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Man kann das ja über einen Vor- bzw. Strombegrenzungwiderstand machen, aber da wird bekanntlich jeweils nochmal die gleiche der für die Ladung nötigen Arbeit (oder ist es Leistung?) in Wärme umgesetzt. Diese Wärme ist nun das Problem. Der Kondi hat 35 nF, geladen wird er direkt aus einer Spannungsquelle 200 VDC mittels HV-Mosfet-Schalter. Entladen wird er ebenfalls mittels HV-Mosfet-Schalter gegen Masse. Geht das auch anders? Verlustlos? Dachte zunächst an eine Schaltung ähnlich Buck-Konverter, aber die Spule wird wohl viel zu groß. Jürgen
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Nö, weil Dein Kondensator de facto einen Reihen und einen Parallelwiederstand drin hat. Sprich wenn Du den mal lädst und die Spannung gelegentlich misst, wirst Du feststellen, dass der von ganz alleine leer wird. Wenn du eine sehr niederohmige Spannungsquelle hast wirst Du auch feststellen, dass der Spitzenstrom kleiner ist als wenn Du die Spannungsquelle kurzschließt.
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Jürgen Marquardt schrieb: > aber die Spule > wird wohl viel zu groß. Hängt davon ab.... Wie schnell/oft muss geladen werden? Wie "Verlustlos" muss es wirklich werden? Evtl. tut's so eine kleine in Widerstandsbauform/SMD.
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@ Jürgen Marquardt (jum) >Man kann das ja über einen Vor- bzw. Strombegrenzungwiderstand machen, >aber da wird bekanntlich jeweils nochmal die gleiche der für die Ladung >nötigen Arbeit (oder ist es Leistung?) in Wärme umgesetzt. Arbeit = Energie. >Diese Wärme ist nun das Problem. >Der Kondi hat 35 nF, geladen wird er direkt aus einer Spannungsquelle >200 VDC mittels HV-Mosfet-Schalter. Macht satte 0,7mJ, oh mein Gott. >Geht das auch anders? Verlustlos? Warum? Machst du das 1000 mal pro Sekunde? Selbst dann wären es nur 0,7J bzw. 0,7W. >Dachte zunächst an eine Schaltung ähnlich Buck-Konverter, aber die Spule >wird wohl viel zu groß. Ist aber der Weg, wenn man "verlustlos" einen Kondensator laden will. Über eine möglichst ideale Konstantstromquelle. Im einfachst Fall ein Sperrwandler ala Flyback, Buck geht aber auch. Aber deine 0,7mJ sind den Aufwand kaum wert. Deshlab: Sage uns, was deine Schaltung insgesamt machen soll, dann kann man dir besser helfen. Siehe Netiquette.
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Es geht ja nicht um die 0.7mJ (bei dieser Spannung und diesem Kondi) sondern ums Prinzip, dass man - mit Vorwiderstand - 200% reinstecken muss um 100% gespeichert zu bekommen. Mit Buck meinte ich, den Vorwiderstand durch eine Spule zu ersetzen, wie es beim Buck-Wandler wohl gemacht wird. Die Schaltung soll Energie speichern. Was soll ich - auch unter Beachtung der Netiquette - mehr und anderes dazu sagen, als dass eine Spannungsquelle, ein Kondi und zwei Mosfet-Schalter geplant sind?
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@ Jürgen Marquardt (jum) >Es geht ja nicht um die 0.7mJ (bei dieser Spannung und diesem Kondi) >sondern ums Prinzip, Das geht es den Deutschen meistens, fern jeglicher Praxis ;-) >Mit Buck meinte ich, den Vorwiderstand durch eine Spule zu ersetzen, wie >es beim Buck-Wandler wohl gemacht wird. Kann man machen. Reduziert auch die Ladeverluste, weil er eine ideale Stromquelle annähert. Der Spule sein dank. Denn die kann man verlustarm an einer KonstantSPANNUNGsquelle laden und danach verlustarm in den Kondensator entladen, da sie selber als Konstantstromquelle wirkt. >Die Schaltung soll Energie speichern. Was soll ich - auch unter >Beachtung der Netiquette - mehr und anderes dazu sagen, als dass eine >Spannungsquelle, ein Kondi und zwei Mosfet-Schalter geplant sind? Zahlen!
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Jürgen Marquardt schrieb: > Die Schaltung soll Energie speichern. Was soll ich - auch unter > Beachtung der Netiquette - mehr und anderes dazu sagen, als dass eine > Spannungsquelle, ein Kondi und zwei Mosfet-Schalter geplant sind? Du hast immer einen Vorwiderstand, auch wenn Du ihn nicht siehst. Der Energieverlust int unabhängig von der Grösse des Widerstands immer gleich gross. Siehe auch Kondensatorparadoxon. Gruss Harald
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Klar, der Widerstandswert spielt keine Rolle. Vielleicht anders formuliert: Ich möchte eine Energiemenge W in einem Kondensator speichern. Ich könnte 2 * W hineinstecken, aber halt nicht, wenn dabei 1 * W in Wärme umgesetzt wird. Besser wäre nur 1.2 * W hineinstecken zu müssen (mit nur noch 0.2 * W als Wärmeverlust).
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Jürgen Marquardt schrieb: > Besser wäre nur 1.2 * W hineinstecken zu müssen (mit nur noch 0.2 * W > als Wärmeverlust). Das geht, wie bereits geschrieben, nur mit einer Stromquelle, aber nicht mit einer Spannungsquelle. Gruss Harald
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Ok, dann danke ich Euch und schaue mal, wie ich zu einer Stromquelle komme. Können den Thread hier beenden.
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nunja, wie schon weiter oben geschrieben, eine Spule verwenden. Ideale Stromquellen sind leider auch nicht zu bekommen und daher immer verlustbehaftet.
