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Forum: Offtopic Jetzt ist es raus!


Autor: LOL (Gast)
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O-Ton Stoiber: "Wir haben leider nicht überall so kluge
Bevölkerungsteile wie in Bayern" (Stoiber über unsere Mitbürger aus
den ostdeutschen Bundesländern).

Jetzt ist es also raus: Stoiber ist kein Bayer, sondern ein Ossi...

Autor: T.M. (Gast)
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Das hat er gesagt? Die CDU setzt wie vor 3 Jahren alles daran, die Wahl
doch noch zu vergeigen...solche Trottel.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Für alle, die es nicht glauben wollen:

http://www.n-tv.de/565616.html

Was macht man da? Bayern endlich aus der Bundesrepublik ausschließen?
Eine Mauer um Bayern errichten? Den Bayern vorher besetzte Gebiete
(Franken und Teile von Schwaben) wieder wegnehmen?

Autor: LOL (Gast)
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Wieso? Die Bayern sind doch klüger... ;)

Autor: HariboHunter (Gast)
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Ich bin auch der Meinung Deutschland sollte Monarchisch aus von Bayern
regiert werden. Und zwar mit Regierungssitz Neuschwanstein und als
Nationalgericht Weischwurscht mit Sauerkraut und Knödl.
Als Landessprache wird Jodeln eingeführt und Fingerhackln wird
olympisch. Sex vor der Ehe, Schwule, Abtreibungen werden verboten
ebenso alle anderen Religionen neben der katholischen. Tief in ihrem
Herzen sind die Bayern halt doch noch ein rückständiges Bergvolk. Da
ändern gewonnene Vergleiche im verotteten Bildungswesen nix. Im New
Yorker Museum of Natural History sind eine Bayrische Trachtengruppe
direkt neben einem Ausstellungsfenster mit Neandertalern aufgebaut. Ein
Schelm der böses dabei denkt. ;)

Autor: Carsten St. (carsten)
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Als wenn Bayern unabhängig wäre, würde ich sofort dorthin auswandern!
Da ist die Welt noch in Ordnung ;-)

Autor: Bri (Gast)
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So klug können die Bayern nich sein. Sie haben offenbar ein ziemlich
schwaches Gedächtnis. Ohne die massiven Subventionen, über die sie sich
ja heute so gern aufregen, wenn sie in den Osten fließen, würden die
heute noch auf der Alm ihre Alphörner blasen.

Autor: Stimme aus der Ferne (Gast)
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Hoch lebe König Ludwig !!!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ludwig? Heißt der nicht mittlerweile Edmund?

Autor: Stimme aus der Ferne (Gast)
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auch möglich...

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ich bin auch dumm, denn ich komme nicht aus Bayern, sondern aus
Baden-Würrtemberg.

Ich schäme mich als Wessi darüber, wie offensichtliche große Teile in
der CSU/CDU über Ostdeutschland denken. Vor allem wenn ich bedenke,
dass ich vor einigen Wochen noch die CDU wählen wollte. Das ist aber
vorbei. Solche (Un)Menschen, die mit ihrerer Mentalität nahe am
Faschismus angesiedelt sind, werde ich keine Stimme geben.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Edmund / Ludwig ist ein Anagramm.

Man nehme die Stelle der Buchstaben des Namens im Alphabet.

E= 5       L=12
d= 4       u=21
m= 13      d=4
u= 21      w=23
n= 14      i=9
d= 4       g=6
 = 61       =75

Diese zunächst erstaunliche Differenz der Beträge wird aber beim Lesen
des Lebenslaufes von King Lui II wie man ihn liebevoll nennt schnell
ersichtlich.
(Lebenslauf: http://www.hohenschwangau.de/239.0.html)

1885
29. August: Auseinandersetzungen um die mit ca. 14 Millionen Mark
Schulden belastete Kabinettskasse. Ludwig II., der seine Bauprojekte
weiterführen möchte, fordert von Finanzminister Emil von Riedel eine
entsprechende Regelung seiner Finanzen

Da haben wir es. Die 14  - Ist der Betrag in Millionen Schulden der
Edmund noch fehlt um sich Ludwig nennen zu dürfen.

Diese Summe ist nach Umrechnung der Kaufkraft, nach
http://www.bross.de/hist.html
worin steht das 300 bis 400 Mark damals soviel wert waren wie ein Pkw
heute.
die Aktuelle Staatsverschuldung Deutschlands liegt bei
1.427.000.000.000€
(http://www.susannealbers.de/schulden/schulden-block.html) der Pkw
müsste also 101.928€ und ein paar Zerquetschte kosten damit Meine
Rechnung aufgeht. Genau diese Summe aber, hat der
Deutsche Steuerzahler Herrn Steuber für seine letzte gepanzerte
A8-Schlitten gezahlt. Ich habe somit das Rätsel um Eddi und Lui gelöst
und nenne es den Steuber-Code.

Was lernen wir daraus?
Ich habe keine Lust mich auf meine wichtige Prüfung nächsten Donnerstag
vorzubereiten.
Man kann sich alles irgendwie zusammenrechnen, bestimmt auch
geschickter als ich es jetzt versucht hab.
Greez

Autor: Helmut (Gast)
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Oh fuck! Geht die Scheiße schon wieder los..

