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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Akkuentladung mit Konstantem Strom?


Autor: Bernd (Gast)
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Hi,

weiß jemand, wie man einen Akku am einfachsten belastet, um ihn mit
konstantem Strom zu entladen?

Danke,
Bernd

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Wenn die Spannung hoch genug ist, dann mit einer Konstantstromsenke.

Gut gekühlter Leistungstransistor mit belastbarem Emitterwiderstand,
Z-Diode an GND-Basis mit Vorwiderstand nach Kollektor.

Z-Diode bestimmt die (konstante) Spannung an der Basis,
Emitterwiderstand (Spannungsabfall) den Strom.

...

Autor: Marko B. (Gast)
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Warum muß man Akkus entladen? Sind volle Akkus nicht praktischer?

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Volle Akkus bringen einem erstmal gar nichts. Erst der Entladevorgang
ist das, was dem Akku seine Daseinsberechtigung verleiht.

Autor: Bernd (Gast)
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Die Spannungshöhe liegt zwischen 0,8V und 1,4V (NiMH Akku
Mignon/Micro).

Der Konstante Strom soll auch nur deshalb sein, das man die entnommene
Ladung besser abschätzen kann.

Weis nämlich nicht welches Ladegerät ich mir kaufen soll. Das was
angeblich die beste Ladetechnik hat, hat keine Entladefunktion
(AM-2010/2020).

Und die mit Entladefunktion und Kapazitätsmessung:
AT-3+ sind auf Akkus mit 3Ah begrenzt
bzw.
ALC 1000 Expert soll wohl auch zu überladung neigen.

Und eine Entladeschaltung aufzubauen kann ja nicht so schwer sein.
200mA Entladestrom reichen mir eigentlich.

Grüße,
Bernd

Autor: Niels Huesken (monarch77)
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kleiner Tipp:
Halbwegs intelligente Ladegeräte kann man daran erkennen, das sie
zwischen NiCD und NiMH umschaltbar sind bzw ein Bedienelement
(Schalter/ Taster) dafür haben.

Autor: ecki (Gast)
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hab mir gerade ein akkuentladegeraet mit akkukapazitaetsmeesung gebaut.
die schaltung stammt von Gerh.Schmidt, info@avr-asm-tutorial.net. Die
software hab ich mir selber in c geschrieben und ist noch nicht ganz
fertig. kann aber die akkukapazitaet messen. mein entladestrom ist ca
100-150ma. aber unter dem o.g. link gibt es einiges an information

gruss eckard

Autor: Bernd (Gast)
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@ecki:
Habe mir die Schaltung auf
http://www.avr-asm-tutorial.net/akkuload/de/index.html mal angesehen.
Sieht ja ganz nett aus, aber eine Frage habe ich noch.
Vielleicht kann sie mir jemand beantworten, ohne das ich mich erst
durch den Quellcode wühlen muss.

Das Ladegerät hat 4 Kanäle. Je Kanal gibt es einen Lade- und einen
Entladetransistor, der über PWM angesteuert wird.
Also 4 Kanäle x 2 Transistoren = 8 PWM Signale erforderlich. Der Lader
soll mit einem ATmega16 arbeiten. Laut Datenblatt hat der aber nur 4
PWM Module. Habe ich da was übersehen.

Ich muss zugeben, dass ich mit AVRs bisher auch noch nichts gemacht
habe.

Danke,
Bernd

Autor: hans dieter (Gast)
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für das entladen ist kein pwm nötig (oder nur langsames, was per
software gemacht werden kann)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Ich habe es mir auch noch nicht angesehen, aber PWM geht auch recht gut
in Software, wenn die Ansprüche an die Frequenz nicht zu hoch sind.
Hier im Forum findet man auch einige Beispiele für Software-PWM mit 8
Kanälen.

Ich werde mir das Projekt aber demnächst mal anschaun, danke für den
Link...

...

Autor: hans dieter (Gast)
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um mehr akkus zu laden kannst du einen atmega168 verwenden, der hat 6
hw-pwms

Autor: Bernd (Gast)
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Der PIC18F4431 hat bis zu acht mal PWM, aber ist schwer zu bekommen.

