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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik CNC-Firma


Autor: Christoph Wagner (Gast)
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Hallo.

Kennt jemand eine Firma, die für einen guten Preis einen bestimmten
Werkstoff (noch keinen ausgewählt) Fräst ?
Ich möchte gern ein spezielles Gehäuse bauen, das auch professionell
aussehen soll.

Was müsste man denn so im Preis für sowas erwarten ? (Gehäuse etwa
30x40x10)
Welcher Werkstoff eignet sich dafür ?

Vielen Dank für alle Antworten

Christoph Wagner

Autor: eddy (Gast)
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Ich würde dir polyamid empfehlen. es isolirt und ist gut bearbeitbar.
allerdings saugt es feuchtigkeit auf und kann sich um paar % ausdehnen,
was aber mit einem glasfaseranteil vermieden werden kann.

mfg eddy

Autor: Christoph Wagner (Gast)
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und wer kann sowas fertigen ?

Autor: Björn (Gast)
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glasfaseranteil und gut bearbeitbar beißt sich so ein bisschen oder?

Autor: Werner Just (werner_j)
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> und wer kann sowas fertigen ?

Firma Kugler in Aachen, oder jeder andere Firma mit
CNC-Bearbeitungsstation.

Zu dem Preisen, da mußt Du schon klare Vorstellungen habe wie das
Gehäuse aussehen soll, welches Material, welche Genauigkeit,
Durchbrüche, Flansche, Verschaubungslöcher etc.

> 30x40x10
mm oder cm?

Ciao,
Werner

Autor: Christoph Wagner (Gast)
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Gehäuse : 30x35x10 cm
Solide Seiten sowie Boden und Rückplatten
In der Kopfplatte ein Loch von 25x20 cm, an zwei Kanten Latten
darunterge(klebt, tackert, sonstwas), um eine Glasplatte einzulegen
An der Rückseite einLoch um ein Stromkabel durchzustecken
An der Frontseite ein Loch von 4,6x1,6 cm
4 weitere Rundlöcher von d=5mm
Wenn möglich noch eine Weitere Deckplatte, um einen Deckel ranzubauen.
im Inneren eine Senkrechte Platte (10x8 cm) mit 3 Befestigunslöchern
(4mm), die über zwei Winkel mit der Bodenplatte verschraubt wird.
In die Bodenplatte müssen auch noch einige Befestigungslöcher.
An die Bodenplatte kommen später mal noch 4 Füße.

Es wäre kein Problem alle Befestigungslöcher selbst zu bohren.

Wie baut man das dann am besten zusammen ? mit Kleber ?

Autor: Sven Johannes (Gast)
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Moin...

Werf hier mal einen Blick drauf:
http://schaeffer-apparatebau.de

Das sind dann wirklich professionelle Gehäuse.

--
 Sven Johannes

Autor: ERDI - Soft (Gast)
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Schlag die gelben Seiten auf und guck nach, was es bei dir in der
Umgebung für Firmen gibt.
Dir werden hier sonst 1000de Firmen genannt, da es nicht gerade wenige
Betriebe gibt, die sowas machen. Und jeder findet seinen am Besten und
billigsten.

Oder noch besser, guck, ob du nicht eine technische FH mit
entsprechendem Gerätepark in der Gegend hast. Die machen sowas gegen
ein kleines Entgelt sicher gerne. (Macht zumindest unsere hier.)

Autor: Stefan (Gast)
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@ Björn:
Glasfaser lässt sich genauso gut verarbeiten wie etwa Kunstoff, CFK
oder Holz. Du brauchst nur den richtigen Fräser dazu.

@ Christoph:
Wie nun der Zusammebau erfolgen soll, hängt natürlich vom Material ab.
Kunstoffe kannst du kleben, Alugehäuse musst du schrauben. In
Alugehäusen werden die Frontplatten (z.B aus Kunstoff) normalerweise
eingeschoben.

Autor: Christoph Wagner (Gast)
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@ERDI - Soft :

Das mit der Uni ist eine gute Idee. Ist aber eine gute Autostunde weg
... und ich kenn da keinen.

Ich bin eben am Stöbern auf Schäffer-Apparatebau. Danke für den Link!

Danke an alle !