Autor: Stimme aus der Ferne (Gast)
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@HariboHunter
Du hast da einen dicken Fehler in der Berechnung:
das "g" geht mit 7 anstatt mit 6 in die Berechnung ein.
Somit sieht die Berechnung komplett anders aus und ist hiermit "ad
absurdum" geführt.
Noch eine Theorie?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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@HariboHunter:

Vielen Dank für diese sehr plausible Darlegung bairischer
Verhältnisse.

Mein Gott, was bin ich froh, sehr weit weg von Bayern zu sein ...

@Helmut:

Hast Du ein Problem? Behalte es.

Autor: Ratber (Gast)
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Kinners,macht mal langsam.

Die Hetzerei bringt garnichts.


Jedes Bundelsand hat seine Vor und Nachteile und jedes Bundesland hat
auch seine Holzköpfe.

Stoiber ghöhrt in die gleiche Selbsthilfegruppe wie Scharping,Wagner
und andere Schwachmaten die eben erst Reden,dann Denken und nicht
umgekehrt.

Edmund ist ja mittlerweile dafür bekannt das er öfters Sprüche von sich
gibt wie ein Fußballer also sollte man drüber schmunzeln,abhaken und
dann gleich wiedr zur Tagesordnung übergehen.

Wichtig ist das solche Leute nicht mit wichtigen Aufgaben betreut
werden damit se keinen allzugroßen Schaden anrichten können.

Wir haben dabei von Kriegsende bis jetzt noch relativ viel Glück
gehabt.

Die Amis sind derzeit nicht so gut drann. '-)

Autor: Jochen (Gast)
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ja und dreimal dürfen wir jetzt raten warum die viele ossis ganz links
wählen, denn dann brauchen sie wie schon damals noch als die mauer
stand nix arbeiten und kriegen trotzdem ihr geld und deutschland geht
vor die hunde weil man das eben nicht bezahlen kann.

Autor: Dingeldangel (Gast)
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Jeder Politiker ist ein Schwachmat!

Autor: Ratber (Gast)
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Ach ,herrje.

Ich verabschiede mich aus diesem Topic.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ratber,

naja, es ist schon ein Unterschied, ob ein Politker nur irgendwelchen
belanglosen Müll daher blubbert, oder sinngemäß sagt, alle Nicht-Bayern
sind dumm, die Ostdeutschen wären ein Volk von frustierten, oder wenn
jemand sagt, die Ostdeutschen wären besonders gewaltbereit und litten
an Wertverlust.

Die Qualität der Aussagen, eigentlich Diffamierungen, ist eine ganz
andere, als wenn Stoiber behauptet, Schröder könne nicht regieren, und
Schröder behauptet, Stoiber verstehe nichts von Wirtschaft.

Es ist einfach eine ganz andere Hausnummer, 20 Millionen Bundesbürger
wären frustriert, oder wie in Stoibers letzter Aussage, 68 Millionen
Nicht-Bayerische-Bundesbürger wären dumm, zu behaupten.

Solche Äusserungen sind unhaltbar. Wenn sie "unabsichtlich" gemacht
wurden, zeigen sie die wahre Identität und Geisteshaltung der
entsprechenden Personen, und wenn sie "absichtlich", z.B. aus
taktischen Gründen, gemacht wurden, zeigen solche Äusserungen die
extreme skrupellosigkeit solcher Personen.

Beide Möglichkeiten sind untragbar, unhaltbar und unerhört. Solche
Menschen haben keine soziale Kompetenz, und haben jegliche Bodenhaftung
verloren und sind politisch wie gesellschafltich indiskutabel.

Wie ich schon sagte, Faschisten.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Ich auch ,, ich hab mich verrechnet. ^^ Also kein zusammenhang zwischen
Lui und Eddi.
Mal sehen ob das Wasser doch wieder so hoch steigen kann, das der Gerdi
wiedergewählt wird. gg Aber ich biete mich auch zur Wahl an.
Ich denke ich bin eine Echte Alternative. Habe aber leider keine
Schmiergelder mit der ich eine Partei unterhalten kann. Vieleicht ist
ja die Telekom oder Siemens bereit mich zu Sponsorn. (Bei der Maut ist
ja garantiert auch korumpiert worden.) .. Andererseits.. ich bleib
lieber ehrlich und versuche diesen Staat auf legale Art zu bescheißen.
^^
So long HariboHunter

Autor: SchappiHunter (Gast)
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Merkel for Bundeskanzler(in?)!

Autor: Denis (Gast)
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@ jochen, das ist eine ziemlich dumme meinung

Autor: icke (Gast)
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Einfach mal ein Gedankenspiel....
Angenommen die Union verliert die Wahl - Frau Merkel dürfte dann
ziemlich weg vom Fenster sein und welcher Unionspolitiker würde große
Chancen haben in vier Jahren Kanzlerkandidat zu werden?
Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Aber dermaßen unüberlegte
Diskussionen im Wahlkampf anzustoßen (Von mehreren Unionspolitikern),
so dämlich kann doch eigentlich keiner sein.
Ich traue denen zu, diese Wahl absichtlich zu vergeigen und noch mal
eine Legislaturperiode Opposition in Kauf zu nehmen....

