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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mature AVR JTAG ICE von Atmel


Autor: D.N. (Gast)
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Hallo!

Ich bin grade dabei mich etwas mit dem Thema Entwicklungsumgebung
auseinanderzusetzen und habe einige Fragen, bei denen mir vielleicht
jemand behilflich sein kann.
Ich habe hier ein original etwas älteren AVR-ISP und einen "Mature AVR
JTAG ICE" von Atmel (sehen beide klein und grau aus, JTAG ist etwas
größer).
Als Softwareumgebung möchte ich Codevision AVR für meine Diplomarbeit
einsetzten. Soweit ich gelesen haben arbeitet Codevision mit dem Atmel
AVR Studio zusammen. Wie läuft das dann beim debuggen? Unterstützt
meine JTAG Box die ich hier habe den ATmega2580 oder benötige ich da
die neue JTAG MkII von Atmel? Grade das JTAG debuggen wäre wichtig für
mich da, sonst verbringt man viel Zeit mit rumraten und probieren woran
es liegt, wenn es nicht so läuft wie man will. Am Anfang viellicht noch
nicht sooo wichtig, aber wenn der Code umfangreicher wird könnte das
von Vorteil sein.
Dann habe ich noch eine Frage zur JTAG Verbindung zum Controller.
Benötige ich in den 4 Leitungen (TDO,TDI,TMS,TCK) Pullup Widerstände
oder vebinde ich die so an den entsprechenden 10poligen Pfostenstecker
wo mein JTAG Adapter mal draufkommt?

Vielen Dank schonmal im voraus & Gruß

D.N.

Autor: A.K. (Gast)
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Es scheint so zu sein, dass Atmel das alte JTAG nicht mit den neuen
Chips verheiraten will. Zumindest deutet das die Kompatibilitätsliste
so an.

Weshalb ein Mega128 mit altem JTAG (-Nachbau) wohl billiger kommt als
ein Mega256 mit den neuen JTAG MkII. Bei Platznöten lassen sich ja
Programmteile möglicherweise separat debuggen und passen dann jeweils
in den Mega128 rein.

Autor: D.N. (Gast)
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ja schade, aber das alte AVRISP kann ich noch zum Programmieren (des
atmega2560 (der neue 100pinner)) benutzen oder? Dann muß ich wir wohl
das neue JTAG MkII bestellen.
Wo finde ich die Kompatibilitätsliste?

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Der Bedarf an Flash wird oft hoffnungslos überschätzt.

Um 256kB voll zu kriegen, muß man entweder ware Monsteranwendungen
schreiben oder total grottenschlechten Spaghetticode.

Man darf sich da nicht am Windows-Bedarf orientieren.


Im MC-Sektor kriegt man die ersten 4kB durch Bibliotheksfunktionen
relativ schnell voll, ab dann gehts aber nur noch langsam aufwärts.

Für 256kB würde ich eine Projektgröße ab etwa 40.000 Codezeilen
veranschlagen (in C).


Ich würde also selbst einen ATMega128 für den Zeitrahmen einer
Diplomarbeit als viel zu groß einschätzen.


Peter

Autor: D.N. (Gast)
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ja ich weiß, aber von den 100-pinnern ist nur der mega2560 als muster zu
bekommen, später reicht mir der mit 64kb locker ;) Es geht mir auch mehr
um die integrierte Hardware und die vielen I/Os die 256k brauche ich
nicht da hast du recht ;)

Autor: glaskreis (Gast)
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Hallo,
vielleicht gehört meine frage nicht ganz in dieses Forum,jedoch
benötige ich als neueinsteiger ein wenig hilfe.ich kenne mich garnicht
mit mikrocontroller aus.
mein problem ist,dass ich drei signale(zwei digitale und ein analoges)
mit 200kHz synchronisieren muss.alle drei signale sollen in den
rechner
geladen werden und ausgewertet.
meine frage:wie kann ich das mit mikrocontrollerboards realisieren und
welche kommen da in frage?
ist nur ne variante von mir,alternativen sind PCI- oder
USB-Messmodule.die sind nur ein wenig teuer.
wär euch für eure hilfe sehr dankbar
MfG

Autor: Jens (Gast)
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> Ich würde also selbst einen ATMega128 für den Zeitrahmen einer
> Diplomarbeit als viel zu groß einschätzen.

