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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 12V vs 24V Vorteil


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Autor: Jan (Gast)
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Nin zur Zeit ein System am planen welches entweder  mit 12V oder 24V 
betrieben werden soll. Ich tendiere zur Zeit zu den 24Volt damit die 
Ströme möglichst klein bleiben. Spannung kommt von einer Batterie die 
von einer Solarzelle geladen wird.


Verbraucher sind in meinem Fall:
- ein Mikrocontroller mit DC/DC Wandler von den 12V/24V aud 3,3V (Reicht 
das?)
- mehrere Magnetventile mit 2,5 Watt per Transistor gesteuert.
- ggf. Sensoren und andere IC's

Würdet ihr die 24Volt vorziehen oder sind 12 Volt besser?

Autor: Testfall (Gast)
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12 V -> 5V, damit alle Logikbausteine und vor allem die drei 
Mikrocontroller was zu Futtern haben.


Alter, worum geht's eig.???



Wenn schon Teile in Planung sind: Einfach: Die Spannung der günstigeren 
Variante.

Autor: Praktiker (Gast)
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Hallo,

wenn die Magnetventile schon die stärksten Verbraucher sind ist es kein 
Problem mit 12V auszukommen da die Ströme immer noch sehr überschaubar 
sind - welches System hat denn die Solaranlage ?
2 Akkus (je 12V) sind natürlich anfälliger als nur ein Akku und für das 
gleich Geld bekommt mann mit nur einen Akku meist mehr Ah heraus (1 mal 
12V 100 Ah sind billiger als 2 mal 12V 50 Ah).

Vorteil der 24V könnte eventuell sein das die Magnetventile billiger 
sind wenn du auf Industrierestposten ausweichen kannst - wenn du Neuware 
kaufst wird der Unterschied wohl ehr gering sein.

Also ich würde die Kosten als entscheidenen Faktor nehmen und 
dementsprechend das System auslegen (wenn es keine sehr starken 
Verbraucher gibt von den du noch nicht berichtet hast).

mfg

  Praktiker

Autor: Droelf (Gast)
Datum:

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Also, ich mag 12V lieber. Tut nich so weh, wenn man mal mit der Zunge 
drann haengen bleibt :/)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite Flattr this
Datum:

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Jan schrieb:
> Verbraucher sind in meinem Fall:
> - ein Mikrocontroller mit DC/DC Wandler von den 12V/24V aud 3,3V
> (Reicht das?)
Diese Frage kannst ausschliesslich nur du beantworten!

> - mehrere Magnetventile mit 2,5 Watt per Transistor gesteuert.
Das ist nicht viel Leistung. Egal ob 12V oder 24V...
Bekommst du die Ventile überhaupt in beiden Spannungen? Welche davon ist 
günstiger? Welche Second Source hast du?

> - ggf. Sensoren und andere IC's
Soso. Und welche Spannung+Ströme brauchen die?

Autor: friedrich (Gast)
Datum:

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Hallo Jan,

ich mach mir das ganz einfach:
Wenn Du lange Leitungen hast (z.B. >10m) über die Du dicke Lasten 
schalten willst dann empfiehlt sich eine etwas höhere Sapnnung. Deswegen 
wird im Industriebereich auch gerne 24V verwendet. Die Schaltungen dort 
sind notrmalerweise sehr robust ausgelegt.
Wenn Du aber eher im Nahbereich liegst und nur wenige 100mA bis z.B. 
1...2A (das lässt sich auch nicht generell sagen) an Lasten in Summe 
hast ist 12V durchaus ein gute Wahl (denke auch ans KFZ).
Bei den Schaltwandlern ist wahrscheinlich 12v>3,3/5V einfacher als von 
24V weg.

Grüße

Autor: Jan (Gast)
Datum:

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Lothar Miller schrieb:
> Jan schrieb:
>> Verbraucher sind in meinem Fall:
>> - ein Mikrocontroller mit DC/DC Wandler von den 12V/24V aud 3,3V
>> (Reicht das?)