Angenommen die Union verliert so viele Stimmen, daß es tatsächlich zu
einer großen Koalition kommt.... Würde der Kanzler dann auch Merkel
heißen?

Aber der Kollege aus dem Saarland ist mit Sicherheit so was von
Frustiert. Wenn nicht der wer dann? Und wenn DER Erfolg verzeichnen
sollte und mit seiner kontraproduktiven Ideologie in der Opposition
sitzt, -denn da will der hin; da kann man so toll stänkern und
besserwissen- und Deutschland schadet, dann dreht sich mir auch wieder
der Magen rum....

Und ob da nicht sogar etwas dran ist, daß viele Wähler aus den
östlichen Ländern empfänglicher für Populismus und nicht haltbare
Versprechungen sind? ist meiner Meinung sogar denkbar, aber so kann und
darf man nicht bomben und den Leuten vor den Kopf stoßen. Außer aus
Kalkül....

Autor: blauer hund (Gast)
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nur mal kurz zu ratber:
"Wichtig ist das solche Leute nicht mit wichtigen Aufgaben betreut
werden damit se keinen allzugroßen Schaden anrichten können.
"
Immerhin wird Edmund Stoiber ein wichtiges Ministeramt übernehmen,
gesetzt den Fall die CDU gewinnt die Wahl.

Das ist eine wichtige Aufgabe. Man stelle sich Edmund Stoiber
beispielsweise als Außenminister vor.

Autor: LOL (Gast)
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"Mit Spott reagierte die vom Satire-Magazin "titanic" gegründete
Partei "Die Partei". In einer Pressemitteilung erklärte deren
Kreisverband Krefeld, dass der Wiederaufbau der Mauer eine ihrer
zentralen Positionen sei. Stoibers Stellungnahme zur Teilung
Deutschlands in Frustrierte und Nicht-Frustrierte sei daher "nichts
weiter als der untaugliche und überaus perfide Versuch, in fremden
Gewässern nach Stimmen zu fischen", stellte der Krefelder
Kreisvorstand Andreas Stolte ironisch fest."

Autor: Schebahunter (Gast)
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Stoiber for Hartz IV.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Shebahunter

warum jagst du Katzenfutter oder was mag dein Name bedeuten?

Autor: Schebahunter (Gast)
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Ja stimmt, ich bin der Jäger des verlorenen Katzenfutters.

Autor: Unbekannter (Gast)
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@blauer hund:

Naja, ab heute dürfte das amtlich sein/werden, dass Stoiber garantiert
kein Minister wird. Egal wie die Wahl ausgeht. Er hat den Bogen
überspannt. Das wird er die nächsten Stunden/Tage schon noch bemerken.

Autor: andi (Gast)
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es würde schon reichen die alte mauer wieder aufzubauen

Autor: Horst-Otto (Gast)
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Da ist schon was dran. Ueberlegt doch mal: als nach dem Krieg abzusehen
war, was fuer ein System da im Osten etabliert werden wuerde, hat doch
jeder der nicht total bekloppt war seine Sachen gepackt und ist in den
Westen geflohen. Deswegen wurde ja auch die Mauer errichtet. Nur die
nicht so ganz hellen sind alle "drueben" geblieben.

Autor: Jochen (Gast)
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kingt krass is aber so :)

Autor: Stimme aus der Ferne (Gast)
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Der erste bayrische Internetstammtisch!
Prost!

Autor: Schappihunter (Gast)
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> Jetzt ist es raus!

Wisst ihr, was richtig cool ist? Es ist wieder drin!!!!!!!!!!

Autor: Beobachter (Gast)
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Die Äußerung Stoibers war bestimmt kein Zufall und auch kein bloßer
Versprecher. Sie war auch nicht wie der Generalsekretär der CSU, Markus
Söder, uns plump einreden möchte, nur auf Lafontaine und die PDS
bezogen. Stoiber ist ebenso wie die gesamte Union nervös angesichts der
Umfragewerte der neuen Linkspartei und dazu gibt es auch allen Grund.
Forsa (oder war es Emnid) hat ermittelt dass die Mehrheit der Deutschen
sich keine Besserung der Verhältnisse am Arbeitsmarkt durch eine
Union-geführte Regierung erwartet. Die Union schafft es nicht den
Bürgern eine glaubhafte Perspektive und damit Zuversicht für die
nächsten Jahre zu vermitteln. Alles was bisher von der CDU kommt heißt
"mehr Mehrwertsteuer bezahlen" für ein Steuerreförmchen; "vielleicht
mehr Wachstum" nach dem Prinzip Hoffnung; die Rentenkassen sind am
Rande der Finanzierbarkeit, deswegen Lebensarbeitszeit hoch (aber wer
beschäftigt 68-jährige?); über die Krankenversicherung (das
Kopfpauschalenmodell) wird aus Angst vor dem Wähler gar nicht mehr
gesprochen; Aussenpolitik wird völlig weggeblendet (man schämt sich in
der Union wohl noch immer für den Amerika-hörigen Kurs).

