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Forum: Platinen Layout Transfer mit Laserdrucker


Autor: Sven W. (svenw)
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Habe gerade im neuen ELV Katalog auf Seite 525 (90-641-63) einen
Laminator für Laserausdrucke gefunden. Hat das Ding schon jemand im
Einsatz? Wollte mir eigentlich eine kleine CNC Fräse kaufen, aber das
Teil könnte eine echte Alternative sein.
Ich versichere das ich kein Mitarbeiter von ELV bin ;-)

Autor: remo (Gast)
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Habs mit einem ganz normalen Laminator ausprobiert. Ging nicht, die
Haftung war zu schlecht, vermutlich die Wärmeeinwirkung zu kurz und
oder gering.
Bügeleisen ist um längen besser.
Den ELV Laminator kenn ich nicht...

ciao
Remo

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Gleiche erfahrung mit dem Laminator von Tchibo aoll allerdings
funktionieren

Gruss

Autor: Sven W. (svenw)
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Die Dauer mit spez. Folien soll 3-5 Minuten sein. Also eigentlich
langsamer als man es mit Gefühl von Hand machen würde.

Autor: Thomas B (Gast)
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Wer hat erfahrung mit bügeln? Wenn ich das layout auf reicheltpapier
drucke sind die ränder immer unsauber.
hat jmd einen tip? auch die leiterbahnen sind manchmal nicht ganz so
doll..

Autor: Frank (Gast)
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Bügeln ist schon OK, Laminatoren werden oft nicht heiss genug. Wenn die
Ränder unsauber werden hilft es manchmal die Platine nach der
Bügelaktion nochmal von der Rückseite her aufzuwärmen, also z.B. auf
das umgedrehte Bügeleisen zu legen. Der Toner schmilzt dann nchmal an
und die Konturen werden sauberer. Ich drucke übrigens nicht auf
Reichelt-Papier sondern entweder auf die Trägerfolie von CD-Labels
(dieses Wachsartige Zeug mein ich, was man sonst wegwirft) oder auf
Overheadfolien für Laserdrucker. Beide Medien haben den Vorteil, dass
der Toner darauf nicht besonders fest haftet und es bleiben auch keine
Papierreste kleben. Am Druckertreiber jede einstellbare Möglichkeit
nutzen, die den Kontrast erhöhen könnte und, wenn der Drucker sowas
noch hat, auch dort die Tonersättigung hochdrehen. Der Toner in
originalen HP-Kartuschen ist nicht ganz so toll aber seit ich ne
Refilled-Kartusche drin hab klappts auch mitm Laserjet. MAn könnte auch
mit selbstbefüllten Kartuschen experimentieren (hab da neulich mal
einige Artikel im Netz gefunden, klang aber nach stark geschwärzten
Fingern)

bye

Frank

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Als erstes musst du die Platine richtig sauber machen.
Spiritus etc. ist nicht geeignet.
Mein bisher bestes Ergebnis war mit Stahlwolle + Wasser oder mit dem
Cera-Clean und danach mit Wasser abgewaschen.
Ob die Platine sauber ist erkennt man, wenn sich eine schicht Wasser
auf der Platine hält und somit alles benätzt ist.

Nun zum Drucker:
Ich habe einen HP LJ4000 (refil Katusche)
unter Druckqualität 1200DPI eingestellt und die Toner Dicke auf 5...

(wenn ich Text drucke kann ich das Blatt fast als Stempel nutzen ;))

Ich schneide das Layout aus und bügel es ersteinmal vorsichtig
"fest"..
dann kommt aus einer kaputten Jeans Hose die Innentasche (doppelt) über
das Blatt Papier und los gehts mit dem bügeln..

zuerst mit der Spitze und leichtem Druck die gesamte Platine in kleinen
Kreisen abfahren..

danach das Eisen komplett auf der Platine stehen lassen (20 .. 30 sek)

nun gehe ich hin und streife mit der geraden Kante des Eisens über das
Tuch mit relativ hohem Druck.
Das mache ich von allen Seiten kueutz und quer..

Der gesamte vorgang dauert ca. 3 - 5Minuten..
Zwichendurch kann man die Platine mal abkühlen lassen und nocheinmal
Bügeln.
ACHTUNG: wenn der Toner zu heiss / der Druck zu gross ist kann es
passieren, dass der Toner ausgebeuld wird (er verlaeuft durch den Druck
und der Hitze)

Das Papier löse ich im Waschbecken.
Papier nass machen etwas Seife drauf und eine weile einwirken lassen.
Warmes Wasser in das Becken und das Papier vorsichtig mit dem Daumen
"unter Wasser" abrubbeln.
Mit der Zeit bekommt man dafuer ein Gefühl, wie fest man drücken darf.

Ich selbst habe es geschafft 0,25mm breite Bahnen bei einem abstand von
0,5mm zu ätzen.
Grosse Masseflächen sind auch kein Problem.

Zum Papier:
Die besten Ergebnisse habe ich mit den Katalogseiten von Reichelt
gemacht.
Nicht empfehlen kann ich Diverse Trägerfolien etc mit Tesa /
Klebestiften auf ein A4 Blatt zu kleben.
Ebensowenig mit Backpapier und Entketten-trägerfolien.

Gruss Jens

PS: Wenn mal etwas fehlt es gibt ja noch immer den Edding ;)

Autor: Dirk (Gast)
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Ich drucke auf Folie die zum Einschlagen von Büchern sind und es geht
gut und man sieht die Bohrung und kein Rubbeln mehr! Mit normalen
Bügeleisen auf Stufe 2,5-3.

 Ergebins siehe www.comwebnet.de.

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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naja so wirklich sauber sieht es ja nicht aus..
scn die platine mal besser ein wird schärfer

Gruss

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