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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteil aus dse-faq: Kondensator wählen


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Autor: Thomas Forster (Gast)
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Hallo,

ich habe in der dse-faq eine Schaltung für ein Netzteil gefunden, die 
ich gerne verwenden möchte:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9



o--+ +--+-------|>|-+--+-- + (7805)
    | |  |           |  |
    S:S  |     +-|>|-+  C1
    S:S  |     |        |
    S:S  +-----)-|<|----+
    | |  |     |        |
 o--+ +--(-----+-|<|----+-- Masse
         |     |        |
         |     C2       C3
         |     |        |
         +-|<|-+-|<|----+-- - (79L05)

(C1 normal gross, C2 und C3 sind eh für wenig Strom)


Statt der 5V Regler möchte ich 12V einsetzten. Eingangsspannung ist ca. 
28VAC.

Dazu die Frage:
Für C3 würde ich einen 1uF Elko nehmen, plus oben.
Für C2 auch 1uF Elko, aber wie gepolt? Plus oben?
Passt das oder ganz andere Cs?


Thomas

Autor: MaWin (Gast)
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Wie viel Strom willst du denn aus der positiven und aus der negativen 
Versorgung ziehen,
und welche 12V (und -12V) Spannungsregler willst du verwenden die mehr 
als 40V an ihrem Eingang aushalten ?

Autor: C2 (Gast)
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C2 plus oben.
Dir ist klar, dass diese Schaltung nur für sehr geringe Lastströme ist?
Es handelt sich dabei um eine Villardschaltung. Google mal danach.

Und bei 28V AC vom Trafo, halten die 78/79er das nicht lange aus. Siehe 
Datenblatt der Regler. 35V max.! Und die Dinger verbraten mehr Leistung 
als Dir lieb sein wird.

Aus meiner Sicht solltest Du einen passenden Trafo mit 2x 16V oder so 
ähnlich
nehmen und Low-Drop Regler einsetzen, die kosten auch nicht viel mehr 
als die Klassiker.

Autor: Thomas Forster (igel)
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Auf der positiven Seite wird es wohl kein 7812, sondern ein LM2576-ADJ 
werden, ist bereits vorhanden.
Für die negative Spannung hätte ich einen 7912 TO220 da. Neuere Low-drop 
habe ich eben leider gerade nicht.

Die positive Seite wird mit max. 0,5A belastet, die negative ist 
eigentlich nur Vorbereitung für einen OpAmp zur späteren Strommessung 
mittels Shunt.

Mir ist klar, der Trafo ist eigentlich nicht der richtige. Aber das 
Gerät existiert eben bereits mit diesem Trafo und ich will nur die 
Spannungsversorgung nach dem Trafo modernisieren (und stabilisieren).

Gibt es noch einen Trick, die negativen Spannungsspitzen der 
Villard-Schaltung vor dem 7912 zu reduzieren? Z-Diode und Vorwiderstand?

Autor: MaWin (Gast)
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> LM2576-ADJ

Hoffentlich die HV Variante. Immerhin ein Schaltregler. Ich würde aber 
LM2676HV nehmen, weniger Verluste, weniger warm, kleinere Spule. Da 
nicht mal 200mA gezogen werden, und die Spannung pro Halbwelle auf 50% 
also um 20V einbrechen darf, reicht für C1 100uF.

> Aber das Gerät existiert eben bereits mit diesem Trafo

Vermtulich ist C1 daher grösser, was ok ist.

> die negative ist eigentlich nur Vorbereitung für einen
> OpAmp zur späteren Strommessung mittels Shunt.

Findest du den Aufwand nicht etwas überzogen ?

Man kann auch anders Spannungen knapp an, über oder unter 0 messen. 
Stichwort single supply OpAmp.

Aber wenn 10mA benötigt werden, nimmst du für C2 und C3 10uF, die 
Ausgangsspannung passt dann für den 7912, unbelastet steigt sie aber auf 
-40V und wird zu viel.

Autor: Thomas Forster (Gast)
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>> LM2576-ADJ

>Hoffentlich die HV Variante. Immerhin ein Schaltregler.

Leider nein. Ich habe ein China-Modul mit LM2596, siehe Bild. Der kann 
laut original TI-Datemnblatt Vin max. 45V.
Ich habe das Modul mal fliegend in die Schaltung gehängt und unter Last 
getestet. Hat soweit funktioniert.
Am Wochenende werde ich mal die Villard-schaltung auf dem Steckbrett 
aufbauen und dazuhängen.


