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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik externe Strombegrenzung


Autor: AntonWert (Gast)
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Hallo,
verwende hier ein gutes Netzteil was jedoch keine eingebaute
Strombegrenzung aufweist. Wie kann ich nun extern - moeglichst einfach
- eine solche Begrenzung aufbauen um praktisch den glecihen
Funktionsumfang zu haben wie ein normals Labornetzgeraet?

: Verschoben durch Admin
Autor: Marillion (Gast)
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>...ein gutes Netzteil was jedoch keine eingebaute
Strombegrenzung aufweist.

Sorry, aber das ist ein Widerspruch.

Zur Frage:

Eine externe Strombegrenzung beeinflusst den Innenwiderstand Deines
Netzteiles. Diese Beeinflussung wird vom Regelkreis des Netzteiles
nicht erfasst, also hast Du eine lastabhängige Ausgangsspannung hinter
der ext. Strombegrenzung.

Eine theoretische Möglichkeit wäre gegeben wenn Dein Netzteil sog.
Sense-Anschlüsse hätte, die könnten die Ausgangsspannung hinter der
ext. Strombegrenzung detektieren und den Fehler ausregeln.

Als Bastler mit ingenieurmäßigen Fähigkeiten könntest Du Dir diese
Senseanschlüsse, bei vorliegen des Schaltplanes, selber aus dem
Netzteil raussuchen.


Marillion

Autor: AntonWert (Gast)
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> Sorry, aber das ist ein Widerspruch.

Ok, dann habe ich mich ungluecklich ausgedrueckt.

Ich kann das bisherige Netzteil nicht veraendern, also suche ich was
was ich eigenstaendig nach diesem Netzteil vor dem Verbraucher
betreiben kann.
Genaugenommen wuerde mir sogar eine Ueberstrromabschaltung voellig
genuegen. Hat hierfuer jemand einen Schaltplan?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Naja, eine "Überstromabschaltung" ist ja nichts anderes als eine
Sicherung.

Eine Schmelzsicherung ist Dir vermutlich zu langsam, obwohl es da recht
schnelle gibt.

Vielleicht hilft Dir ein "Polyswitch"?

Ansonsten: Sense-Widerstand, kleiner Verstärker mit Tiefpass und
Komparator, RS-Kippglied und Mosfet um die Last zu trennen.

Autor: AntonWert (Gast)
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Gibt's dafür irgendwo ein Schaltungsbeispiel an dem ich mich
orientieren könnte?

Autor: TravelRec. (Gast)
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Polyswitch (Multifuse) in einer moderaten Stromstärke (1A) ist schon
ganz okay, einfach in die + Versorgungsleitung einschleifen. Bei etwa
1,2A für längere Zeit und 2A für etwa 3 Sekunden löst die Sicherung aus
und senkt den Strom auf etwa 50mA ab. Nach dem Abkühlen geht dann wieder
alles wie vorher. Der Innenwiderstand eines Polyswitchs liegt in der
Größenordnung von 0,5 Ohm bei dem Typ.

Autor: geba (Gast)
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habe funktionierende schaltung, extern und intern zu betreiben, weniger 
als 10 bauteile, von 0 - 3 A oder mehr und inklusive anzeige wann 
begrenzung einsetzt
( sozusagen eierlegendewollmilchsau )
 mehrere versuchsschaltungen empierisch aufgebaut - funktioniert, 
entsprechend dimensioniert einwandfrei - kostet unter
ca. 5-10 Euro (ohne gehäuse und kühlblech)

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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AntonWert schrieb:

> verwende hier ein gutes Netzteil was jedoch keine eingebaute
> Strombegrenzung aufweist. Wie kann ich nun extern - moeglichst einfach
> - eine solche Begrenzung aufbauen um praktisch den glecihen
> Funktionsumfang zu haben wie ein normals Labornetzgeraet?

Das ist eher schwierig. Besser ist es, das bestehende Netzteil
passend zu modifizieren.

Autor: geba (Gast)
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geht, sogar sehr gut
siehe vorheriger beitrag
eifache sehr wirkungsvolle
schaltung und es genügt eine lochraster- platine wovon man 1,5 x 2 cm 
ausschneidet

Autor: uwe (Gast)
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Autor: npn (Gast)
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uwe schrieb:
> Konstantstromquelle dranbauen

Er will ja nicht den Strom konstant halten, sondern nur begrenzen.

