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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik grafik lcd


Autor: Alex Poddey (Gast)
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Hallo,
ich steige gerade in die µc programmierung ein. der grund ist ein
projekt, bei dem daten auf einem lcd display ausgegeben werden sollen.
ich möchte gerne mit avr µc's arbeiten.
die frage ist: welche grafik lcds werden üblicherweise verwendet,
welche µC's und was muss man da für preise rechenen.
das ist jatzt sehr allgemein gehalten, aber ich stehe noch am anfang
des projektes und will einfach mal ein paar meinungen hören.
ich überlege auch das in einer version 0 mit 4*20 display zu machen,
aber die alphanumerischen displays sind halt nicht so 'hipp'. da wir
später sowieso auf grafik umsteigen müssen wärs evtl. besser direkt
damit anzufangen.

gibts diesbezüglich erfahreungen?
was eignet sich gut, worauf sollte man achten?

Autor: Elektrikser (Gast)
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µC? Naja, da kann ich alle möglichen anführen. Hier verwenden viele die
Atmel AVRs oder die Texas MSP430-Familie. Des weiteren findet man hier
noch 8051er und PICs-User. Es kommt da auf Vorlieben und
Verwendungszweck an. Hier gibt es in den Artikeln eine gute Anleitung
zur Programmierung von AVRs mit C (WinAVR). Kannst du dir ja mal
ansehen.

Grafikdisplay? Oft findet man Displays mit dem T6963C-Controller
onboard. Findest du auch bei Reichelt und Conrad. Erschrick aber nicht
über die Preise. Es gibt aber immer wieder Sonderangebote bei Pollin
oder Ebay. Die Displaygröße geht da bis 240x128 Pixel. Sollte es größer
werden, sollten schon gute Programmierkenntnisse vorhanden sein. Es gibt
da ein Projekt in der Codesammlung von Benedikt.

Gruß Elektrikser

Autor: Rick Dangerus (Gast)
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Je nach Erfahrung (hardwaremäßig) empfiehlt es sich auf ein
Entwicklerboard, wie es sie auch hier im Shop gibt zurückzugreifen.
Darauf kann man seine eigene Schaltung aufbauen und hat schon eine
serielle Schnittstelle oder den USB-Port dabei.

Rick

Autor: Alex Poddey (Gast)
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Hallo,
danke für die Antworten.
Also Programmiererfahrung hab ich, ich bearbeite beruflich größere
Projekte mit mehr als 10000 Zeilen, das sollte nicht das Problem sein.
Ich habe auch jemanden an der Hand, der mit Atmel µC's in assembler
arbeitet. display erfahrungen hat er aber nur mit alphanumerischen.
Ausserdem wollte ich in die programmierung mit c (evtl mit assembler
teilen) einsteigen, da die verarbeitung von messsignalen wie wir es
vorhaben unter assembler etwas mühsam werden dürfte. ich werde unter
linux entwickeln, die entsprechenden tools sind ja vorhanden.

was ist eigentlich diese butterfly-geschichte? ist das display aus
einer dotmatrix aufgebaut?

das problem mit einem aufbau auf einem speziellen entwicklerboard ist,
dass wir unter umständen später eine größere stückzahl herstellen
wollen, und nicht jedsmal ein entwicklerboard dazu verwenden wollen.
ansonsten möchte ich mit dem stk500 anfangen.

speziell zu atmels µc würde mich interessieren:
welche sind in kombination mit welchen lcd(controllern) zu empfehlen
(weil es dafür z.B. bibliotheken gibt)?

Autor: Elektrikser (Gast)
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Ich würde ab dem Atmega 8 aufwärts anfangen. Es gibt hier in der
Codesammlung ein Beispiel zur Ansteuerung von LCDs mit dem SED1520
(findet man momentan ein Display bei Pollin). Des weiteren halt die
LCDs mit dem T6963C bis 240x128 Pixel (ist der geläufigste, findest ein
Beispiel, wenn du z.B. nach Holger Klabunde googelst).
Brauchst du größere Displays, ist der Aufwand bedeutend größer.
Für alphanumerische Displays ist die Bibliothek von Peter Fleury
empfehlenswert.

Gruß Elektrikser

Autor: Alex Poddey (Gast)
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hab gerade mal unter pollin nachgeschaut.
das ist ja wahnsinn. da kann man grafik lcd displays zu unverschämten
preisen kaufen ;-)
wie sieht es denn mit den controllern SED1565, 1530 und 1531 aus?
auch auf die gefahr hin dass ich euch nerve, sorry.
die frage ist, kann man mit etwas grips und erfahrung auch diese
ansteuern? ich bin seit jahren unter linux unterwegs, und weiss was es
bedeutet wenn man ein bestimmtes feature einfach haben muss bevor es
offiziell in den kernel aufgenommen wird. soll heissen: ich bin was
sowas anbelangt schmerzfrei, es sollte nur grundsätzlich lösbar sein.
was meint ihr?

Autor: Alex Poddey (Gast)
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um missverständnisse zu vermeiden:
nein, das diplay hat nix mit kerneln zu tun, ich wollte nur deutlich
machen, dass ich nicht gleich anfange zu heulen wenn was nicht läuft
und gewohnt bin dass problemlöungen manchmal tagelanges 'datamining'
und forumposting bedingen.

Autor: DJShadowman (Gast)
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Für günstige Preise empfiehlt sich immer Ebay bei LCD's. Allerdings
kann man da natürlich nicht denselben Artikel konstant zum selben Preis
bekommen, wenn Du deine Geschichte öfters 1 zu 1 bauen willst.
Ich habe selber ein 128*32 LCD schon mit einem 90S2313 angesteuert
bekommen, allerdings ohne Bibliothek, sondern halt selbstgeschrieben.
(Bin einer der kleinen Bascom-Würstchen)
Die Alphanumerischen Displays bekommt man an jeder Ecke hinterher
geworfen, ich habe selbst mal 400 Stück 2*16 fürn Appel&'nEi
geschossen. Vorteil bei denen ist natürlich, daß man wesentlich weniger
Code benötigt. Die meisten grafischen LCD's besitzen keinen eigenen
Zeichensatz, so muss auch Text dort als reine Grafik reingeschoben
werden.

Ich muss persönlich sagen, daß das STK500 nicht immer not tut.
Zumindest wenn man überlegt, was das für nen mittelständischen Arbeiter
kostet ;-) Und was man mit nem Breadboard und nem Parallelportprogrammer
alles gebacken bekommt.

Autor: Micha-78 (Gast)
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Hi,

schau mal unter www.lcd-module.de nach, dort kannst du fuer
Grafikdisplays von ElectronicAssembly ein Simulationsprogramm
downloaden. Deine eigenen Makros und Menuestrukturen schreiben und
testen, alles ohne Display.
Hab ich neulich entdeckt und ist voll der Hit. Hier bekommst du auch
ein Gefuehl was du im Controller machen musst und was man alles ins
Display auslagern kann. Ob dein Menue fuer das Display reicht, oder ob
man noch zusaetzlich ein EEPROM hinzufuegen muss. Je nachdem wie viele
Bilder Grafiken und animierte Sachen du im Display hast.

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