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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik suche Prozessor


Autor: Thorran Microlovic (kleineronkel)
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Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Prozessor (32 oder 64 Bit) mit ca.
150! IO-Ports. Habe leider keinen mit dieser Anzahl an IO-Pins
gefunden, vileicht könnt Ihr mir ja weiterhellfen.

Autor: Klaus (Gast)
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Sorry Thorran!

Prozessoren mit sovielen IO-Port's wirds wohl so nicht geben.
Um Porterweiterung wirst wohl nicht herumkommen.

Wegen 32 oder 64 Bit Prozessoren könntest mal bei Phytec vorbeischauen
die bieten fertige Systeme an.

Sollte hier keine Schleichwerbung sein es gibt sicherlich auch andere
Hersteller

Gruß Klaus

Autor: Michael (Gast)
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150 I/O-Ports à 8 Bit ?
Das wären 1200 Pins.

Autor: Mark Struberg (struberg)
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Ich hab noch keine so großen IO's bei uCs gesehen, aber das kannst dir
ja einfach selbst bauen mit Latches.

Sag einfach mal für was du das brauchst. Ausgang, Eingang oder beides?

Autor: volltroll (Gast)
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82c55 ist ein guter portabaustein. der duerfte fuer dich geeignet sein

Autor: Thorran Microlovic (Gast)
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meinte Pins nicht Ports sorry

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Die STR71xF-Serie (ARM7TDMI) von ST hat ein 10*16Bit SPI, d.h. wenn Du
da 20* 74HC595 und 20* 74HC165 ranhängst, hast Du insgesamt 160 Ins und
160 Outs.

Einfach die SPI-FIFO mit 10 Words füllen und wennse fertig ist, die
74HC595 latchen und die 10 aus den 74HC165 eingelesenen Words abholen.


Peter


P.S.:
Der 82C55 Witz ist wirklich gut, hab mich fast totgelacht.

Autor: Thorran Microlovic (Gast)
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das Problem ist, daß es ein Zeitkritische Sache wird, mit mehreren
interruptquellen, deshalb sollte es schon ein Proz mit so vielen Ports
(sorry Pins) sein.

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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"das Problem ist, daß es ein Zeitkritische Sache wird"


Definiere mal zeitkritisch, d.h. wieviel µs Zeit hast Du konkret vom
Ereignis bis zum Ende der Bearbeitung ?


Peter

Autor: Eckhard (Gast)
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Hallo,

es sollte doch ansonsten kein problem sein an ein Businterface
Portbausteine anzuhängen. Sollte bei dem Projekt eher eins der
kleineren Probleme sein.

Eckhard

Autor: Sepp (Gast)
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Mal eine eine andere Frage.

Wie währe es mit einer SPS.

Die ist echtzeitfähig und können so viele I/O's unterstützen.

Schau dir mal die SPSen von B&R an
http://www.br-automation.com/cps/rde/xchg/br-produ...

Die können normalerweise RS232 haben einen Can-Bus und sind
Netzwerkfähig.

Der Nachteil ist halt dass sie eine eigene Programiersoftware
benötigen.

Da hast du dann aber die freihe Wahl wie du programieren willst.
KOP(Kontaktplan->ähnlich den Stromlaufplänen),
AWL(Anweisungsliste->ähnlich dem Asembler), FUB(Funktionsbausteine->Man
stöpselt die einzelnen Elemente wie Logikbausteine auf einem Steckbrett
zusammen), ST(Struktured Text->Ähnlich dem Basic) und vieles mehr.

Autor: Techniker (Gast)
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@Sepp:

"Echtzeitfähig" ist eine SPS mit sicherheit nicht! :-)

Höchstens sauschnell... :-D

Sie holt alle Zustände von den Eingängen in einen Cach, macht einen
Programmdurchlauf und gibt das aktuelle Verknüpfungs-Ergebnis aus.

Wo ist da die Echtzeit? ;-)

Autor: Mischa W. (luchs2a)
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@ techniker (tschuldigung für die zurechtstutzung)

""Echtzeitfähig" ist eine SPS mit sicherheit nicht! :-)" absolute
falschaussage

und nicht fragen wo die echtzeit ist sonder was ist echtzeit.
kurz gesagt: die rechtzeitige verarbeitung und wertausgabe. ob das 10µs
oder 100ms sind vom system abhängig. über zeiten wurde hier noch nichts
gesagt.