Autor: Bernd (Gast)
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Nochmal:

Habe vor einen Buck-Converter zu bauen. Kann man dann auch gleich als
Ladestromsteuerung verwenden.

Irgendwo bei Atmel gibt es eine Anleitung zu einem Ladegerät. Da
arbeitet man mit ca. 30kHz-40kHz und 10Bit Auflösung. Geht wohl nur in
Hardware.

Weiß jemand, ob es bei Conrad oder Reichelt sollte PWM ICs gibt?
8Ch 30k-40kHz und 10Bit Auflösung?

Autor: gerd (Gast)
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Hallo.

In der Tat arbeitet mein Akkulader mit vier Software-PWM. Das ist
völlig ausreichend. Nur die Glättungs-Elkos müssen dafür etwas größer
sein. Die von mir verwendeten Darlingtons haben sich als viel größere
Rauschquelle erwiesen als die Ladestöße der PWMs. Ein Nachbauer hat
Mosfets verwendet, das ist sicher besser. Die Störsignale durch
Rauschen und PWM sind nur für die Spannungs- und Strommessung nervig,
weil die ADC-Eingänge gut gefiltert werden müssen.
Wozu um Himmels Willen braucht man für eine simple Ladeschaltung, die
nur einigermaßen konstanten Strom machen soll, eine 30 Kilohertz -
10-Bit-PWM? Porsche-Motor auf VW-Chassis?

mfg
gerd

Autor: Bernd (Gast)
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"Wozu um Himmels Willen braucht man für eine simple Ladeschaltung, die
nur einigermaßen konstanten Strom machen soll, eine 30 Kilohertz -
10-Bit-PWM? Porsche-Motor auf VW-Chassis?"

Der Thead Titel ist vielleicht nicht mehr ganz passend. Sollte
vielleicht einen neuen aufmachen. Da ich mir inzwischen ein Ladegerät
gekauft habe, dass alle möglichen Entlade- und Cyclefunktionen hat, ist
ein reiner Entlader nicht mehr von Bedeutung.

Vielmehr würde ich mir aber, just for fun, ein eigenes Ladegerät
designen. Und der "Prosche-Motor" wäre interessant, wenn man
Ladeströme von mehreren Ampere (ich denke so an 4A) einigermaßen regeln
können will und dabei die Abwärme der Leistungskomponenten niedrig
bleiben soll(Wirkungsgrad!).  Spart ja auch kühlkörper. Würde ich hier
einen VW-Motor nehmen, bräuchte ich warscheinlich ein Porsche-Chassis,
damit der nicht überhitzt:-)

Autor: Manfred (Gast)
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Um zu dem Problem zurück zu kommen: Bernd will den Akku mit constant-I
ENTLADEN. Hier eine Methode die immer funktioniert, jedenfalls bei
Akku-Blocks >= 6 Zellen. Das gilt natürlich auch für das LADEN, wenn
entsprechend angepaßt.

Autor: gerd (Gast)
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@Bernd:
Geht das Laden dann mit Spule, so nach dem Schaltnetzteil-Prinzip?

mfg
gerd

Autor: Bernd (Gast)
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@Gerd:
"Geht das Laden dann mit Spule, so nach dem Schaltnetzteil-Prinzip?"

Ja!

Bei Atmel gibt's auch eine Application Note xxxx450 oder so ähnlich.
Die Schaltung ist auch einigermaßen Beschrieben. Wenn ich auch den Teil
mit dem Akkusymbol nicht so ganz verstehe.

http://www.avrfreaks.net/modules/FreaksFiles/files...

Autor: gerd (Gast)
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Das ist ein NTC an den Akku angekoppelt. Ganz schön brutal.

mfg
gerd

Autor: Bernd (Gast)
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Ist das was so aussieht wie ein Akku/Batterie eine Akkuschacht mit
Temperaturfühler?

Autor: gerd (Gast)
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Sieht so aus.

mfg
gerd

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