Autor: Björn (Gast)
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@ Stefan

Das is vielleicht ne Aussage. Genau so gut könnte man sagen das Sich
Metall und Kuststoff gleich gut lackieren läßt. Du brauchst nur die
richtige Farbe...
Letzendlich läßt sich (fast) alles zerspanen, aber es geht nicht alles
gleich gut.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Also GFK fräsen ist überhaupt kein Thema. GFK lässt sich in der Tat
sogar sehr schön fräsen, und zwar mit jedem Feld-Wald-Wiesen-Fräser.
Ein oller Zweischneider funktiert wunderprächtig. Das bischen Glasfaser
macht dem Hartmetall nicht viel aus.

Das schöne an GFK ist, dass es auf der einen Seite schön hart ist und
somit sich beim Fräsen nicht verzieht und das Ergebnis extrem genau
wird, auf der anderen Seite die "Füllmasse" (also Epoxy etc.)schön
flufig und weich ist, und somit sich der Fräser nicht in's Material
reinzieht, nicht verklebt und problemlos abzusaugender Staub entsteht.

Andere Materialen machen da deutlich mehr Probleme, z.B. Kupfer.

Autor: Philipp Burch (Gast)
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Hi,

ich weiss ja nicht, was du als "professionell" bezeichnest, bzw. für
was du das Gehäuse dann brauchst, aber wenn ich du wäre, würde ich das
aus Aluminium machen (lassen). Das geht gut zum Bearbeiten. Da nimmst
du eine etwas dickere Bodenplatte (z.B. 8mm) und dünnere Seitenwände
und einen Deckel (alles z.B. 3mm). Dann auf die Grundplatte in jeder
Ecke eine Bohrung, vier Alu-Stäbe draufschrauben und die Seitenwände
und den Deckel dort befestigen. Das hab' ich für mich auch gemacht,
ging sehr gut. Die Wände schön eloxieren lassen und das sieht wunderbar
aus.

@Unbekannter
Hmm...
"Feld-Wald-Wiesen-Fräser"
und
"Zweischneider"
und
"Hartmetall"

Entweder hast du eine etwas spezielle Vorstellung von
"Feld-Wald-Wiesen-Fräser", oder da ist ein Widerspruch drin. ;)

Autor: Unbekannter (Gast)
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Philipp,

mit "Feld-Wald-Wiesen-Fräser" meinte ich in der Tat unbeschichtete
Zweischneider mit Fischschanzanschliff aus Vollhartmetall. Diese Fräser
kosten in großen Mengen nur ca. drei Euro das Stück. Das sind
Universalfräser die man praktisch für viele Materialen verwenden kann.
Das Fräsergebnis ist dafür nicht immer optimal, die Standzeit auch
nicht so dolle, aber sie sind schön billig.

Wenn man viel GFK fräsen will, kann man auch spezielle diamantverzahnte
Fräser verwenden. Die haben zwar überhaupt michts mit Diamanten zun tun,
sondern diese spezielle Verzahnung heißt eben nur so. Solche fräser
werden hauptsächlich zum Konturenfräsen in der Leiterplattenindustrie
verwendet. Mit denen kann man traumhafte Vorschübe fahren und die gehen
durch GFK wie durch Butter. Sie kosten Allerdings etwa das 5-fache eines
"Feld-Wald-Wiesen-Zweischneiders".

Naja, und nach oben gibt es praktisch keine Grenzen. Da kannst Du auch
speziell beschichtete Einschneider kaufen die das Stück um die 50,-
Euro kosten, oder auch mit Naturdiamant besetzte Fräser das Stück für
über 1.000,- Euro.

Daher meine Vorstellung von "Feld-Wald-Wiesen-Fräser".

Autor: Björn (Gast)
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na ich bin ja froh das du das mit der Standzeit wenigstens einräumst und
auch das des Ergebniss nicht unbedingt optimal ist.... mehr wollte ich
ja nicht sagen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Naja, "nicht optimal" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ich mit
einem Zweischneider in einer GFK-Platte, die nur mit doppelseitigem
Klebeband auf den Frästisch geklebt ist, "nur" eine Genauigkeit +/-
2/100 mm erreiche bei einem Vorschub von 1500 mm pro Minute...

Würde ich die GFK-Platte ordentlich spannen und einen diamantverzahnten
Fräser verwenden, und wenn meine Maschine schneller Verfahren könnte,
könnte ich da deutlich schneller fräsen...

Daher, nach wie vor, relativiert sich "nicht optimal" doch sehr und
GFK ist wirklich nicht sonderlich anspruchsvoll beim Fräsen.

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