Autor: Techniker (Gast)
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@Michael:

Wenn Thorran schon sagt, dass seine Anwendung sehr zeitkritisch wird,
dann ist eine SPS mit Sicherheit die falsche Wahl, da die jeweils
mehere Zyklen braucht, um eine komplexe Aufgabe zu lösen!

Abgesehen davon würde ich nie etwas Zeitkritisches mit einer SPS
machen, da die alle Ereignisse wären der Zykluszeit schlichtweg
ignoriert! (Stichwort: Interrupt!)

Und ein Zyklus von einer SPS ist mit enormer Wahrscheinlichkeit länger,
als ein Takt eines modernen µC! :-)

Mehr will ich hier jetzt nicht schreiben, solange keine konkreten Werte
genannt worden!

Autor: Reinhard B. (brainstorm)
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Hallo!

@Michael Walther:

Da möcht ich mal weiterstutzen:
Wenn manns genau nimmt, heißt "echzeitfähig" nicht rechtzeitig,
sondern "nach einem genau definierten Zeitintervall". :-)

mfg
Reinhard

Autor: Mischa W. (luchs2a)
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@Techniker
"Und ein Zyklus von einer SPS ist mit enormer Wahrscheinlichkeit
länger,
als ein Takt eines modernen µC! :-)" ja sicher ist das so. da hst du
recht. blos mit einem takt von deinem µc hast du auch nur eine befehl
abgearbeitet genauso wie es eine sps macht.
denn takt ist takt und zyklus ist zyklus

"Stichwort: Interrupt!" finde ich gut. wie wärs mit OB40-47 ? und
wirklich zeitkritische sachen kann man hier zb auf eigenständigen FM
übergeben

ich möchte heir keien haarspalterei betreiben dies ist nicht in meinem
sinn blos die dogmas von einigen hier gegenüber sps glätten. dis kisten
sind nichts anderes als ein mikroprozessorsystem mit einem
deterministischen betriebssystem.

und ja sie haben ihre daseinsberechtigung schau dir mal farb (nicht
bunt) druckmaschinen an sämmtliche antriebe sind im gleichlauf und ja
per sps.

@Reinhard

auch könnte man hier haare spalten. selbst bei uns an der fh scheiden
sich da zwischen den profs, bei 1-2 feinheiten, immer mal die geister.

"nach einem genau definierten Zeitintervall" finde ich nicht gelungen
wenn die ergebnisse zu spät kommen

http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeit-System
hier steht aber auch keine definition

Autor: Joachim Geier (Gast)
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Hallo!

Ich finde auch, dass eine SPS absolut nicht mit einem µC konkurrieren
kann!!

Wenn ich jetzt dein Beispiel mit einem SPS-Zyklus von 10µs nehme, dann
wären dies 0,1MIPS. Ein 0-8-15 AVR kann hat schon fast 16MIPS! Wenn ich
jetzt was spezielles brauch, dann such ich mir den passenenden
Controller aus und komm in den hunderter-Bereich!

Also jenseits der Leistung einer SPS!

Ich zitiere dich hier auch: "denn takt ist takt und zyklus ist
zyklus"

Mit dem Unterschied, dass ein Controller auch während der
Programmabarbeitung jederzeit in eine ISR "hüpfen" kann und somit
SOFORT auf ein Ereignis regiert! Kann dies eine SPS auch? ;-)

SPS haben ihre Daseinsberechtigung - ohne Zweifel!
Aber die sind im Bereich "grober Automatisierung" und nicht im
Bereich  wo es auf µs ankommt! :-)

Nichts für ungut, aber ich schließ mich hier der Meinung von Reinhard
und Techniker an!

Cu!

Autor: Mischa W. (luchs2a)
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@Joachim

sing ich? OB 40- 47 zB. sind ereignissgestuert also reagieren auf
interrupts.