Also schießt man sich lieber auf die neue Linkspartei ein (die anderen
Parteien ziehen gleich). Endlich gibt es wieder Feindbilder. So eine
Art Wiederbelebung des "wenn es dir Wähler nicht passt, dann geh doch
nach drüben"-Effekts, heißt, wenn du nicht die Union wählst, dann
kommen die bösen, linken Altkommunisten, enteignen dir Haus und Hof,
nehmen dir die mühsam vorm Fiskus versteckte Schwarzknete weg und
packen dir stattdessen ein Bild von Sarah Wagenknecht in die
Brieftasche, überreichen dir auf der Kolchose Lenins "Kommunistisches
Manifest" und Marx "Das Kapital" und stecken dich in die
Kaderschmiede "moderner Sozialismus - jetzt auch in Bayern" zusammen
mit den Altgedienten, wo du dann jeden Tag "Völker hört die Signale"
im Kollektiv singen musst.

Mein Standpunkt ist da eher nüchtern, ich nehme unsere Politiker
(besonders die der Union) beim Wort, die unser Land ständig
schlechtreden und vom Ruin Deutschlands und der dramatischen
Wirtschaftskrise sprechen und ziehe den Schluss daraus, dass da nur
eine große Koalition noch retten kann was noch zu retten ist. Schluss
mit dem parteipolitischen Hickhack und Kleinklein. Schluss mit der
Beschimpfung und Diffamierung des politischen Gegners über die
Boulvard- und Tagespresse und den Fernsehnachrichten. Die Ärmel
hochgekrempelt und ran an die Probleme. Die Lasten der Sozialreformen
einigermassen gerecht auf alle Bevölkerungsschichten aufteilen; den
Menschen eine Perspektive für die nächten Jahre aufgezeigen; eine
umfassende Steuerreform, die ihren Namen verdient verabschieden; kleine
und Mittelständische Unternehmen entlasten; die Arbeitskosten senken
ohne Lohndumping zu betreiben, so dass sich z.B. jeder wieder
Handwerker leisten kann; eine Bürgerversicherung einführen nach dem
schweizer Modell "alle zahlen von allem für alle". Das alles und wenn
es geht noch ein bisschen mehr dürfen unsere lieben Politiker in einem
gemeinsamen Kraftakt in einer großen Koalition für unser Land
erreichen, wenn es ihnen WIRKLICH um die Lösung der anstehenden
Probleme geht. Die so gescholtene WASG bzw. Linkspartei kann von der
SPD enttäuschte Wählerschichten und Nichtwähler wieder zur Wahl bringen
und damit den beiden großen Parteien kräfig in die Suppe spucken. Geben
wir Schröder und Merkel, Steuber, Fischer und Westerwelle das, was sie
am wenigsten wollen und was sie am meisten ärgert. Geben wir ihnen die
große Koalition. Wer dann in diesem Bündnis still steht, der hat in der
Politik nichts verloren.

Hätte übrigens noch einen netten Begleiteffekt: Wenn die beiden
"Großen" sich dann gemeinsam einfallen lassen den kleinen Bürger zu
schröpfen, weil das der einfachste Weg ist, dann gibt es wenigstens
(noch) eine Kraft im deutschen Bundestag, die diese Ferkeleien auch als
solche benennt.

Ein Beobachter

Autor: Nörgel (Gast)
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Nörgel nörgel, schimpf schimpf....

Wir beobachten und werden beobachtet.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob eine "andere Regierung" etwas an
der Situation ändern kann....

Ich bin von allem, was momentan läuft stark verwirrt.

Wir Deutsche verdienen im Europäischen Durchschnitt am meisten (etwa 6
mal soviel wie der Europäische Durchschnitt... (bis auf die Dänen, die
verdienen ein paar Cent mehr)); Wir können uns aber irgendwie kaum noch
Haus und Hof halten.
Irgendwas ist da faul im Land.
Bei sooviel Verdienst sind die Renten nicht mehr sicher, das Geld
genügt gerade noch so, um sich etwas essbares an Land zu zerren,
Versicherungen müssen gestuntet werden, alles ist nur noch am meckern,
und ich schreibe nur noch "scheißdreck"......(sorry)

Die Ausgaben sind sehrwohl sehr hoch.
Da ich mich nun ein wenig durcheinandergemacht habe, mal nen Link,
nicht ganz aktuell aber wenigstens etwas...
http://www.humanistische-aktion.homepage.t-online....

So, ich verabschiede mich mal gerade hier, denn ich lese noch weiter im
Netz und muß feststellen, daß ich als Elektroniker zu den
"Geringverdienern" zähle, da ich weniger als 2000€ Brutto verdiene
(netto ca 1200)..... ist nicht viel für Haus und Familie..... aber
wesentlich mehr als der Durchschnitt in Europa .....
Oh, hab gerade gesehen, was ich am lesen bin ist vom vorigen Jahr....
http://www.politikforum.de/forum/archive/5/2004/01/1/45171

Noch ein Wenig zu der "allzulustigen" Wirtschaftskriese.....

Ich kenne eine Firma, die hat letztes Jahr 5 Mittarbeiter entlassen
müssen, weil nicht mehr genug Geld in die Kassen kahm. Nachdem der Chef
der Firma seine finanzielle Lage und seine Marktlage eingehend
überprüfte, war er zum Entschluß gekommen, daß er mittlerweile ca. 80%
der Neuentwicklungen im Ausland produzieren ließ (China, Korea,
Taiwan....) und bei weiteren Überprüfungen ist ihm aufgefallen, daß die
Koisten im Verhältnis zur Qualität höher waren (Produktion billig -
Qualität unter dem eigentlichen Firmenstandart - Transportkosten auch
nicht ohne - sehr hohe Kosten durch Nacharbeit).
Der Chef kahm auf die Idee, wieder mehr im teuren Deutschland
produzieren zu lassen und hatte seltsamerweise wieder einen Gewinn zu
verbuchen, obendrein stieg auf unerklärlkiche weise sein
Marktabsatz......

