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Forum: Offtopic Notebook: AMD Turion 64 vs. Centrino


Autor: Bastian (Gast)
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Hy,
kann jemand was zu dem neuen mobilen AMD Prozessor was sagen. Brauchen
die genauso wenig Strom wie die Centrinos von Pentium? Die alten AMD´s
hatten ja nicht so einen guten Ruf. Habe hier nämlich zwei Notebooks
und kann mich noch nicht entscheiden: Amilo A1667G und den Amilo M7440
G.

Autor: Thomas P (Gast)
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Servus,

die mobilen AMD Prozessoren hincken dem Mobile-Pentium im "mobilen
Gebrauch" noch hinterher!
Was bei Intel unschlagbar ist (meiner Meinung nach - es gibt sicherlich
wieder hunderte die daran rummeckern), ist der Centrino-Verbund!
Achtung; Centrino ist kein PROZESSOR, sondern der Verbund aus dem
Mobilen-Prozessor, der speziellen internen WLAN Anbindung im System,
sowie dem Intel-GM XXX Chip.

Gruß

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Die "spezielle Anbindung" der WLAN-Karte ist ganz normales Mini-PCI,
der "Centrino-Verbund" ein reiner Marketingbegriff.

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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"der "Centrino-Verbund" ein reiner Marketingbegriff."

..oder ein Zeichen für problemloses Zusammenspielen ohne
Kompatibilitätsprobleme. Nur die Centrinos der neuen Generation haben
GMxxx Chips, die älteren hatten andere.

Autor: Unbekannter (Gast)
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"Centrino" ist defintiv ein reiner Marketingtrick. So werden (unterm
Strich) einfach die Leiterbahnen und ein paar Chips auf dem Board
genannt.

Aber auf diesen Marketingtrick fallen offensichtlich viele Käufer rein.
Oft hört man: "Der Notebook braucht unbedingt Centrino". Wenn man die
Leute frägt, was "Centrino" sein soll, kommt ausser Schulterzucken
nichts.

Nimm das AMD-64-Bit-Teil und werde glücklich damit. Intel hinkt im
Desktopbereich schon seit fast 2 Jahren hinter, im Serverbereich hat
Intel den Anschluß vor einem Jahr verloren (schaut euch mal an, was die
Clusterbauer, also die die richtige Computer bauen, für Prozessoren
verwenden...) und nun beginnt Intel auch noch im Mobile-Markt
hinterherzuhinken.

Und Probleme mit dem Hardwarezusammenspiel gab's bei Notebooks eh noch
nie, und bei Desktops und Serven ist das auch seit Jahren vorbei. Die
Probleme gab's früher mal, zu ISA-Zeiten und solche Scherze.

Autor: Weihnachtsmann (Gast)
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Ich dachte immer Centrino sei aber in Sache Energieverbrauch dem AMD
überlegen?

Und bei einem Notebook macht der Energieverbrauch doch etwas aus.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nun, eine definitive Aussage, daß ein Notebook mit Turion von der
Akklaufzeit her einem Notebook mit Pentium M das Wasser reichen kann,
habe ich bislang noch nicht gehört.

"Problemloses Zusammenspiel ohne Kompatibilitäterätä" halte ich auch
für hohles Marketinggewäsch, aber lange Akkulaufzeiten sind mir bei
der Benutzung eines Notebooks wichtig. Deutlich wichtiger als
irgendwelche Spielereien mit 3D-Graphik; ich spiele nicht mit dem
Notebook und zu den -geschätzt- 0.2% der PC-Anwender, die ernstgemeinte
3D-Anwendungen brauchen, gehöre ich auch nicht.

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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@unbekannter
"(schaut euch mal an, was die Clusterbauer, also die die richtige
Computer bauen, für Prozessoren verwenden...)"
Xeon, PowerPC, Itanium und auch Opterons

"Intel hinkt im Desktopbereich schon seit fast 2 Jahren hinter"
Zum Desktopbereich zählen auch Firmenrechner und da hinken die mit
Intel Chips nicht wirklich hinterher. Bei Privatanwendern vielleicht..

"Intel auch noch im Mobile-Markt hinterherzuhinken"
Belege? Bisher gibts keine wirklichen..