1. wurde der begriff echtzeit von mir nochmal aufgegriffen.
2. sind sps interruptfähig
3. wurden die begrifen takt und zyklus wahllos durcheinander geworfen
4. sagte ich das sich durch FM für kritische sachen das probelmlos
erweitern lässt
aber schön das du partei ergreifst

ich persönlich denke du hast noch nicht so viel mit sps zu tun gehabt
denn die vergleiche die du anbringst ... .

zb bitschubsereien gehen mit 0,1µs
wortoperationen 0,2µs
gleitpunktarithmetik 6µs
ich hab die werte von einem µc nicht im kopf aber auf jeden fall lädst
du einen wert, verwurstest diesen und gibst ihn aus (meist mit maske
also wieder verwurstet) deine 16mips wären bei 1 takt befehlen das
waren gerade 4 befehle wenns reicht.

ach ja sps en haben einen 32 bit breiten akku ....

Mischa

Autor: Mischa W. (luchs2a)
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noch was, ich bin kein sps crack / freak. ich spiele auch lieber mit
µcs. aber würde ichtrozdem nicht kategorisch sps ausschliesen die könen
mehr als manch einer denkt

Autor: Thomas (Gast)
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Die heutiges SPS Baugruppen haben nicht umsonst 32 Bit Prozessoren
drinne. Nicht NUR um Eindruck zu schinden.
Vielleicht kann Thoran seine Anwendung mal ein bischen näher
umschreiben. Und wenn´s denn wirklich soviele I/O-Ports sein sollen,
dann bleibt immer noch die Möglichkeit sich einen solchen in einem FPGA
selber zu programmieren. Das wäre evtl. für eine solche Anwendung die
bessere Lösung.

Gruß Thomas

Autor: Unbekannter (Gast)
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Preisvergleich bei gl. Anforderungen:

SPS: >1000EUR
µC: <150EUR

Ich würde sagen, dass dies ein weiterer Grund ist, keine SPS
einzusetzen! (Mal von der Programmiersoftware abgesehen!)

Nächster Punkt:
Abmessung! Brauche ich einen "halben Schaltschrank" zur
unterbringung, oder reicht eine PCB im Euroformat?

Und dann wären dann noch Stromverbrauch, und und und...

SPS für grobe Sachen in rauher Industrieumgebung: JA!
Aber ansonsten ein klares: NEIN!

-meine meinung-

Autor: Techniker (Gast)
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@Thorran:

Bevor das hier in eine massenschlägerei ausartet, gib mal weitere
Infos!
:)

-Was bedeutet Zeitkritisch für dich?
-Welche Technik würdes du gerne einsetzen?
-Was hast du mit den 150 Datenleitungen vor? (Willst du Motoren
steueren = Leistung, oder ein Display treiben = Datentransfer??)

Autor: Christof Rieger (Gast)
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Da uns über das Projekt nichts bekannt ist außer die Zahl der I/O Pins,
auch ein spekulativer Einwurf von mir.

Große Logigarray Bausteine verwende. Die Dinger sind Sau schnell aber
nicht alles geht damit, aber dafür geht vieles was mir Prozessoren
nicht geht.

Oder mehrere Controller koppeln/syncronisieren.

Autor: Markus K. (markus-)
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Der 32192 von Renesas hat 97 I/O-Pins, 1MB Flash, 176KB RAM und 160MHz.
Da fehlt zwar noch ein bischen zu den geforderten 150 I/O-Pins, aber
die werden ja wohl nicht alle so zeitkritisch sein?

Markus

Autor: Unbekannter (Gast)
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Dickes FPGA und daran eine (ausreichend) dicke CPU klatschen.

Ist halt etwas Arbeit... ...aber bestimmt Interessant:

IO-Controller und Interuptcontroller im FPGA implementieren,
CPU-Bus-Anbindung ist ja nicht weiter kompliziert.

Alternativ kannst Du Dir den kompletten Prozessor natürlich auch im
FPGA selbst implementieren.

Noch eine Alternative wäre, ein FPGA mit integriertem Prozessor zu
verwenden...

Xilinx hat da ganz brauchbare Sachen, z.B.: XC 2VPX20:

  - 22.032 Logikzellen
  - 88 Hardware Multiplizierer
  - 1 PowerPc Prozessor-Kern
  - 552 User-IOs

Da hast Du sogar noch rund 400 Pins Reserve...

Viel Erfolg!

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