>> die negative Spannung ist eigentlich nur Vorbereitung für einen
>> OpAmp zur späteren Strommessung mittels Shunt.

>Findest du den Aufwand nicht etwas überzogen ?

Da ich sowieso vorhabe eine Platine zu ätzen - derzeit ist alles auf 
Lochraster - hätte ich eben die negative Versorgung mit draufgenommen, 
auch wenn diese vorerst gar nicht bestückt wird.

Strommessung mit Shunt und Opamp habe ich bisher noch nicht gemacht, 
daher kenne ich mich damit nicht gut aus.
Der zu messende Kreis ist DC und galvanisch getrennt.

Hier liegen noch ein paar INA1?? Instrumentenverstärker rum. Sind die 
geeignet oder schon überzogen (Genauigkeit der Messung 10% reicht aus).

Autor: MaWin (Gast)
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> LM2576-ADJ
> Ich habe ein China-Modul mit LM2596

Ist es so schwer, sich als Fragender mal die Mühe zu geben,
korrekte Angaben zu machen anstatt aus Faulheit nicht
nachzugucken ?

> Der kann laut original TI-Datemnblatt Vin max. 45V.

Mitnichten. 37V. Bei absolute maximum rating 40V.

und zwar sowohl der
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm2596.pdf
als auch der
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm2576.pdf
Und es gibt HV Varianten.

Ein Trafonetzteil mit 28V liefert bei 10% Netzüberspannung
im Leerlauf (je nach Trafogrösse sagen wir 107%) 46,6V.
Obwohl ICs nicht ihre Datenblätter lesen, finde ich das
deutlich über den empfohlenen 37V Maximum. Die 3V bis 40V
entstehen durch Störimpulse des Schaltreglers (Streuninduktivität
der Spule etc.) ganz von selbst.

> Strommessung mit Shunt und Opamp habe ich bisher noch nicht gemacht,
> daher kenne ich mich damit nicht gut aus.

Es wäre vielleicht klug,. sich vorher zu bilden.

> Der zu messende Kreis ist DC und galvanisch getrennt.

Das ist gut. Hinterher, wenn der Shunt darin an die Messchaltung 
angeschlossen wird, sind sie es nicht mehr.

> Hier liegen noch ein paar INA1?? Instrumentenverstärker rum. Sind die
> geeignet oder schon überzogen (Genauigkeit der Messung 10% reicht aus).

Da du die Fragezeichen nicht ausgefüllt hast, kann man diese Frage nicht 
beantworten.

Ist es so schwer, sich als Fragender mal die Mühe zu geben,
korrekte Angaben zu machen anstatt aus Faulheit nicht
nachzugucken ?

10% ist eine so geringe Anforderung, daß sie vermtulich noch ohne OpAmp 
geht (angenommen eine Messchaltung ist ein uC mit A/D Wandler und am 
Shunt darf mehr als 0.1V abfallen). Und die INA wären Perlen vor Säue.

Autor: MaWin (Gast)
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> Mitnichten. 37V. Bei absolute maximum rating 40V.

Nein, 40V mit absolute maximum bei 45V. Knapp aucf Kante, das Netteil 
sollte nie im Leerlauf sein, immer mindestens eine LED dran damirt der 
Diodenspannungsabfall von -1.4V des Brückengleichrichters dazukommt.

Autor: Thomas Forster (Gast)
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>> LM2576-ADJ
>> Ich habe ein China-Modul mit LM2596

>Ist es so schwer, [...] korrekte Angaben zu machen ...

LM2576 war tatsächlich ursprünglich geplant.
In Beitrag "Re: Netzteil aus dse-faq: Kondensator wählen" schrieb ich dann, 
ich habe ein LM2596-Modul mal in die Schaltung gehängt und es hat soweit 
funktioniert. Ich finde hier keine widersprüchliche Angaben.

>> Strommessung mit Shunt und Opamp habe ich bisher noch nicht gemacht,

>Es wäre vielleicht klug,. sich vorher zu bilden.

Die Umsetzung ist ja auch noch nicht sofort geplant. Derzeit wird nur 
das Netzteil modernisiert und dabei will ich die Möglichkeit einer neg. 
Versorgungsspannung für später vorhalten.

>Knapp aucf Kante, das Netteil sollte nie im Leerlauf sein

Die positive Spannung wird im Leerlauf ständig mit ca. 80mA belastet.
An die negative Spannung wollte ich sowieso ein LED hängen.

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