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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 220V Detector


Autor: Dirk (Gast)
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Hallo zusammen,

vielleicht hat ja jemand eine IDEE. Ich möchte auf einfache Art (dazu 
noch Stromsparend) 220V Netzspannung erkennen. Einfach die zustände AN 
und AUS auf einem I/O Port eines AVR etc.
Die einzige mir bieher bekannte wäre mit einem kleinen Trafo.

Aber gibts bessere Methoden ?

Autor: Cabal2002 (Gast)
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Das Zauberwort heisst Induktion. Mit einer entsprechend dimensionierten 
Spule in der Nähe des stromdurchflossene Leiters sollte das recht 
einfach zu machen sein.

Gruss Cabal

Autor: Dirk (Gast)
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Mhhh, ich wollte eigentlich schlicht messen ob Spannung anliegt.
Mit der Spule könnte ich doch nur messen, wenn auch ein Verbraucher 
dranhängt. Das ist aber nicht der Fall.

Autor: Frankl (Gast)
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230 Volt über Schutzwiderstand ans Port (siehe auch Atmel Application) 
oder über Optokoppler.

Autor: Jens (Gast)
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@Frankl: Wo finde ich die genannte Atmel Application mit 230 Volt...

Gruß Jens

Autor: Dirk (Gast)
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So wie ich das Datasheet http://www.atmel.com/atmel/acrobat/doc2508.pdf 
verstanden habe kann man L1 direkt über 1 M Schutzwiderstand an den IO 
Port anlegen. Klappt das wirklich mit 220V ? Hat das schonmal einer 
probiert, bevor ich mein Atmega zerschieße ? (Angstschweiß)

Autor: Frankl (Gast)
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Auch wenn Atmel es schreibt (Vielleicht kann man so mehr AVR's 
verkaufen) würde ich es nicht tun. Ich nehme einen Brückengleichrichter 
und einen Widerstand der den Strom durch's Led im Optokoppler begrenzt. 
Da Hast Du aber den 100Hz am Optokoppler liegen.

Autor: Dirk (Gast)
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Mhh, welchen Optokoppler und Widerstand benutzt du ?

Autor: Frankl (Gast)
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Brückengleichricher =300V/800MA z.B.
Widerstand für 230V =100K
Widerstand für 12V (Test) 10K
Optokoppler 4N25
Ich denke der OK ist nicht so kritisch, da der Wackelsaft rechtlangsam 
ist.

Autor: Uwe (Gast)
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Hi
Wie wäre ein kleiner Kondensator hinter dem Gleichrichter, dann hast du 
Gs. Bedenke aber:
230V * Wurzel 2 = 325V !
Gruss Uwe

Autor: Kurt Späinghaus (Gast)
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Vorsicht !!
Auf keinen Fall die Netzspannung ohne galvansiche Trennung an den 
Mikrokontroller anschliessen !!

Das ist allein aus Personenschutzgründen unverantwortlich. Auch wenn es 
mit passenden Bauteilen Funktionieren sollte !!

Nimm doch nen 230V Relais (oder Falls nicht zur Hand nen 24V AC Relais 
mit entsprechendem Vorwiderstand). Wenn du das Relais jetzt an 230V 
legst schalten die Kontakte um. Diese kannst du an dem Mikrokontroller 
anschliessen und auswerten. Am besten einen Pinkontakt an Masse und den 
anderen an den Eingang des Mikrokontrollers. Jetzt brauchst du nur noch 
die Internen Pull Up- Widerstände einschalten.

Bei 230 V hast du dann eine 0, und bei "keiner" Spannung eine 1 an dem 
Eingang anliegen.

Es gibt bei Conrad eine kleine Platine wo man eine Leuchtdiode direkt an 
230V anklemmen kann. Schmeiß die Leuchtdiode raus und Löte dir nen 
Optokoppler ein. Das wäre auch ok. Auf der Platine sind nur 1 
Kondensator, eine Freilaufdiode (für die Negativen Halbewellen der 230V 
Wechselspannung) ein Vorwiederstand und der Optokoppler oder LED.

Viel Spaß und Vorsicht !!
Sind immer hin 230V, ab 50V wird es schon gefährlich !!

Autor: mikki merten (Gast)
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@Kurt
Es spricht nichts dagegen (manchmal auch konstruktionsbedingt 
erforderlich) einen Mikrocontroller galvanisch mit der Netzspannung zu 
verbinden, wenn alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Allerdings gibt es natürlich eine preiswerte Lösung eine galvanischen 
Trennung mittels Optokoppler (siehe Anhang). Wird der Ausgang an einen 
INT Eingang angeschlossen, kann diese Schaltung auch als 
Null-Durchgangs-Detektor dienen.

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