Wollte wissen ob die Spannung dann genug stabilisiert ist oder soll ich 
auf 5V gehen und die Differenz zu 3,3 Volt verheizen?

>> - mehrere Magnetventile mit 2,5 Watt per Transistor gesteuert.
> Das ist nicht viel Leistung. Egal ob 12V oder 24V...
> Bekommst du die Ventile überhaupt in beiden Spannungen? Welche davon ist
> günstiger? Welche Second Source hast du?

Kosten beide das gleiche. Hatte nur vergessen zu schreiben das ca. 30 
Magnetventile angeschlossen werden. Dann kommen ja einiges an Ströme 
zusammen für den Fall das alle glrichzeitig an sind.

>> - ggf. Sensoren und andere IC's
> Soso. Und welche Spannung+Ströme brauchen die?

12V, 9V und kaum Strom. Reicht per Spannungsteiler plus OPV 
herzustellen.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> damit die Ströme möglichst klein bleiben.

Deine Ströme sind sowieso klein, sozusagen winzig.

> Würdet ihr die 24Volt vorziehen oder sind 12 Volt besser?

Hängt davon ab, was die Magnetventile brauchen, aber
nn man sich das aussuchen kann: Auf jeden Fall 12V.
Weniger Akkuzellen, weniger Solarzellen, günstigere
Bauteile, uC-Versorgung noch per Linarrregler möglich.

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
Datum:

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Jan schrieb:
>
> Würdet ihr die 24Volt vorziehen oder sind 12 Volt besser?


Hallo Jan,

wenn industrielle Steuerungstechnik dran soll (Sensorik, Pneumatik) , 
natuerlich 24V. Wenn Leuchtmittel betrieben werden sollen 12V.

Gruss

Michael

Autor: Jan (Gast)
Datum:

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MaWin schrieb:
>> damit die Ströme möglichst klein bleiben.
>
> Deine Ströme sind sowieso klein, sozusagen winzig.
>
Es werden immerhin bei 12V bis zu 4A sein. Ist das ein Strom der auf 
Platine keine Probleme verursacht? Dann nehme ich natürlich die 12V.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Ist das ein Strom der auf Platine keine Probleme verursacht?

Richtig. Keine.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite Flattr this
Datum:

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MaWin schrieb:
>> Ist das ein Strom der auf Platine keine Probleme verursacht?
> Richtig. Keine.
Der zweite Satz ist noch nicht ganz fertig:
Keine, wenn grundlegende Designregeln eingehalten werden.

Ein ausgeschlafener Spezialist oder ein unbedarfter Anfänger kann sich 
auch schon mit 4A Probleme einhandeln. Dann wird aber ein Umstieg auf 
24V auch nicht viel bringen...

Autor: Jan (Gast)
Datum:

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Was gibt es den beim Design zu beachten? Müssen die Leiterbahnen breiter 
gemacht werden?

Autor: Jens Martin (jens-martin)
Datum:

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Jan schrieb:
> Würdet ihr die 24Volt vorziehen oder sind 12 Volt besser?

Kommt darauf an, für ein Einzelprojekt spielt es wohl keine Rolle. Im 
Schaltschrank besser 24 Volt im PKW oder bei Akkubetrieb oder Sportboot 
sind 12 Volt einfacher. Magnetventile sind in 24 Volt leichter zu 
besorgen, auch sind die Ströme natürlich kleiner.

Jan schrieb:
> Spannung kommt von einer Batterie die von einer Solarzelle geladen wird.

Dann ist 12 Volt wohl besser, da viele Akkus 12 Volt Nennspannung haben 
und 24V mehr kostet.

Autor: ... (Gast)
Datum:

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Jan schrieb:
> Dann kommen ja einiges an Ströme zusammen für den Fall das alle
> glrichzeitig an sind.

Und? Müssen sie alle gleichzeitig an sein? Selbst das würde nur die 
Versorgungsleitung betreffen.