Gruß
Nörgel nörgel schimpf schimpf

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Beobachter:

Im Grunde stimme ich Dir zu. Nur zwei Sachen:

a.) Stoiber Äusserungen könnten noch daraufhin abzielen, dass die CDU
jetzt mit Merkel nicht gewinnt, und im nächsten Wahlkampf dann Koch
nominiert wird. Der will ja, und viele in der CDU/CSU wollen den auch.
Das ist ja ein offenes Geheimnis, dass viele bei CDU/CSU mit der Merkel
nicht können und wollen.

b.) Große Koalition: Wird nix bringen. Dream-Team Schröder&Merkel, oder
nur Schröder, oder nur Merkel? Wie soll das gehen? Die Gegensätze sind
viel zu groß.

Das Hauptproblem ist doch: Die Parteien und Politiker verhalten sich
nun schon seit über 20 Jahren gleich: Ihnen ist das Schicksal ihrer
Wähler und der BRD egal. Es geht einzig darum, Pfründe abzusichern. In
der Öffentlichkeit hacken sie auf's übelste aufeinander ein, hinter
verschlossenen Türen, in den Ausschüssen beim Aufteilen der Gelder,
sind sie sich einig.

Liest mal die Wahlprogramme der Parteien. Ein solches ungenaues Gelaber
wie da drinn steht, grauenvoll. Schaut mal die aktuellen Plakate an.
Schuld sind immer nur die anderen. Eigene Vorschläge? Sachargumente?
Fehlanzeige.

Und genau das ist das, was die Bürger in diesem Land so bewegt. Die
Gewissheit, das wirklich keine Partei eine Änderung bringen wird.

Nicht umsonst denken immer mehr Menschen über Auswandern nach, und
haben es schon sehr viele umgesetzt, ganze Berufsgruppen (z.B.
Zahnärzte) wandern ins Ausland, das Volk legt jeden Cent auf die hohe
Kante, Hochschulabgänger verlassen dieses Land in schaaren,
finanzstarke Privatpersonen wie Unternehmen kehren diesem Land schon
länger den Rücken zu.

Deutschland beginnt auszubluten.
Dieses Land hat fertig.
R.I.P. BRD.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Unbekannter
zu a) Ist ein Eindruck der sich auch mir immer wieder aufdrängt. Koch
hat bestimmt Ambitionen auf das Amt. Ich denke aber seine Zeit ist noch
nicht gekommen, aber nach Merkel hat er nach meiner Einschätzung die
größten Chancen sich in Position zu bringen. Ich glaube aber schon,
dass Merkel einigen Rückhalt in ihrer Partei hat. Der kann aber schnell
schwinden, wenn sie Fehler macht oder die Umfragen sinken. Und was an
Intriegen läuft ... Tja, wer weiss?!

b) Schröders Zeit ist so oder so zu Ende. 15 Prozent (oder mehr) holt
die SPD nicht mehr auf. Entweder sie verschwindet in der Opposition
(falls es für Sw-Ge reicht) und auch dann wird Schröder (glaube ich)
nicht den Oppositionsführer spielen, sondern ein anderer seinen Platz
einnehmen (wer eigentlich? :)). Oder die Wahlergebnisse zwingen die CDU
sich einen "stärkeren" Partner zu suchen, was dann ja nur die SPD sein
kann (mit Merkel als Kanzler(in) und ohne Schröder). Glaube nicht, dass
Schwarz-Gelb sich notfalls die Grünen holen. Letztere freuen sich schon
endlich wieder Opposition zu sein :). Na klar, mit Fischer als
Oppositionsführer. Das wird eine Gaudi!

Nicht dass ich hier falsch verstanden werde. Für mich ist die große Koa
nicht das Traumbündnis in Sachen guter politischer Entscheidungen aber
auch kein Albtraum. Die BRD hatte ja schon mal so ein Zweckbündnis und
soweit ich weiß war es gar nicht so schlecht. Jedenfalls ist mir die
FDP zu unberechenbar in Sachen Sozialabbau oder wie sie es nennt
Privatisierung.

Ich würde auch nicht den Berufspolitikern unterstellen es ginge ihnen
nur um ihr wohl. Viele "Vorgänge" (ich nenn es mal so) sind
außerordentlich komplex. Beispielsweise die Berechnung beim ALG-II
scheint so viele Ausnahmen und Spezialfälle zu kennen, dass die
Software und deren Entwickler mit den Bugfixes nicht mehr
hinterherkommen (kleiner Abschweif: kennt man ja auch vom IE, nicht
wahr?! Und der wird im Gegensatz zur ALG-II-Soft schon jahrelang
entwickelt.) Dann die vielen Lobbygruppen mit ihren unterschiedlichen
Einflüssen auf Entscheidungen der Kommunal/Landes/Bundespolitiker die
uns alle betreffen. Es ist sehr schwer sich auch nur einigermaßen einen
Überblick zu verschaffen.