"Die Probleme gab's früher mal, zu ISA-Zeiten und solche Scherze."
Ich erinnere mich da an nicht gerade wenige Kompatibilitätsprobleme von
VIA Chipsets mit AMD CPU's. Und das lange nach dem Sterben des ISA
Busses. Kompatibilitätsprobleme gehören leider immer noch dazu, auch
bei aktuellen Systemen. Und diese Probleme sind nunmal geringer, wenn
die hauptkomponeneten vom gleichen hersteller stammen. Nicht weil der
hersteller besser ist, sondern weil diese kombination besser getestet
ist. AMD hat ja leider sehr früh wieder aufgehört eigene Chipsätze u.ä
zu entwickeln.

@rufus
mit den intel gmxxx chipsätzen kann man wenigstens noch einfachere 3d
grafiken machen ohne den akku noch mehr als nötig auszusaugen.
ensprechendes für amd's notebooks gibts meines wissens nach nicht. da
muss es gleich ein extra stromfresser auf der platine sein. ist also
noch ein kleiner vorteil der komponenten des centrino eintopfes.
centrino ist marketinggewäsch aber die verbauten teile sind trotzdem
gut.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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@Tobi:
Eben. Die Graphik gerade des i915GM (ich brauchte einen Moment, bis mir
klarwurde, was Du mit "gmxx"-Chipsätzen meinst) genügt mir und meinen
Ansprüchen völlig. Ich habe bei der Anschaffung meines aktuellen
Notebooks gezielt auf eine ATI- oder NVIDIA-Graphikkarte verzichtet und
die des i915GM gewählt,

Autor: Malte Jahn (maltejahn)
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Hallo,

der einzige Test, den ich gefunden habe(leider Chip)
http://www.chip.de/artikel/c1_artikel_15973216.htm...
Wenn ich mir ein Notebook kaufe, und dieses auch als Notebook verwenden
möchte(also kein Desktop Replacement Notebook), dann bleibt nur
Centrino. Mein Fazit nach diesem Artikel.

Gruß
Malte

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Tobi:

> Ich erinnere mich da an nicht gerade wenige
> Kompatibilitätsprobleme von VIA Chipsets mit AMD CPU's.

Und? Früher ein Daimler der Inbegriff von Qualität und Haltbarkeit. Und
heute? Da äussert sich eine Taxi-Fahrer-Vereinigung neulich erst
öffentlich über die sinkenden Qualität der Fahrzeuge mit den Stern. Und
ein Blick auf die Straßen bestätigt das auch. Immer mehr Nicht-Daimler
als Taxi. Hat wohl einen Grund.

Aber es gibt viele, die kaufen noch heute blind ein Deutsches Auto,
weil Asiaten wie z.B. Toyota ja früher mal so mies waren. Tja, diese
Käufer haben dann wohl auch schon lännger nicht mehr in eine
Pannenstatistik geblickt...

Keine Frage, früher gab's viel Ärger mit den Chipsätzen. Doch heute?
Wo gibt's heute noch Ärger? Egal welche Plattform. Solche Probleme
werden kontinuierlich seltener.

Autor: Fabian Thiele (ape)
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Naja Kompatibilitätsprobleme gibs nach wie vor und zwar immer dann, wenn
eine neue Prozessorgeneration auf den Markt kommt (Selber mit meinem
AMD64 erlebt...). Intel dürfte da durch die selber entwickelten
Chipsets wirklich im Vorteil sein, aber wenn man sich bei der Hardware
auf Komponenten beschränkt die schon ein paar Monate auf dem Markt
sind, sind in der Regel die Kinderkrankheiten schon beseitigt.
Nichts desto Trotz solle ein Laptop auf jeden Fall laufen, sonst hätte
der Hersteller sicherlich nen kleines Problem. Von den AMD Mobile
Prozessoren hab ich auch noch nich viel gehört und würde im
Zweifelsfall schon eherzu Centrino/Pentium M greifen.
Ansonsten soll es wohl demnächst von VIA einen Pentium M ähnlichen
Prozessor geben, der wohl noch weniger Strom braucht und leistungsmäßig
zumindest nicht weit zurückliegt (nicht so wie die C3s, das waren
wirklich Krücken), wieviel sich davon bewahrheitet wird man sehen :)

Autor: Wirus! (Gast)
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> Hy,
> kann jemand was zu dem neuen mobilen AMD Prozessor was sagen.

Ja, hallo, hier Ich!

> Brauchen die genauso wenig Strom wie die Centrinos von Pentium?

Die Werte sind etwas schlechter, was aber im wesentlichen daran liegt,
daß AMD die maximale, Intel die mittlere maximale Leistungsaufnahme
angibt. Generell sind die Pentium M (nicht Centrino, das ist nur eine
Worthülse für das Paket Prozessor-Chipsatz-WLAN) der neuesten
generation wohl etwas sparsamer, da sie den Cache auch teilweise
abschalten können und dadurch zusätzlich Eneergie sparen

> Die alten AMD´s hatten ja nicht so einen guten Ruf.

