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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mit C-Control 2 einen Servo ansteuern


Autor: Tobias Holst (Gast)
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Hi

Ich bin jetzt in Besitz einer C-Control 2. Damit möchte ich einen sehr
starken Servo ansteuern. Leider hab ich keine Ahnung, wie ganu ich das
machen muss, d.h. wie schließ ich den Servo (3-polig) an die C-Control
2 PLM Ausgänge (2-polig) an? Und wie umgeh ich das Problem, dass die
C-Control nur 100mA Ausgangsstrom verkraftet, mein Servo aber
vorraussichtlich mehrere Ampere zieht?

Bin auf dem Gebiet der Mikroprozessoren ein absoluter neuling, ich
bitte das zu entschuldigen.

Ciao Tobias

Autor: Lucky Fu (Gast)
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also ersteinmal: ist es ein digitaler oder analoger servo?
2.: schau mal bei google nach dem funktionsprinzip eines servos. dann
wird schnell klar, daß das servo eine betriebsspannung brauch welche
permanent vorhanden ist und dann noch ein steuersignal. letzteres musst
du generieren. normalerweise ist das ein puls pause zyklus mit
unterschiedlichen längen (analogvariante!) wie das genau aussieht
findest du in div. beschreibungen im net

Autor: Tobias Holst (Gast)
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Das Servo ist ebenfalls von Conrad. Bestellnummer: 22 72 68
Scheint digital zu sein, aber die Ansteuerung ist doch immer gleich,
oder?

Servos werden angesteurt über ein PLM Signal, d.h.
Pulslängenmodulation. In der Anleitung der C-Control 2 steht, dass der
Prozessor 3 dieser Ausgänge bietet und dass ich damit Modellbauservos
ansteuern kann. Leider steht nix genaueres darüber.

Also schließ ich Masse und Signal an der C-Control an und außerdem noch
Masse und 5V+ an eine externe weitere Stromversorgung.

Wo wir schon dabei sind: Wie generier ich am
Besten/leichtesten/Günstigsten aus einer Spannung von ca. 12 V
(Gleichspannung) aus entweder einem stabiliierten Netzteil oder einem
Bleiakku die nötige Spannung von 5V für den Servo? Die C-Control 2 hat
für sich selbst ja ein kleines Schaltnetzteil an Board...

Autor: Sascha (Gast)
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Schaul mal auf der Seite:
http://www.cc2net.de/Programme/body_programme.html

Dort gibt es ein Beispielprogramm:



servo.zip     (Thomas Heinzer) 28.09.2002
     Demos zum Ansteuern von Standard-Servos mit der CC2 über
     PLM0-PLM2. Es können so bis zu 3 Servos sehr einfach angesteuert
werden.

Autor: rahul (Gast)
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Die Kraft nimmt der(das) Servo aus der Versorgungsspannung, nicht aus
der Impulsleitung. Die ist relativ hochohmig...

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Wie generier ich am Besten

Mit einem Schaltregler.

> /leichtesten

Mit einem separaten Akku.

> /Günstigsten

Mit einem Linearregler.

> aus einer Spannung von ca. 12 V (Gleichspannung) aus entweder
> einem stabiliierten Netzteil oder einem Bleiakku die nötige
> Spannung von 5V für den Servo?

Autor: Tobias Holst (Gast)
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akku kommt aus bestimmten Gründen nicht in Frage und Schaltregler sind
ir etwas zu teuer...

Also bleibt nur der Linearregler - aber alle meine letzten Versuche
damit beliefen sich auf Spannungsungenauigkeiten von mehreren Volt
(statt der erwarteten wenigen mV) - hab ich die Dinger falsch
angeschlossen? Eigentlich ist es ja fast unmöglich bei den Teilen...
haben ja nur 3 Pins

Autor: Hannes Lux (hannes)
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"haben ja nur 3 Pins"

Trotzdem kann man damit viel falsch machen. Denn sie benötigen eine
externe Beschaltung damit sie nicht schwingen. Diese Beschaltung ist
auch noch vom Verwendungszweck abhängig.

Richtig (und notwendig) sind auf alle Fälle je ein Keramik-Kondensator
100nF vom Eingang und Ausgang gegen GND. Und das so dicht wie möglich
an den Anschlüssen.
Dann wird noch ein Elko zwischen Eingang und GND benötigt, dessen Größe
von der Belastung des Reglers abhängig ist.
Und es schadet bestimmt nicht, wenn man dem Regler eine bestimmte
Grundlast garantiert.
Kann der Regler am Ausgang Spannung erhalten, ohne dass Spannung am
Eingang vorhanden ist, dann ist eine Schutzdiode vom Ausgang zum
Eingang hilfreich.

