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Forum: Offtopic Explosionsgefahr von Butanflaschen?


Autor: Freak5 (Gast)
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Ich habe bei Google jetzt oft Beiträge über die Gefahr von
Flammenrückschlägen gelesen. Diese sind aber immer nur im Zusammenhang
mit Acetylen, da dieser Stoff sich selbst in einer exothermen Reaktion
zersetzt.

Wie sieht dies bei Butan aus. kann hier die Flamme durch den
Druckminderer und das Flaschenventil hindurchschlagen und dann eine
Explosion berursachen? Es ist doch kaum Gas im Schlauch vorhanden.
Außerdem müsste von außen Sauerstoff nachströmen und irgendwie müsste
das Ventil überwunden werden, was, auch wenn das Ventil offensteht,
recht schwer sein dürfte, da  das Gas sicher schneller einströmt, als
die Flamme durch den Schlauch wandern kann.

Besteht also eine Gefahr? Wenn ja, woher bekommt man
Flammenrückschlagssicherungen?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Nein, bei Butan gibt es die Gefahr AFAIK nicht, bzw. sie ist
verschwindend gering. Butan brennt viel zu lahm.

Acetylen ist eine ganz andere Hausnummer und nicht mit Butan zu
vergleichen.

Autor: Freak5 (Gast)
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Der Typ im Baumarkt hat mir gesagt, dass das hochgefährlich ist und man
auch ein Schlauchbruchventil braucht, wobei das Bruchventil nach meinen
Kenntnissen nur vor Druckverlust und Gasaustritt schützt.
Danke übrigens :-) Ich werde mir trotzdem ein Drahtgeflecht suchen, was
ich nochmal in den Schlauch stopfen kann, damit da garantiert nichts
hineinbrennen kann.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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>Der Typ im Baumarkt .....

...muss nich unbedingt Ahnung haben.

Autor: high_speed (Gast)
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Da die Flasche nur auf ist, wenn du deine gefährlichen Experimente
machst, kann man davon ausgehen, dass der Schlauch in dieser Zeit nicht
kaputt geht.
Anders sieht es aus, wenn die Flasche für die Versorgung zum Beispiel
eines Wohnmobiles benutzt wird.
Um das Gas in deiner Brennkammer zu verbrennen benötigst du ein zum
Kreis gebogenes Rohr mit vielen kleinen Löchern, dass du in der
Brennkammer anbringst.

Holger

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Sind diese "Flammenrückschlagventile" nicht normal aus Sintermetall
gefertigt?

MW

Autor: high_speed (Gast)
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@ Michael Wilhelm
Denke ich auch. Aber ein Ventil ist es wohl nicht.
Vielleicht gibt es noch jemanden, der genaueres darüber schreiben
kann.

@ Freak5
Um das Werk noch einigermaßen sicherer zu machen, solltest du einen
NOT-AUS-Taster* mit einplanen.
Mit dem Starttaster lässt du ein Relay anziehen, welches dann ein
Magnetventil** öffnet.
Beim hereindrücken des NOT-AUS-Taster fällt das Relay wider ab.
Für das Zünden kann man einen Zündtransformator aus einer Gasterme
verwenden.
Den steuerst du über eine zusätzlichen Taster aus sicherer Entfernung.
Zum Start hältst du erst den Taster des Zündtransformators, erst dann
die Gaszufuhr freigeben.

* Ist ein spezieller Taster, der nach der Betätigung einrastet und dann
wider entriegelt werden muss (Durch drehen, ziehen oder mit einen
Schlüssel).

** Muss für die Verwendung mit Gas zugelassen sein. (Hierfür eignet
sich ein Ventil aus einer alten Gasterme. Aber vorher auf Dichtigkeit
überprüfen.)

Holger

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Also das Butan brennt nicht in der flasche, es sei es ist KEIN Druck in
der Flasche, so dass auch sauerstoff mit hereinkommen kann.
mir ist es noch nie passiert, dass sich gas im schlauch endzuendet
hat..
du koenntest hingehen und dich in die flasche rein setzen und ein
feuerzeug evrsuchen anzuzuenden, dies wird dir nicht gelinngen, da der
sauerstoff fehlt..

und so ist es auch im schlauch wenn, dann brennt es nur an der stelle,
wo das gas mit dem sauerstoff in verbindung kommt..

Autor: Unbekannter (Gast)
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Bei Butan gibt's die Gefahr der Flammenrückschläge nicht, bei Acetylen
sehr wohl.