Wenn eine komplexe Benutzerführung auf einem Grafikdisplay
implementiert werden muß, bei der sehr viel Text oder gar Grafiken
abgespeichert werden müssen, sind 128kB schnell voll.

Autor: D.N. (Gast)
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Das mit dem Flash ist doch erstmal egal. Wichtiger ist welches JTAG
benötige ich muß ich das Mk II bestellen oder nciht?

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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@sniper

> Es geht mir auch mehr um die integrierte Hardware und die vielen
I/Os


Man muß aber auch die EMV beachten, d.h. 100 Pins sind auch 100
Antennen für Störungen. Was auf dem Labortisch läuft, muß noch lange
nicht in der Praxis laufen.

Es ist also gar nicht günstig, jede Leitung von außen bis an den MC
heranzuführen und entkoppeln zu müssen.

Oft kann man aber den Schaltungsaufwand drastisch senken (und die EMV
erhöhen), indem man Leitungen mehrfach nutzt, was durch die
Flexibilität der Software leicht möglich ist.

In der Codesammlung ist mal ein Beispiel, wo ein ATTiny12 (5 IOs) eine
RTC, eine Taste, ein LCD und 2 Temperatursensoren bedient.

Tasten als Matrix anordnen, LEDs multiplexen, IO-Expander
(74HC165/74HC595) sind weitere Möglichkeiten.


Bezüglich der Hardware meinst Du warscheinlich die Timer. Es gibt hier
ne Menge Artikel, die darauf hinauslaufen, daß oftmals ein einziger
Timer völlig ausreichend ist.


Soll jetzt keine Kritik sein, sondern nur so als Anregung.


Peter

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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@Jens

> Wenn eine komplexe Benutzerführung auf einem Grafikdisplay
> implementiert werden muß, bei der sehr viel Text oder gar Grafiken
> abgespeichert werden müssen, sind 128kB schnell voll.


Ja, sowas habe ich leider auch schon gesehen, da wurde die Hälfte des
Flash für ne Animation nach jedem Einschalten verschwendet.
Spätestens nach dem zehnten Einschalten kriegt man das Kotzen.
Und, oh Wunder, zum Fertigstellen der eigentlichen Anwendung hat dann
die Zeit nicht mehr gereicht.
Nein Danke.

Menütexte benutze ich auch, aber die brauchen ja nur ein Byte pro
Zeichen.


Peter

Autor: A.K. (Gast)
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Geh davon aus, dass hier noch nicht viel Erfahrung mit dem Mega256
vorhanden ist, dazu ist der zu neu (sofern überhaupt schon allgmein
verfügbar).

Klar ist: Mit dem MkII wird es gehen. Ob's auch einfacher geht, wird
sich zeigen.

Die Liste befindet sich im Help-File vom Atmel AVR Studio.

Autor: D.N. (Gast)
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@Peter

ja die Abwägung habe ich auch getroffen, aber aus EMV Sicht ist es
genauso unsinning nen 64Pinner zu nehmen und noch alles mögliche drum
zu zu bauen, das macht vom Schaltungsaufwand her noch mehr Aufwand. Das
viel größer Problem ist aber, der Platz ist nicht dafür da :(
Ist sicher nen Streitfrage...aber nunja

P.S. Es geht mir nicht um die vielen Timer, da reicht mir einer, der
Rest geht mit "Software-Timern", es geht um die vielen I/O-Ports und
die 4 seriellen.

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