Autor: Peter II (Gast)
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npn schrieb:
>> Konstantstromquelle dranbauen
>
> Er will ja nicht den Strom konstant halten, sondern nur begrenzen.

das ist hier doch das gleiche.

Das Problem ist nur, das die meisten Konstantstromquelle eine kleine 
Spannungsdifferenz zwischen Eingang und Ausgang haben, damit kann man 
die Spannung am Netzteil nicht mehr sinnvoll einstellen.

Autor: Alexxx (Gast)
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Es fehlen konkrete Vorgaben: Haltestrom, Abschaltstrom, 
Abschaltgeschwindigkeit, nötige Spannungskonstanz / maximal erlaubter 
Spannungsabfall an der Strombegrenzung, etc.
Es gibt keine Schaltung die Alles auf einmal kann und auch Gedanken 
lesen...

Habe keinen fertigen Schaltplan, habe aber mal eine Schaltung gebaut mit 
einem Lowside-NMosfet und einem Transistor, Basis über Widerstand an 
Drain. Kollektor an Gate, Emitter auf Ground. Gate des 
logic-level-Mosfets mit Poti auf veränderliche Spannung ziehen => 
Abschaltschwelle.
wenn über dem Mosfet (D-S) mehr als 0,6V abfallen, sperrt der NPN den 
Mosfet schlagartig...
Diese Schaltung ist äußerst (µs-)schnell (evtl. zu schnell)!

Es gibt z.B. von Linear Tech. IC's die eine elektronische Sicherung 
bilden.
(=> "hot swap", "over current protector") Ist aber aufwendig.

Autor: Ulrich F. (Gast)
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geba schrieb:
> habe funktionierende schaltung, extern und intern zu betreiben, weniger
> als 10 bauteile, von 0 - 3 A oder mehr und inklusive anzeige wann
> begrenzung einsetzt
> ( sozusagen eierlegendewollmilchsau )
>  mehrere versuchsschaltungen empierisch aufgebaut - funktioniert,
> entsprechend dimensioniert einwandfrei - kostet unter
> ca. 5-10 Euro (ohne gehäuse und kühlblech)

geba schrieb:
> geht, sogar sehr gut
> siehe vorheriger beitrag
> eifache sehr wirkungsvolle
> schaltung und es genügt eine lochraster- platine wovon man 1,5 x 2 cm
> ausschneidet

Hmm...
Ich bewundere dein Wissen.
Wenn ich besser könnte/wüsste, würde ich dich vielleicht loben.

Autor: geba (Gast)
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habe eine solche schaltung
intern und extern leicht zu realisieren

Autor: Ulrich F. (Gast)
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[ot]

Und ich habe eine Kaffeetasse, eine richtig schöne große 
Programmiererkaffeetasse mit einer tollen Aufschrift:
> Kannste halt so machen, dann ist es aber Kacke.

Zeigen tue ich sie dir aber nicht!

[/ot]

Autor: geba (Gast)
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schreib mir mail ok

Autor: Chefeinpökeler (Gast)
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Das ist ja hier Mumienschändung der gehobenen Art.

Der Thread stammt aus den Anfängen von MC.net! Die Frage ist daher, ob 
die Enkel des TOs noch leben.

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Chefeinpökeler schrieb:
> Das ist ja hier Mumienschändung der gehobenen Art.
>
> Der Thread stammt aus den Anfängen von MC.net! Die Frage ist daher, ob
> die Enkel des TOs noch leben.

Immerhin ist es einem aufgefallen ;)

Da regen sich Leute über fehlende Angabe auf und lesen selbst nicht von 
wann die Frage ist…kein weiteren Fragen euer Ehren ;):D

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Michael K. schrieb:

>> Der Thread stammt aus den Anfängen von MC.net! Die Frage ist daher, ob
>> die Enkel des TOs noch leben.
>
> Immerhin ist es einem aufgefallen ;)

Allerdings hat sich die Tatsache, das "Strombegrenzer" (=Konstantstrom-
quellen) leistungsstarke Transistoren und grosse Kühlkörper verlangen,
in den letztzen Jahren nicht verändert.

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