Der große Unterschied zwischen Acetylen und Butan ist der, dass
Acetylen schon bei geringen Drücken selbst explodieren kann und dafür
kein Sauerstoff benötigt.

Bei Butan gibt es dieses Problem dagegen nicht, Butan kann man völlig
problemlos komprimieren. Butan ist eine lahme Ente in Verlgeich zu
Acetylen.

Und genau darum besteht eine Acetylen-Flasche auch Hauptsächlich aus
Kieselgur und Aceton, in dem das Acetylen gelöst ist. Ohne diesen Trick
würde man kein Acetylen in die Flasche bekommen, weil es vorher
explodieren würde.

Bei Butan hat man diesen ganzen Ärger nicht. Der Typ aus dem Baumarkt
hatte also, wie nicht anders zu erwarten war, keinen blassen Schimmer.

Und irgendwelche Metallgitter etc. in die Butan-Versorgung einfach so
einbauen, ist keine gute Idee, nicht dass die Metalllegierung als
Katalysator funktioniert und dafür sorgt dass das Butan eben mit etwas
anderem reagiert, womit es sonst nie reagieren würde...

So gibt es immer mal wieder Experten, die z.B. bei Sauerstoffleitungen
Öl oder Fett anwenden oder nicht zugelassene Kunststoffe. Und die
wundern sich dann, warum ihnen das Zeug um die Ohren fliegt oder warum
der Schlauch verkokelt, sobald sie den Gashahn aufdrehen.

Bei Gas-Sachen sollte man sich exakt an die Vorschriften halten. Baut
man etwas, wofür es keine Vorschriften gibt oder bei dem einem die
Vorschriften stören, aus welchem Grund auch immer, sollte man sich
denoch sehr streng an den Vorschriften orientieren, ganz besonders
bezüglich der Armaturen- und Material-Auswahl. Wenn da ein falscher
Werkstoff drinn ist, kann das ziemlich überraschende Folgen haben.

Wie gesagt, manche Metalle vertragen sich nicht mit bestimmten Gasen
und bei Kunststoffen (wie z.B. in Dichtungen etc.) ist das ganze noch
viel heikler.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Wir haben bei uns nen Behälter mit Stickstoff (zum Kühlen vom REM) und
einen Sicherheitsbeauftragten mit Langeweile. Wegen ihm wurde eine
Absaugeinrichtung eingebaut und der Behälter am Boden festgekettet. Es
gibt Vorschriften, aber mehr als diese braucht man auch wirklich nicht
zu erfüllen.

Autor: lektrikman1001 (Gast)
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z.b. wird man nie acetylen leitungen aus kupfer sehen, und wenn dann ist
das wahnsinn oder nix ahnung... das zeugs verbindet sich langsam aber
sicher mit dem kupfer und irgendwann haust mit hammer druff und das
ding fliegt dir um die ohren.

also mit atze nur stahl, edelstahl oder schlauch aber nie kupfer in
verbindung bringen

Autor: Helmut (Gast)
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Die Armaturen sind aus Messing, der Kupferanteil stört da nicht?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Kochsalz besteht aus Natrium und Chlor. Beides in Reinform extrem
ungesund für den Mensch. Dennoch kann der Mensch ohne Salz nicht
leben.

Messing ist eine Legierung und verhält sich deshalb völlig anderes als
Kupfer.

Autor: Simon (Gast)
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"Kochsalz besteht aus Natrium und Chlor. Beides in Reinform extrem
ungesund für den Mensch. Dennoch kann der Mensch ohne Salz nicht
leben.

Messing ist eine Legierung und verhält sich deshalb völlig anderes als
Kupfer."

Der Vergleich hinkt aber ein bisschen, NaCl = chemische Verbindung,
Messing = Legierung = feste Lösung mit mind. einem Metall.

Lösungen und chem. Verbindungen haben nicht wirklich viel miteinander
zu tun und vergleichbar sind sie auch nicht.

Autor: ich (Gast)
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muß atze in silbernitratlösung (fotochemie) strömen lassen, es wird sich
ein weisses zeugs am boden sammeln.
das filtern & trocknen und aus sicherer entfernung ganz böse
anschauen...

Autor: Unbekannter (Gast)
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Warum gibt es wohl keinen Artikel zu "Silberacetylid" in der
Wikipedia?

Aber wenn man dieses weise, getrocknete Pulver aus sicherer Entfernung
böse anschaut, sollte man davon unbedingt ein Blitzlichtfoto machen...

Autor: ich (Gast)
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einfacher geht es auch,
nimmst kupfer... musst nur lange genug warten

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