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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR ISP-Scheint doch geschützt zu sein!


Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

habe heute mein AVR ISP-Adapter bekommen und nach dem Öffnen war ich
positiv überrascht da scheinen die Pins mittels Wiederstand und
Z-Dioden geschützt zu sein. Wobei ich mir nicht 100% sicher bin weil
das alles SMD-Bauteile sind. Zusätzlich zum AT1200 steckt auch noch ein
ATM8535 drin.

Vielleicht kann sich ja mal jemand anschauen.
Sagt evtl. die Farbe bei SMD-Bauteilen was über die Funktion aus?
z.B. Braun=Wiedestand, Schwarz=Diode......

Autor: Thorsten (Gast)
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braun, ohne Beschriftung: Kondensatoren
blau, mit Beschriftung: Widerstände
schwarz, eckig, ein Streifen auf einer Seite: Tantal-Kondensator oder
Diode
schwarz, eckig, mehr als zwei Pins: Transistoren, ICs

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Die Farbe sagt nicht direkt etwas über die Funktion aus, aber die
Bauform.
Wenn Du ganz genau hinsiehst, erkennst Du beispielsweise, daß die
hellblauen Krümel aus einer weißen Keramikplatte bestehen, die obenrum
eingefärbt und sogar beschriftet ist. Das sind Widerstände, und die
Beschriftung gibt deren Wert an. Die ersten beiden Stellen sind der
Wert, die dritte Stelle ist der Multiplikator (als Zehnerpotenz). 473
ist 47 * 10^3, also 47 kOhm.

Die bräunlich aussehenden Krümel sind anders aufgebaut, sie sind auch
von der Seite her betrachtet gleichfarbig. Das sind in der Regel
keramische Vielschichtkondensatoren; ihre Kapazität ist nur
messtechnisch zu ermitteln (auslöten + messen).
Ähnlich aussehend, nur i.d.R. etwas dunkler bis schwarz und daher
perfekt mit Kondensatoren zu verwechseln sind keramische
Chip-Induktivitäten. Die sind auch nur messtechnisch zu
identifizieren.

Die beiden schwärzlichen etwas dickeren Bauteile links neben dem Quarz
unterhalb des 90s1200 könnten beispielsweise Chipinduktivitäten sein,
während die beiden kleineren braunen Krümel unmittelbar oberhalb des
Mega8535 Kondensatoren sein dürften.

Dioden hingegen sind entweder in kleinen zylindrischen Glasgehäusen mit
metallischen Enden oder aber in dreibeinigen Kunstoffgehäusen
untergebracht und in diesem Falle nicht von Transistoren zu
unterscheiden.

Bei den vier- bis sechspoligen Bauteilen im schwarzen Kunststoffgehäuse
kann es sich um ziemlich viel verschiedenes handeln; das können
Transistoren, einzelne Logikgatter oder Diodennetzwerke sein ...

Das weißliche Bauteil rechts unten sollte hingegen recht eindeutig als
zweifarbige LED zu identifizieren sein.

In Summe ist das jedenfalls ein anständigeres Schaltungsdesign als bei
den so beliebten Parallelport-Adaptern, die nur aus Serienwiderständen
bestehen.

Glückwunsch zum Kauf!

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

Rufus: Danke für deine ausführliche Beschreibung.

Ich hoffe nun das meine Probleme mit dem willkürlichen Verhalter der
AVRs beednet ist. Da es immer wieder Schwierigkeiten gab mal gehts mal
gehts nicht, mal verhunzt ein Parallelporttreiben den andere Treiber
usw.

Autor: Peter Schwarz (Gast)
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Hallo Thomas,

wo hast Du das Teil gekauft und für wieviel ? Ich kenn nur das Atmel
Teil bei Reichelt für 39,95.

Autor: mmerten (Gast)
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Schaltbild gibt`s auf der atmel homepage
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ja das ist das Teil von Reichelt. bin grad eben auch über das
Schaltungsblatt gestolpert. Welche software braucht man dazu AVR-Studio
meldet Board not fount, habe gerade gesehen das STK500 muss über ein
PlugIn eingebunden werden evtl. fehlt mir dieses PlugIn für das Teil.
Ich starte das Prog mal neu.

Autor: Marko B. (Gast)
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Wie man dem Schaltplan entnehmen kann, benutzt der AVRISP einen SP724AHT
zum Schutz der Programmierleitungen:

http://www.littelfuse.com/cgi-bin/r.cgi/prod_serie...

Ist wohl auf den ersten Blick besser als die üblichen
Zener/Vorwiderstand Lösungen.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

nur dürfte das Teil gegen dauerhafte Überspannung auch nichts
ausrichten können. Zuerst raucht der Überspannungsschutz ab und ja nach
Art des Abrauchens (Kurzschluß, hochohmig) evtl. auch noch der Rest der
Schaltung.

Matthias

Autor: Marko B. (Gast)
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Ja. Komisch eigentlich, daß die "optional current limiting resistors"
nicht bestückt sind. Die sollten doch genau dieses verhindern.

Autor: TravelRec. (Gast)
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@ thomas o.:
AVR-Studio4 erkennt den AVR-ISP auf Anhieb. Normal hast Du eine CD dazu
bekommen, auf der das aktuelle AVR-Studio (gut, nicht die allerneuste
Version) mit allen nötigen PlugIns enthalten ist. Darauf achten, daß
der entsprechende ComPort angemeldet und nicht durch andere Vorgäge
benutzt oder blockiert ist.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ja jetzt klappts, ist bei Tools-Program AVR drin. Habe erst mal den
Takt höher gestellt weils sonst ja ewig gedauert hat. Werde mich morgen
mal etwas intensiver mit beschäftigen. CD war zwar dabei aber eine
ältere Studio 4 Version.

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