...

Autor: Tobias Holst (Gast)
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hey thx! Dann hab ich mich mal wieder dumm angestellt bzw. hatte auch
nur unzureichende Infos - mir wurde nämlich gesagt, der funktioniere
ohne weitere Beschaltung und die Kondensatoren verwendet man nur, wenn
man ihn an unstabilisierten Netzteilen mit nur einfachem
Nachgeschalteten Gleichrichter betriebt... Na dann Danke, das werde ich
mal probieren! (Dann konnte das ja auch nix werden vorher...) Ich hoffe
mal, der macht kurzzeitige Stromspitzen mit, denn ich brauche
vorraussichtlich nur einen Dauerstrom von <1A, der aber kurzzeitig auch
mal zu 5A werden kann. Aber ich hab mir sagen lassen, die sind gut
geschützt gegen Überlast und Überhitzung?

Autor: Ppp Mmm (sanic)
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Zum Thema Linearregler:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Absolut lesenswert.
Mit deinen 5A könnte es aber hart werden.
Musst du mal die Datenblätter der betreffenden Regler durchschauen was
dort bei maximum Strom steht.
Außerdem musst du bei diesen Stromgrößen schon einen ordentlichen
Kühlkörper haben.

Grüße

Autor: Tobias Holst (Gast)
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Zitat:
" Zusätzlich haben sie eine interne Strombegrenzung, die bei
Überlastung und Kurzschluss einsetzt. "

Hört sich gut an - und für meinen Zweck genau richtig, wenn dann kurz
eine Spitze im Stromverbrauch auftritt, richtets der Spannungsregler
selbst, dass er nicht zerstört wird!

" Die Eingangsspannung sollte auch nicht viel höher sein als 3V, sonst
ist die Verlustleistung am Festspannungsregler zu groß. "

hmm... 12v zu 5v ist da wohl etwas mehr, oder?...

" ... ohne den Festspannungsregler durch Überhitzung zu zerstören. "

Moment - ich dachte dagegen sind sie geschützt? Was darf ich denn jetzt
glauben?

Ciao Tobias

P.S.: Klappt ja wirklich super hier, Danke für die bisher immer
freundliche, nette und inhaltsvolle Hilfe. Das ist leider nicht mehr
selbstverständlich in den Foren im Internet!

Autor: Tobias Holst (Gast)
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Meine Messungen ergaben, dass der Dauerstrom zwischen 0 und 1 A liegen
wird, den größten Strom, den ich bei allem meesen konnte, lag bei ca.
3,5 A. Dieser sollte aber in der Realität in der Schaltung nie
auftreten!

Also müsste ein 3A Regler mit Kühlkörper und Schlatung reichen, doer?

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Der interne Schutz besteht darin, dass bei Überschreiten der Temperatur
oder des Stroms die Ausgangsspannung zusammenbricht. Da dies
Auswirkungen auf die Lebensdauer des Reglers hat, sollte man das nicht
als "Betriebsart" einplanen. Mal ganz davon abgesehen, dass sich dein
Servo beim Zusammenbruch der Versorgungsspannung recht veralbert
vorkommt und unsauber reagieren könnte.

Zur Kühlung...
Du willst aus 12V 5V machen. Da fallen 7V am Regler ab. Diese
multiplizierst du mit dem fließenden Strom und schon hast du die
Leistung, die der Fachmann "Verlustleistung" nennt und die als Wärme
auftritt. Diese muss nun vom Kühlkörper an die Umgebung abgegeben
werden da sonst der Regler überhitzen würde.

Ich könnte nun mit Vokabeln wie "Wärmeübergangswiderstand" kommen,
diesen auch noch in "inneren (im Regler)", "Übergangs-" (vom
Reglergehäuse zum Kühlkörper) und den vom Kühlkörper zur Umwelt
aufteilen, aber das würde weder dir, noch mir oder irgendeinem anderen
Leser etwas nützen. Also schenke ich mir das.

Übrigens fließt der Strom des Verbrauchers hinter dem Regler auch vor
dem Regler und somit auch aus dem Akku. Von deiner Akku-Leistung werden
daher knapp 60% vom Regler in Wärme umgewandelt, du kannst also nur um
die 40% der Akkuleistung nutzen. Mit einem 4,8V-Akku für das Servo
wärst du bedeutend besser bedient, denn dann bekäme das Servo die
gesamte Akkuleistung, ohne dass ein Regler unnötig Leistung verbrät.

...

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