Glaubwürdigkeit bei Politikern ist für mich stark situationsgebunden.
Lafontaine mag derzeit mit überzogenen Ansprüchen an den Sozialstaat
nicht sehr glaubwürdig sein. Als es um die deutsche Einheit ging war er
aber der einzig wirklich glaubwürdige Spitzenpolitiker, der damals vor
den Kosten und der Art der Finanzierung gewarnt hat und ein langsamen
Angleich der DDR wollte. Er wurde ausgelacht und als unpatriotisch
diffamiert und statt dessen wurden die blühenden Landschaften
versprochen. Gut, das ist Schnee von gestern, aber ein Beispiel für
Glaubwürdigkeit (jedenfalls für mich).

Ganz anders sieht es da beim außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU aus.
Friedbert Pflüger (war ja bei Maybritt Illner in der Sendung) hatte
(damals) im Vorfeld der Sicherheitsratsentscheidung über ein Ultimatum
an den Irak immer wieder im deutschen Fernsehen und im Parlament
gesagt, dass es nur um die Massenvernichtungswaffen, die im Ikak
vorhanden sind, ginge. Er hat zigmal öffentlich betont wie gefährlich
der Irak sei und dass man sich dem Diktator entgegenstellen müsse.
Heute will der liebe Friedbert Pflüger nichts mehr davon wissen, sagt,
es sei ja nie um Krieg gegangen. Eine glatte, dreiste Lüge! Und Merkels
Interview bei ihrem USA-Besuch kurz vor Kriegsbeginn in der Washington
Post war auch ziemlich eindeutig pro Bush, pro Krieg. Auch davon will
sie heute nichts mehr wissen, sagt, um deutsche Soldaten im Irak sei es
nie gegangen. Ich sage dazu: vielleicht nicht, vielleicht doch, wer
weiß?! Sie hätte aber dem Ultimatum zugestimmt und damit hätte es keine
Antikriegsfront von Frankreich, Russland und Deutschland im
Sicherheitsrat gegeben. Bush hätte sich nach Ablauf des Ultimatums
zumindest auf die Duldung Deutschlands berufen können. Und Altvater
Kohl hat ja seinerzeit einen dicken Milliarden-Scheck an Bush-Senior
zur Unterstützung des ersten Ikak-Feldzungs überreicht, das wollen wir
doch nicht vergessen!

Man kann sich natürlich auch andere Beispíele rauspicken. Angela Merkel
ist deswegen für mich auch nicht grundsätzlich unglaubwürdig. Kommt halt
auf die Entscheidung an und deren Bedeutung für uns alle. Aber
vielleicht erleben wie in absehbarer Zeit mal wieder ähnliches. Anlass
zur Sorge gibt es jedenfalls genug und die Amtszeit von Bush hat gerade
erst begonnen ...

Ein Beobachter

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Beobachter:

100% Ack.

Dazu sage ich nur: Iran.

Autor: Marillion (Gast)
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Auf www.t-online.de lese ich: "Im Osten werden die Frauen knapp....
...Ostdeutschland hat die schlechteste Frauenquote in Europa.....Die
Frauen wandern in den Westen...."

Hm, haben die Frauen in Ostdeutschland gewust, daß Schönbohm und
Stoiber recht haben?

Autor: Alex (Gast)
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Irgendwie zeugt es stark von mangelndem Sachverstand, dass manche hier
denken, der Osten wäre eine Belastung in der Vergangenheit gewesen.
Faktisch wäre das System BRD schon über 10 Jahren am heutigen Punkt
gewesen, wäre die Wende nicht gewesen.

Wann hatte man vorher in der Geschichte die Gelegenheit die Industrie
eines kompletten Landes zu vernichten und es somit quasi zum Konsum der
eigenen Güter zu zwingen. Die Rosinen konnten (da ja das meiste
Staatseigentum war) prima untereinander zu Spottpreisen aufgeteilt
werden.

Beinahe jeder Cent, der in Ostdeutschland gepumpt wird fliesst zurück
in den Westen. Dass sich dort das Geld einige wenige einstecken und die
Masse davon nichts hat ist systembedingt und nennt sich "soziale"
Marktwirtschaft.

Autor: Daniel Braun (khani)
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Hallo,

hier mein Senf. Meine Meinung ist, dass im Osten Deutschlands mehr
Potenzial für eine Partei wie die Linkspartei oder PDS (was auch immer
auf dem Namensschildchen steht) existiert. Das liegt aber vielleicht
auch am Verhalten der Bundesrepublik zur Wende. Da hat man allen
Mitbürgern in den neuen Bundesländern das Blaue vom Himmel
herunterversprochen und jetzt sind Massen arbeitslos, manche Städte
haben zweistellige Abwanderungsraten und viele Betriebe sind
zusammengebrochen - da wäre ich auch frustriert.

Sicher ist es in der damaligen DDR auch einigen besser gegangen als
jetzt - sie hatten einen Job, ein Auto und eine Wohnung. Davon konnten
sie leben. Wenn man ein ganz normales Leben geführt hat ohne anzuecken,
dann war das auch eine feine Sache. Heute kommen sich diese Leute zum
Teil einfach überflüssig vor. Dann ist doch klar, dass sich manche die
Vergangenheit wieder herbei wünschen.

