www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lötkolben dimmen


Autor: Christoph Wagner (christoph)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo.

Ich habe einen ERSA Tip 260 Lötkolben ohne Temperaturregelung. Nach der
Anheizzeit ist die Spitze um die 370°C heiß. Kann man den Lötkolben
temperaturregeln, indem man eine Phasenanschnittsteuerung davorsetzt
(mit einem Triac sozusagen den Lötkolben "dimmen"), um so auch mit
kleineren Temperaturen löten zu können, oder verlängert das nur die
Anheizzeit ?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Für eine Regelung braucht man immer den Ist-Wert, ein einfacher
"Dimmer" wird vermutlich wenig brauchbare Ergebnisse liefern.

Autor: Christoph Wagner (christoph)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist-Wert ? Ist damit die Leistung des Lötkolbens gemeint ? Die liegt bei
16W.

Ich möchte mit der Regelung einfach nur sicherstellen, dass sich keine
Leiterbahnen mehr vom Basismaterial ablösen und die Oberfläche der
Reichelt-Hartpapierplatinen nicht verbrennt, wenn man versucht
Lötunfälle zu reparieren.

Autor: Stefan May (smay4finger)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mit Ist-Wert ist die aktuelle Temperatur des Lötkolben gemeint.

Tu Dir am besten einen Gefallen und kaufe Dir eine Lötstation. Da wirst
Du und die Elektronik mehr Spaß haben. Du kannst auch den Dimmer
verwenden, allerdings kann Dir dann folgendes passieren: Du stellst den
Dimmer so ein, daß er genau 300 Grad hat. Jetzt hälst Du die Spitze an
ein Bauteil und was passiert? Die Lötspitze kühlt ab. Und dann? Wird
das Lötzinn nicht richtig flüssig. Also: Lötstation besorgen.

ciao, Stefan.

Autor: tester (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn Du schon unbedingt was selber bauen willst, nimm zumindest den
eigentlichen Kolben als Fertigteil, wenn Du Dir einen Gefallen tun
willst, nimm einen von Weller.
Wenn Du wenig Erfahrung mit Reglern ... hast, nimm ab besten eine
fertige Station, wenn's auch nur eine Weller Magnastat ist.
Dann musst Du halt für eine Temp-Änderung die Spitze wechseln.

Autor: Christoph Wagner (christoph)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok, ich glaube ihr habt recht. War eigentlich nur so eine Idee. Ich werd
mir dann mal eine Lötstation zulegen.

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Christoph


>Ich habe einen ERSA Tip 260 Lötkolben ohne Temperaturregelung. Nach
der
>Anheizzeit ist die Spitze um die 370°C heiß.

und

>Ist-Wert ? Ist damit die Leistung des Lötkolbens gemeint ?
>Die liegt bei 16W.

und

>Ich möchte mit der Regelung einfach nur sicherstellen, dass sich
>keine Leiterbahnen mehr vom Basismaterial ablösen und die
>Oberfläche der Reichelt-Hartpapierplatinen nicht verbrennt,
>wenn man versucht Lötunfälle zu reparieren.


Sorry aber ich Löte meist mit 80W bei 400° und da löst sich nur sehr
selten was ab.

Gut,du nutzt Hartpapier,die sind eben empfindlicher aber um mit nem 16W
Eisen Hartpapier zu verbrennen muß man schon etwas länger drauf
rumbraten.

Also vermute ich mal das deine Löttechnik nicht ok ist.
Ne Station wird dann die Sache auch nicht besser machen.
Ooooooder das Material was du nutzt ist wirklich der letze Müll.(Ich
nutze schon länger kein HP mehr)

Naja,wie dem auch sei.

Bei der Wahl der Station kann ich dir auch ne Weller
empfehlen.(Jaja,Ersa bietet auch was gutes an Stationen.Kann ich aber
nix zu sagen.Hatte nur Kolben und die paarmal als ich an ner
Weller-Station gesessen habe reichen nicht aus für ne aussage.Schlecht
sind se auch nicht)
Die WS-Reihe ist sehr gut und die WSP-Kolben kann ich nur empfehlen.

Zu den Preisgünstigen WHS Modellen kann ich nix sagen falls die Frage
dazu kommt.
Hatte ich nie


Es geht jetzt also nur darum was du anlegen willst.

Autor: Christoph Wagner (christoph)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast recht, rumgebraten hab ich da schon ne ganze Weile. ;-) Ich hatte
beim Belichten von ner LP eine Glasplatte mit Kratzer genommen, welcher
einige eng nebeneinanderliegende Leiterbahnen durchschnitten hat. Da
wollte ich versuchen das zu reparieren. Endete wie gesagt darin, dass
ich um die (mittlerweile Leiterbahnfreie und oberflächenverbrannte)
Hartpapierstelle Drahtbrücken gelegt hab. Mittlerweile ätze ich so eine
verkorkste Platte lieber nochmal, aber von solchen "Unfällen" einmal
abgesehen krieg ich auch 0,8mm Tausendfüßler sicher aufs Brett.

Übrigens hab ich von Hartpapier mittlerweile auch gründlich den Kanal
voll. Werd jetzt auf Epoxyd umsteigen. Auf dass sich so ein Fiasko nie
mehr wiederholt ...

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Übrigens hab ich von Hartpapier mittlerweile auch gründlich den Kanal
>voll. Werd jetzt auf Epoxyd umsteigen. Auf dass sich so ein Fiasko
>nie mehr wiederholt ...

Yo,aus elbigem Grund hab ich mich damals auch davon getrennt.

Epox ist Stabiler,verzieht sich fast nicht und kostet auch nicht mehr
soviel mehr wie HP.


PS:
Feine Leiterbahnunterbrechungen kann man sehr gut mit Leitsilber
flicken.
Ein Fläschchen kostet da gerademal um die 5 Euro und reicht lange.

....sofern du die verkratzte Scheibe in den Müll gibst. :-)))

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.