autor: vn nn (wefwef_s)
Datum:

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Trippo schrieb:
> Die Tür ist aus Blech. Dort eine (70*30cm) Aussparung einzubringen,
> ist denke ich sehr schwierig und wird nicht sehr ordentlich oder? Vor
> allem wenn man es ohne große Maschinen machen muss...Allerdings fällt
> mir dazu keine Alternative ein!

Nibbler

Trippo schrieb:
> Wie könnte ihc theoretisch die Acrylscheibe befestigen? Bei Kleben
> bin ich skeptisch, da die OBerfläche des Schaltschrank glaube ich nicht
> defür geeignet ist.

Mit dem richtigen Kleber kein Problem. Es gibt keine ungeeigneten 
Oberflächen, nur ungeeignete Kleber.

Trippo schrieb:
> Naja und mit Schrauben, ich weiß nicht.
> Es soll halt doch einigermaßen ordentlich aussehen.

Wenn du die Schrauben nicht gerade irgendwie reindrehst...

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

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Stichsäge.
Abbsatz an die Plaexiplatte fräsen, so dass die Platte in das Loch passt 
und nicht durch fällt. Den Rand kann man dann ankleben oder anschrauben.

Autor: Ebby (Gast)
Datum:

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hallo

die idee mit dem absatz fräsen ist nicht schlecht sollten wir morgen 
früh mal drüber reden

gruss
ebby

Autor: herbert (Gast)
Datum:

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Heikle Arbeit weil lackiert. Wenn das nach getaner Arbeit noch gut 
aussehen soll muß man alles abdecken damit es keine Lackschäden gibt. 
Ich würde mit vier Schrauben zwei Holzplatten etwas größer als der 
Ausschnitt wird in Sanwich Art ...also Holplatte Blech Holzplatte 
verschrauben und zwar so ,das sie beim Sägen mit einer Stichsäge nicht 
stören.Den Genauen Ausschnitt nach dem du sägen mußt malst du dir auf 
die oberste Holzplatte.Vorteil:weniger Lärm und ein guter Schutz für den 
Lack...eventuell auch weniger Gratbildung. Eine Sch(w)eißarbeit ist es 
trotzdem;-)

Autor: Gaast (Gast)
Datum:

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Holzplatte am Schaltschrank - LOL

Autor: Bananen Joe (Gast)
Datum:

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Das Loch kriegst du mit einer Stichsäge mit Metallsägeblatt hin. Musst 
jedoch in der Mitte ein Loch bohren, damit du einen Anfang hast.

Autor: Frank P. (mauz)
Datum:

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Gaast schrieb:
> Holzplatte am Schaltschrank - LOL

Ich glaube die Holzplatten von herbert sind nur temporär zum Schutz der 
Lackflächen beim sägen.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

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Sinnvoll wäre es in diesm Fall wohl, von innen zu sägen und die 
Aussenseite im Bereich des Schnittes mit Klebeband gegen Ausriss zu 
schützen.
Stichsägen arbeiten ja auf Zug.

Autor: Günter K. (murkel)
Datum:
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Hallo,

Stichsäge mit neuem Metallblatt, vorher die Ecken anbohren und dann mit 
TESA
die Flächen außerhalb der Öffnung abtapen. Sinnvoll ist es den Sägerand 
nach der Bearbeitung mit Lack zu behandeln. Lackflaschen zum ausbessern 
gibt es bei Rittal, aber da dann nicht mehr sichtbar, genügt auch ein 
kleines Gebinde Heizkörperlack aus dem Baumarkt.
Scheibe einsetzen mit Klemmdichtung, zB. www.rundumdicht.de, da gibt es
das im Bild gezeigte Profil. Wegen Biegeradius muss man anfragen, gibt
es ab 35 mm.

Gruß
MURKEL

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
Datum:

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Hallo Trippo,

Ausschnitte ins Stahlblech mit Nibbler, Stanze, Stichsaege, je nach 
Groesse und Form.
Statt Plexiglass (ist so ziemlich das mieseste in Sachen verkratzen 
Bearbeiten etc.) lieber Lexan nehmen.

Nicht kleben, schrauben etc. sondern ein H-Gummiprofil benutzen.
Das haelt die Verbingung flexibel und deckt alle nicht perfekten Kanten 
ab.

Montage aehnlich Autoscheibe.


Gruss

Michael

Autor: herbert (Gast)
Datum:

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Gaast schrieb:
> Holzplatte am Schaltschrank - LOL

Bist wohl Bäckerlehrling?Dann bleib bei deinem Teig...

Autor: herbert (Gast)
Datum:

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Frank P. schrieb:
> Ich glaube die Holzplatten von herbert sind nur temporär zum Schutz der
> Lackflächen beim sägen.

Du bist kein Bäcker du hast Vorstellungsvermögen. Nach dieser Methode 
habe ich schon so dünne Bleche gesägt die man ohne diese Platten doch 
ziemlich verbiegen würden. Und als Lackschutz ist das ja auch  nicht zu 
verachten.

Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

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STK500-Besitzer schrieb:
> Stichsägen arbeiten ja auf Zug.

Gewöhnlich, aber es gibt  auch anders geschliffene Sägeblätter
die beim eintauchen ins Material schneiden, damit z.B. Furnier
wie beim Hub nicht absplittert. Kenne das allerdings nur bei Holz.

Wer Blech mit einer Stichsäge sägen will, sollte handwerklich
schon was auf dem Kasten haben. Die Maschine muss langsam laufen
(eigentlich kann das heute jede neue Maschine), mit einem geeigneten
feingezahnten Sägeblatt (Bi-Metall) für Stähle bestückt sein und
man sollte mit Schneidöl kühlen. Dem TO würde ich das nicht zutrauen.
Dazu kommt noch, das dann der Schnitt zu Letzt wieder über
lackiert werden sollte. Wird schon seinen Grund haben das Rittal
sich das gut bezahlen lässt.

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