Da ist es dann aber sicher nicht von Vorteil, die Menschen in den neuen
Bundesländern als Trottel und unmündige Bürger hinzustellen (oder sich
so zu äußern, dass es sop aussieht). Da kommt man sich doch dann
verarscht und unverstanden vor.

Damit sich in Deutschland etwas ändert, brauchen wir keine großen
Schwafelparteien, Extremlobbyisten oder Ewiggestrige (egal welcher
Coleur). Vielleicht sollten sich manche Politiker mal überlegen, ob sie
bloß aus Stolz und Machtgeilheit eine Wahl gewinnen wollen oder aber um
etwas zu bewirken. Ich habe allzu oft das Gefühl, da wollen manche
Leute es sich oder anderen beweisen, dass sie eine Wahl gewinnen können
und dann toll dastehen. Wenn das so weitergeht, dann kann ich mich einem
meiner Vorredner nur anschließen und sagen "Deutschland hat fertig".

Es wird aber wohl noch lange dauern, bis wir so am Ende sind, dass wir
merken, dass man mit Jammerei und Abgreifmentatlität nichts erreicht.
Mein Appell an alle, die so was stört ist : Sucht Euch etwas aus, dass
man auf kleiner Ebene verbessern kann. Wenn jeder die Welt in seinem
kleinen Umfeld ein kleines bißchen besser macht, dann wird es insgesamt
auch besser. Die große Politik scheint dazu zumindest im Moment und mit
den bestehenden Strukturen einfach nicht in der Lage zu sein. Selber
Ärmel hochkrempeln und nicht drüber reden, sondern tun.

MfG, Daniel.

Autor: Marillion (Gast)
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Also, für mich war der Osten nie eine Belastung. Ich habe meinen Soli
gerne bezahlt.

Sollte es aber dazu kommen, daß der linke/sozialistische Osten, evtl.
mit Hilfe der SPD, den Westen in irgendeiner Weise majorisiert, ja dann
wird es auch für mich Zeit Deutschland zu verlassen.

Autor: Alex (Gast)
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Schade, dann wirst du uns also erhalten bleiben.

Da es in der Geschichte schon immer so war, dass Macht korrumpiert, ist
es gleichwohl egal wer an der Spitze ist.

Im aktuellen System majorisieren nicht Parteien oder Bevölkerungsteile
sondern Konzerne.

Wo genau dein Problem mit dem Sozialismus liegt kann ich nicht
nachvollziehen, doch das kannst du wahrscheinlich selbst nicht.

Um der Sache ein wenig Kultur zu geben könnte man die aktuelle
Situation auch mit J.W. Goethes Worten formulieren:

                    Ein Anderes

            Geh'! gehorche meinen Winken,

            Nutze deine jungen Tage,

            Lerne zeitig klüger sein!

            Auf des Glückes großer Waage

            Steht die Zunge selten ein.

            Du mußt steigen oder sinken,

            Du mußt herrschen und gewinnen

            Oder dienen und verlieren,

            Leiden oder triumphieren,

            Amboß oder Hammer sein.

Schon erstaunlich wie wenig sich die letzten paar hundert Jahre
geändert hat.

Autor: Schebahunter (Gast)
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Was würde es eigentlich kosten, die Mauer wieder aufzubauen? Man sollte
drüber nachdenken...

Autor: Mike (Gast)
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Bei dir entsteht der Eindruck, dass du so viele Gummibärchen gegessen
hast, dass deinen Kopf nur noch Gelatine füllt ...

Autor: Thomas Winkel (Gast)
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Malzeit!
Stoibers "Ausrutscher" war mit Sicherheit kalkuliert und hat meiner
Meinung nach auch nichts mit Nervosität zu tun. Man muss bedenken, dass
Stoiber in erster Linie Vorsitzender der CSU ist und Interesse an einer
starken CSU innerhalb der Union hat. Das kann sie aber aus
strukturellen Gründen (die CSU gibt es nur in Bayern) nur dann sein,
wenn die CDU schwach ist. Mit den Mehrheitsverhältnissen wie wir sie
noch von 2 Monaten hatten währe Stobers Macht in der Union nur
begrenzt, mit den Verhältnissen der letzten Bundestagswahl jedoch (hier
holte die CSU 58%, die Union insgesammt jedoch nur 38) währe seine
Position deutlich komfortabler. Und genau das will er erreichen, dann
könnte er fein von Bayern aus die Fäden ziehen und seine Frau müsste
sich nicht nach neuen Möbeln umschauen. Das er bei seinem Kalkül auf
Kosten der CDU den Graben zwischen Ost und West weiter aufreißt nimmt
er dabei billigend in Kauf. So unverständlich seine arroganten
Äußerungen für die meißten deutschen auch sein mögen, am bayrischem
Stammtisch kommt sowas gut an, da gibt es nämlich einen ähnlichen
"Patriotismus" wie in den USA.
Ich denke Stoiber steuert ganz klar auf eine große Koalition hin und
versucht dabei Merkel so schwach wie möglich zu halten.
Gruß,
Thomas

Autor: Schebahunter (Gast)
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> Bei dir entsteht der Eindruck, dass du so viele Gummibärchen
> gegessen hast, dass deinen Kopf nur noch Gelatine füllt ...