Autor: Jan (Gast)
Datum:

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... schrieb:
> Jan schrieb:
>> Dann kommen ja einiges an Ströme zusammen für den Fall das alle
>> glrichzeitig an sind.
>
> Und? Müssen sie alle gleichzeitig an sein? Selbst das würde nur die
> Versorgungsleitung betreffen.

Müssen ja nicht. Wahrscheinlich ist auch das immer nur 1-2 gleichzeitig 
an sind. Jedoch könnten alle an sein. Und dann sind die Ströme ja 
vorhanden.

Was ich auch ganz vergessen habe zu sagen, dass 5000 von diesen Geräten 
produziert werden sollen. Gibt es dann Unterschiede?

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Gibt es dann Unterschiede?

Der Preis wird wichtiger als die Entwicklungzeit.

Also spricht noch mehr für 12V, es sei denn,
Ventile oder vorhandene Stromversorgung wären
in dem vorgesehenen Umfeld standardmässig 24V.

Autor: Ian (Gast)
Datum:

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Jan schrieb:
> Was ich auch ganz vergessen habe zu sagen, dass 5000 von diesen Geräten
> produziert werden sollen. Gibt es dann Unterschiede?

Manno, bist Du vergesslich.
Rechne mal 4A x 5000 Geräte. Das sind ja 20000A!!!!
Da würde ich doch besser 24V nehmen.

Autor: Prof. Strom (Gast)
Datum:

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...wenn das so ist, dann würde ich aber eher 20000V nehmen.
Somit sinkt der Stromverbrauch auf ein handelbares Maß.

Autor: Stefan K. (stkl)
Datum:

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War doch leider klar, dass weder so ein rumgetrolle kommt...

Bei den DC/DC sollte es wenig Unterschied machen, gibt beide und bei dem 
Bisschen Leistung auch beide bezahlbar.
Bei 24V wird es bei großen Lieferanten vermutlich bei den 
Schaltkomponenten mehr Auswahl geben (Industriestandard)
Bei den Akkus schätzungsweise 12V...
Im Solarsegment bin ich nicht so drin, musst du schauen.

Prinzipiell musst du unabhängig von der Spannung dem Akku die gleiche 
Leistung abverlangen, um ein Ventil zu schalten. Macht also von der 
Belastung/Lebensdauer kaum Unterschied.

Such beim Lieferanten deiner Wahl je einen Satz raus, frage die Menge an 
und schaue, was unter'm Strich steht...

Zum Design:
So einiges. Natürlich braucht mehr Strom breitere Leiterbahnen, 
irgendwann wird auch eine dickere Kupferschicht sinnvoll. Keine 
induktiven Schleifen bauen, Bahn-Kapazität beachten, magnetisch 
empfindliche Bauteile nicht auf die Rückseite von Leistungsbahnen, ... 
Für 4A muss man noch kein ausgefuchster Profi sein. Gibt jede Menge 
drüber zu beachten und mindestens so viel zum Nachlesen.

Autor: Ian (Gast)
Datum:

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Stefan K. schrieb:
> War doch leider klar, dass weder so ein rumgetrolle kommt...

Was ist denn daran trollig, jemanden zu ermahnen, sich erst gründliche 
Gedanken zu machen, bevor er seine Frage stellt. Die Randbedingungen 
kundzutun (am Kundtun machen), nachdem die ersten Antworten schon 
gegeben sind, ist unanständig.

Bei 5000 Geräten à 30 Relais geht mein erster Blick in die Preisliste 
und dann in die Lagerliste, damit ich sie überhaupt rechtzeitig kaufen 
kann.

Weitere Randbedingungen sind zu klären: sind Kurzschlüsse auf den 
Zuleitungen oder eher Unterbrechungen zu erwarten? Davon hängt ab, 
welchen Treiber ich bevorzuge und was er kostet: ULNxxxx gegen GND oder 
UDNxxxx gegen +24V oder u.U. L293, wenn diese an anderer Stelle 
eingesetzt werden.
Bei solchen Stückzahlen lohnt sich Nachrechnen besonders.

Aber gut, ich gehe wieder in den Schatten.

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