Das hat sich geändert. Wenn es Dir besonders auf Sparsamkeit ankommt,
solltest Du beim Turion darauf achten, daß der Typ MT, nicht ML verbaut
ist, der ist sparsamer.

> Habe hier nämlich zwei Notebooks und kann mich noch nicht
> entscheiden: Amilo A1667G und den Amilo M7440
G.

Das ist Geschmackssache. Centrino steht für Sparsamkeit und
Basiskomponenten aus einer Hand, Turion steht für etwas höhere
Geschwindigkeit und prinzipielle Zukunftssicherheit (wg. 24Bit)

Grüße, der Wirus!

P.S.: Ich verrate nicht, was ich wählen würde ....

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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"Turion steht für etwas höhere Geschwindigkeit und prinzipielle
Zukunftssicherheit (wg. 24Bit)"
Da kann ich nur c't frei zitieren: Zukunftsicherheit bei
PC-Komponenten ist Geldverschwendung.

"Wo gibt's heute noch Ärger?"
Bin mir nicht sicher, aber ich glaub der nForce war es, der seit
mehreren Versionen immer noch Probleme mit der USB-Übertragungsrate
hat.

"ich brauchte einen Moment, bis mir klarwurde, was Du mit
"gmxx"-Chipsätzen meinst"
Ich hatte nur die schreibweise eines Vorredners aufgegriffen ;)

"Ich habe bei der Anschaffung meines aktuellen Notebooks gezielt auf
eine ATI- oder NVIDIA-Graphikkarte verzichtet und die des i915GM
gewählt"
Genau das habe ich bei einem sehr baldigen Kauf auch vor. Und dann
bleibt wieder nur intel mit seinem gma... (oder Vorgänger)

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Ist es denn so schlimm, einen ATI- oder Nvidia-Grafikchip zu haben?
Braucht der auch bei Nichtbenutzung der 3D-Features so viel mehr
Leistung?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nun, ich hätte auch überhaupt keine Probleme damit gehabt, was anderes
als Intel zu kaufen, nur gab es vor einem halben Jahr gar nichts in
Frage kommendes von AMD und einen ernstzunehmenden Vergleich
Turion/Pentium M habe ich nach wie vor nicht gesehen. Hier kommt es
nicht nur auf die Prozessorleistung an, sondern eben auch auf die
Leistung des Gesamtsystems. Leistung sowohl im Sinne "Rechenleistung"
als auch "Akkulaufzeit".
Mein aktuelles Notebook kommt mit einem 80Wh-Akku auf irgendwas
zwischen vier und fünf Stunden, trotz 1 GB Arbeitsspeicher und eines
höchstauflösenden 15.4"-Display.

Zu Intel als PC-Prozessorhersteller ist anzumerken, daß die Jungs exakt
eine sinnvolle Prozessorlinie haben, nämlich den Pentium M. In allen
anderen Anwendungsgebieten (Desktop/Server/Embedded) würde ich zu
anderen Prozessoren greifen.

Wenn es auf geringe Stromaufnahme bei trotzdem passabler Rechenleistung
ankommt, würde ich einen Geode NX verwenden. Das ist ein Athlon, der bei
1 GHz echtem Takt ("Athlon 1200+") problemlos passiv kühlbar ist (9
Watt unter Last).
Für Notebooks ist der nach heutigen Ansprüchen zu langsam, ansonsten
wäre der auch darin gar nicht so schlecht aufgehoben.

Wenn die Rechenleistung auch egal ist, dann kann es ein Geode GX oder
ein Via Eden werden (GX bei 300 MHz braucht einen ziemlich zierlichen
Kühlkörper, so groß wie der Chip und 1cm dick) ...

Vielleicht erfüllt ja auch der Turion all die Ansprüche, die man an den
Pentium M stellt, und nur das Marketing ist hundsmiserabel ...

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Zum Desktopbereich zählen auch Firmenrechner und da hinken die mit
> Intel Chips nicht wirklich hinterher.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/64992

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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Es wäre mit neu, dass Firmen PC's im Einzelhandel erwerben. Dem starken
Gewinn von AMD bei Privatleuten hatte ich ja schon zugestimmt.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Das mit dem Einzehandel stand ursprünglich allerdings nicht dran. Das
kam erst nach meinem Posting durch das [Update] dazu.

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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Ok, da hat Heise wohl dann auch etwas 'geschlampt' ;)

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