Richtig eklig, denn die Gelatine vermischt sich gerade mit Scheba.

Autor: blöder ossi (Gast)
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"Stoibers "Ausrutscher" war mit Sicherheit kalkuliert und hat meiner
Meinung nach auch nichts mit Nervosität zu tun."


Weder noch !

Es war nur ein klarer Ausdruck dafür, daß er total weltfremd und
abgehoben ist.
Er kassiert nur seine Diäten und weiß vor lauter lange Weile nicht,
welchen Unsinn er als nächstes rausblubbern soll (Äh äh äh äh).

Wie es der Mehrzahl der Leute in Ost und West geht, weiß er nicht und
will es aber auch nicht wissen. Sowas interessiert ihn schlichtweg gar
nicht.


Ich weiß ganz genau warum die CDU wieder ans Ruder will.
Die vielen Schmiergeldsümpfe müssen ja wieder mit Geld angefeuchtet
werden, sonst trocknen sie womöglich noch aus (Gott beware !).

Autor: Schebahunter (Gast)
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Ich habe nie verstanden, warum Stoiber für die NPD kandidiert.

Autor: Stimme aus der Ferne (Gast)
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DAS Problem ist doch, dass derzeit KEINE Partei wählbar ist.
Die SPD ist als Ganzes unfähig (siehe die letzten Jahre), die Grünen
sind eingefleischte Opportunisten, ohne Ambitionen ein Land zu
regieren, die Schwarzen sind bereits jetzt zerstritten und mit dubiosen
Zielen (Mauer rauf; unser bester Freund ist der schlaue Herr Bush etc.)
angetreten. Die Gelben haben einen populistischen Holzkopf am Steuer
und die extremen Randparteien will ich hier gar nicht erwähnen. Das ist
eine Riesenproblem für welches ich keine Lösung sehe. Trotzdem werde ich
zur Wahl gehen (evtl. für die grauen Panther ???), da ich nicht zur
größten Wählergemeinschaft, den Nichtwählern, gehören möchte.

Autor: Ich (Gast)
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wenn ich mich richtig erinnere...
waren doch schwarzen (kohl & the gang) selbst, die dafür gesorgt haben
das die mauer weg kommt.

Autor: Schebahunter (Gast)
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Wie wärs, wenn wir selbst eine Parei gründen: die
Klohbürstenschebaschappijäger-Partei, kurz KSSJP?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ich irrt sich, Kohl und Konsorten haben definitiv nicht dafür gesorgt,
daß die Mauer wegkam. Das wird Kohl zwar oft als persönlicher Verdienst
unterstellt ("Kanzler der Einheit"), das ist aber gequirle
Moppelkotze. Kohl saß vor den von ihm in keiner Weise beeinflussten
Ereignissen in der DDR und Sowjetunion wie das Karnickel vor der
Schlange und hat sich einfach nur lange genug nicht bewegt. Wenn
nichtstun ein Verdienst ist ...

In Bezug auf seine "Leistungen" danach ist Kohl nur mit seinem
Begriff der "blühenden Landschaften" zu zitieren, "in denen es
keinem schlechter und vielen besser gehen soll".

O ja.

Autor: Wiskas(TM)-Jäger (Gast)
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Was bitte ist "gequirle Moppelkotze"?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Aus dem Duden, 23. Auflage:

   Moppel, der; (ugs. für kleiner, dicklicher Mensch)

Naja, zusammen bedeutet das in wohl:

Ein kleiner, dicklicher Mensch übergibt sich, und das Erbrochene wird
gequirlt, also verrührt...

Eine ziemliche Sauerei eben, die gequirlte Moppelkotze.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Rufus,

Wow !

Und ich dachte immer, nur mir ist aufgefallen, daß Kohl nur rein
zufällig "Kanzler während der Einheit" war.

Er hätte sich natürlich dagegen stemmen können, was als einziges seine
sofortige Abwahl bewirkt hätte, aufhalten können hätte er sie aber auf
keinen Fall.


Aber eines muß man ihm neidlos zugestehen, die "Politik des
Aussitzens" wird mit seinem Namen verbunden bleiben. Na wenn das mal
keine historische Leistung ist.

Verblüffend ist in diesem Zusammenhang das kurze Gedächtnis seiner
Parteigenossen, die völlig verkennen, daß ein Großteil der heutigen
massiven Probleme hauptsächlich auf fundamentalen Versäumnissen in der
Kohl-Ära beruhen.

Statt zu hämen, daß die SPD die Karre nicht schnell genug ausm Dreck
gezogen kriegt, die die CDU ja überhaupt erst reinschlittern ließ,
sollten sie mal schön still sein und einfach mit anpacken.


Peter

Autor: Matthias Schulz (mattmiksys)
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Wow, Peter!
Du sprichst mir aber total aus der Seele, ich dachte immer, "Kanzler
WÄHREND der Einheit" wäre originär von mir!!
Und so weiter ... absolut unterschrieben!

Die Politik ist Effekthascherei geworden, nicht zuletzt durch Kohl. Wie
weit es noch verflachen kann, sollte uns Amerika seit Langem zeigen.

Grüße,
Matthias

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